Posts Tagged ‘Philippe Starck’

2010 Designermöbel Weltmeisterschaft: Finnland-Frankreich 2:0

Tuesday, July 6th, 2010

Nach dem anstrengenden Spiel gegen Alexander Girard, entschied sich Frankreich, Ronan und Erwan Bouroullec für das Match gegen Eero Saarinen zu schonen und stattdessen das “enfant terrible” des zeitgenössischen französischen Designs, Philippe Starck, gegen Finnland einzusetzen.

Das erwies sich im Nachhinein als keine gute Entscheidung. Starck konnte nicht mit dem alten finnischen Meister mithalten und startete nur relativ vorhersehbare und undurchdachte Angriffe.

Eero Saarinen nutzte die Lücken geschickt aus und traf mit seinem Tulip Chair und einem Säulenfuß-Tisch zum wohlverdienten 2:0 Sieg.

Hier geht es zur Tabelle und zu den Ergebnissen der Gruppe D

Philippe Starck failed to get teh better of Saarinens Tulip Chair through Knoll International

Philippe Starck gegen Saarinen's Tulip Chai



(smow) in Mailand 2010: Kartell “Welcome Black 2010″

Monday, April 12th, 2010

Das unangefochtene Highlight des Kartell Standes auf der Saloni Milano 2009 war das Katz-und-Maus Spiel mit den Truppen, die eigens von Kartell angeheuert wurden um zu verhindern, dass die Besucher Fotos knipsten.

Obwohl der Kartell Stand nur halb so viel Platz einnahm wie Lombardy, erwiesen sich die hoch spezialisierten Truppen als sehr effizient. Und so waren wir beispielsweise gezwungen in einem verlassenen Fuchsbau zu übernachten, nur um einen Schnappschuss von den Dr. Nos erhaschen zu können.

Den Presseberichten vor der diesjährigen Saloni zufolge wird es dieses Mal sogar noch lustiger.

Sie wollen das Licht ausschalten und die Truppen der dunklen Mächte engagieren, um die Fotografen zu stoppen!

Welcome Black 2010 Philippe Starck and Kartell in Milan

"Welcome Black 2010" Philippe Starck und Kartell in Mailand

“Welcome Black 2010″ ist das Motto von Kartell´s Saloni Show und die Einladung verspricht eine dunkle Kulisse, voll mit Zauberei und dämonischer Tugend. Oder zumindest verspricht sie das nach unserer Interpretation.

Abgesehen von der Jedi-Bekämpfung und dem Erschrecken junger Kinder, wird Kartell neue Produkte vorstellen. Darunter: Tokujin Yoshioka, Philippe Starck und Eugeni Quitllet, Piero Lissoni sowie Ferruccio Laviani.

Wir werden die Nachtsichtbrille mitnehmen und ihr könnt unsere Eindrücke von Kartells neuen Produkten natürlich in der (smow) in Mailand Berichterstattung vom 14. April lesen.

Invisible Chair by Ttokujin Yoshioka for Kartell

Invisible Chair von Ttokujin Yoshioka für Kartell

Ghost Buster by Philippe Starck and Eugeni Quitllet for Kartell

Ghost Buster von Philippe Starck und Eugeni Quitllet für Kartell



(smow) in Mailand 2010: Ronan und Erwan Bouroullec

Friday, April 9th, 2010

Wir mussten unsere Nieren und sogar die Nachbarskatze verkaufen, um uns endlich ein Hotel in Mailand leisten zu können.

“Ist es das wirklich wert”, fragen die Rentner, Studenten und Anwälte, die sich jeden März vor der (smow)Blog Wohnung versammeln um unsere Besitztümer zu kaufen und so helfen, das luxuriöse Leben, das von der ganz besonderen Klasse von Blutsaugern namens “Mailänder Hoteliers” genossen wird, zu finanzieren.

“Nein”, antworten wir dann.

“Aber was sollen wir jetzt tun?”

Tja, was sollen wir nur tun.

Man muss nur einen Blick auf die Pressefotos aus dem Studio Bouroullec werfen, die in unserem Mailordner landeten.

Lighthouse by Ronan and Erwan Bouroullec

Lighthouse von Ronan und Erwan Bouroullec

Ronan und Erwan Bouroullec gehören stets zu den aktivsten Designern Mailands. In manchen Jahren haben sie es sogar geschafft, Phillipe Starck wir einen müden, alten Mann aussehen zu lassen.

Für Mailand 2010 präsentieren Ronan und Erwan Bouroullec neue Produkte für Established and Sons, Venini, Bitossi und Magis.

Eines der Produkte von Established and Sons war das Quilt Sofa – ein Produkt, das uns ehrlich gesagt sehr enttäuscht hat. Es sah großartig aus, saß sich aber furchtbar schlecht und ist daher ein vorprogrammierter Misserfolg.

Die Arbeiten 2010 sehen da vielversprechender aus.

Lighthouse von Ronan und Erwan Bouroullec für Established and Sons wurde zusammen mit der Muranoglas-Manufaktur Venini hergestellt. Als Tisch- Lampe im übergroßen Kerzendesign besticht Lighthouse durch seinen umwerfenden, 70er-Jahre Retro Lampenschirm aus Muranoglas.

Lampalumina by Ronan and Erwan Bouroullec

Lampalumina von Ronan und Erwan Bouroullec

Die Brüder Bouroullec haben außerdem eine Lampe für den italienischen Keramikhersteller Bitossi entworfen. Lampalumina, ein nahezu religiös-minimalistisches Werk aus weißer Keramik, sieht ein wenig aus wie eine Gans und hält auf jeden Fall, was das Label verspricht.

Central by Ronan and Erwan Bouroullec

Central von Ronan und Erwan Bouroullec

Für Magis haben die Bouroullec Brüder zwei Tische kreiert. Der Aluguss-Tisch “Central” ist ein klassischer Bistro-Tisch, auch wenn er nur drei Beine hat. Der scherzhaft benannte Tisch “Baguettes” ist ein exklusiver Esstisch aus Aluminium.

In beiden Fällen sind wir der Meinung, dass der Effekt in “real” viel besser ist als auf den Fotos. Die weichen, fast unsichtbaren Linien des Tisches versprechen einen wunderbar unaufdringlichen und trotzdem prägenden Auftritt.

Und deshalb verkaufen wir all unseren Besitz.

Und die Nachbarskatze.

Saloni Milano 2010 findet vom 14. bis 19. Mai statt.

Die tägliche Berichterstattung gibt es bei (smow) in Mailand, auf (smow)twitter, (smow)book und vimeo.

Baguttes by Ronan and Erwan Bouroullec

Baguttes von Ronan und Erwan Bouroullec



IMM Köln: Vitra, Kartell, USM

Thursday, January 28th, 2010

Es besteht kein Zweifel, wer die beliebtesten Möbelproduzenten bei den Ausstellern in Köln waren… Vitra und Kartell.

Leider zwei Hersteller, die die Messe Köln nicht als Aussteller selbst gewinnen konnte. Und das, obwohl sämtliche Imbissstände der Messe mit Maarten van Severens genialem .03 ausgestattet sind.

An den Ständen haben wir z.B. Panton Chairs gesehen, die ansonsten geschmacklose Schlafzimmer verschönert haben. Der Klassiker DSR von Charles und Ray Eames stand an mehr als einem Tisch. Auf der anderen Seite des Rheins hingegen – bei der Designers Fair -  waren die weniger gut verdienenden jungen Designer bescheidener ausgestattet. interror.be z.B. nutzte den Elephant Stool von Sori Yanagi.
Die grelleren Ausstellungsräume wiederum verwendeten Kartell-Leuchten als Accessoires.

Kurioserweise hat das funktioniert.

Aber vielleicht nur deshalb, weil Philippe Starck in letzter Zeit einige Hotels und Casinos ausgestattet hat, die in die Kategorie “Ironic Bad Taste” fallen.

Nicht nur Lampen, sondern auch Sitzmöbel von Kartell tauchten recht häufig auf. Leider haben wir nicht so viele Stühle aus Starcks “Ghost”-Reihe gesehen, wie wir es uns gewünscht hätten. Aber die Ero|s|, die wir hier und da sehen konnten, haben uns sehr gut gefallen.

Und als ob das alles nicht genug wäre, waren die Stände, an denen die Besucher ihre Formulare ausfüllen konnten, von USM Haller.
Dass USM Haller nicht auf der Messe vertreten war, war allerdings keine Überraschung. Sie gehen nicht auf Messen.

Gerade hinsichtlich unserer Bedenken was die ästhetischen Standards einiger Aussteller betraf, ist es gut zu wissen, dass wenigstens die Organsiatoren hochwertige Designermöbel zu schätzen wissen.

03 by Maarten van Severen from Vitra

.03 von Maarten van Severen für Vitra

Vitra DSR by Charles and Ray Eames

Vitra DSR von Charles und Ray Eames

System USM Haller at IMM in Cologne

USM Haller auf der IMM in Köln

Ero|s| by Philippe Starck from Kartell

Ero|s| von Philippe Starck für Kartell



Neu bei (smow): Cassina

Friday, January 15th, 2010
Cassina

Cassina

Italienisches Design ist, wenn wir unsere Augen für ein oder zwei Minuten schließen und brutal ehrlich sind, wie englischer Fußball oder französische Küche – seine ständige Assoziation mit besonderer Qualität und Genie beruht zum großen Teil auf einer Anzahl von nicht-Italienern (Engländern/Franzosen), die kontinuierlich zur Tradition beigetragen und sie damit modern, frisch und aufregend gehalten haben.

Dänisches Design ist dänisch weil es nur Dänen erlaubt ist – italienisches Design ist universell, weil jeder es darf: vorausgesetzt die Italiener laden dazu ein.

Und daher kommt es nun, dass wir es alle genießen im April nach Milan zu reisen und dort für eine Nacht in einem schäbigen Zimmerchen mehr zu bezahlen, als wir im Jahr für unsere eigenen Wohnungen ausgeben; denn es ist Milan und Milan ist Design.

1927 wurde ein entscheidender Schritt zur Etablierung “italienischen Designs” getan, als die Brüder Cesare und Umberto Cassina ihre neue Möbel Pruduktions Firma eröffneten, die sich in Meda, Lombardei (auf halbem Wege zwischen Milan und dem Como See – für all jene von Ihnen, die auf der Suche nach einem traumhaften “auf-halbem-Wege-Haus” sind) befindet.

LC 1 by Le Corbusier Jeanneret and Perriand through Cassina

LC 1 von Le Corbusier, Jeanneret und Perriand durch Cassina

Nachdem sie sich mit der qualitativ hochwertigen Ausstattung von Schiffen, Hotels und Casinos schnell einen Namen gemacht hatten, startete Cassina 1967  ihre “CASSINA I MAESTRI” Reihe, mit dem Ankauf der Lizenzen für vier Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand Produkten: LC1, LC2, LC3 und LC4. In Cassinas eigenen Worten war das Ziel – und ist es immernoch “die Verbreitung der universell akkreditierten Kulturwerte durch das Angebot heute von “rekonstruierten” Einrichtungsgegeständen.” Unter Verwendung von orginalen Entwürfen und Notizen als Basis für ihre Modelle erstand Cassina nicht nur die Rechte an weiteren Le Corbusier Werken, sondern auch an wichtigen Arbeiten von so verschiedenen Designern wie Gerrit T.Rietveld, Charles Renne Mackintosh und Frank Lloyd Wright.

In den 1970gern, mit der Sicherheit, die durch die CASSINA I MAESTRI Reihe erreicht wurde, im Rücken, handelte Cassina “italienisch”, indem man neue Materialien und neue Technologien annahm und sich mit den Werken von Designern wie Mario Bellini oder Vico Magistretti als ein wichtiger und zukunftsorientierter Player in der internationalen Designer Möbel Szene etablierte. Ein Trend, der durch Kooperationen mit Designern wie Konstantin Grcic, Patrick Jouin oder Philippe Starck fortgesetzt wurde.

Zig-Zag chair by Rietveld through Cassina

Zig-Zag Stuhl von Gerrit T.Rietveld durch Cassina

Und so wie der Mix aus eigenen und fremden Spielern Manchester United oder Liverpool dabei geholfen hat, globalen Erfolg zu erringen, hat die Kobination aus italienischem und internationalem Design-Talent Cassina dabei geholfen, heute eines der führenden Designer Möbelhäuser zu sein.

Und seit Ende 2009 ist die Cassina CASSINA I MAESTRI Reihe auch bei smow.com erhältlich, eine Reihe die zum Beispiel Design Klassiker wie den Zig-Zag Stuhl von Rietveld oder den Argyle Stuhl von Mackintosh beinhaltet.

Falls Sie etwas moderneres bevorzugen, kann smow.com auch mit der kompletten Cassina Palette dienen.

Details finden sich auf der smow.com Cassina Seite.

(und ja, für all die aufmerksamen Leser da draußen, google hat uns nicht mit einer Liste der top 3 Sterne Restaurants in Paris, die von Ausländern geführt werden, versorgen können :( )



World Usability Day 2009

Thursday, November 12th, 2009

Heute ist World Usability Day, zu deutsch: Tag der Benutzerfreundlichkeit.

Wir geben zu, ein wenig skeptisch den Motivationen gegenüber zu stehen, die Leute dazu bewegen, solche Ereignisse wie “Welt Avocado Tag”, “Bulgarisch Aramäische Anerkennungswoche” oder tatsächlich den “World Usability Day”, zu etablieren. Aber wir können nicht umhin, den Grundgedanken hinter dieser Veranstaltung einfach zuzustimmen.
(Ohne die Charta an sich zu befürworten):

Menschliches Versagen ist eine Fehlbezeichnung. Technologie ist heutzutage so schwer zu bedienen. Ein Handy sollte genauso einfach zu bedienen sein wie ein Türgriff. Um die Welt menschlicher zu machen, die Technologie als Infrastruktur für Bildung, Gesundheitsfürsorge, Regierung, Kommunikation, Unterhaltung, Arbeit und andere Sachen nutzt, müssen wir Technologien entwickeln, die in erster Linie den Leuten dienen.

In Bezug auf Möbel Design könnten wir nicht deutlicher zustimmen. In der Tat haben wir uns schon oft an dieser Stelle für klar definiertes und durchdachtes Design ausgesprochen.

Die Arbeiten von Charles und Ray Eames, Jasper Morrison, Philippe Starck oder Ronan und Erwan Bouroullec beweisen eindrucksvoll, was mit einem Minimum an Trara und unnahbarer Raffinesse erreicht werden kann.

Unser Beitrag zum World Usability Day 2009 sind folgende 10 Design Prinzipien vom Altmeister des deutschen Industrie Designs Dieter Rams:

* gutes Design ist innovativ
* gutes Design macht Produkte nützlich
* gutes Design ist schön
* gutes Design erklärt das Produkt
* gutes Design ist unaufdringlich
* gutes Design ist ehrlich
* gutes Design ist zeitlos
* gutes Design ist bis ins Detail durchdacht
* gutes Design ist ökologisch
* gutes Design ist so wenig Design wie möglich

So einfach ist das.

Happy World Usability Day!



“Ghost” von Philippe Starck für Kartell

Monday, August 17th, 2009

Eine der klassischen Regeln des Möbeldesigns ist, dass das Produkt gut aussehen muss, ansprechend sein muss.

Was ist aber, wenn man das Produkt gar nicht sehen kann? Wenn es gar keine visuelle Präsenz hat?

Das würde doch keinen Sinn machen.

Victoria Ghost von Philippe Starck für Kartell in New York

Victoria Ghost von Philippe Starck für Kartell in New York

Das ist wahrscheinlich der Grund, warum Philippe Starck die “Ghost” Serie mit Stühlen und Hockern für Kartell erdacht hat.

Nur wenige Designer könnten eine Stuhlserie kreieren, die quasi im Licht verschwinden.

Starcks Motivation lag aber woanders. Mit Louis Ghost, Victoria Ghost und Charles Ghost für Kartell spielt Philippe Starck mit den Geistern längst vergangener Design-Stilrichtungen. Er erweckt die Vergangenheit in einer modernen Umgebung zum Leben, in der sie keine Rolle mehr spielt, aber auch nicht vergessen ist.

Louis Ghost Stühle in Mailand... Haben sie den hinter dem Tisch gesehen? Dachte ich mir...

Louis Ghost Stühle in Mailand... Haben sie den hinter dem Tisch gesehen? Dachte ich mir...

Er hat außerdem eine Möbelserie geschaffen, die zu den charakteristischsten der letzten 20 Jahre gehört.

Louis Ghost ist eine Anspielung auf Möbel aus der Zeit der Herrschaft von Louis XV; ein Jahrhundert weiter erinnert Charles Ghost an die Hocker des 19. Jahrhunderts und mit Victoria Ghost beschließt Starck seine Reise durch drei Jahrhunderte europäischer Möbelgeschichte.

Die wahre Magie der Serie ist aber erst sichtbar – oder besser gesagt nicht sichtbar, wenn die Stühle benutzt werden. Dank ihres transparenten Plastikrahmens verschmelzen die Stühle einfach mit dem Hintergrund und erlauben ungehinderten Blick auf die anderen Gegenstände im Raum.

Diesen Effekt muss man wirklich gesehen haben, um ihn richtig wahrnehmen zu können, die Fotos können nur einen ersten Eindruck von der Schönheit der Ghost-Serie geben.

Weitere Details zu den Stühlen können in der Kartell Informationsbroschüre nachgelesen werden.



Edge of Love – Was von der Liebe bleibt

Friday, July 17th, 2009
La Bohème Vasen von Philippe Starck

La Bohème Vasen von Philippe Starck

smow goes Bohème und verlost Kinokarten. Außerdem: Die Chance, eine von fünf dekorativen Philippe-Starck-Vasen zu gewinnen! Und was hat das mit der Liebe zu tun?

Im Kriegsalltag der 40er Jahre entfaltet sich in London eine Ménage à Trois zwischen einer erfolgreichen Sängerin (Keira Kneightly), ihrer Jugendliebe (Matthew Rhys) und dessen Frau (Sienna Miller). In den Kriegswirren finden die drei zusammen, zwischen den beiden Frauen entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. Smow unterstützt den Filmstart von „Edge of Love – Was von der Liebe bleibt“ am 23. Juli mit der Verlosung von fünf Philippe Starck Designvasen aus der Serie „La Bohème“.

Wer sich die Stimmung des Films, der in der Künstlerbohème Londons spielt, nach Hause holen möchte, sollte an unserer Verlosung teilnehmen. smow kooperiert zum Filmstart mit ELLE und stellt fünf von Philippe Starck designte Vasen aus der Serie „La Bohème“ im Gesamtwert von 600 Euro zur Verfügung. Auf www.elle.de können Zuschauer ein kleines Rätsel lösen und am Gewinnspiel „La Bohème“ teilnehmen.

Edge of Love - Was von der Liebe bleibt

Edge of Love - Was von der Liebe bleibt

Mit etwas Glück gibt es eine der 5 Designvasen zu gewinnen, die kreatives Design à la Philippe Starck mit der Technologie des Herstellers Kartell ideal verbinden. Die Vasen sind wertvollen antiken Amphoren nachempfunden und aus halbtransparentem oder gefärbtem Polykarbonat gefertigt. Sie können im Wohnzimmer, im Garten, auf der Terrasse oder in der Küche eingesetzt werden und setzen überall farbenfrohe Akzente.

Sie möchten nicht nur auf ihr Glück im Gewinnspiel vertrauen? Dann finden sie bei Smow eine große Auswahl von weiteren Philippe Starck Designs, wie zum Beispiel Hocker aus der „La Bohème Serie“, den extravaganten Stuhl Louis Ghost oder das originelle Bubble Club Sofa.

Für Cineasten verlost smow außerdem 2 x 2 Freikarten für Film. Wer sich „Edge of Love – Was von der Liebe bleibt“ also anschauen und im Bohème-Feeling schwelgen möchte, schreibt einfach eine Email an gewinnspiel@smow.de. Unter allen Einsendungen verlosen wir die Kinokarten.



(smow)offline: Designer Erbstücke

Thursday, July 16th, 2009
Eames Lounge Chair von Vitra - Das klassische Beispiel für Möbel als Erbstücke...

Eames Lounge Chair von Vitra - Das klassische Beispiel für Möbel als Erbstücke...

Unsere (smow)Twitter-Timeline hat uns letztens auf einen Artikel bei worldchanging.com gebracht, in dem es um Möbel als Erbstücke geht, von der Autorin “Heirloom Design” genannt.

Adele Peters diskutiert in dem Artikel Nachhaltigkeit, Haltbarkeit und vor allem: Was macht einen Gegenstand wert, ihn über mehrere Generationen zu vererben?

Peters kommt zu dem Schluss, dass der künftige Geldwert, die Nützlichkeit und der sentimentale Faktor eine Rolle spielen. Sie konstatiert – etwas merkwürdig – in Hinsicht auf die Sentimentalität: “…designers can aim to create products that inspire emotional responses.” Sentimentalität ist natürlich kaum etwas, auf das ein Designer bewusst hinarbeiten kann, sondern eher etwas abstraktes, dass sich aus der Beziehung entwickelt, die jemand zu einem bestimmten Produkt hat. Aber dazu später mehr.

... Mr. Impossible von Philippe Starck für Kartell ist ebenfalls ein Produkt, an dem sich mehrere Generationen erfreuen können.

... Mr. Impossible von Philippe Starck für Kartell ist ebenfalls ein Produkt, an dem sich mehrere Generationen erfreuen können.

Wir finden jedenfalls, dass Adele Peters in ihrem hervorragend lesbarem Artikel einen wichtigen Punkt übersehen hat: “Heirloom Design” ist nicht neu, das gab es schon immer.

Früher war es normal, Möbel so zu designen und zu konstruieren, dass sie ein quasi unbegrenztes Leben hatten und über Generationen in der Familie bleiben konnten. In unserer schnelllebigen Konsumkultur haben wir dieses Prinzip aber ein bisschen aus den Augen verloren. Bitte vergeben sie uns, wenn wir an dieser Stelle nicht näher auf die Rolle des beliebten schwedischen Herstellers eingehen, aber sie verstehen, was wir meinen. Und weil wir vergessen haben, dass man Möbel auch an die nächste Generation vererben kann, wird “Heirloom Design” jetzt als neues Thema präsentiert.

AC 4 von Antonio Citterio für Vitra - 54% recycled und 95% recycable

AC 4 von Antonio Citterio für Vitra - 54% recycled und 95% recycable

Wie auch immer: Für Hersteller wie Vitra, USM Haller oder Moormann und ihre Designer ist es Teil des normalen Entwicklungsprozesses, Möbel zu schaffen, die eine lange Lebensspanne haben. Wie wir schon öfters festgestellt haben – und wahrscheinlich auch nie müde werden, dies zu tun: Beim Eames Chair von Vitra oder dem kompletten System von USM Haller kann praktisch jeder Bestandteil ersetzt werden, wenn es nötig ist. Es handelt sich wirklich um Produkte, die nach dem Kauf ihren Eigentümer und dessen Kinder überleben werden. Und dabei jeden Tag von allen benutzt werden.

Es gibt einfach zu viele Leute, die denken, dass Designer-Möbel teuer sind und dass man quasi seine Seele mitverkauft, wenn man in ein Produkt investiert, das länger als vier Monate hält.

Random Light von Bertjan Pot für moooi

Random Light von Bertjan Pot für moooi

In ihrem Buch “Antiques of the future” – wir hassen den Titel übrigens, mögen aber das Projekt – stellt Lisa S. Roberts ihre Sammlung von Stücken vor, denen sie eine künftige Wertsteigerung zutraut. In der Sammlung gibt es Produkte wie Algue von Ronan und Erwan Bouroullec für Vitra, den Louis Ghost Armstuhl von Philippe Starck für Kartell or Random Light von Bertjan Pot for moooi. Dabei handelt es sich nicht um sonderlich teure Sachen und wir glauben auch ganz ehrlich nicht, dass sie ihren monetären Wert großartig steigern werden.Allerdings sind es alles alltägliche Gegenstände, die man benutzen und mit ihnen interagieren würde, ohne sie notwendigerweise wahrzunehmen. Genau deswegen sind sie Gegenstände, zu denen man eine Beziehung aufbaut. Durch ihre Funktionalität und Vertrautheit werden sie Teil ihrer Identität und somit etwas, was man der nächsten Generation genauso weitergeben möchte wie eine Rolex, einen Mont Blanc Kugelschreiber oder das Schallplattenregal Gangsta Lean. Das ist die Sentimentalität, die Peters meint und die nichts mit Bouroullec oder Philippe Starck, sondern nur mit uns zu tun hat. Die Designer machen diese Beziehung nur möglich. (Mehr von Philippe Starck über seine Einschätzung der Rolle des Designers gibt es hier bei (smow)tube.

214 von Thonet, auch ein Erbstück, wenn es gut gehütet wird.

214 von Thonet, auch ein Erbstück, wenn es gut gehütet wird.

Das wunderbare daran: Weil diese Produkte gut gemacht und von hoher Qualität sind und penibel entwickelt wurden, wobei oft ganz neue Produktionsprozesse entwickelt werden mussten, um den nötigen Standard zu erreichen, können sie weitergegeben werden. Und ihre Kinder werden sie weitergeben können. Und deren Kinder. Und deren… ad infinitum.

Bei Designer-Kleidung geht es nur um den Namen des Designers, bei Kunst um den Namen des Künstlers, bei Designer-Möbeln hingegen um Produkte, die geschaffen wurden, um eine Funktion zu erfüllen. Ja, ok, der eine oder andere Designer kann es sich leisten, sich ein paar Schuhe zu kaufen und wird gelegentlich auf Partys mit Stars fotografiert.

Aber der Name des Designers ist nicht einfach die Marke, sondern vielmehr die Qualitätsgarantie.

Deswegen sagen wir aufrichtig “Ja” zu “Heirloom Design”, aber lasst es uns bitte anders nennen. Die PR-Fuzzis nehmen schon genug von unserer Zeit in Anspruch – nennen wir es doch einfach “Designer-Möbel“!



New York Ta(b)les: Teil I

Tuesday, May 19th, 2009

Es gibt zwar  keine Tische im Presseraum, aber auf der Messe selbst sind genug …

Eiermann 1 von Egon Eiermann bei Lampert….ahhhhh, wenn nur, wenn nur …. Poliertes Chrom UND ein Platz um seine Füße auszuruhen. Hhhmmmm, perfekt.

The Eiermann 1 table frame from Richard Lampert at the German Design Council stand

Das Eiermann 1 Tischgestell von Richard Lampert am Stand des German Design Council

Und genial, ein Tisch mit integriertem Buchhalter. Der Traum eines jeden Lektors. Sogar höhenverstellbar, dass man stehen oder sitzen kann … Crescendo C2 maximus von stilvoll

Crescendo C by stillvoll. So simple, yet so complex and so good

Crescendo C2 maximus von stillvoll. So einfach, und doch so komplex und gut

Ziemlich gemein – Zugang zu diesem Dr Na von Philippe Starck bei Kartell ist gesperrt für Presseleute!!! Erst ignorieren sie die Genfer Konvetion, und nun die Pressefreiheit…

Dr Na by Philippe Starck for Kartell

Dr Na von Philippe Starck bei Kartell

Genervt versucht das (smow)blog Team diesen Kinderschreibtisch von iglooplay so nutzen. Wunderbares Eamesesques Styling, aber viel zu klein für durchschnittlich erwachsene Europäer.

ddd

Merkwürdiger Name - Mod Topper und Mod Rocker von iglooplay. Großartig für Kids, nichts für Erwachsene