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Verlorene Klassiker des Möbeldesigns: Büromöbel von Arne Jacobsen für die American Scandinavian Society

Monday, September 24th, 2012

Zur gleichen Zeit als er Die Ameise entwickelte, entwarf Arne Jacobsen eine einmalige Reihe von Büromöbeln, die wohl den ersten konkreten Hinweis auf seine Abkehr von den natürlichen Materialien und dem traditionellem Handwerk seiner Vorkriegsmöbel hin zu den industriellen Produkten aus verschiedensten Materialien seiner späteren Entwürfe darstellen. Sie können deshalb in der Tat als große, verlorene Klassiker des Möbeldesigns bezeichnet werden. Und das nicht nur, weil sie wirklich verloren sind!

1951/52 – die Aufzeichnungen sind hier ein wenig unklar – wurde Arne Jacobsen vom Kopenhagener Schiffsbauunternehmen Burmeister & Wain damit beauftragt, ein Geschenk für die American Scandinavian Society zu entwerfen, woraufhin er einen Schreibtisch, einen Couchtisch und eine Stuhlgruppe designte.

Das Highlight der kleinen Kollektion ist ohne Frage der Schreibtisch. Neben seiner aufs Wesentliche reduzierten Schlichtheit hat er zwei Merkmale, durch die er sich für uns von den Massen an Schreibtischen abhebt, die bis dahin und seither auf dem Markt waren. Zunächst wäre da der Schreibmaschinenhalter. Die Vorrichtung kann um 90 Grad geschwenkt werden, sodass sie sich entweder in einer Linie mit der Tischplatte befindet und aus dem Weg ist oder man zieht sie zu sich heran, um daran zu arbeiten. Das ist absolut toll! Und obwohl der Halter eigentlich für eine Schreibmaschine entworfen wurde, kann er auch perfekt für Laptops oder Tablet-PCs benutzt werden, wodurch der Schreibtisch auch heute noch so funktional ist wie damals. Dann sind da noch die Schubfächer. Nicht nur aufgrund der Tatsache, dass sie da sind, sondern auch wegen der genialen Entscheidung sie mit verchromten Rohren am Rahmen zu befestigen, was der ganzen Struktur eine Leichtigkeit verleiht, die durch eine konventionellere Lösung nie erreicht werden könnte. Das ganze Stück ist eine wahre Augenweide!

Lost Furniture Design Classics Office Furniture by Arne Jacobsen for the American Scandinavian Society desk

Der von Arne Jacobsen für die American Scandinavian Society entworfene Schreibtisch (Foto: unbekannte Quelle)

Ein weiterer faszinierender Aspekt bei diesem Projekt ist die Rolle des jungen Verner Pantons. 1950-1952 arbeitete er in Jacobsens Studio. Zu seinen Aufgaben gehörte auch die Entwicklung früher Prototypen für Die Ameise. In ihrer monumentalen Jacobsen-Biografie schreiben Carsten Thau und Kjeld Vindum: “Panton, der über PH’s [Poul Henningsen] Bekanntschaft mit dem Chef ins Architekturbüro aufgenommen worden war, fing damit an, eine Reihe von Entwürfen aus Stahldraht zu wickeln, die bald in munterer Parade auf einer Kiste neben seinem Tisch standen”.1

Könnte einer dieser Protoypen vielleicht zum Stuhl für die American Scandinavian Society mutiert sein? Wir wissen mit Bestimmtheit, dass Jacobsen wollte, dass Die Ameise ein dreibeiniger Stuhl wird, folglich muss Panton die Anweisung erhalten haben, Prototypen mit drei Beinen zu entwickeln. Die unübersehbaren, unbestreitbaren Parallelen zu Verner Pantons Bachelor Chair von 1955 könnten darauf schließen lassen, dass Panton, auch wenn er nicht selbst hinter dem Stuhl für die American Scandinavian Society steckt, zumindest einen großen Einfluss darauf hatte – oder eben selbst stark von ihm beeinflusst wurde. Das ist die große Unbekannte. Wir jedenfalls glauben, ohne das beweisen zu können, dass Verner Panton zu einem großen Teil für den Stuhl verantwortlich ist.

Im Gegensatz dazu kann man den Schreibtisch und den Couchtisch eindeutig Arne Jacobsen in den frühen 1950er Jahren zuordnen. Die Gruppe entstand nach und nach durch die Kopenhagener Möbeltischlerei Rud. Rasmussen und war Teil einer ganzen Reihe von Geschenken von vielen Unternehmen für die American Scandinavian Society, um ihren Umzug in die neuen Büroräume in New York zu feiern.

Die Aufzeichnungen der American Scandinavian Society zeigen, dass Burmeister & Wain dem Amt für Veröffentlichungen die Möbel spendeten, ohne Näheres über die Stücke zu notieren. Oder, was noch viel wichtiger ist, was aus ihnen wurde.

Im Laufe der nachfolgenden 60 Jahre sind der Schreibtisch, der Stuhl und der Couchtisch spurlos verschwunden…

1. “Arne Jacobsen” von Carsten Thau und Kjeld Vindum. Danish Architectural Press, Kopenhagen 2002

Lost Furniture Design Classics Office Furniture by Arne Jacobsen for American Scandinavian Society

Verlorene Klassiker des Möbeldesigns: Büromöbel von Arne Jacobsen für die American Scandinavian Society (Foto von "Arne Jacobsen" von Carsten Thau und Kjeld Vindum)

Lost Furniture Design Classics Office Furniture by Arne Jacobsen for American Scandinavian Society Chair

Und der Stuhl. Für uns mehr Verner Panton als Arne Jacobsen... (Foto von "Arne Jacobsen" von Carsten Thau und Kjeld Vindum)

 



Hofmobiliendepot Wien: Sixties Design

Tuesday, March 6th, 2012
Hofmobiliendepot Vienna Sixties Design

Hofmobiliendepot Wien: Sixties Design

Am Mittwoch, den 29. Februar, hat das Hofmobiliendepot Wien seine Frühjahrsausstellung 2012 eröffnet. Wir haben wirklich gehofft, es zur Eröffnung zu schaffen, aber wie das Leben so spielt, hat es es leider nicht geklappt. Das ist nicht zuletzt deshalb so schade, weil in der Ausstellung eine unserer Lieblingsdesignepochen erkundet wird: die Sechziger. Die finden wir nicht etwa interessant im Sinne von “Wow! Guck mal wie schrill, ausgeflippt und groovy alles ist!!!” Wirklich nicht! Die Sechziger sind so interessant, weil sie viel zum Designvokabular beigesteuert und einige Türen geöffnet haben. Und die Ausstellung bietet eine gute Gelegenheit, zu zeigen, wie sehr die Dekade oft noch immer missverstanden wird.

In zehn Abschnitte gegliedert, beginnt die Ausstellung Sixties Design in den 1950er Jahren, bevor sie über das “Design des Weltraumzeitalters” zur Pop Art und letztlich zum Anti-Design führt. Dabei werden u.a. Arbeiten von Leuten wie Vico Magistretti, Joe Colombo, Verner Panton und Eero Saarinen präsentiert.

Doch was für uns viel interessanter ist, ist die Verortung der Ausstellung im Kontext zweier kultureller Revolutionen, die die 1960er Jahre bestimmt haben: das Aufkommen des Konsumdenkens zu Beginn des Jahrzehnts und die Gegenrevolution am Ende.
Die Veränderung des Konsumverhaltens wurde weitgehend durch die wachsende soziale und finanzielle Sicherheit der Zeit und die Geschwindigkeit, mit der neue Materialien auf den Markt gebracht wurden, eingeleitet. Diese neuen Materialien ermöglichten nicht nur immer mehr, sondern forderten die Designer jener Zeit geradezu heraus, Grenzen zu überschreiten.

In unserem Interview mit Susanne Graner, der Leiterin der Sammlungsabteilung des Vitra Design Museums – übrigens ein Interview, das wir wirklich so langsam mal veröffentlichen sollten -, sprach sie darüber, dass eines der größten Probleme bei der Restaurierung von Möbeln aus den 1960ern darin besteht, dass oft niemand genau weiß, um was für ein Material es sich überhaupt handelt. Die Entwicklung neuer Materialien ging damals so schnell, dass sie oft schon verwendet wurden, bevor sie vollständig erforscht waren. In den frühen 1960ern begannen Designer zu experimentieren und ihre Aufgabe als etwas anderes zu begreifen, als nur attraktive, praktische Objekte zu gestalten. Und die Öffentlichkeit jener Zeit war bereit, ihr zusätzliches verfügbares Einkommen für alles auszugeben, was auf den Markt kam.

vico magistretti selene

Selene von Vico Magistretti von 1968. Gesehen bei der Ausstellung Zoom im Vitra Design Museum

Die logische Konsequenz der neu gewonnenen kreativen und kommerziellen Freiheit zeigte sich 1966 im Anti-Design.

Initiiert durch Florentiner Kollektive wie Archizoom und Superstudio, die ihre Zeit im Wesentlichen damit verbrachten alles und jeden zu hinterfragen, sah sich die Anti-Design-Bewegung selbst als Gegenbewegung zur Überkommerzialisierung des Designs durch Pop-Furniture und die grellen Farben der frühen 1960er Jahre. Sie wollten Design sozial und kulturell bedeutsam machen und keine Produkte für den Massenmarkt schaffen. Ironischerweise trugen sie zum heutigen übersättigten Markt bei, indem sie Design zu etwas Modischem statt Begehrenswertem machten.

Trotz der scheinbaren Gegensätzlichkeit sind die beiden Bewegungen eng miteinander verbunden – und das nicht nur hinsichtlich ihres Anliegens, sich vom allgegenwärtigen Modernismus zu lösen, der das europäische Design und die europäische Architektur seit vielen Jahrzehnten beherrscht hat. Obwohl beide Bewegungen von Architekten dominiert wurden, öffneten sie sich auch für andere Fachrichtungen und ermutigten nicht-Architekten, ihre eigene Stimme zu finden, ihre eigene Formensprache zu entwickeln und Verantwortung für ihre Arbeit zu übernehmen. Und beide schafften es, Spaß leicht aussehen zu lassen. Was uns wiederum dahin zurückbringt, dass die Ära oft missverstanden wird: So steckt beispielsweise im Cone Chair von Verner Panton trotz seines spaßigen Aussehens jede Menge Arbeit.

Wie gesagt haben wir Sixties Design im Hofmobiliendepot Wien leider noch nicht gesehen. Deshalb können wir auch nicht einschätzen, wie gut die Ausstellung mit den verschiedenen Themen des Jahrzehnts umgeht. Aber für diejenigen, die in den nächsten Monaten in Wien sind, lohnt sich ein Abstecher ganz bestimmt. Auch weil das Hofmobiliendepot Wien die beste Sammlung von Wiener Möbeln des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts beherbert, darunter auch einige bedeutende Arbeiten von Michael Thonet, Josef Hoffmann, Otto Wagner etc.

Sixties Design ist noch bis zum 17. Juni 2012 im Hofmobiliendepot Wien zu sehen.

Mehr Infos gibt’s unter www.hofmobiliendepot.at

verner panton flowerpot lamp

Flowerpot Lamp von Verner Panton von 1968 - hier bei der Panton-Ausstellung in der Dänischen Botschaft in Berlin



Alessandro Barison – Panton Remake

Monday, December 5th, 2011

Unser englischer Blog hat im Sommer einen überaus unterhaltsamen “Summertime in Dark Lime” Panton Chair Wettbewerb veranstaltet. (Die Jury hatte auf jeden Fall Spaß.)

Der Gewinner unter den englischsprachigen Lesern war damals der italienische Designer Alessandro Barison alias abitudinicreative. Nachdem sein Cocktail “Spritz Upgrade” zum Sieger gekürt wurde, haben wir mit Barison gesprochen und interessante Dinge herausgefunden: Während seiner Zeit als Student an der Scuola Italiana Design (SID) hat Barison bei einem Wettbwerb teilgenommen, bei dem der Panton Chair umgestaltet und sein Anwendungsbereich erweitert werden sollte.

Was Barison und seine Kollegen präsentiert haben, hat uns wirklich gefallen: ein Panton Chair Trolley, also ein Panton Chair auf Rollen, den man überall hin mitnehmen kann. Man kann sogar den Platz unter dem Sitz als als Stauraum verwenden, et voilà: ein Vitra Panton Chair Trolley Koffer! Gibt es eine stylischere Art zu reisen?

Nie im Leben würde Vitra solch ein Objekt produzieren oder lizensieren oder überhaupt je etwas neues mit Verner Pantons Design machen. Aber uns gefällt die Idee wirklich und wir wollten sie gerne mit euch teilen.

Bariosn hat damals übrigens den zweiten Platz belegt.

Und ja, wir haben das wirklich erst entdeckt nachdem er gewonnen hatte.

Noch mehr Fotos auf Panton Chair Basis gibt’s unter Alessandro’s flickr page

Barison Ferrari trolley Vitra Panton Chair

Der Vitra Panton Chair als Reisetrolley!

barison_ferrari_trolley_Die Originalskizzen…

 

vitra panton chair dark lime

Alessandros Dark Lime Vitra Panton Chair in situ



Daphna Laurens – Cirkel

Saturday, December 3rd, 2011

Wie letzte Woche bereits angekündigt, haben wir es leider nicht zur Eröffnung von Cirkel von Daphna Laurens in der Galerie Gosserez in Paris geschafft. Wir waren bei der Eröffnung von Kibbuz und Bauhaus in Dessau. Allerdings waren Daphna Isaacs und Laurens Manders so nett uns einige Fotos ihrer Arbeiten zu schicken.

Wie treue Leser wissen, hüten wir uns davor, Möbel allein auf Grundlage von Fotos zu beurteilen. Eigentlich. Bei der Cirkel Kollektion können wir aber einfach nicht anders als sie als sehr vielversprechend zu bezeichnen.

Unser Highlight der Kollektion ist die “Leaning Lamp”. Die Leuchte sieht aus wie ein cooles, futuristisches 50er-Jahre-Sci-Fi-Objekt, das scheinbar mit der Wand verschmilzt – das Objekt steht auf nur zwei Beinen, weshalb die Wand als stabilisierendes Element herhalten muss. Obwohl sie nicht so aussieht, ist sie im Grunde eine Wandleuchte und wurde aus rein technischer Sicht auch als solche konzipiert. Ihr Zauber liegt in der Täuschung, die durch das Beingerüst erzeugt wird – ein Kunstgriff, der Form und Funktion voneinander löst und die Leaning Lamp fast zu einem Objekt macht, das eher als Skulptur denn als Leuchte überzeugt… Außerdem erinnert sie ihren Betrachter zuverlässig daran, dass jeden Augenblick Außerirdische eine Invasion starten könnten.

Die tatsächlichen Wandleuchten der Cirkel Kollektion – 01 und 02 – sind laut Daphna Laurens vom Bauhaus, spieziell von Laszlo Moholy Nagy inspiriert. Und wir können uns nicht vorstellen, dass dem irgendjemand widersprechen könnte. Dafür designt bei Tag als Kunstobjekt und bei Nacht als Leuchte zu brillieren, begeistert uns außerdem die integrierte Ablagefläche der Leuchten vollends. Wir lieben diese Leuchte zum einen, weil sie eine Ablagefläche beinhaltet, besonders aber, weil das Kabel der Lampe am anderen Ende dieser Ablage verläuft. So entsteht eine wunderbar schlichte Geometrie, die die kreisend scheinende Bewegung des Kegels auf gelungene Weise ergänzt.

Der “Coffee Table” strahlt in unseren Augen – ebenso wie die Leaning Lamp – eine frische 1950er Jahre Aura aus. Das liegt vielleicht an der schlichten Form der Tischbeine und der Holzmaserung des konischen Behälters, die uns so stark an die Mitte des vergangenen Jahrhunderts erinnern. Aber da ist noch etwas, was diesen Tisch so besonders macht. Wenn wir uns den Tisch ansehen, bleibt unser Blick immer wieder an der sattelartigen Tischplatte hängen. Tischplatten sind für gewöhnlich vollkommen eben und flach. Aber, siehe da, das müssen sie überhaupt nicht. Tischplatten können genauso gut konvex geformt sein. Und in diesem Fall ist die sanfte Krümmung ein entscheidender Faktor für die Reinheit der Form. Und das ist so gut gelungen, dass man nicht auf die Idee käme, irgendetwas wieder gerade biegen zu wollen.

Die Cirkel Kollektion wird durch drei Spiegel vervollständigt – Elefant, Eule und Maulwurf -, die auf den Metallspiegeln basieren, die im Rahmen der Copy Nature Ausstellung in Eindhoven gezeigt wurden.

Wir wollen das Wort “typisch” eigentlich vermeiden, aber nachdem Daphna Laurens in der Vergangenheit bereits bewiesen haben, dass sie es einfach verstanden haben, wie man Holz und Keramik miteinander verbindet – sind wir nun doch geneigt in der ebenfalls gekonnten Umsetzung dieser Kombination bei Cirkel ein fast schon typisches Form- und Materialverständnis zu diagnostizieren. Nach den Fotos zu urteilen ist Cirkel die nächste sehr starke, überzeugende Daphna Laurens Kollektion. Doch wir möchten uns unser endgültiges Urteil wie gesagt vorbehalten bis wir die Stücke tatsächlich vor uns gesehen haben.

Cirkel von Daphna Laurens ist noch bis zum 14. Januar 2012 in der Galerie Gosserez Paris zu sehen.

Mehr Infos und Fotos gibt’s unter: www.daphnalaurens.nl

daphna laurens cirkel coffee table

Daphna Laurens - Cirkel Coffee Table (Foto: Mike Roelofs)

 

daphna laurens cirkel wall light 02

Daphna Laurens - Cirkel Wandleuchte 02 (Foto: Mike Roelofs)

 

daphna laurens cirkel wall light 01

Daphna Laurens - Cirkel Wandleuchte 01 (Foto: Mike Roelofs)

 

daphna laurens cirkel leaning lamp

Daphna Laurens - Cirkel Leaning Lamp (Foto: Mike Roelofs)



Morgen Kinder wird’s was geben… Hätte Verner Panton uns je besucht, hätte er genau dort gesessen

Wednesday, November 30th, 2011

Wenn Violett die zweite Farbe der Trauer ist, dann sind Zitrusfarben die zweiten Farben von Weihnachten. Sei es das Orange einer Orange, das Gelb einer Zitrone oder das Dark Lime eines Vitra Panton Chairs.

Der Dark Lime Panton Chair wurde im Juli von Vitra als Sommer-Sonderedition 2011 in einer streng limitierten Auflage auf den Markt gebracht. Einige wenige Exemplare befinden sich noch im (smow)-Lager…

Und jetzt denken wir an den Weihnachtsbaum… Glühwein… engelsgleiche Stimmen, die den Raum mit einem sanften Lied erfüllen… und der Vitra Panton Chair in dark lime.

Was könnte festlicher sein?!

christmas vitra dark lime panton chair

Der Geist der Weihnacht kommt in Stimmung mit dem Vitra Panton Chair in Dark Lime



Verner Panton bleibt beim SPIEGEL – zumindest teilweise

Tuesday, September 13th, 2011

Dafür dass die Publikation eigentlich für die Qualität ihrer Autoren bekannt ist, wiederholen sich die Pressemitteilungen des SPIEGEL ziemlich. Wir haben uns ja über die Mitteilung, die uns Anfang letzter Woche ins Haus flatterte, gefreut. Allerdings war das Lesevergnügen nicht sonderlich  groß.

Verner Panton Spiegel canteen Hanburg

Die Spiegel-Kantine von Verner Panton in Hamburg

Als Verner Panton 1969 das Haus der SPIEGEL-Verlagsgruppe in Hamburg einrichtete, schuf er sich selbst wohl sein monströsestes und bekanntestes Innenaustattungsdenkmal. Mit dem wohldurchdachten Durcheinander von Farben, Materialien und Formen stellte das SPIEGEL-Gebäude – neben seiner Visiona 2 Installation aus dem Jahr 1970 – den Zenith Verner Pantons Arbeit als Innenarchitekt dar.

Panton hat verschiedene Flächen im gesamten Gebäude gestaltet – mit Ausnahme der Büros, die weiß bleiben mussten. Durch nachlässige Renovierungen und Pech haben es leider nur die Kantine und die Snack Bar bis ins 21. Jahrhundert geschafft. Das ist zum einen traurig, weil die Arbeit ein kolossales Zeugnis von Pantons Verständnis von der Welt ablegte. Zum anderen dokumentiert es, wie sich die Welt seit 1969 verändert hat. Wieviele Firmen würden heute einen Swimmingpool für ihre Angestellten anlegen lassen?

Jetzt, wo DER SPIEGEL und seine Belegschaft in ein neues Gebäude in den seelenlosen Weiten der Hamburger Hafencity umziehen, waren auch die letzten intakten Teile von Pantons Meisterwerk in Gefahr. Waren. Letzten Montag gab DER SPIEGEL (mehrfach innerhalb der fünf Absätze der Pressemitteilung) bekannt, dass der Großteil der Arbeit dem Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg gestiftet wird. Ein kleiner Teil wird mit in das neue SPIEGEL-Haus umziehen.

In der Pressemitteilung ist zu lesen, dass die neue Snackbar in der fünften Etage “Elemente der alten – allerdings transparenter, großzügiger und mit
wunderbarem Ausblick” haben wird. Das klingt ein bisschen nach einer Firma, die bekanntgibt, ein paar Kunstwerke erstanden zu haben um sie in ihrer neuen Snackbar auszustellen. Wir haben nichts gegen Firmen, die Kunst für ihre Verwaltungen kaufen. Im Gegenteil – wir kennen einige junge Künstler, die der Zwangsräumung nur entgehen konnten, weil sich irgendein Multi eins ihrer Werke geschnappt hat. Aber bei Pantons Einrichtung für den SPIEGEL geht es nicht um Farben und Formen und Psychedelia. Es ging nie um Psychedelia, sondern immer um die psychologische Wirkung von Farben auf den menschlichen Organismus. Deshalb hatten die SPIEGEL-Mitarbeiter immer ihre Türen geöffnet um etwas Farbe von den Fluren in ihre monotonen Büros fließen zu lassen. In einer weißen Zelle kann niemand gut arbeiten.

Es geht hier um das Ganze. Es ist eine Komposition. Im Gegensatz zur SPIEGEL-Pressemitteilung.

Wenn wir ehrlich sind, wäre es uns lieber gewesen, wenn alles komplett in das MKGH gegangen wäre. Das wäre ein angemesseneres und respektvolleres Ende für eines der bedeutendsten Kapitel deutscher Innenarchitektur gewesen. Denn dort ist es wenigstens unter Menschen, die sich darum kümmern, es anerkennen und verstehen.

Diese Empfindung verdient es – wenn es nach uns geht – auch, wiederholt zu werden.

Verner Panton Spiegel canteen Hanburg Knoll

Nicht nur bunt ... sondern auch mit Bertoia Chair von Knoll International



Copenhagen Design Week: Monique Engelund & Jonas Pedersen

Thursday, September 8th, 2011

Letzten August stand unser Ausflug nach Kopenhagen und zur CODE 10 unter keinem guten Stern. Wir sahen uns sogar gezwungen, die Frage zu stellen, ob dänisches Möbeldesign immer noch von Bedeutung ist.

Um diesen Punkt etwas mehr nachzugehen, haben wir jetzt zwei dänische Designer nach ihrer Meinung zum gegenwärtigen dänischen Möbeldesign befragt.

Monique Engelund und Jonas Pedersen haben in Aarhus Architektur studiert und einen Abschluss in Möbeldesign. Und nein, sie haben die Richtung nicht auf halber Wegstrecke geändert. Der Studiengang  ist in Aarhus so strukturiert, dass man in den ersten beiden Jahren “traditionelle” Architektur studiert und sich anschließend auf Architektur oder Möbeldesign spezialisiert. Die korrekte Bezeichnung für Leute wie Monique und Jonas ist – das haben wir gelernt – “Möbelarchitekt”. Das ist nicht nur eine entzückende für sich stehende Bezeichnung, sie beinhaltet vielmehr einen der zentralen Gründe warum die Mitte des 20. Jahrhunderts so viele Designklassiker hervorgebracht hat: Ihre Produzenten waren Architekten, die wie Architekten ausgebildet worden waren, die wie Architekten dachten, die wie Architekten designten.

Jonas Pedersen

Jonas Pedersen

Für Jonas Pedersen liegt der Grund, warum Dänemark damals so sehr von diesem weltweiten Phänomen profitierte, in der Frage der Materialwahl. “In den 1950er und 1960er Jahren, als dänisches Möbeldesign bekannt wurde, gab es eine Menge an wirklich talentierten Architekten in Dänemark, die wiederum prinzipiell mit Holz arbeiteten und einen einzigartigen Stil entwickelten.” Ein Stil der zum Synonym für Qualität und Innovation aus Dänemark wurde und der Namen wie Wagner, Jacobsen und Juhl etablierte.

Inwieweit aber sind diese “alten Meister” eine Last für die jetzige Generation dänischer Designer – eine Generation, die nicht in einer Zeit geboren wurde, in der dänische Möbelgeschichte geschrieben wurde?

Das ist ein großes Problem, meint Jonas. “Viele Leute heutzutage denken immer noch, das dänisches Design von der Vergangenheit bestimmt wird. Es ärgert mich, dass nach wie vor die Meinung vorherrscht, dass gutes Design immer Design von damals ist. Dagegen müssen wir kämpfen.”

Erst kürzlich durfte Monique Engelund ihre eigene Erfahrung mit solchen Haltungen machen. Sie reichte auf eine Anzeige einer chinesischen Firma, die nach einem “neuen”, “jungen”, “wilden”, “frischen”, skandinavischen Designer suchte, einige ihrer Entwürfe ein. “Aber alles was sie wollten waren Holzmöbel, weil sie dachten, das ist, was wir machen!”

Im Raum folgt an der Stelle ein kollektives Achselzucken.

Aber was macht nun die nächste Generation. Was hat sie vor? Was motiviert sie? Sie stehen vor der Herausforderung, das 21. Jahrhundert zu gestalten. In den 1950er und 1960er Jahren rebellierten viele junge Designer gegen Konformität und kämpften für kreative Freiheit. Eine Freiheit, die junge Designer heutzutage haben, allerdings erst lernen müssen sie anzuwenden.

Monique Engelund

Monique Engelund

“An der Uni” sagt Monique, “werden wir tatsächlich dazu angeregt rebellisch zu sein, was das Ganze in sich paradox macht.” Es ist schwer in einem offenen Raum zu rebellieren. Man braucht Grenzen, um dagegen ankämpfen zu können. Solche Probleme sind natürlich nicht nur auf Dänemark begrenzt. Wir sind eine globale Gesellschaft.

Die neue Generation Designer muss lernen die Frage zu formulieren, die sie der Gesellschaft stellen möchte, bevor sie damit beginnt Antworten zu präsentieren. Das gehörte zu den Dingen, die wir auf der  CODE 10 vermisst haben. Innovation. Risiko. Jugendliche Rebellion. Und – wenn wir es ganz Old-School-Punk haben wollen – ein Manifest.

Zeit für uns, eine Panton Chair Miniatur auf den Tisch zu stellen und zu fragen: “Internationales oder dänisches Design?”

Jonas: “Der ist vom Mars …”

Monique: “Das ist sicherlich nicht gerade typisch dänisch.  Ich denke die Entwicklung des Stuhls ist europäisch. Ich glaube nicht, dass wir uns das als Verdienst anrechnen lassen können.”

Für viele Nicht-Dänen ist der Panton Chair aber der Inbegriff zeitgenössischen dänischen Designs. Die Arbeit wurde damals von Pantons dänischen Designmitstreitern kritisiert und verspottet, und Panton hätte in den 1960er Jahren in Dänemark niemals einen Hersteller gefunden. … Und wahrscheinlich auch nicht im China des 21. Jahrhunderts – wenn man an Moniques Erfahrungen denkt. (Obwohl das natürlich Ironie des Schicksals ist angesichts der vielen Kopien die von dort kommen.)

Die Generation vor Verner Panton war erfolgreich mit der Entwicklung einer einheitlichen, abgrenzbaren, konservativen Formensprache basierend auf ein und demselben Material. Verner Panton hingegen fand seinen Erfolg und revitalisierte damit letzten Endes dänisches Design, weil er neue Entwicklungen in der Produktion und der Materialtechnologie benutzte, um gegen diese anerkannten Vorstellungen zu rebellieren. Was zu der Schlussfolgerung führen könnte, dass wenn dänisches Design für die Zukunft relevant bleiben soll, man Designer braucht, die wiederum gegen Panton rebellieren.

Und tun sie es? In welche Richtung wird sich dänisches Möbeldesign bewegen?

Wenn man Jonas, Monique und ihren Zeitgenossen zuhört, bekommt man einen guten Eindruck von jungen Designern, die nicht länger einen Vertrag mit einem großen internationalen Hersteller als ihr ultimatives Ziel ansehen, sondern ihre Arbeiten als Lösungen für Probleme verstehen und nicht “bloß” als Produkte. Oder wie Monique es eloquent formuliert: “Ich denke, dass es da eine Tendenz in Richtung Kombination von Design mit anderen Disziplinen wie Soziologie oder Ökologie gibt und man so nach dem tieferen Sinn des eigenen Produktes sucht.”

Wenn das mal keine Rebellion gegen die Wiederbelebung der Pop Art ist!

Wichtiger ist aber, dass man vielleicht einen Eindruck junger Designer bekommt, für die “dänisches Design” nicht länger ein Designstil ist, sondern vielmehr ein geografischer Indikator.

Und genau so gibt es auch neue, junge dänische Hersteller wie Hay oder Norman Copenhagen, die das verstanden haben und ein internationaleres Portfolio haben, als das im goldenen Zeitalter des dänischen Designs der Fall war, aber dennoch jungen Designern aus Dänemark offen stehen. Und solche Hersteller sind an einen kontinuierlichen Strom an talentierten und intelligenten Möbelarchitekten wie Jonas Pedersen und Monique Engelund gebunden, die uns Hoffnung für dänisches Möbeldesign der Zukunft geben.

Vielleicht kam CODE 10 auch einfach nur zu früh!

Auf der Copenhagen Design Week zeigt Monique Engelund Noah´s Ark, eine Installation, die in Zusammenarbeit mit Sophie Alexandrine enstand und welche die ökologischen Lasten übermäßigem Konsums in den Kontext des Möbeldesigns überträgt.

 

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Arche Noah von Monique Engelund und Sophie Alexandrine @ Copenhagen Design Week



Dark Lime Vitra Panton Chair Cocktail Wettbewerb: The Verdict

Friday, August 5th, 2011

Der Gewinner des Dark Lime Vitra Panton Chair Cocktail Wettbewerbs ist: Alexander Fischer aka Schmied

Herzlichen Glückwunsch!

Es ist nur fair zu sagen, dass “Der gute Cuba L” zu Beginn nicht gerade zu den Jury-Lieblingen zählte – Cola Cocktails im Sommer und so… Aber… der Mix aus Zitrusfrucht, Cola und Rum konnte überzeugen und war der ungeschlagene Hit beim Jury-Treffen. Und das gleiche passierte beim Nach-Jury-Treffen mit dem Rest des (smow)Teams. Nicht dass ihre Stimmen zählen würden.
Also nochmal, Glückwunsch an Alexander und vielen Dank auch an alle anderen, die uns ihr Lieblings Cocktailrezept verraten haben. Testet ruhig selbst die Rezepte und findet vielleicht euren ganz persönlichen, neuen Cocktail für den Sommer. Alle Rezepte findet ihr hier.

Und alle Details zur Limited Edition des Vitra Panton Chairs in dark lime gibt es unter Summertime in dark lime.

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Dark Lime Vitra Panton Chair Cocktail Wettbewerb: Der Gewinner

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Lime meets Lime.....



Dark Lime Vitra Panton Chair Cocktail Wettbewerb: Jay Osgerby’s Caipirissima

Wednesday, July 27th, 2011

Das in London beheimatete Designstudio Barber Osgerby steht als ein Zeugnis dafür, dass sich qualitativ hochwertige Arbeiten mit oder ohne den Medienstatus “Star Designer” durchsetzen.

Im Gegegensatz zu vielen ihrer Zeitgenossen, die bei internationalen Hochglanzmagazinen auf einen Sockel gestellt wurden, hielten sich Erdward Barber und Jay Osgerby zum großen Teil im Hintergrund und stellten still und beständig Produkte, für internationale Hersteller als auch für private Kunden, her.

Das ändert sich langsam, denn Barber Osgerby bekommen nun die öffentliche Aufmerksamkeit, die sie zweifelsohne verdienen.

Eine erste breitere Öffentlichkeit erreichte das Paar 2005 mit ihrem preisgekrönten De La Warr Stuhl, hergestellt durch Established & Sons. Durch ihren steilen Karrierekurs aber bauten Barber Osgerby solide Beziehungen auf und entwarfen sehr eigenständige Kollektionen für Unternehmen wie Capellini, Magis oder ClassiCon.

2010 vollendeten Barber Osgerby ihr erstes Projekt für Vitra – den Map Table und den Tip Ton Stuhl.

Die Präsentation des Map Tables und des Tip Ton Stuhls in Mailand kamen kurz nach der Bekanntgabe, dass Barber Osgerby den bislang wohl prestige reichsten Vertrag ihrer Laufbahn abgeschlossen haben: den Auftrag die olympische Fackel für die Olympischen Spiele in London für 2012 zu entwerfen.

Juli 2012 wird die Fackel von Edward Barber und Jay Osgerby das olympische Feuer tragen – hier und jetzt im Juli 2011 könnt ihr euch euer eigenes Feuer mit Jay Osgerby´s Caipirissima machen.

Und wenn ihr eure eigenen Lieblingscocktail-Rezepte bekanntgebt, könnt ihr den in limitierter Auflage erschienenen Panton Chair von Vitra gewinnen.

Alle Details wie ihr an dem Sommer Wettbewerb teilnehmen könnt, findet ihr hier.

Viel Glück!

Jay Osgerby’s Caipirissima

2 Einheiten Weißer Rum

1 Einheit Zuckersirup

1 Limette

0.25 Einheiten Limettensaft.

Als erstes die Limette achteln.

Anschließend die Limettenstückchen im Zucker welzen, um den Limettensaft und die Limettenöle zu extrahieren.

Als letztes den Rum mit dem Limettensaft in ein Glas geben, zerkleinertes Eis hinzufügen und das ganze vermengen.

The London 2012 Olympic Torch by Barber Osgerby

Die olympische Fackel der Olympischen Spiele 2012 in London von Barber Osgerby

Tip Ton by Barber Osergby for Vitra

Tip Ton von Barber Osgerby für Vitra



Dark Lime Vitra Panton Chair Cocktail Wettbewerb: Eckart Maise’s Caipirinha

Monday, July 25th, 2011

Bis zum 31. Juli geben wir unseren Lesern die Chance, den in limitierter Auflage erschienen Dark Lime Panton Chair zu gewinnen.

Daher tauschen wir einen Dark Lime Panton Chair gegen ein Sommer Cocktail- / Mix-Getränke – Rezept.

Möge der beste Gewinnen!

Und um Euch einige Ideen und Inspirationen zu geben, haben wir ein paar Vitra VIP´s nach Ihren Lieblings-Rezepten gefragt.

Heute teilt der Vitra Chef Designer Eckart Maise sein Caipirinha Rezept mit uns.

Natürlich kann er nicht gewinnen – aber immerhin kann er ein Rezept mit uns teilen!!!

Denn als der Mann der Arbeiten wie Tip Ton von Barber Osgerby oder Waver von Konstantin Grcic betreut hat, beweist Eckart Maise offensichtlich Geschmack. Wir versichern, sein Caipirinha stellt dabei keine Ausnahme dar.

Wenn Du also auch die Chance nutzen möchtest, einen in limitierter Auflage erschienen Dark Lime Panton Chair zu gewinnen, dann teile uns einfach dein liebstes Cocktail- / Mix-Getränk – Rezept mit.

Alle Details zur Teilnahme findest Du hier.

Eckart Maise’s Caipirinha Rezept:

- 6 cl Cachaça
- weisser Rohrzucker
- 1 Limette / Limone (möglichst eine biologische, ungespritzte)

Zubereitung:

Die Limette waschen und die Enden abscheiden. Anschließend die Limette vierteln und sie in ein langen Glas geben.

Danach 2 oder 3 Teelöffel Zucker hinzugeben und Zucker und Limetten mit einem Stössel zerkleinern.

Das Glas mit Eis und reinem Cachaça auffüllen.

Am Ende alles mit einander verrühren und es mit einem Strohhalm servieren.

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Gewinne einen Dark Lime Panton Chair von Vitra.

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Pefekt für den Balkon oder den Garten geeignet.