Posts Tagged ‘Magis’

(smow)offline: Dos Palillos Restaurant, Casa Camper Hotel Berlin

Thursday, December 31st, 2009

Während unser erst kürzlich erstellter Eintrag über Designer Hotels noch still im Hintergrund auf dem Feuer des kritischen Beifalls vor sich hin köchelt, erreichen uns die ersten Bilder von Ronan und Erwan Bouroullecs Design für das neue Restraurant im Casa Camper Hotel in Berlin.

Die Jungs aus der Bretagne ließen sich von dem Wunsch inspirieren, die Arbeit des Küchenchefs Albert Rauric, dem ehemaligen Chef du Cuisine des elBulli und des Gründers von Dos Palillos in Barcelona, gebührend zu feiern.

Zu diesem Zweck gibt es in dem Restaurant einen einzigen Tisch, und zwar einen ziemlich langen: An der einen Seite sitzen 30 Gäste, während an der anderen 10 Köche stehen. Der Performance Effekt wird durch ein großes Fenster komplettiert, das den Vorbeigehenden erlaubt den Anblick der Gäste zu genießen, die wiederum den Anblick der Köche und ihrer Mitarbeiter genießen, während diese ihre Arbeit genießen.

Das Dos Palilos ist ganz sicher nicht der passende Ort für ein privates, diskretes Rendezvous mit einem süßen, kleinen Etwas, mit dem man erst gar kein privates, diskretes Rendezvous haben sollte und auch eine Wirtschaftsspionage Aktion plant man lieber woanders. Wer allerdings moderne asiatische Interpretationen traditioneller spanischer Küche in informeller Atmosphäre genießen möchte wird hier ganz nach seinen Wünschen bedient.

Diese formelle/informelle Atmosphäre wird von der Edelstahlküche, dem hellen Holztisch und den weißen Steelwood Stühlen von Magis, natürlich von Ronan und Erwan Bouroullec designed, unterstützt.

Dos Pallilos soll im Januar 2010 öffnen. Im Unterschied zum anderen Restaurant des Hotels, Tentempié, müssen Casa Camper Gäste ihr Essen bei Dos Pallilos allerdings bezahlen.

Alle Bilder finden Sie hier.

Casa

Dos Palillos Restaurant, Casa Camper Hotel Berlin designed von Ronan und Erwan Bouroullec

Steelwood chair by Ronan and Erwan Bouroullec for Magis

Steelwood Stuhl von Ronan und Erwan Bouroullec für Magis



Nicht nur für Lobbys – der Bombo Hocker

Wednesday, November 4th, 2009

Wer kennt ihn nicht? Aus vielen modernen Bars und Hotel-lobbys ist er einfach nicht mehr wegzudenken: der Bombo Hocker.

Bombo Hocker

Bombo Hocker

Geschaffen von Stéfano Giovannoni für Magis ist Bombo ein funktionaler sowie ein durch sein Design bestechender Barhocker, der für jedes Ambiente die passende Farbe bietet.

Sieht gut aus, sitzt sich sehr gut.
Die ergonomisch geformte Sitzschale des Bombo Barhockers garantiert hohen Sitzkomfort. Die Sitzschale besteht aus durchgefärbtem Polypropylen und ist dreh- und höhenverstellbar mittels eines Gaslifts. Der Fußring und das Gestell sind aus verchromtem Stahl. Der Bombo Barhocker kann auch mit einer fixen
Höhe ohne Verstellbarkeit geliefert werden.

Der Hersteller des Bombo Barhockers – Magis – setzt Design-Produkte mit innovativen Techniken und Materialien, entworfen von international anerkannten Designern, in Szene.

Multitalent Stéfano Giovannoni - Industriedesigner, Interior Designer, Architekt, Dozent

Multitalent Stéfano Giovannoni - Industriedesigner, Interior Designer, Architekt, Dozent

Dazu sagte Stéfano Giovannoni einmal im Interview: “Für mich ist Magis eines der interessantesten Unternehmen. Sie haben dort ein großes Know-how. Wenn sie an ein Produkt glauben, dann investieren sie eine Menge Geld. Heute fehlt vielen Unternehmen oft die Kultur, ein wirklich gutes Produkt zu entwerfen.”

Auch die Designerin und Journalistin Patrizia Scarzella bestätigt die Innovationsfreude der Möbelschmiede Magis. “Die Produktentwürfe des Hersteller Magis überraschen immer wieder. Mit experimentellen und dennoch ausgereiften Design-Entwürfen überschreitet Magis Grenzen im Bereich der Design-Produktgestaltung, deren Risiken aber auch Chancen andere Möbel- und Haushaltswarenhersteller nicht eingehen. Der Hersteller Magis zeigt sich mit seinen Design-Produkten immer zukunsftsweisend einen Schritt weit von der Gegenwart entfernt.”

Der klassische Bombo Hocker ist natürlich auch bei smow erhältlich.



smow Design Frühling: aufgetischt

Saturday, June 27th, 2009

Wie aufmerksame Leser sicher bemerkt haben, beschwerten wir uns während unseres Besuchs auf der ICFF ausführlich über den Mangel an Stühlen im Pressezentrum.

Jetzt müssen wir zugeben, dass wir das Geheimnis während der ICFF gelüftet haben… Magis hatte natürlich Tische fürs Pressezentrum geliefert.

Piggyback von Thomas Heatherwick für Magis

Piggyback von Thomas Heatherwick für Magis

Neben dem Chair First von Stefano Giovannoni, stellten Magis auch ihren wunderbaren Piggyback Tisch von Thomas Heatherwick zur Verfügung.

Magis sind seriöse und verlässliche Partner, warum sollten sie die Tische vergessen?

Allerdings wurden die Piggyback-Tische während des Aufbaus beschädigt und mussten die Show deswegen in einem Lagerraum tief unten im Javits Centre verbringen. Niemand vom ICFF Organisations-Team dachte daran, sich um Ersatz zu kümmern.

Hinter den Kulissen wurde viel über Gewerkschaften und “offizielle Prozesse” gesprochen. Für uns aber brachten die fehlenden Tische im Pressezentrum die ICFF gut auf den Punkt und unterstrichen, warum es das schwächste und am schlechtesten organisierte Event war, dass wir während des smow Design Frühlings besuchten.

Das sollte nicht als direkte Kritik an denen interpretiert werden, die für die Pressearbeit verantwortlich sind, da sie auch nur Partner der Organisatoren waren. Diese tragen die ultimative Verantwortung für die Mängel: Gemeinsam mit dem Javits Center Management.

Tints von Jason Miller - einer der echten Stars der ICFF 2009

Tints von Jason Miller - einer der echten Stars der ICFF 2009

In New York wurde gemunkelt, dass die ICFF nächstes Jahr das Pressezentrum komplett weglassen könnte, was ein trauriges Anzeichen für die Show wäre und dafür, wie ernst sie genommen wird. Neben den etablierten Kritikern der traditionellen Medien – um nur die New York Times zu nennen – gibt es in den USA eine ganze Reihe von exzellenten Design-Blogs, zum Beispiel Core 77 und Design Milk, die wir selbst verfolgen und mit Interesse lesen.

Wenn wir zum Beispiel an Mailand denken, wurden dort vom frühen Morgen bis zum späten Abend Texte geschrieben, Interviews geführt, Bilder bearbeitet und Videos in einem Dutzend Sprachen geschnitten. In New York hingegen saßen wir oft alleine auf dem Boden – oder wenn wir Gesellschaft hatten, handelte es sich fast immer um Verantwortliche irgendeiner B2B-Publikation, die gerade Anzeigenplätze verkauften.

Anstatt die Berichterstattung weiter zu entmutigen, die ICFF sollte aktiv Journalisten und Blogger rekrutieren, die die Produkte für ihre Leser interessant machen und so andere Hersteller dazu ermutigen, Plätze zu buchen.

Wir werden nächstes Jahr wieder nach New York fliegen, aber ob wir zur ICFF gehen, ist noch nicht entschieden.

Wir haben auf der ICFF einige fantastische Entdeckungen gemacht, wie zum Beispiel Jason Miller, Blu Dot und Iglooplay – drei Entdeckungen, die die Flugtickets schon mehr oder weniger rechtfertigen. Aber ob das alleine ausreicht, sich mit nicht funktionierendem Internet und unzureichender Infrastruktur herumzuschlagen, um eine Veranstaltung zu promoten, die es nicht mal schafft, zwei Tische in einen Raum zu stellen, obwohl sie gerade eine riesige Halle an Möbel-Produzenten vermietet hat? Das wird sich zeigen!



New York Tales: How ya doin’

Monday, May 18th, 2009

Nicht gut.

Aus irgendeinem Grund gibts keine Tische im Pressezentrum.

Es gibt KEINE TISCHE IM PRESSEZENTRUM EINER MÖBELMESSE.

Da fällt uns gerade ein, dass wir uns in Mailand beschwert hatten, dass die Getränke im Kühlschrank zu warm waren!!!

Gibts keinen Hersteller, der nicht im nächsten Jahr welche sponsern könnte?

Vitra? Kartell? Lampert?

Die Arbeitsbedingungen sind hier schlechter als bei der Magdeburger Volksstimme oder irgendeinem anderen Lokalblatt.

Wie wir uns nach unserem asymmetrischen Eiermann 2 in Leipzig sehnen.

Das Foto unten zeigt unseren “Schreibtisch”.

Als nächster logischer Schritt im Kampf gegen den Terror wurden sämtliche Tische aus Amerika verbannt

Als nächster logischer Schritt im Kampf gegen den Terror wurden sämtliche Tische aus Amerika verbannt....das (smow)blog Office in New York.

First Chair by Stefano Giovannoni for Magis is a quality product.... The press room at ICFF. Apparentl American journalists, as a highly eveolved species, submit their texts by ESP alone

First Chair von Stefano Giovannoni für Magis ist ein Qualitätsprodukt.... Der Presseraum auf der ICFF. Offensichtlich übermitteln amerikanische Journalisten ihre Texte per Gedankenübertragung, was natürlich den Stress beim Eintippen erspart

Obwohl, zugegeben, es gibt hier auch nicht zu viele Journalisten oder Fotografen bzw. jedenfalls nicht arbeitend …..