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smow Design-Frühling Top 5: Lampen

Wednesday, July 8th, 2009
Kete von David Turnbridge

Kete von David Turnbridge

Die Top 5 Lampen des smow Design Frühlings. In keiner besonderen Reihenfolge:

Kete von David Turnbridge. Eine der ersten Lampen, die wir in Mailand gesehen haben und wahrscheinlich die, die den größten Eindruck auf uns gemacht hat. Nicht nur wegen ihrer Größe – die grundlegende Schönheit von Kete besteht in unseren Augen in der Atmosphäre, die sie mit 7W LED Elementen in einem Raum erzeugen kann. Trotz ihrer ungewöhnlichen Größe dominiert die Lampe den Raum dabei nicht. Ehrlich. Kete. Alles andere als öde.

moooi.

Beachballs by TOBYhouse at designersblock, Milan

Beachballs by TOBYhouse at designersblock, Milan

Beach Ball Lampen von TOBYhouse. Als wir die Beach Ball Lampen das erste Mal gesehen haben, dachten wir, dass sie aus geformtem Aluminium gemacht wären, weil sie so stabil und massiv sind. Erst im Gespräch mit dem Designer Toby Sanders fanden wir heraus, dass es sich um echte Strandbälle handelt. In diesem Moment wurde das Produkt magisch. In diesem Moment haben wir begriffen und gewürdigt, was für ein Produkt wir vor uns hatten. Und in diesem Moment begannen wir, der Sache etwas genauer auf den Grund zu gehen. Mittels eines eigens entwickelten Prozesses werden die Innenseiten der Bälle von TOBYhouse dünn mit Polyeurethen beschichtet, dann wird der Boden aufgeschnitten und die Kanten geglättet. Dank der leuchtend weißen Innenseite bieten die Beach Ball Lampen eine ausgezeichnete Beleuchtung. Beach Ball Lampen. Alles andere als öde.

moooi.

Flatline von Jason Brugges für Established and Sons

Flatline von Jason Brugges für Established and Sons

Flatliner von Jason Bruge für Established and Sons. Wir besitzen keinen iPod und haben deswegen wahrscheinlich ein paar Minuten gebraucht, bevor wir mit dem Steuersystem klargekommen sind. Wenn es auf einem Walkman basiert hätte, wäre das viel schneller gegangen. Wie auch immer – nachdem wir die Sache endlich im Griff hatten, waren wir voller Bewunderung für Jason Bruges geniales Dimmer-System. Und die Qualität der Beleuchtung ist mindestens genauso überzeugend. Wenn sie nicht wissen, wovon wir reden, schauen sie sich einfach unser (smow)Tube Video an. Flatliner. Alles andere als öde.

moooi.

Fiss Family von My Own Super Studio

Fiss Family von My Own Super Studio

Fiss Family von myownsuperstudio. Die DMY in Berlin war voller Lampen. Wir sind uns nicht ganz sicher, glauben aber, dass es was damit zu tun haben könnte, dass Design-Studenten Lampen als Abschlussprojekt hatten. Eine Art Verschwörung von Design-Professoren, um die Erde heller als die Sonne strahlen zu lassen. Fiss Family vom portugiesischen Hersteller myownsuperstudio wäre dabei nicht so hilfreich gewesen, war aber trotzdem eine der schönsten Lampen, die wir in diesem Frühling gesehen haben. Uns hat sie damit überzeugt, dass das Licht nach unten strahlt. Deswegen erzeugt sie natürlich nicht die hellste Beleuchtung, aber das Licht ist das weichste, was wir gesehen haben und somit perfekt fürs Wohnzimmer oder für die dezente, atmosphärische Hintergrundbeleuchtung in einem Büro. Fiss Family. Alles andere als öde.

moooi.

Spin von Tom Dixon

Spin von Tom Dixon

Spin von Tom Dixon. Keine Lampe im üblichen, modernen elektrischen Sinne. Aber Konventionen interessieren uns nicht übermäßig. Richtig eingesetzte Kerzen schaffen oft eine bessere, positivere Beleuchtung als ihre modernen Verwandten. Es kommt auf den “richtig eingesetzten” Teil an. Mit Spin bietet Tom Dixon eine wunderbar elegante Gelegenheit, einen Raum nicht nur zu beleuchten, sondern die Beleuchtung auch nach Belieben zu verändern und anzupassen. Spin. Alles andere als öde.

Und am Ende noch eine spezielle Erwähnung von moooi für ihre Horse Lamp.



smow in Mailand: Designersblock

Saturday, April 25th, 2009

In Mailand gibt es die offizielle Messe auf dem Messegelände, die “off-site” um die Via Tortona, und die abgelegeneren off-off-sites, die sich eigentlich über die ganze Stadt erstrecken.

Und so sind wir gestern abend in den wilden Norden zum Designersblock Showcase vorgedrungen – die 9. Veranstaltung dieser Art veranstaltet durch die London community.

Nach einer aufregenden  Suche und vielen falschen Richtungen haben wir es dann endlich geschafft … und dank der Aufführung vor Ort auch schnell wieder entspannt.

Tatsächlich war es nach Tagen auf der “richtigen” Messe spannend wahrhaft innovative und funktionale Designs zu sehen.

Die Kürze des Blogs hält uns davon ab alles, was uns gefiel, hier aufzulisten, daher nur eine kurze Auswahl:

Beachballs by TOBYhouse at designersblock

Beachballs von TOBYhouse im Designersblock

Beach Ball Lamps von TOBYhouse (England)

Das sind echte Wasserbälle, versteift mit Kunstharz und dann aufgeschnitten. Mehrfarbig von außen und einfarbig weiß von innen gestaltet sind sie eine heitere Variante klassischer “Ball”-Lampen. Leuchtend ohne grell zu sein, Retro ohne zu sehr ins Klischee zu gehen und letztendlich zugleich erwachsen und trotzdem attraktiv für Kinder.

Ropeshelf by Laszlo Rozsnoki at designersblock

Ropeshelf von Laszlo Rozsnoki im Designersblock

Ropeshelf von Laszlo Rozsnoki
(Deutschland)

Wie mit allen gut benannten Produkten gibt hier wenig Raum für Fehlinterpretation, die Regalfächer sind aus Stricken. Fest gespannt, steife Stricke. Obwohl nichts für kleine Dinge lassen sich gut Bücher und CDs verstauen – wobei man vorausschauend planen sollte;), bei Belastung biegen die Böden etwas durch. Eine ansprechende Konstruktion die nicht nur gut aussieht sondern auch funktioniert.

Origami Chair by So Takahashi Design at designersblock

Origami Chair von So Takahashi Design im Designersblock

Origami Chair von So Takahashi Design (Japan/USA/Norwegen)

Auf den ersten Blick sehen die Origami Chair aus, als könnten sie kaum der kleinst Belastung trotzen, geschweige denn dem Gewicht eines Standard-übergewichtigen Mitteleuropäers. Aber genau wie beim Origiami Papier eine gewisse Stärke entwickelt, erlaubt die Wellen-Konstruktion des Origiami Chairs komfortablen und sicheren Halt.

Foldable cardboard chair by Stuart Miller at deignersblock

Faltbare Kartonstuhl von Stuart Miller im Deignersblock

“Unnamed” von Stuart Miller (Schottland)

Meine Notizen zu diesem Stuhl sehen so aus “Chair, cardboard, comes apart, very comfy, bloody students” Später mehr dazu, was das heißen soll.  Im Moment nur, dass dieser aus faltbarem Karton bestehende Stuhl eine unserer besonderen Entdeckungen auf der Messe ist. Er kam, sah und löste das Problem. Und das mit Stil und Komfort. Sehr schön.