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(smow)offline: Airport Design

Friday, February 12th, 2010
System USM Haller forms an important part of the airport design at Leipzig Halle airport

System USM Haller bildet ein wichtigen Bestandteil des Designs am Flughafen Halle Leipzig.

Trotz all der vielen Nachteile, Probleme und dem generellen Chaos, die die Billig-Fluglinien in unser wohl strukturiertes Leben brachten, haben sie doch auch einen klaren Vorteil: man hat endlich die Möglichkeit, auch die wirklich abgelegenen Flughäfen zu besuchen.

Eher notgedrungen statt freiwillig umgehen nun tausende Flugreisende die Vorteile von Heathrow, Charles de Gaulle oder Frankfurt am Main Flughafen. Stattdessen erleben sie Klagenfurt, Tampere oder Altenburg.

In fast allen modernen Flughäfen ist die Qualität des Flughafen-Designs und der Flughafen Möblierung gewährleistet.

In Leipzig Altenburg beispielsweise können die Passagiere, die noch eine letzte Zigarette vor dem Flug genießen wollen, dies in einem original Herman Miller Fiberglas Armchair von Eames tun. Zu erfahren, dass das Gepäck in Mailand verloren gegangen ist, ist niemals erfreulich. Aber am Flughafen von Leipzig Halle kann man während des Wartens wenigstens die ästhetische und praktikable Schönheit des USM Haller Systems begutachten. Sogar an den Tresen der Automietstationen, wo die USM Haller Elemente clevererweise in der Farbe der Automietfirmen gefärbt sind, staunt man.

Hall D at Toulouse Airport

Halle D des Toulouser Flughafens

Einer der wahren Gewinner in der Zeit der Billigfluglinien war der Flughafen Toulouse Blagnac. Der Entwurf begann bereits 1939, nicht gerade das beste Jahr um so ein riesiges Bauvorhaben in Europa zu beginnen. Er diente den deutschen Besatzungsmächten zumindest als Produktionsbasis für V1 und V2 Raketen.

Nach der Befreiung Frankreichs wurden auf dem Flugplatz auch wieder zivile Flüge angeboten. Im Jahr 1953 passierten 27.000 Passagiere den Flughafen. Bis 1990 stieg die Zahl auf 3 Millionen Passagiere. Eine Zahl, die bis auf 5 Millionen im Jahr 1999 und 6 Millionen im Jahr 2007 anwuchs.

Ein Fakt, der zweifelsohne zeigt, dass der Flughafen sehr beliebt bei Billigfluglinien ist.

Der Anstieg an Passagieren machte natürlich immer neue Gebäude nötig, weshalb sich der Flughafen Toulouse Blagnac derzeit einem großen Expansions-Programm wiederfindet. Ein wichtiger Meilenstein in der Expansion ist die neue Halle D, eine Anlage, die es dem Flughafen ermöglichen wird, mehr als 8,5 Millionen Passagiere pro Jahr abzuwickeln.

Airline airport seating by Sir Norman Foster for Vitra in Toulouse Blagnac airport

Flughafen Möbel von Sir Norman Foster für Vitra im Flughafen Toulouse Blagnac

Ein leider typischer Weg entlang der Glasfassaden, die dem Passagier in Toulouse Blagnac das Gefühl geben, an einem beliebigen Flughafen in Europa zu sein, wären da nicht die wundervoll verwendeten  Flughafen-Stühle von Sir Norman Foster von Vitra.

Entworfen im Jahr 1998, wird das System nun in vielen Flughäfen Europas benutzt – aber immer nur in schwarz.

In Toulouse haben die Architekten eine Bandbreite an Farben gewählt, der resultierende 70er Jahre Bushaltestellen-Effekt ist sowohl verspielter als auch entspannender als die Norm.

Außerdem wurden die Sitze von Foster ergänzt durch eine Reihe von .04 von Maarten van Severen, ebenfalls von Vitra.

Für all diejenigen, die das Design des Flughafens in Toulouse Blagnac selbst erleben wollen: Flüge nach Toulouse werden von allen kleineren europäischen Flughäfen angeboten. Und Heathrow, Charles de Gaulle oder Frankfurt am Main.

Und für diejenigen, die nach Vitra, USM Haller oder Designer Möbel im Allgemeinen für den eigenen Flughafen, Krankenhaus, Hotel oder Bushaltestelle suchen: das (smow) Team bietet professionelle und kompetente Ratschläge.

Airline seating as part of airport design

Bestuhlung als Teil des Flughafen Designs



New York Ta(b)les: Teil II

Monday, May 25th, 2009

We came, we saw, we sat on the floor…

Dieser Satz unseres schottischen Kollegen klingt und beschreibt unsere Situation in New York so schön, dass wir ihn einfach mal nicht übersetzen…

In Bezug auf die ICFF können wir es nur nochmal wiederholen, die Europäer zeigen den Amerikaner wie man es machen sollte. Einder der größten Stände in New York war der vom Saloni Milano -ein Mischung der angesehensten italienischen Designe. Außerdem haben sie ihren eigenen Presseraum mitgebracht, zwar ohne Strom und Internet, dafür aber mit Tischen. Und Kaffee. Wie gern denken wir zurück an den April …

Press Lounge at the Saloni Milano Stand: First Chair and First Table by Stefano Giovannoni

Pressebereich am Saloni Milano Stand: First Chair und First Table von Stefano Giovannoni

Nicht nur die Schreibmaschine hat uns beeindruckt, sondern auch der Schreibtisch Desk 51 vom amerikanischen Hersteller bludot. Persönlich würden wir zwar die untere Ausziehablage nicht, wie eigentlich empfohlen, für das Verstauen unserer Tastatur nutzen, sondern vielmehr um unsere Papierstapel und Rechner und Ähnliches zu verstecken, um unserem Schreibtisch den Schein des Aufgeräumtseins zu geben.

Desk 51 and Real Good Chair from bludot

Desk 51 und Real Good Chair von bludot

Wir brauchen nicht notwendigerweise einen großen Tisch … ein kleiner tuts auch.  Z.B. der stabile und trotzdem auch in der Höhe verstellbare Tom Tom von Konstantin Grcic für SCP.

Tom Tom by Konstantin Grcic for SCP

Tom Tom von Konstantin Grcic für SCP

Oder dieser traumhafte Spot Table von Tom Dixon mit seinen austauschbaren Füßen ….

Spot Table by Tom Dixon

Spot Table von Tom Dixon

Aber was hilft es, wenn wir keinen Tisch haben, um die Accessoires aus der Foster Series von Sir Norman Foster für Helit zu platzieren :(

Foster Series by Helit

Foster Series von Helit