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Museum für Angewandte Kunst Köln: Von Aalto bis Zumthor. Architektenmöbel

Tuesday, January 17th, 2012

Wie es die Tradition so will, richtet das Museum für Angewandte Kunst Köln (MAKK) auch in diesem Jahr wieder, wenn in Köln die Möbelmesse IMM stattfindet, eine Sonderausstellung zum Thema Möbel aus.

Unter dem Titel “Von Aalto bis Zumthor. Architektenmöbel” stellt das MAKK über 120 verschiedene Möbel aus, denen eins gemein ist: sie wurden alle von Architekten designt.

Museum für Angewandte Kunst Köln Von Aalto bis Zumthor Architektenmöbel

Museum für Angewandte Kunst Köln: Von Aalto bis Zumthor. Architektenmöbel

Wie treue Leser längst wissen werden, ist der “Möbel-Architekt” eines unserer Lieblingstehmen. Und das nicht nur, weil solche Architekten einige wirklich fantastische Arbeiten hervorgebracht haben – und das oft nur aus purer Leidenschaft und mit wenig oder gar keinen finanziellen Ambitionen -, sondern weil wir glauben, dass das Verstehen des “Möbel-Architekten” eine wichtige Basis für das Verstehen der Möbelindustrie und letztendlich guten Möbeldesigns ist.

In der Pressemitteilung erklärt das MAKK, dass viele der Architekten zum Möbeldesign gekommen seien, weil sie auf dem Markt kein passendes Mobiliar für ihre Projekte gefunden hätten.

Es ist naturgemäß nicht unsere Art alteingesessenen und anerkannten Designmuseen zu widersprechen.

Aber.

Wir glauben zwar auch, dass der Notwendigkeitsaspekt in manchen Fällen bestimmt ein entscheidender Faktor gewesen ist, der Wunsch ein Projekt vollständig zu kontrollieren und so eine formale Einheit zu schaffen in vielen Fällen aber als bedeutender einzuordnen  ist.
Wir haben einige hübsche Zitate gefunden; z.B. wie Egon Eiermann nur zustimmen wollte, ein Haus in Berlin zu entwerfen, wenn er auch die Möbel gestalten durfte; oder wie Arne Jacobsen ähnliche Forderungen stellte, bevor er die Aufträge für das SAS Royal in Kopenhagen und das St. Cahthrines College in Oxford akzeptierte. Und Le Corbusier hat seine sozialen Wohnungsbauten der 1950er nur nicht selber eingerichtet, weil IKEA noch erfunden werden musste.

Für uns ist diese Unterscheidung so wichtig, weil sich aus ihr etwas entscheidendes herauslesen lässt: Die Motivation definiert den Hintergrund der entworfenen Möbel und unterstreicht als solches die Art und Weise, wie die Architekten dachten und arbeiteten.

Was unstrittig ist, ist der Wert der Arbeiten.

Museum für Angewandte Kunst Köln Von Aalto bis Zumthor Architektenmöbel

10 Unit System von Shigeru Ban über Artek (2009)

Neben Stücken aus der museumseigenen Sammlung wird “Von Aalto bis Zumthor. Architektenmöbel” durch Leihgaben vervollständigt und erzählt die Geschichte eines ganzen Jahrhunderts “Möbel-Architekten”. So beginnt die Ausstellung bei Werken von Hoffmann, Wagner oder Emil Beutinger. Letzterer ist mit seiner wunderbaren Kücheneinrichtung aus dem Jahr 1903 vertreten. Das Ensemble enthält einen “Sitzschrank”, der auch aus einer Haute Couture Kollektion des Ateliers Moormann stammen könnte.

Im Vergleich zu der dezenten Eleganz vieler früher Stücke, konnten wir uns nicht dem Eindruck entziehen, dass viele modernere Stücke förmlich schreien “Sieh mich an!”.

Natürlich wissen wir, dass der Wunsch nach Aufmerksamkeit noch ganz andere Ausmaße annehmen kann. Man denke nur an Menschen, die ihrer Berühmtheit wegen in den australischen Dschungel ziehen und vor laufender Kamera Kangaroohoden essen, nur um mit dem, “was sie der Gesellschaft hinterlassen haben”, in Erinnerung zu bleiben. – So um Aufmerksamkeit bemüht waren wirklich nur die allerwenigstens Stücke in der Ausstellung.

Nun könnte man argumentieren, dass der Grund dafür ist, warum viele der Vorkriegsmöbeldesigns im Gegensatz zu den modernen “Hinguckern” so konservativ und, ja, normal erscheinen, dass die Gesellschaft auch so war. Es gab keine größeren oder kleineren Angriffe auf akzeptierte Normen.

Nach der Postmoderne, dem Dadaismus und dem Punk haben wir jedoch andere Erfahrungen gemacht und mittlerweile ist es sogar zulässig Konventionen anzufechten. Dies gilt insbesondere für Möbel, die für ein Gebäude entworfen wurden, das Ansprüchen an modernes Wohnen gerecht werden muss.

Was uns zu den Ursachen zurückbringt, warum ein Architekt Möbel designt….

So oder so glauben wir, dass jene Architekten, die in die Kategorie “Hauptsache Aufmerksamkeit” fallen, gar nicht erst als “Möbel-Architekten”, sondern als “Künstler” bezeichnet werden müssen. Und ihre Arbeiten nennt man auch nicht “Möbel”, sondern “Kreationen” – oder schlimmer noch “Statements”.

Das führt uns zu der Frage, ob solche Künstler überhaupt in eine Möbelausstellung wie diese gehören. Nun, Kunst, Design und Architektur sind zwar verschiedene Disziplinen, sie können jedoch ineinander greifen und verschmelzen. Die Frage, die aber bleibt, ist, welche Disziplin die dominante ist. Bei der Auswahl der Objekte für so eine Ausstellung würden wir sagen, ist es Design. Idealerweise Design, das mit der Übung, dem Auge und dem Verständnis eines Architekten gestateltet worden ist.

Was zwangsläufig zu der nächsten Frage führt: Wo war eigentlich das USM Haller Möbelsystem – ein Möbel, das direkt aus einem architektonischen Konzept entstanden ist?

Museum für Angewandte Kunst Köln Von Aalto bis Zumthor Architektenmöbel

Jean Prouvé und Alvar Aalto bei Von Aalto bis Zumthor. Architektenmöbel

“Von Aalto bis Zumthor. Architektenmöbel” ist eine gute Ausstellung. Unser Problem ist aber, dass nicht genug erklärt wird; es wird nur gezeigt. Für eine Sonderausstellung in einem Museum wie dem MAKK ist das einfach zu wenig. Man sollte die Ausstellung doch mit dem Gefühl verlassen, wirklich etwas über das Thema erfahren zu haben.

Wir kennen uns auf dem Gebiet einigermaßen gut aus und haben es genossen, die Stücke einfach alle einmal beisammen zu sehen und vergleichen zu können. Den meisten Besuchern geht es vermutlich anders – sie kennen nicht schon die meisten der Exponate, weil sie diese und andere Möbelklassiker in einem Onlineshop verkaufen.

Für einige Ausstellungsstücke gab es sogar gut konzipierte und hübsch illustrierte Schautafeln, für die Mehrzahl gab es jedoch nur etwas, das aussah wie Archivkarten mit einem Namen und wenigen anderen Informationen darauf.

Und dann war da natürlich noch die Entscheidung einige Stühle 5 Meter hoch über dem Boden zu platzieren – halb versteckt in Kisten, sodass sie keiner sehen kann. Das finden einfach nur blöd.

Trotz des für uns etwas lustlosen Ausstellungskonzepts bleibt der Wert der Arbeiten unangetastet und “Von Aalto bis Zumthor. Architektenmöbel” einen Besuch wert – besonders während der IMM Cologne, wenn der Eintritt frei ist.

“Von Aalto bis Zumthor. Architektenmöbel” ist im Museum für Angewandte Kunst Köln bis 22. April 2012 zu sehen.

 



Design Miami/Basel 2011

Thursday, July 14th, 2011

Dieses Jahr haben wir es endlich mal auf die Design Miami/Basel geschafft.

Es gibt unter den teilnehmenden 43 internationalen Designgalerien zwei Arten: die, die “alte” Objekte ausstellen und die, die neue zeitgenössische Entwürfe präsentieren.

Die Galerien, die sich auf neues zeitgenössisches Design spezialisiseren, verdienen ihr Geld in der Regel mit limitierten Konzeptkunst-Auflagen, die sie dann verkaufen. Oder sie kaufen die ersten Auflagen von neuen Arbeiten auf, die das Potential haben, Designklassiker zu werden.

Fragile Future Chandelier 3.1 by Lonneke Gordijn & Ralph Nauta at Carpenters Workshop Gallery

Fragile Future Chandelier 3.1 von Lonneke Gordijn & Ralph Nauta in der Carpenters Workshop Gallery

Die modernen Arbeiten, die in Basel zu sehen waren, reichten von Stücken, die – wenn man ehrlich ist – eher Kunst als Design sind, wie z.B. der wirklich monumentale “Fragile Future Chandelier 3.1″ von Lonneke Gordijn & Ralph Nauta in der Carpenters Workshop Gallery, bis hin zu erstklassigen Produktdesigns, die uns wirklich beeindruckt haben, wie z.B. die wunderbaren Lichtskulpturen “Well of Life” von Arik Levy bei Priveekollektie.

Am unterhaltsamsten waren Arbeiten wie Oskar Zietas Plopp oder Endless von Dirk vander Kooij – Produkte, die Ihre Designmesse-Premieren als revolutionäre aber gesichtslose Wunder gefeiert haben. Es es ist immer schön, Dinge heranwachsen zu sehen – egal ob es Kinder, Schafe oder Schaukelstühle aus geschmolzenen Kühlschränken sind.

Von den älteren Designs haben uns am besten die Architektur-Designs und die einmaligen Location-bezogenen Stücke gefallen. Ältere Versionen von Produkten, die noch produziert werden, haben uns nicht wirklich hinterm Ofen hervor gelockt. Siehe unten.

Was letztere Kategorie betrifft, hatte z.B. die Galerie Dansk Møbelkunst eine paar schöne nicht-serielle Stücke von Arne Jacobsen, unter anderem den tollen Easy Chair als Teil eines Architekturprojekts und ein paar sehr einfache – fast zu einfache – Schubladen, aus dem SAS Royal in Kopenhagen.

Aus der Kategorie Architektur hat uns die Le-Corbusier-Treppe, die es in der Galerie Downtown – François Laffanour zu kaufen gab, gut gefallen. Und natürlich die Installation der Galerie Patrick Seguins von Jean Prouvés zerlegbarem Flüchtlingsunterschlupf aus dem Jahr 1944. Beides erinnert an die Ursprünge der Branche von der wir uns heute ernähren.

The only Le Corbusier we could afford at Design Miami Basel 2011

Der einzige Le Corbusier, den wir uns auf der Design Miami/Basel 2011 leisten konnten

Trotz der vielen Höhepunkte, gab es auch ein paar Wolken am Basler Designhimmel. Und wir meinen nicht nur die von Asif Khan. (Billiger Gag. Sorry.)

Zum Beispiel mussten wir erfahren dass Museen zu den wichtigsten Kunden der Galerien zählen. Das ist unserer Meinung nach falsch. Wir verstehen ja, dass jemand, der ein privates Busfahrscheinmuseum eröffnen möchte, auch seine eigenen Ausstellungsstücke beziehen sollte. Aber nationale Museen die dazu da sind, kulturell und historisch wichtige Kunstgegenstände für das Gemeinwohl zu bewahren, sollten doch solche Artefakte eigentlich ganz selbstverständlich erhalten. Kostenlos. Hat ein privater Sammler das gleiche Recht auf einen frühen Mies-van-der-Rohe-Stuhl wie ein Museum? Ist der vermeintliche Marktwert einer Lampe, der auf Basis seiner Herkunft und Rarität berechnet wird, vergleichbar mit ihrem historischen Wert auf Basis ihrer kulturellen Bedeutung? Bei diesen Fragen können wir einfach nicht mit den Argumenten des “freien Marktes” der Galerien mitgehen. Natürlich ist es richtig, dass Museen nicht das Recht haben, die Eigentümer von Werken nach Lust und Laune zu enteignen, aber sollten Museen nicht ein Vorkaufsrecht haben, wenn etwas auf den Markt kommt? Wir sagen ja! Obwohl wir wissen, das ein solches System praktisch nicht regulierbar wäre und keiner entscheiden könnte, welche Stücke in welches Museum gehen sollen… Die gleichen Argumente gibt es auch in der Kunstszene und auch dort sind wir derselben Meinung. Wo etwas von kultureller oder historischer Relevanz ist, muss es der öffentlichen Hand gehören.

Der zweite Wolke war: Nachdem wir mehrere Stunden in der Halle 5 der Messe Basel herumgewandert waren, sind wir zu dem unvermeidlichen Schluss gekommen: Wir sind keine Sammler! Unsere Leidenschaft ist es nicht, die Objekte zu besitzen. Unsere Leidenschaft sind die Objekte, die Ideen dahinter, die Personen dahinter und die Geschichten dahinter. Wenn jemand die Objekte gern besitzen möchte, soll er das bitte tun. Wir sind einfach nur froh, dass die Objekte existieren und es kreative Köpfe gibt und gab, die die Objekte möglich gemacht haben.

Deshalb ist die Design Miami/Basel einfach nichts für uns. Es gibt keinen Grund für uns dort zu sein. Design Miami/Basel ist was für Sammler. Für europäische Sammler gibt es wahrscheinlich nichts besseres als die Design Miami/Basel.

Trotzdem sind wir froh, dass wir hingefahren sind und es einmal erleben durften. Es ist nur nicht unsere Welt. Und vielleicht fahren wir nächstes Jahr noch einmal hin – nur um zu sehen, ob die Veranstalter mutig genug waren, das “Miami” aus dem Namen zu streichen.

Ein paar unserer Highlights der Design Miami/Basel 2011 gibt es in unserer Facebook Galerie.

Design Miami Basel 2011

Design Miami/Basel 2011



Design Miami/Basel 2011

Wednesday, June 15th, 2011

Dieses Jahr schaffen wir es endlich mal zur Design Basel.

In der Vergangenheit ist uns immer irgendetwas dazwischen gekommen: Krankheiten, andere Termine oder dieses vage Gefühl im Bauch, das uns immer sagen wollte, dass die Veranstaltung einfach zu elitär und zu weit weg vom normaler Designmöbelinteressierten sei, um die Reise zu rechtfertigen.

In diesem Jahr sind wir gesund, frei und ein bisschen älter und weiser.

In ihrem sechsten Jahr zeigt die Design Basel mit Ausstellungen von 43 interntaionalen Designgalerien ein beeindruckendes Spektrum sowohl “historischen” Designs (wie aus dem frühen 20. Jahrhundert) als auch zeitgenössischer Arbeiten.

Ihr kennt uns. Wir sind nicht leicht zu beeindrucken – erst recht nicht im Vorfeld einer Veranstaltung. Also keine Vorschusslorbeeren an dieser Stelle, es könnte schließlich alles Mist sein.

Dennoch freuen wir uns besonders auf ein paar Galerien, wie z.B. Dansk Møbelkunst, die ihrem Namen alle Ehre macht und Arbeiten dänischer Designer präsentiert. Die Pariser Galerie Downtown François Laffanour verspricht einige interessante Arbeiten von Le Corbusier, Charlotte Perriand und Ron Arad; die Priveekollektie Contemporary Art | Design zeigt u.a. Stücke von Arik Levy, Reinier Bosch und Rolf Sachs.

Ein weiteres Highlight werden sicher zwei Konstruktionen von Jean Prouvé sein: Jousse Entreprise zeigt einen Teil von Prouvés Ecole de Villejuif aus dem Jahr 1957 und die Galerie Patrick Seguin präsentiert eine Live-Show, auf der täglich ein 6 x 6 Meter Bungalow auf- und wieder abgebaut wird. Prouvé hatte ihn 1944 für Kriegsflüchtlinge in Lothringen entworfen.

Wir haben nach wie vor ein komisches Gefühl bei der Sache. Aber wir freuen uns auf lange detaillierte Diskussionen mit den Galeristen und lernen hoffentlich etwas mehr über den ganzen Galeriezirkus und seinen Einfluss auf Möbeldesign.

Sicher werden wir auch dem VitraHaus einen Besuch abstatten und ein paar Fotos aus unmöglichen Blickwinkeln schießen.

Design Miami/Basel läuft vom 14. bis 18. Juni. Weitere Informationen gibt es unter www.designmiami.com



(smow)offline: “gute aussichten – junge deutsche fotografie” Georg Brückmann

Monday, August 2nd, 2010
Eames Lounge Chair by George Bruckmann. A delightful combination of paiting, photography and mind games.

Eames Lounge Chair von Georg Brückmann. Eine wunderbare Kombination aus Malerei, Fotografie und Gedankenspielchen.

Illegale Kopien von Designklassikern sind ein Thema, das uns nicht nur hier im (smow)Blog sondern generell im globalen (smow)Netzwerk immer wieder beschäftigt.

Oder besser gesagt, wann ist ein Designklassiker ein Designklassiker?

Beim HGB Rundgang in Leipzig im Februar wurden wir mit einer unerwarteteten und ungewöhnlichen Interpretation dieser Frage in Form des “Eames Lounge Chair” von Georg Brückmann konfrontiert.

Wir waren begeistert.

Und nicht nur wir waren beeindruckt von Brückmanns Arbeit. Im Oktober 2009 wurde seine Serie “in situ” für eine der wichtigsten und angesehensten deutschen Fotografie-Ausstellungen: “gute aussichten – junge deutsche fotografie” 2009/2010 ausgewählt.

Nach 10 Monaten und 6 Stationen in 3 Ländern, öffnet die letzte “gute aussichten” Ausstellung der 2009/2010 Tour am Donnerstag, dem 29. Juli im Art Foyer DZ Bank in Frankfurt am Main.

Bis zum 11. September können Besucher die Arbeiten von Georg Brückmann und den sieben anderen Künstlern, die aus 91 Bewerbungen von 33 deutschen Hochschulen ausgewählt wurden, anschauen.

Im Vorfeld der Ausstellungseröffnung haben wir Georg Brückmann in seinem Atelier in Leipzig-Lindenau getroffen. Und sind auch gleich zu Beginn in einen dicken Fettnapf getreten.

Wie alle Formen von “Design” bauen auch die bildenden Künste auf Innovation und neuen Ideen wenn sie überleben wollen.

Wir dachten, Brückmann malt auf Fotos.

Tut er nicht.

Still life with beer by George Brückmann. The objects are real, have been painted and then photographed

Stillleben mit Bier von Georg Brückmann. Die Objekte sind real, wurden angemalt und dann fotografiert.

Ursprünglich bemalte er die Objekte, überzog sie mit der gleichen Farbe und fotografierte sie anschließend. So hat er wunderbare, undurchsichtige, voluminöse Szenen irgendwo zwischen Realität, Malerei und Fotografie geschaffen.

Dann ging er dazu über, Objekte anzumalen, die im Bewusstsein des Betrachters dann in andere Objekte weitergesponnen werden, bevor er sich mit dem Thema Designklassiker bzw. der Beziehung zwischen Designklassikern und Nicht-Designklassikern auseinandersetzte.

Wir wollen den Reiz der Arbeiten nicht zerstören, indem wir den Entstehungsprozess verraten. Aber Georg Brückmann malt Designmöbelklassiker so, dass durch die Komposition des endgültigen Fotos “normale” Objekte in Kultmöbel verwandelt erscheinen.

Die Bilder der Stühle an sich sind nicht sonderlich akkurat, die Proportionen und Formen weichen oft von den Originalen ab. Aber das spielt keine Rolle. Man erkennt sie dennoch, findet sie attraktiv, gibt ihnen einen Wert – einen Wert, der auch die rauen und rudimentären Kulissen scheinbar veredelt.

Brückmanns Arbeit befasst sich mit der “imaginären Erweiterung” von einem Objekt in ein anderes. Das erreichen die Werke durch das Zusammenspiel von Perspektive, Kontext, Kunst und der Wahrnehmung des Betrachters. Sei es ein Pappkarton der zu einem Liegestuhl wird oder eine schlichte Gartenliege die Le Corbusiers LC 4 Chaiselongue wird.

Charles und Ray Eames’ Lounge Chair, der F 51 von Walter Gropius und Mies van der Rohes Barcelona Chair sind nur drei der Designklassiker, die Brückmann reinterpretiert hat… Oder besser gesagt, die er erweitert oder aufgewertet hat von weniger wertvollen Alltagsgegenständen zu Designklassikern die wir alle kennen.

In Brückmanns Worten: “Hier wird der Gegenstand zu dem, was er hätte werden können, was er sein könnte, sein wollte oder gar sollte.”

Unser Interview mit Georg Brückmann über seine Arbeit, gute ausichten und seine Zukunft gibt es auf den (smow)Kulturseiten.

Die Ausstellung “gute aussichten – junge deutsche fotografie 2009/2010” ist bis zum 11. September im Art Foyer DZ Bank in Frankfurt am Main zu sehen.

Le Corbusier LC 4 by George Brückmann

Le Corbusier LC 4 von Georg Brückmann



(smow)offline: Charlotte Perriand in der Schweiz

Thursday, July 1st, 2010
Charlotte Perriand with Le Corbusier und Pierre Jeanneret

Charlotte Perriand mit Le Corbusier und Pierre Jeanneret

Wahrscheinlich ist die Pariser Architektin und Designerin am besten für ihre Kooperationen mit Le Corbusier bekannt, mit dem sie zusammen die moderne Bewegung in Europa voran getrieben hat. Nicht zuletzt ist Charlotte Perriand für die Umsetzung der modernen Möbelideen von Le Corbusier verantwortlich und hat somit die Tradition von minimalem gebogenem verchromten Stahl und Ledermöbeln mitbegründet.

Die bekanntesten Werke ihrer Zusammenarbeit sind die von Cassina produzierten LC4 Chaiselongue, LC2 Sessel und der LC7 Drehstuhl welche Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand ehemals für ihr “Maison la Roche” in Paris kreiert haben.

Die Kollaboration zwischen Charlotte Perriand und Le Corbusier war jedoch nur eine Station im Leben und der Karriere. Es folgten Zusammenarbeiten mit Fernand Leger und Jean Prouvé sowie Stationen in Moskau, Japan, Vietnam und Brasilien.

LC4 by Charlotte Perriand Le Corbusier and Pierre Jeanneret through Cassina

LC4 von Charlotte Perriand, Le Corbusier und Pierre Jeanneret hergestellt von Cassina

Ihre Zeit in Brasilien wird in einer Ausstellung im Gewerbemuseum in Winterthur zum Thema gemacht. Eröffnung ist am 4. Juli.

“Charlotte Perriand und ihre Spuren in Brasilien” wurde einer Wohnung gewidmet, welche Sie Anfang der 60er Jahre in Rio de Janeiro designt und gebaut hat. Die Kuratoren der Ausstellung haben die Wohnung im Maßstab 1:2 nachgebaut um so Charlotte Perriands Herangehensweise an Arbeit und Design zu ergründen.

Am 16. Juli eröffnet das Museum für Gestaltung, Zürich die Ausstellung “Charlotte Perriand: Designer, Photographer, Activist”. Die Ausstellung fokussiert sich mehr auf das Möbeldesign, die Fotografie und das soziale Engagement von Charlotte Perriand.

Zusammen bieten die Ausstellungen eine seltene Chance mehr über die wenigen Frauen zu erfahren, die sich in dieser hierarchischen Männerdomäne etabliert haben. Das Frauenwahlrecht wurde erst 1944 in Frankreich eingeführt – zu dieser Zeit hatte Charlotte Perriand, sowie die Pariserin Eileen Gray sich bereits einen Namen gemacht und einen entscheidenden Teil zur Moderne beigetragen.

“Charlotte Perriand und ihre Spuren in Brasilien” ist im Gewerbemuseum Winterthur vom 4. Juli bis zum 22. August zu sehen.

Charlotte Perriand Designer, Photographer, Activist ist im Museum für Gestaltung in Zürich vom 16. Juli bis zum 24. Oktober zu besichtigen.

Und die beiden Museen sind nur 25 KM von einander entfernt – also ein schöner Tagesausflug an einem Feiertag.



Neu bei (smow): Cassina

Friday, January 15th, 2010
Cassina

Cassina

Italienisches Design ist, wenn wir unsere Augen für ein oder zwei Minuten schließen und brutal ehrlich sind, wie englischer Fußball oder französische Küche – seine ständige Assoziation mit besonderer Qualität und Genie beruht zum großen Teil auf einer Anzahl von nicht-Italienern (Engländern/Franzosen), die kontinuierlich zur Tradition beigetragen und sie damit modern, frisch und aufregend gehalten haben.

Dänisches Design ist dänisch weil es nur Dänen erlaubt ist – italienisches Design ist universell, weil jeder es darf: vorausgesetzt die Italiener laden dazu ein.

Und daher kommt es nun, dass wir es alle genießen im April nach Milan zu reisen und dort für eine Nacht in einem schäbigen Zimmerchen mehr zu bezahlen, als wir im Jahr für unsere eigenen Wohnungen ausgeben; denn es ist Milan und Milan ist Design.

1927 wurde ein entscheidender Schritt zur Etablierung “italienischen Designs” getan, als die Brüder Cesare und Umberto Cassina ihre neue Möbel Pruduktions Firma eröffneten, die sich in Meda, Lombardei (auf halbem Wege zwischen Milan und dem Como See – für all jene von Ihnen, die auf der Suche nach einem traumhaften “auf-halbem-Wege-Haus” sind) befindet.

LC 1 by Le Corbusier Jeanneret and Perriand through Cassina

LC 1 von Le Corbusier, Jeanneret und Perriand durch Cassina

Nachdem sie sich mit der qualitativ hochwertigen Ausstattung von Schiffen, Hotels und Casinos schnell einen Namen gemacht hatten, startete Cassina 1967  ihre “CASSINA I MAESTRI” Reihe, mit dem Ankauf der Lizenzen für vier Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand Produkten: LC1, LC2, LC3 und LC4. In Cassinas eigenen Worten war das Ziel – und ist es immernoch “die Verbreitung der universell akkreditierten Kulturwerte durch das Angebot heute von “rekonstruierten” Einrichtungsgegeständen.” Unter Verwendung von orginalen Entwürfen und Notizen als Basis für ihre Modelle erstand Cassina nicht nur die Rechte an weiteren Le Corbusier Werken, sondern auch an wichtigen Arbeiten von so verschiedenen Designern wie Gerrit T.Rietveld, Charles Renne Mackintosh und Frank Lloyd Wright.

In den 1970gern, mit der Sicherheit, die durch die CASSINA I MAESTRI Reihe erreicht wurde, im Rücken, handelte Cassina “italienisch”, indem man neue Materialien und neue Technologien annahm und sich mit den Werken von Designern wie Mario Bellini oder Vico Magistretti als ein wichtiger und zukunftsorientierter Player in der internationalen Designer Möbel Szene etablierte. Ein Trend, der durch Kooperationen mit Designern wie Konstantin Grcic, Patrick Jouin oder Philippe Starck fortgesetzt wurde.

Zig-Zag chair by Rietveld through Cassina

Zig-Zag Stuhl von Gerrit T.Rietveld durch Cassina

Und so wie der Mix aus eigenen und fremden Spielern Manchester United oder Liverpool dabei geholfen hat, globalen Erfolg zu erringen, hat die Kobination aus italienischem und internationalem Design-Talent Cassina dabei geholfen, heute eines der führenden Designer Möbelhäuser zu sein.

Und seit Ende 2009 ist die Cassina CASSINA I MAESTRI Reihe auch bei smow.com erhältlich, eine Reihe die zum Beispiel Design Klassiker wie den Zig-Zag Stuhl von Rietveld oder den Argyle Stuhl von Mackintosh beinhaltet.

Falls Sie etwas moderneres bevorzugen, kann smow.com auch mit der kompletten Cassina Palette dienen.

Details finden sich auf der smow.com Cassina Seite.

(und ja, für all die aufmerksamen Leser da draußen, google hat uns nicht mit einer Liste der top 3 Sterne Restaurants in Paris, die von Ausländern geführt werden, versorgen können :( )



Ein Genie – Le Corbusier

Friday, December 4th, 2009
Porträt von Le Corbusier auf der Schweizer Zehn-Franken-Banknote

Porträt von Le Corbusier auf der Schweizer Zehn-Franken-Banknote

Le Corbusier, als Charles-Edouard Jeanneret-Gris in La Chaux-de-Fonds in der Schweiz 1887 geboren, gilt als einer der wichtigsten Architekten, Städteplaner und Designer des 20. Jahrhunderts. Seine Möbelentwürfe sind moderne Designklassiker schlechthin geworden.

Le Corbusier sieht die Aufgabe des Architekten im Erstellen von zweckmäßigen, funktionalen und wirtschaftlichen Entwürfen. Er bekennt sich dabei umfassend zu den technischen Möglichkeiten der Zeit. Das bedeutet, den Einsatz von Eisenbeton, Stahl und Fertigteilen um eine völlig neue, vormals nicht mögliche Architektur zu realisieren. Die von Le Corbusier begründete Architekturlehre nimmt sich die reine Funktionalität der Maschine zum Vorbild für die Gebäudegestaltung. Daraus resultieren klare und einfache Körper, die sich aus den geometrischen Grundformen des Rechtecks, Kreises und Quaders zusammensetzen.

Das Bekenntnis zum Eisenbeton geht bei Le Corbusier soweit, dass er unter anderem sogar Einrichtungsgegenstände wie Kästen und Schreibtische daraus fertigt.

Le Corbusier wird 1887 als Sohn eines Designers und einer Musiklehrerin in der Schweiz geboren. Bereits in jungen Jahren beginnt er eine Ausbildung als Graveur, Maler und Goldschmied an der École d’Art in La Chaux-de-Fonds.

1914 entwickelt er ein Eisenbeton-Skelett-System “Domino” für mehrgeschossige Bauten. Für die Pariser Exposition Internationale des Arts D’coratifs von 1925 entwarf Le Corbusier den Pavillion L’Esprit Nouveao, und auf dem Pariser Herbstsalon von 1929 stellte er seine Möbelentwürfe aus. Daraufhin übernahm die Firma
Thonet die Produktion.

Der Modulator

Der Modulor

In den 40er Jahren schafft Le Corbusier eine neue Maßeinheit, Modulor, die dem menschlichen Maßstab angepaßt ist und die in Architektur und Technik universell anwendbar sein soll.
Der Modulor ist ein Proportions-System und stellt den bedeutendsten modernen Versuch dar, der Architektur eine am Maß des Menschen orientierte mathematische Ordnung zu geben. Der Modulor zählt heute zu den bedeutendsten Schriften der Architekturgeschichte.

Neben Architektur beschäftigte sich Le Corbusier auch mit der bildenden Kunst und Möbeldesign. Die geometrischen Formen aus seinen Bauwerken finden sich auch in seinen Möbelentwürfen der Serie LC wieder. So zeichnet sich der Corbusier Basculant LC1 durch Leichtigkeit und Eleganz aus. Abgeleitet vom Safaristuhl ist der Corbusier Basculant ein bequemes und zugleich raumsparendes Möbel. Er ergänzt die moderne Einrichtung gutbürgerlicher Wohnungen ebenso wie schicke Lofteinrichtungen und Atelier-Möblierungen.

LC1 von Le Corbusier für Cassina

LC1 von Le Corbusier für Cassina

Die Design-Möbel der Reihe LC sind natürlich im (smow)Shop erhältlich.



Mehr als ein Möbelhersteller – Cassina

Wednesday, October 14th, 2009

Wenn man sich die Produkte von Cassina bei (smow) anschaut, könnte man direkt neidisch werden. Die angebotenen Sitzmöbel wie der LC4 Chaiselongue sehen im Vergleich zu unseren Bürostühlen sehr verführerisch aus. Wie auch immer.

LC4 Chaiselounge von Le Corbusier für Cassina

Cassina ist nicht einfach nur ein italienischer Möbelhersteller. Cassina ist mutiger Entwickler und Forscher.

Bereits 1927 in Mailand gegründet, wurden unter dem Namen Cassina anfänglich ausschließlich kleine Holzmöbel hergestellt. Doch bald schon weitete sich die Produktion auf Polstermöbel aus.
Auch in Krisenzeiten schaffte es das Unternehmen durch Produktionsausdehnung weiter zu wachsen. Bald wurden Cassina Möbel wegen der hervorragenden Qualität bekannt. Die Produkte umfassten nun schon fast alle Möbeltypen: Stühle, Sessel, Tische, Armlehnenstühle, Sofas und Betten.

Seit jeher setzt Cassina dabei auf hohe Qualität bei Materialien und Verarbeitung. Doch Cassina agiert nicht nur als gewöhnlicher Möbelhersteller.  Mit Erforschung neuer Herstellungstechnologien und Materialien wie kalt geschäumtem Polyurethan oder glasfaserverstärktem Polyester eröffnete das Unternehmen auch für die Gestaltung neue Wege, und die Design-Avantgarde Italiens lieferte die Entwürfe. Die Freude am gestalterischen Wagnis setzt sich über die Postmoderne bis zur Gegenwart fort.

Ein Ein Klassiker von Rietveld. Mit dem Zig-Zag kam ein neuer Typ Stuhl - der "Stuhl aus einem Stück" - ins Gespräch.

Ein Ein Klassiker von Rietveld: Zig-Zag.

Unter dem Markenzeichen Cassina tummeln sich die visionäre Präzision von Le Corbusier, die japanische Formensprache von Charles Rennie Mackintosh, die strenge Geometrie von Rietveld und die individuellen Designs von von Frank Lloyd Wright.

Produkte von Cassina bei (smow) finden Sie hier.



Neu bei smow: Eileen Gray

Friday, July 31st, 2009

Als wir beim Salone in Mailand gerade ein paar handwerklich tolle, aber völlig übertrieben geschnitzte Möbelstücke aus Holz betrachteten, gestand uns eine weibliche Kollegin, dass sie nichts außer ein paar Ledergurten und ein paar Stücken gebogenem Metall bräuchte.

Wir versuchten ruhig zu bleiben angesichts dieses Ausbruchs an Freimütigkeit und fragten sie, ob sie sich am Abend mit El Presidente treffen wollte.

“Nein, nein”, antwortete unsere ehemalige Kollegin, “Bauhaus. Das ist meine Vorstellung von gutem Design.”

Eileen Gray (1878 -1976)

Eileen Gray (1878 -1976)

Wir erzählen diese Geschichte hier vor allem, um uns zu amüsieren, aber auch als sanfte Einleitung zum neuen Eileen Gray smow Sortiment.

Vielen werden Grays Arbeiten nicht so vertraut sein wie die von Marcel Breuer, Le Corbusier oder Mies van der Rohe, sollte man den Beitrag von Eileen Gray zur Entwicklung des Möbeldesigns im 20. Jahrhundert nicht unterschätzen.

Geboren in der öden Wildnis im County Wexford in Irland, studierte Gray Malerei an der Slade School of Fine Art in London, bevor sie 1902 nach Paris zog – eine Stadt, die in ihrer Karriere eine entscheidende Rolle spielen sollte.

Paris hatte sie schon mit den Arbeiten von Charles Rennie Mackintosh bekannt gemacht, als sie 1900 seine Ausstellung bei der Exposition Universelle gesehen hatte. Jetzt machte sie Bekanntschaft mit dem japanischen Lack-Künstler Seizo Sugawara, lernte von ihm diese Kunst und kombinierte sie mit Elementen von Art Nouveau. In Paris traf sie auch den rumänischen Architekten und Publizisten Jean Badovici, der Gray ermutigte, sich im Bereich Architektur auszuprobieren.

E.1027, designt von Eileen Gray

E.1027, designt von Eileen Gray

1924 begannen Badovici und Gray die Arbeit am Haus E.1027 an der französischen Südküste, nicht weit entfernt von Monaco. Neben seiner Wirkung als Anziehungspunkt für die europäische Design-Elite – Le Corbusier war so beeindruckt, dass er sein Sommerhaus ganz in der Nähe baute – benötigt ein Haus auch Möbel, und Gray designte diese zum größten Teil selbst.

Durch Austausch und Gespräche mit Le Corbusier und anderen führenden Figuren der Bauhaus-Bewegung schuf Eileen Gray nicht nur einige echte Klassiker des frühen Designs des 20. Jahrhunderts, sondern trug auch zur Definierung der Bauhausprinzipien “Form follows Function” und “Weniger ist mehr” bei. Damit bereitete sie den Pfad für folgende Generationen von Designern wie Charles und Ray Eames oder Jasper Morrison.

Nach dem 2. Weltkrieg führte Eileen Gray ein ruhiges, fast zurückgezogenes Leben in Paris. Obwohl sie weiterhin arbeitete, erreichte sie nicht mehr die Bekanntheit der Zwischenkriegsjahre. Gray starb im Oktober 1976 im Alte von 98 Jahren in Paris.

Petite Coiffeuse von Eileen Gray

Petite Coiffeuse von Eileen Gray

Während die Nachkriegsjahre wenig Bewunderung für ihre Arbeit hervorbrachten, gehören die Stücke von Eileen Gray heutzutage zu den am meisten kopierten Designer-Möbeln des frühen 20. Jahrhunderts. Das ist vermutlich die beste Aussage über den Wert eines Designer Möbelstücks. Eigentlich muss man es nicht extra betonen: Alle Stücke von Eileen Gray, die wir bei smow verkaufen, sind natürlich lizenzierte Originale mit der damit verbundenen Qualitätsgarantie der Herstellung des Services nach dem Kauf.

Die Zeit zwischen den Kriegen brachte einige der wichtigsten und revolutionärsten Jahre für das europäische Möbeldesign hervor. Die sozialen und kulturellen Turbulenzen dieser Zeit mischten sich mit den neuen Perspektiven und Prioritäten als Resultat des Weltkriegs. Das Ergebnis war nicht nur ein wunderbares Portfolio großartigen Designs, sondern veränderte den Design-Prozess grundlegend. Eileen Gray war in dieser Zeit eine Schlüsselfigur.

smow ist stolz, jetzt die folgenden, offiziell lizenzierten Eileen Gray Produkte von ClassiCon aus München anbieten zu können:

St Tropez von Eileen Gray

St Tropez von Eileen Gray

Wendingen (Teppich 1926-1929)

Roquebrune (Stuhl, 1932)

Petite Coiffeuse (Frisier- und Schminktisch, 1929)

St. Tropez (Teppich 1926-1929)

Occasional Table (Beistelltisch 1927)