Posts Tagged ‘USM Haller’

(smow) intern: Designermöbel Office Paket

Saturday, November 19th, 2011

Wenn man einmal so viele Geburtstage hinter sich weiß wie wir, kommt ein Punkt im Leben, an dem man nicht mehr bereit ist, Kompromisse in Bezug auf die Qualität neuer Anschaffungen einzugehen. Sei es die Wahl eines Autos, einer Fluglinie oder schlicht eines  neuen Haarschnitts. Erst recht aber gilt diese Faustregel für die Wahl eines neuen Bürostuhls.

Selbstverständlich gab es auch für uns eine Zeit – so wie wahrscheinlich für die meisten – als wir uns mit billigen, unbequemen Bürostühlen zufrieden gaben. Das war so viel einfacher. Natürlich war die Qualität… – lassen wir das. Wir mussten eben Kompromisse eingehen. Und Kompromisse sind wir nicht nur was den Stuhl anbelangt eingegangen. Auch unser Schreibtisch, unsere Schreibtischlampe und der Stauraum waren optisch und qualitativ nicht viel mehr als ein Kompromiss.

Das geht aber auch anders. Gegen den sichtbaren Verschleiß, unstimmige Arrangements und Bandscheibenvorfall-begünstigende-Arbeitsplätze haben wir alles Wichtige und Gute für den Arbeitsplatz in einem Komplettpaket zusammengestellt und bieten es zum exklusiven Vorteilspreis an.

Das (smow) Designermöbel Office Paket – oder das “Kompromisse waren gestern”-Set, wie wir es liebevoll innerhalb unseres Blogteams nennen – umfasst einen Haller Tisch, USM Haller Rollcontainer, Vitra Bürostuhl und eine Artemide Tolomeo Tavolo Schreibtischlampe.

Die einzelnen Elemente können ganz nach den individuellen Anforderungen kombiniert werden. Unabhängig davon, welche Teile gewählt werden, kommt der Paketpreis ca. 8% günstiger als die Summe der Einzelstücke.

Wir haben viele der möglichen Kombinationen unseres Office Pakets am Lager und somit sofort lieferbar – es ist also gar nicht so unwahrscheinlich, dass Sie schon in ein Paar Tagen an einem ziemlich perfekten, weil aus qualitativ sehr hochwertigen und ästhetisch sowie funktional auf den Punkt gebrachten Designermöbeln bestehenden, Arbeitsplatz sitzen – und sich dieser Tatsache vor allem auch in den nächsten Jahr noch gewiss sein können.

Unser Fazit zum Designermöbel-Büroset: Es ist einfacher, zufriedenstellender und insgesamt so viel besser als einen Kleinbus zu mieten, an den Stadtrand zu fahren und sich dort – alle paar Jahre wieder – für gerade einmal mittelmäßige Möbel durch die Massen zu schlagen.

Alle Details zu unserem Office Paket gibt es unter www.smow.com/office-package.html

smow designer office furniture package
Eine der vielen Kombinationsmöglichkeiten aus USM, Vitra und Artemide (Industrietreppe im Hintergund nicht im Lieferumfang enthalten!)


(smow)intern: Designmöbelkatalog 2011

Wednesday, July 6th, 2011

Technikverweigerer! Das wird (smow) ja normalerweise nicht nachgesagt. Soweit uns bekannt ist, hat noch kein (smow)Mitarbeiter einen iPad zertrümmert oder einen W-LAN Zugang gekappt um gegen die schleichende und zwanghafte Ausbreitung von Technologien in alle Lebensbereiche zu protestieren. Aber: In den ersten Wochen des Sommers waren alle im (smow)Hauptquartier mit der Vorbereitung und Herstellung des allerersten (smow)Katalogs beschäftigt. Ein realer gedruckter Katalog! Auf Papier! Mit Tinte!

Technikverweigerer? Au contraire, nos amis! Die Herstellung eines solchen analogen Katalogs ist technisch eine größere Herausforderung als dieses idiotensichere HTML zu programmieren. Und trotzdem ist es uns am Ende gelungen ein tolles Heft fertigzustellen. Gut gemacht, Katalogteam!

Neben einer Auswahl von (smow)Produkten enthält der Designmöbelkatalog 2011 auch biografische Informationen zu wichtigen Designern und natürlich wunderbare extra für den Katalog in Auftrag gegebene Fotos von Produkten von USM Haller, Vitra, Moormann, Richard Lampert et al.

So ein gedruckter Katalog ist im Prinzip nichts anderes als damals die Mechanisierung in den Textilfabriken, die den unterdrückten Massen erstmals den goldenen Geschmack von Freizeit kosten ließ. Mit dem Katalog bekommen wir ein Stück Technikfreiheit zurück. Computer ausschalten, Katalog in Ruhe durchblättern, Computer wieder anmachen, bestellen.

Ein Exemplar des Kataloges kann man über das Kontaktformular auf smow.de oder unter service@smow.de anfordern.

Auf facebook.com/smowcom haben wir außerdem die Fotogalerie zum Katlaogentstehungsprozess veröffentlicht.

smow Designer Furniture Catalogue 2011

(smow) Designmöbelkatalog 2011



In eigener Sache: USM Haller Seminar und Workshop

Monday, June 6th, 2011

Ein Aspekt, der nach außen nicht so sichtbar aber in der Möbelbranche von großer Bedeutung ist, ist die Beziehung zwischen Händler und Hersteller.

Die meisten Menschen haben nur Kontakt zu einem Händler, wenn sie ein neues Sofa kaufen. Oder Bücherregale. Also denken die meisten Menschen auch, dass Möbelhändler nichts anderes tun als Sofas zu verkaufen. Und Bücherregale.

Ein nicht unwichtiger Teil des Geschäfts eines erstklassigen Möbelhändlers sind aber größere Projekte: Büroausstattungen, Hoteleinrichtungen oder Sanierungsprojekte in Zusammenarbeit mit Architekten. Für diese Fälle ist eine enge Zusammenarbeit mit den Herstellern wichtig um einen erfolgreichen Abschluss sicherzustellen.

Auch für den privaten Käufer individueller Stücke spielt es eine Rolle, dass der Händler des Vertrauens gute Beziehungen zum Hersteller des Vertrauens pflegt. Wenn es doch einmal zu Problemen kommt, möchte man selbige schnell und unkompliziert geregelt haben. Das kann nur gut funktionieren, wenn Produzent und Händler einander verstehen. Eine gesunde Beziehung zu den Lieferanten zu pflegen ist für (smow) entsprechend genauso wichtig, wie die Kunden glücklich zu machen oder einen vollen Team-Kühlschrank zu haben.

Also hat sich (smow) an einem sehr sehr nassen Samstag im Mai 2011 auf den Weg gemacht um USM Haller für einen zweitägigen Workshop zu besuchen. Bei (smow) fährt aber nicht etwa nur die Verkaufsabteilung. Jedes USM Haller Sideboard das das Lager verlässt ist das Ergebnis einer koordinierten Teamleistung. Der Erfolg oder Misserfolg einer Firma wie (smow) hängt von allen Beteiligten ab. Also waren alle eingeladen. Sogar die IT. Wir brauchten ja schließlich auch Fahrer.

Neuweier Weinwandertag 2011

Neuweier Weinwandertag 2011

Das Seminar begann am Sonntag mit dem jährlichen Weinwandertag in Neuweier, einem wunderbaren Spaziergang durch die Weinberge der Gegend – natürlich auch mit Weinverkostungen.

Unter Führung der erfahrenen USM-Chefs haben wir alle ohne Ausfälle die 8km lange Wegstrecke gemeistert und durften anschließend in einem Hotel vor Ort zu Abend essen.

Aber wir haben nicht die ganze Zeit nur gut gegessen und gut getrunken… Am Montag gab es einen gemeinsamen USM Haller/(smow) Workshop im USM Hauptquartier in Bühl. Im Laufe des Tages wurden eine Reihe von Themen erörtert, z.B. wie wir alle besser zusammenarbeiten können, was (smow) von USM erwartet und was USM von (smow) erwartet.

Bisweilen wurde recht heftig diskutiert, aber solche grundlegenden Auseinandersetzungen fördern nur die Beziehung. Und letzten Endes hat es allen etwas gebracht. Erst als alle Brezeln vertilgt und die Kaffeemaschinen leergetrunken waren, haben wir uns auf den Rückweg nach Leipzig gemacht.

Die Erkenntnisse des Workshops werden wir in den kommenden Monaten hier veröffentlichen. Ob das (smow)Team wirklich was gelernt hat, ist aber ganz einfach herauszufinden, indem man mal ein USM Haller Möbel bei uns anfragt.

Was alles mit USM Haller möglich ist zeigen u.a. diese Seiten: USM Haller Individuell.

Weitere Fotos vom USM Haller/(smow) Workshop gibt es unter facebook.com/smowcom.

The USM Haller reception in Bühl

Der USM Haller Empfang in Bühl



Das USM Haller Brot

Sunday, April 10th, 2011

Bo Bech ist ein Bäcker aus Kopenhagen.

Bo Bech bäckt eine Art Brot. Erhältlich in einer Größe. Zu einem Preis.

Bo Bech bäckt eine Ladung und wenn die Ladung ausverkauft ist, schließt er den Laden.

Einfacher kann ein Geschäftskonzept nicht sein.

Aber versuchen Sie mal das einem Deutschen zu erklären, der schon einen Herzinfarkt bekommt wenn mal weniger als 17 Sorten Brot zur Auswahl stehen.

Ein Bäcker? Mit nur einem Brot? Wie überlebt er?

Es ist vergleichbar mit USM Haller.

Irgendwann hat “Design” aufgehört innovativ zu sein und unser Leben zu verbessern und war nur noch dazu da, Profit zu machen und muss entsprechend alle paar Monate erneuert werden.

Sonst würde es keiner kaufen.

Das beste Beispiel dafür ist Apple. Alle paar Monate holt Steve Jobs seinen schwarzen Glücksrolkragenpullover hervor und stellt stolz den neuen iHype vor: 3% leichter, 2% schwärzer und mit integriertem Altnordisch-Wörterbuch.
Und das versammelte Publikum freut sich, dass es jetzt das Wort gulr kennt.
Aber niemand hinterfragt den Sinn des Ganzen.
Es ist ja schließlich “Design”.

Die Möbelbranche ist was das angeht natürlich genauso schuldig wie alle anderen Bereiche in denen Produktdesign “produziert” wird. Die unvermeidlichen Ergebnisse dieser Politik sind jeden Januar auf der IMM Cologne zu sehen.

Das Gegenstück dazu ist das USM Haller System.

USM produzieren ein Produkt, basierend auf einer verchromten Messingkugel.

Ein Möbelhersteller? Mit einer Produktlinie? Wie überlebt er!?!?

USM machen das was sie tun richtig gut.
Na gut, und mit den Haller Tischen haben sie auch eine zweite wichtige Produktlinie. So wie wenn Bo auch eine Sorte Kuchen pro Tag backen würde.

Genau wie Bo Bech bietet auch USM Haller den Menschen ein Produkt das sie wollen und verstehen – zu einem fairen Preis und immer in der derselben bewährten Qualität.

Sie hören nicht auf Trendanalysten. Sie versuchen nicht in Märkte außerhalb ihrer Möglichkeiten vorzudringen. Sie engagieren keine Stardesigner um gute Medienberichterstattung zu bekommen.

Als Produktsystem hat sich USM Haller seit ca. 50 Jahren nicht verändert und wird auch für die nächsten 50 Jahre so bleiben.

Das einzige was sich in den letzten viereinhalb Jahrzehnten vielleicht verändert hat ist die öffentliche Wahrnehmung darüber wo USM Haller zum Einsatz kommen kann.

Wo es früher nur Anwälten und Ingenieuren vorbehalten war, ist USM Haller heute in Museen und Bibliotheken, auf Flughäfen oder in Krankenhäusern und in privaten Wohnzimmern zu finden.

Ansonsten gilt “never change a winning system”.

Wir persönlich würden es begrüßen wenn die Hersteller von Designermöbeln aufhören würden der deutschen Backindustrie und ihren Backkollektionen nachzueifern und stattdessen von USM Haller lernen würden: Bleib bei dem was du kannst, mach es gut und biete den Kunden zweckmäßige Produkte die funktionieren.

Aber bitte schmieren Sie keine Marmelade auf Ihr USM Haller Sideboard!

Bo Bech Copenhagen

Bo Bech: Reduziertes Backen in Kopenhagen



Orgatec 2010: USM Haller

Monday, February 21st, 2011

Als USM Haller das letzte Mal auf der Orgatec ausgestellt hat, waren wir noch im Kindergarten und unser Designhorizont beschränkte sich auf die schönen Verzierungen die man mit Wachsmalstiften an die Wände zaubern konnte.

Nun, zwölf Jahre später, wissen wir dass sich Filzstifte viel besser an der Wand machen. Und USM Haller ist auf die Orgatec nach Köln zurückgekehrt.

Das Tolle am USM Haller System ist, dass es seit Jahrzehnten unverändert geblieben ist.

Elemente, die vor 20 Jahren gekauft wurden, können problemlos mit aktuellen Teilen ergänzt werden. Und auch in 20 Jahren wird man ein neues Element mit dem des Großvaters kombinieren können.

Was sich verändert, sind die Accessoires, die Farben und vor allem die Wahrnehmung des Systems und dessen was damit erreicht werden kann.

Trends gibt es hier nicht.

Aber das geht in Ordnung, denn Trends haben uns noch nie interessiert. Alles was wir wollen ist anspruchsvolles und qualitativ hochwertiges Design.

Auf der Orgatec präsentierte USM Haller neben den drei neu gelaunchten Farben und Buch- und Ordnerstützen auch die neuen Möglichkeiten ihres höhenverstellbaren KITOS Schreibtischsystems sowie das neue iPhone App.

Ja, schon klar… USM Haller iPhone App … Bevor wir uns versehen, werden sie auch noch twittern!

Aber in dem ganzen Marketing-Hype-Chaos, zwischen den sinnlosen Modewörtern die die Luft solcher Veranstaltungen wie der Orgatec verunreinigen, ist USM Haller eine wahre Oase der Ruhe und der Bescheidenheit.

… Und der Beweis dafür, dass man auch ohne große Namen und Designer und eine endlose Anzahl neuer Produkte zeitgemäß bleiben kann.

Toll.

Hier ein paar Impressionen des USM Haller Standes auf der Orgatec 2010:

KITOS desk system by USM Haller at Orgatec 2010

KITOS Schreibtischsystem von USM Haller auf der Orgatec 2010 - modulare höhenverstellbare Tische

No longer under wraps - USM Orange

Nicht mehr geheim - USM Orange

The new USM Haller book supports

Die neuen USM Haller Buchstützen ...

... and the trusty computer holder

... und der zuverlässige USM Haller CPU Halter

USM brown as seen at Orgatec 2010

Und das neue/alte USM Braun auf der Orgatec 2010



(smow)Blog Rückblick 2010: Januar, Februar, März

Friday, January 14th, 2011

Obwohl viele Kritiker meinen, dass ein Jahresrückblick lediglich ein einfacher und augenscheinlicher Weg ist Content zu generieren ist dieser für uns ein wichtiger Schritt in der Planung unserer Aktivitäten im kommenden Jahr – d.h. wo wir hingehen, mit wem wir sprechen werden, worauf wir sitzen werden und was viel wichtiger ist was wir dieses Jahr aufgeben oder anders machen werden.

Das einzig wirkliche Problem für uns dabei ist, dass wir erst mit der Aufarbeitung realisieren wieviel Material wir aufgrund der Fülle unbeachtet lassen müssen. Dadurch bekommen wir jedoch einen Eindruck davon, wieviel mehr Material wir im kommenden Jahr erwerben können.

Heck!

Lesender Tisch von Uli Budde @ Designers Fair 2010 Köln

Lesender Tisch von Uli Budde @ Designers Fair 2010 Köln

Das Jahr begann wie immer mit der IMM und Designers Fair in Köln. Abgesehen von der Möglichkeit einige Anti-Karneval-Scherze zu machen brachte uns der Ausflug einige tolle neue Produkte und Designer näher, so z.B.: Uli Budde, Christian Lessing, Martin Neuhaus, Alexander Gufler, maigrau, Tim Baute etc, etc, etc…

Ein weiteres Higlight war die Einführung von Herbert Hirche´s Interbau 57 Sessel durch Richard Lampert.

Negativ war der Mangel an Innovationen und wenn wir ehrlich sind die Qualität der Ausstellungen auf der IMM. Dafür, dass die IMM Deutschlands größte und wichtigste Möbelmesse ist, war sie einfach nicht gut genug.

Lassen wir uns überraschen was die IMM 2011 bringt.

Im Februar waren wir dann mit der Eröffnung des VitraHaus auf dem Vitra Campus in Weil am Rhein und einem Besuch beim MoormannHaus in Aschau im chiemgar auf einem wesentlich sichereren Grund unterwegs.

Moormann Haus, Aschau im Chiemgau

Moormann Haus, Aschau im Chiemgau

Abgesehen von der Art und Weise wie das VirtraHaus majästatisch vor einem erscheint war für uns die Entscheidung Gegenstände, die nicht aus dem Hause Vitra stammen, in die Ausstellung zu integrieren die wahre Freude. Ganz im Geiste der Collage von Charles and Ray Eames zum Prinzip der Innnenarchitektur.

Wenn wir einen Wunsch für 2011 hätten, dann der, dass man das eine oder andere Werk eines jungen Designers in die Ausstellungsfläche im VitraHaus aufnimmt, anstatt ausschließlich auf etablierte Designer zu bauen.

Das VitraHaus ist groß genug, um jungen Talenten eine Chance zu geben.

Während das MoormannHaus nur in Bruchteilen so spektakulär war wie Architektur von Vitra, war das eigentliche Highlight unseres Trips nach Aschau die Moormann Berge.

Die Moormann Berge ist eine wundervolle Einführung in die Moormann Philosophie, ganz abgesehen davon, dass es auch ein hervorragender Ausgangspunkt für einen Trip in die bayrischen Alpen ist.

Im März feierte die (smow)airport systems mit einer Reihe von auf USM Haller basierten Flughafen Lösungen auf der Passenger Terminal Expo 2010 in Brüssel Premiere. In Zusammenarbeit mit USM Haller hat die (smow) airport systems eine Reihe von Lösungen sowohl für operative als auch Lounge und Retail Bereiche auf Flughäfen entwickelt – Lösungen die auch bei den Besuchern der PTE sehr gut ankamen.

Auch wenn sich Firmenname und Struktur seit der PTE 2010 wieder verändert haben werden wir auch bei der PTE 2011 in Kopenhagen wieder dabei sein, zum einen um die Entwicklung des Projekts als Ganzes zu verfolgen und zum anderen um über Entwicklungen im Flughafen- und öffentlichen Bereich der Möbelwelt zu berichten.

Volles Haus im (smow)Raum für eine Lesung im Rahmen der Leipziger Buchmesse

Volles Haus im (smow)Raum für eine Lesung im Rahmen der Leipziger Buchmesse

Zurück in Leipzig fand im März 2010 die Leipziger Buchmesse statt und parallel dazu eine erfolgreiche Lesungsreihe im Rahmen des Events (smow)liest im (smow)Raum am Burgplatz.

Angefangen mit dem Buch “Grillsaison” von Philipp Kohlhöfer, gefolgt von “Neue Stimmen from Switzerland” bis hin zu “Meine Frau will einen Garten” von Gerhard Matzig brachten alle drei Vorlesungen ein sehr unterschiedliches, wenn auch gleichermaßen unterhaltsames Erlebnis mit sich.

Mehr davon Anfang 2011!



Orgatec 2010 Interview: Alexander Schärer, USM Haller

Wednesday, December 1st, 2010

Auf der Orgatec 2010 sprachen wir mit Alexander Shärer, dem CEO von USM Haller, über die Rückkehr des Unternehmens zur Orgatec nach 12 Jahren Abstinenz, deren neue “Living Essentials” Kollektion und wie sein eigenes Büro aussieht…





Internationaler Marianne Brandt Wettbewerb 2010 – Preisverleihung

Wednesday, September 29th, 2010

Auch wenn der Marianne Brandt Wettbewerb sich nach außen um Marianne Brandt dreht, so stand die Preisverleihung am Freitag in Chemnitz unter einem anderen Stern

“Chemnitz – Stadt der Moderne”

Jede einzelne Ansprache drehte sich um “Chemnitz – Stadt der Moderne” und wurde so oft wiederholt, ad nauseum ad infinitum, wahrscheinlich in der Hoffnung, dass wenn man es nur oft genug wiederholt, dass es auch wahr wird.

“Ich will ein Pony!” “Ich will ein Pony!” “Ich will ein Pony!” “Ich will ein Pony!” “Ich will ein Pony!”

Nicht dass wir etwas gegen das Stadtmarketing hätten, die Basis auf der der Claim von Chemnitz aufbaut ist nur sehr dünn. Und das mit der Bestätigung von Chemnitz selbst, wo Modernismus mit modern verwechselt wird.

Wenn Chemnitz so modern und auf der Höhe der Zeit ist .... ?

Wenn Chemnitz so modern und auf der Höhe der Zeit ist .... ?

Die Ironie der ganzen Sache ist, dass man aus der Rede von Bürgermeisterin Barbara Ludwig hören konnte, dass Marianne Brandt eigentlich ein starker Character allein für sich selbst ist.

Man muss eine solche Veranstaltung nicht auf Biegen und Brechen mit “Chemnitz – Stadt der Moderne” verbinden, wenn das Publikum schlau genug ist, zu wissen, dass es sich hierbei hauptsächlich um Stadtmarketing handelt.

Das Vermächtnis von Marianne Brandt scheint so viel heller.

Glücklicherweise folgten die Gewinner dem Geist der Marianne Brandt.

Marianne Brandt Wettbewerb 2010: Gewinnerin der Kategorie Fotografie Alexandra Grein im Gespräch mit Thomas Bille

Marianne Brandt Wettbewerb 2010: Gewinnerin der Kategorie Fotografie Alexandra Grein im Gespräch mit Thomas Bille

Der Fotografiepreis zum Beispiel ging an die Düsseldorferin Alexandra Grein für ihre wundervolle Collagenserie “Terra”. Erdacht als eine Homage an Caspar David Friedrich wurden die einzelnen Bilder aus “Terra” aus Satellitenbildern von den Orten der Inspiration aus seinem Leben.

Die Collage als Disziplin der Fotografie wurde von Marianne Brandt oft eingesetzt. Alexandra Grein hat diese Disziplin “verbauhaust” in dem Sie moderne Computertechnologie und Satellitenbilder einbrachte.

Auch der Hauptpreis der Kategorie Produktdesign hätte von Brandt oder einer ihrer Zeitgenossen stammen können.

Der Kolibri Mechthild von Christoph Schmidt ist, wenn wir ehrlich sind, nichts weiter als ein bisschen Origami mit einer Büroklammer im Rücken.

The Eames DSR ist auch nur ein Stuhl.

“Mechthild” entstand aus der Idee heraus, dass Christoph Schmidt die kleinen Löcher in seiner Wand nicht mit Gips oder darübergehängten Fotos kaschieren wollte.

Marianne Brandt Wettbewerb 2010: Produktdesign Gewinner Mechthild von Christoph Schmidt

Marianne Brandt Wettbewerb 2010: Produktdesign Gewinner Mechthild von Christoph Schmidt

“Mechthild” füllt nicht nur das Loch; “Mechthild” nutzt das Loch um etwas neues zu schaffen. Damit macht er nicht nur aus einem Problem eine Chance, sondern zeigt auf wundervolle Weise was man erreichen kann, wenn man mit Gegenheiben arbeitet, die konventionellen Designtheorien aber verlässt.

Das ist genau das, was uns das Bauhaus gelehrt hat.

Was uns besonders an “Mechthild” gefällt, ist das es mit dem Licht von Algue von Ronan und Erwan Bouroullec “Mechthild” Schatten an die Wand wirft, die sich mit veränderten Lichtverhältnissen im Raum über den Tag auch verändern und so eine aktive Rolle im Interior Design einnehmen.

Der Höhepunkt der Zeremonie war definitv die Präsentation des (smow)-USM Haller Spezialpreis an die Berliner Designerin Tonia Welter und ihre USB-Schmuckkollektion und der(smow)-Vitra Spezialpreis an Caspar Huckfield für seinen Fahrradsattel.

Aber mehr zu Tonia Welter, Caspar Huckfeld und Christoph Schmidt zu einem späteren Zeitpunkt.

Als wir in der Eröffnungveranstaltung saßen haben wir schon befürchtet, dass Chemnitz das Image einer seiner größten Stars durch übertriebenes Stadtmarketing verspielt.

Aber als wir die Oper verließen war unsere Laune viel besser.

Nicht nur, dass die Preisgewinner Marianne Brandts Erbe verstanden, auch die musikalische Einlage eines Gedichts von Marianne Brandt verdeutlichte auf schöne Weise, dass auch die Veranstalter ihr Handwerk verstehen.

Wir können nur hoffen, dass es in der Zukunft so schön weiter geht – und Chemnitz sich einen neuen passenderen Slogan überlegt.

Marianne Brandt Wettbewerb 2010: Marlen Pelny trägt ein Gedicht unter den Augen von Marianne Brandt vor

Marianne Brandt Wettbewerb 2010: Marlen Pelny trägt ein Gedicht unter den Augen von Marianne Brandt vor



USM Haller: Living Essentials

Tuesday, September 7th, 2010
USM Haller living essentials - modernes Aufbewahrungssystem

USM Haller living essentials - modernes Aufbewahrungssystem

Auch wenn vielleicht die meisten Leute USM Haller Möbel mit Büros assoziieren, stimmt das nicht für alle.

Teilweise von dem Verlangen nach individueller Einrichtung getrieben, welche ihre persönlichen Bedürfnisse erfüllt und andererseits von der wachsenden Anzahl an Home Offices beschleunigt, hält USM Haller Einzug in die Haushalte und geschäftlichen Umfelder.

Küchenschränke, Multi-Media-Schränke, Wickelkommoden – die Flexibilität wird nur durch die Vorstellungskraft des Kunden beschränkt.

Unser persönlicher all-time-favorite ist ein Kleiderständer welchen wir einst in Chemnitz sahen. Und wie schon mehrmals gesagt, solche Dinge finden wir in Chemnitz nicht oft.

Das Schöne am USM Haller System für den häuslichen Gebrauch ist, dass es so konfiguriert werden kann, wie es der Kunde braucht. Wenn sich die Anforderungen ändern ist es ganz einfach erweiter- oder umbaubar.

USM Haller - passt auch in traditionelle Einrichtungen

USM Haller - passt auch in traditionelle Einrichtungen

Die heutige Wickelkommode kann morgen zur Spielzeugkiste umgebaut werden.
Und das USM Haller System ist seit 40 Jahren das gleiche und wird für die nächsten 40 Jahre auch so bleiben – die Spielzeugkiste von morgen kann einfach zum Nachtschrank, Bücherregal oder zu einer TV Einheit werden, bevor sie vielleicht wieder zu einer Wickelkommode für die nächste Generation wird.

Alles was man braucht ist Vorstellungskraft und einen qualifizierten USM Haller Installateur.

Um noch mehr Kunden anzusprechen hat USM Haller drei weitere Farben eingeführt: orange, beige und braun. Sie harmonieren mit aktuellen und klassischen Einrichtungen.

Die neuen USM Haller Farben können jetzt bestellt werden und ein paar Einrichtungsmöglichkeiten im heimischen Umfeld kann man im USM Haller Spaces Magazin finden.

Wenn der Plan steht, hilft das (smow) USM Haller Design Team gern bei der detaillierten Umsetzung.

Für Heim oder Büro.

USM Haller living essentials - eine wirklich individuelle Küche

USM Haller living essentials - eine wirklich individuelle Küche



2010 Designermöbel Weltmeisterschaft, Halbfinale: Schweiz-England 1:0

Monday, July 19th, 2010

Im ersten Halbfinale der (smow) Designermöbel-Weltmeisterschaft 2010 trafen nicht nur zwei Generationen sondern auch zwei unterschiedliche Designansätze aufeinander: Fritz Haller, der klassisch ausgebildete Schweizer Linealist und Tom Dixon, der „Lagerhallen-Party-Schweißer turned Doyen englischen Designs“.

Wie gehabt eröffnete Fritz Haller die Begegnung mit seinem allgemein anerkannten USM Haller System. Der internationale Erfolg seines USM Haller Systems beruht größtenteils auf seiner versteckten Flexibilität. Es sieht steif und stabil aus, kann aber in Wirklichkeit schnell verändert werden um verschiedenste Ansprüche zu erfüllen.

Tom Dixon ist allerdings schon etwas zu lange im Geschäft, als dass er sich von Fritz Hallers ersten Vorstößen so leicht beeindrucken lassen würde. Und so kam die erste gefährliche Aktion in der Tat vom früheren Habitat Chefdesigner mit einem großartig ausgeführten Spin Candelabra.

Fritz Haller zeigte sich zwar beeindruckt von der ungewöhnlichen Kombination aus Gewicht und Mobiltät, aber als alter Meister des Metalls konterte er sogleich mit einer wunderbaren Parade aus Hängeregistratureinsatz und Ausziehtüren.

Dixon änderte daraufhin seine Taktik und entwickelte mit Offcut einen raffinierten Holzhocker. Wieder schien Haller in die Knie gezwungen, aber der Altmeister mobilisierte zum Ende der ersten Halbzeit noch einmal alle Kräfte und erzielte den Ausgleich mit einer Glastischplatte.

In der zweiten Halbzeit wechselte England Tom Dixon gegen Jasper Morrison.

Aber alle Hoffnungen, Haller mit diesem Stilwechsel zu überfordern, wurden begraben, als Fritz Haller wieder einmal die Genilaität seines USM Haller Systems demonstrierte und mühelos ein Lowboard L in ein Sideboard M verwandelte.

Ein hart erkämpfter Sieg.

(smow)2010 Übersicht