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DMY Berlin 2011: Transalpino – Made in Between

Wednesday, June 22nd, 2011

In ihrem diesjährigen Projekt wollten die aus Berlin und Mailand stammenden Designer von Transalpino die Designtraditionen, die zwischen den beiden Städten liegen, ergründen.

Die Früchte ihrer Recherchen gab es unter dem Titel “Made in Between” auf dem DMY Berlin 2011 zu sehen.

Wir haben mit dem Transalpino-Mitglied Christoffer Martens gesprochen um etwas mehr über das Projekt zu erfahren.

(smow)blog: Was ist der Hintergrund zu “Made in Between”?

Christoffer Martens: Normalerweise spricht man von der Designstadt Berlin oder der Designstadt Mailand, wir wollten aber das Potential erforschen, das zwischen den beiden Städten liegt. Wir waren neugierig, welche Möglichkeiten in den verschiedenen Regionen existieren. Also haben wir die Regionen, die auf der Reiseroute liegen, untersucht und Unternehmen ausgewählt die unserer Meinung nach die jeweilige Region repräsentieren. Am Ende hatten wir eine hübsche Mischung aus sehr traditionellen Betrieben, modernen Firmen und aus kleinen Handwerksbetrieben und großen globalen Konzernen. Mit dem Projekt haben wir die Gebiete miteinander verbunden, indem wir Produkte entworfen haben, die verschiedene Firmen und Regionen zusammenführen.

(smow)blog: Heißt “zusammenführen”, dass verschiedene Hersteller in einem Produkt repräsentiert sind?

Christoffer Martens: In einigen Produkten haben wir verschiedene Materialien von unterschiedlichen Herstellern, oder es wurde ein bestimmter Prozess oder eine Spezialisierung der einen Firma im Produkt einer anderen Firma verwendet. Es gibt also verschiedene Arten der “Zusammenführung”.

(smow)blog: Und der Trip selbst: Sind Sie tatsächlich die Route entlang gefahren?

Christoffer Martens: Ja, wir waren zwei Wochen mit zwei Autos unterwegs – eins davon war ein sehr alter VW Bus. Wir sind die Route entlang gefahren, haben die Firmen besucht und Ideen ausgetauscht. Als wir zurück waren, hat die eigentliche Produktentwicklung begonnen.

(smow)blog: Was haben Sie als Designer von der Erfahrung gelernt?

Christoffer Martens: Einerseits erkennt man das riesige Potential das in den einzelnen Regionen steckt, die relativ weit weg von den herkömmlichen “Designstädten” liegen. Außerdem existiert dort ein unheimlich großes Wissen, welches teilweise in Gefahr ist verloren zu gehen, da die Zukunft der Unternehmen unsicher ist. Und wir haben Menschen kennengelernt, die die fantastischsten Objekte herstellen – das ist so inspirierend! Alles in allem war es ein wunderbares und inspirierendes Erlebnis.

(smow)blog: Hier in Berlin ist die Premiere. Gibt es Pläne, auch an anderen Orten auszustellen?

Christoffer Martens: Wir zeigen traditionell alle Transalpino-Ausstellungen sowohl in Berlin als auch in Mailand. Wir wollen nächstes Jahr in Mailand ausstellen, aber natürlich auch in einigen der Orte, die wir bereist haben.

Details zum Projekt und Bilder aller Produkte gibt es unter www.transalpino.de

Am Donnerstag, dem 23. Juni werden Mitglieder der Transalpino-Gruppe über die Entstehung des Projekts und ihre Erfahrungen in der Galerie “erstererster” in Berlin sprechen.

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DMY Berlin 2011: Transalpino - Made in Between

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Constellation Vase von Johannes Laue, Teil von Transalpino - Made in Between

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Rita Becher von Sven Funcke



DMY Berlin 2011

Sunday, May 29th, 2011

Ein Höhepunkt des (smow)Jahres ist immer das DMY in Berlin. Zum einen weil wir die Chance haben eine Woche in Berlin zu verbringen, zum anderen weil der kommerzielle Aspekt hier nicht wie bei den meisten Designfestivals eine übergeordnete Rolle spielt. Konzeptuelles, experimentierfreudiges Design ist ebenso gern gesehen wie bereits marktreife Produkte. Außerdem hat man das Gefühl, dass es wirklich nur um Design geht. Egos, Starallüren und unglaubliche Spesenabrechnungen gehören woanders hin.

Zentrale Themen auf dem diesjährigen DMY sind Finnland und Kopien.

Finnland ist in diesem Jahr das Gastland – mit vielen finnischen Ausstellern. Außerdem können DMY Besucher sich über Helsinkis Programm als “Welt-Designhauptstadt 2012″ informieren. Ihr wisst, wo wir nächstes Jahr sein werden!

Das Copy/Culture Symposium wird mutig einige der heißesten aktuellen Themen der Branche auf den Tisch bringen: Copyright, Open Design, Tantiemen… Wir erwarten ein paar #milanuncut Momente.

Wir freuen uns auf diese Hauptthemen, aber auch auf das Wiedersehen mit alten Bekannten und auf eine Menge neuer bester Freunde. Und wie immer halten wir euch auf dem Laufenden mit all den tollen DMY Berlin Geschichten und Fotos. Plus ein paar wenigen schlechten Witzen.

Hier gibt es das vollständige DMY Berlin 2011 Programm



DMY Berlin: Möbel aus Pappkarton

Friday, June 18th, 2010

Am 26. Juni wird sich das (smow)blog-Team zu einem Pappkartonmöbel-Workshop in Weil Am Rhein im Vitra Design Museum einfinden.

Die Pläne für unsere neueste Kreation sind schon recht fortgeschritten. Mit der Information im Hinterkopf haben wir uns die Möbel aus Pappkarton auf der DMY Berlin mal genauer angeschaut. Folgende kleine Auswahl an Stücken hat uns besonders gefallen.

Edge Table von Liquid Design

Edge Table von Liquid Design

Der Edge Table war die erste Kreation des Vater und Sohn Teams Cameron und Martin Fry. Dieses Produkt hat das englische Liquid Design auf den Weg gebracht. Wir mögen den Tisch, mit der kühnen Struktur, den souveränen Rundungen und seiner sachlichen Art. Die Farbwahl spricht uns persönlich nicht an, wir sind aber professionell genug um uns nicht von dem fragwürdigen Farbschema verwirren zu lassen.

Coffee Table und Hocker von Gruba

Coffee Table und Hocker von Gruba


Diese Coffee Table und Hocker Kombination am “Beanos Aires : City of Design” Stand hat unsere Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Nicht weil wir sie besonders ansprechend finden, eher weil uns die Kombination mit anderen Materialien gefällt. Es ist etwas außergewöhnliches und nicht der Standardminimalismus. Nochmal, wir mögen die gewählten Materialien nicht, aber sie haben auf jeden Fall unsere Interesse an Pappkarton/Nicht-Pappkarton Kombinationen geweckt.

Zaria. Ansonsten unbekannt

Zaria. Ansonsten unbekannt

Wir sind uns nicht ganz sicher, wer der Designer dieses kleinen faltbaren Pappkartonhockers ist. Aber er ist fantastisch. Liebenswerte Form, einfaches Konzept und ein gutes Produkt.

Spar von Ulrich Merz

Spar von Ulrich Merz

Genau genommen ist es kein Pappkarton-Produkt, eher ein MDF-Produkt was nur mit Pappkarton zusammen funktioniert. Spar von Ulrich Merz ist ein Regalsystem, speziell für Bananenkisten erstellt. Als solches ist es allen “recycelten” Pappkarton Produkten um Meilen voraus, denn es ist keine weitere Energie notwendig um es herzustellen. Einfach die Bananenkiste ins Regal schieben und fertig.



(smow)Tour 2010: DMY Berlin – Letzter Aufruf für Einsendungen

Monday, March 8th, 2010
Adenike by  as seen at DMY Berlin 2009

Adenike von Bao-Nghi Droste - gesehen auf dem DMY Berlin 2009

Für uns gibt es zahlreiche Highlights im Laufe eines (smow) Design Jahres: Mailand, London, Brüssel, Kopenhagen … und natürlich DMY Berlin.

DMY Berlin ist nicht das größte Design Festival, aber was es an Quantität einbüßt, holt es locker mit Qualität wieder rein. Und für das Event 2010 haben die Organisatoren nicht nur einen neuen Ort, sondern auch eine neue Jury-Struktur gefunden.

Anders als die bisher normalen “rotierenden Jury-Mitglieder” wird das DMY Berlin nun ein neues, an das UN Sicherheits-Rat erinnernde,  System aus drei dauerhaften und zwei rotierenden Mitgliedern einführen.

Die drei dauerhaften Mitglieder werden der Jury in den nächsten drei Jahren vorsitzen. Ein Beschluss, der unserer Meinung nach nur eine Verbesserung der Qualität ihrer Entscheidungen bedeuten kann – und damit auch dem Ansehen und der Bedeutung des DMY Berlin.

Wir glauben, auf Facebook würden die Menschen ein “Daumen-Hoch” geben.

DMY Berlin 2010 New Venue for 2010

DMY Berlin 2010, neuer Veranstaltungsort

Die ersten drei dauerhaften Jury-Mitglieder sind Werner Aisslinger (Designer, Studio Aisslinger), Jurgen Bey (Designer, Studio Makkink & Bey) und Jerszy Seymour (Designer, Jerszy Seymour Design Workshop). Unterstützt werden sie im Jahr 2010 von Hella Jongerius (Designer, Jongeriuslab) und – höchstwahrscheinlich – Alfredo Häberli (Designer, Alfredo Häberli Design Development Zürich).

Mittlerweile wissen wir, dass Frau Jongerius im vergangenen Jahr anwesend war, denn wir entdeckten sie beim Durchgehen der DMY Youngsters Ausstellung.

Für all jene, die am Wettbewerb teilnehmen und vielleicht Hella Jongerius und die anderen Juroren beeindrucken wollen: Die Deadline für die Einreichung ist der 10. März.

Alle Details können hier nachgelesen werden.

DMY 2010 - Last chance to apply

DMY 2010 - Letzter Aufruf für Einsendungen



DMY Berlin 2010 : Bewerbungsfrist läuft, Termin bestätigt

Thursday, December 10th, 2009

Die Organisatoren des DMY Berlin 2010 nehmen ab sofort Bewerbungen in den Kategorien Youngsters, Allstars und Extended an.

Wir hoffen, auch einige unserer Projekte einreichen zu können. Also bleiben Sie dran, wir werden hier darüber berichten.

Und für all diejenigen, die einfach das Beste und Neueste in Sachen Contemporary Design genießen wollen: das Festival findet vom 09. bis 13. Juni im tresor.m, Berlin Mitte, statt.

Alle Details können unter DMY Berlin nachgelesen werden.



(smow)abseits: LADAR von Wohngold

Monday, August 3rd, 2009

DMY Berlin ist jetzt schon ein Weilchen her, aber die guten Erinnerungen bleiben. Als wir gerade die Stapel an Informationsmaterial durchsortierten, die wir in Kreuzberg eingesammelt hatten, sind wir auf eine Postkarte von Wohngold gestoßen.

Und wie ein nachlässiger Lover, der von einem Urlaubsflirt zurückkommt, fühlten wir uns beim Anblick der Karte sofort etws schuldig und erinnerten uns an die wunderbare Zeit beim DMY Youngsters

Warum hatten wir seit unserer Rückkehr nicht geantwortet? Bedeutet uns das alles nichts?

LADAR von Wohngold ist nämlich wirklich ein tolles Produkt in einem Bereich des Produkt-Designs, der keinen Mangel an Wettbewerb hat.

In unserer modernen Welt verlassen wir uns stark auf mobile Geräte und ignorieren meistens den Umstand, dass diese Geräte gelegentlich aufgeladen oder anderweitig an Kabel angeschlossen werden müssen. Die Mehrheit ignoriert diesen Fakt, indem sie die Berge von Kabelsalat, die sich auf ihren Schreibtischen sammeln einfach ignoriert.

Aber wir wissen ja eigentlich alle, dass das nicht richtig ist.

Es gibt eine ganze Reihe von “Schachteln” auf dem Markt, die uns alle helfen sollen, das Unkontrollierbare zu kontrollieren. Was uns an LADAR so gut gefällt ist die Tatsache, dass es an der Wand angebracht werden kann, während der Platz oben und innen zur Aufbewahrung der Geräte und Kabel genutzt wird. Außerdem sieht es gut aus…

Wir waren wirklich begeistert von der ausgeklügelten Einfachkeit von LADAR – deswegen entschuldigen wir uns aufrichtig, dass wir seit unserer Rückkehr keine Karte geschickt haben.

LADAR von Wohngold...

LADAR von Wohngold...

...wie Schlangen in einer Schachtel fangen

...wie Schlangen in einer Schachtel fangen



smow Design-Frühling Top 5: Lampen

Wednesday, July 8th, 2009
Kete von David Turnbridge

Kete von David Turnbridge

Die Top 5 Lampen des smow Design Frühlings. In keiner besonderen Reihenfolge:

Kete von David Turnbridge. Eine der ersten Lampen, die wir in Mailand gesehen haben und wahrscheinlich die, die den größten Eindruck auf uns gemacht hat. Nicht nur wegen ihrer Größe – die grundlegende Schönheit von Kete besteht in unseren Augen in der Atmosphäre, die sie mit 7W LED Elementen in einem Raum erzeugen kann. Trotz ihrer ungewöhnlichen Größe dominiert die Lampe den Raum dabei nicht. Ehrlich. Kete. Alles andere als öde.

moooi.

Beachballs by TOBYhouse at designersblock, Milan

Beachballs by TOBYhouse at designersblock, Milan

Beach Ball Lampen von TOBYhouse. Als wir die Beach Ball Lampen das erste Mal gesehen haben, dachten wir, dass sie aus geformtem Aluminium gemacht wären, weil sie so stabil und massiv sind. Erst im Gespräch mit dem Designer Toby Sanders fanden wir heraus, dass es sich um echte Strandbälle handelt. In diesem Moment wurde das Produkt magisch. In diesem Moment haben wir begriffen und gewürdigt, was für ein Produkt wir vor uns hatten. Und in diesem Moment begannen wir, der Sache etwas genauer auf den Grund zu gehen. Mittels eines eigens entwickelten Prozesses werden die Innenseiten der Bälle von TOBYhouse dünn mit Polyeurethen beschichtet, dann wird der Boden aufgeschnitten und die Kanten geglättet. Dank der leuchtend weißen Innenseite bieten die Beach Ball Lampen eine ausgezeichnete Beleuchtung. Beach Ball Lampen. Alles andere als öde.

moooi.

Flatline von Jason Brugges für Established and Sons

Flatline von Jason Brugges für Established and Sons

Flatliner von Jason Bruge für Established and Sons. Wir besitzen keinen iPod und haben deswegen wahrscheinlich ein paar Minuten gebraucht, bevor wir mit dem Steuersystem klargekommen sind. Wenn es auf einem Walkman basiert hätte, wäre das viel schneller gegangen. Wie auch immer – nachdem wir die Sache endlich im Griff hatten, waren wir voller Bewunderung für Jason Bruges geniales Dimmer-System. Und die Qualität der Beleuchtung ist mindestens genauso überzeugend. Wenn sie nicht wissen, wovon wir reden, schauen sie sich einfach unser (smow)Tube Video an. Flatliner. Alles andere als öde.

moooi.

Fiss Family von My Own Super Studio

Fiss Family von My Own Super Studio

Fiss Family von myownsuperstudio. Die DMY in Berlin war voller Lampen. Wir sind uns nicht ganz sicher, glauben aber, dass es was damit zu tun haben könnte, dass Design-Studenten Lampen als Abschlussprojekt hatten. Eine Art Verschwörung von Design-Professoren, um die Erde heller als die Sonne strahlen zu lassen. Fiss Family vom portugiesischen Hersteller myownsuperstudio wäre dabei nicht so hilfreich gewesen, war aber trotzdem eine der schönsten Lampen, die wir in diesem Frühling gesehen haben. Uns hat sie damit überzeugt, dass das Licht nach unten strahlt. Deswegen erzeugt sie natürlich nicht die hellste Beleuchtung, aber das Licht ist das weichste, was wir gesehen haben und somit perfekt fürs Wohnzimmer oder für die dezente, atmosphärische Hintergrundbeleuchtung in einem Büro. Fiss Family. Alles andere als öde.

moooi.

Spin von Tom Dixon

Spin von Tom Dixon

Spin von Tom Dixon. Keine Lampe im üblichen, modernen elektrischen Sinne. Aber Konventionen interessieren uns nicht übermäßig. Richtig eingesetzte Kerzen schaffen oft eine bessere, positivere Beleuchtung als ihre modernen Verwandten. Es kommt auf den “richtig eingesetzten” Teil an. Mit Spin bietet Tom Dixon eine wunderbar elegante Gelegenheit, einen Raum nicht nur zu beleuchten, sondern die Beleuchtung auch nach Belieben zu verändern und anzupassen. Spin. Alles andere als öde.

Und am Ende noch eine spezielle Erwähnung von moooi für ihre Horse Lamp.



DMY Youngsters: Burg Giebichenstein

Sunday, June 7th, 2009

Auf unserer Tournee zu den Designer-Shows dieser Welt (NY, Milano, Berlin, …, Leipzig, ?) haben wir ja immer auch ein Auge für den Nachwuchs.

Auf dem DMY International Design Festival Berlin hatten junge Künstler und Designer wieder einmal die Gelegenheit, ihre Kreationen zur Schau zu stellen – so auch einige Design-Studenten und -Absolventen der Burg Giebichenstein in Halle (Saale).  Von den Ausstellungsstücken, die sie zeigten, haben besonders drei unsere Aufmerksamkeit geweckt.

Jecket by Ilja Oelschlägel, Burg Giebichenstein

Jecket von Ilja Oelschlägel

Zum einen ist da Jecket, eine mobile Garderobe, von Ilja Oelschlägel. Die Garderobe wird einzig von einem schlanken Alu-Bein in der Ecke gehalten. Je nach Belieben kann sie woanders aufgestellt werden – drinnen oder draußen. Das Stück taugt nicht nur zum Aufhängen von Jacken, sondern auch als Ablage – allerdings nur für Kleinigkeiten wie Schlüsselbund, Geldbörse oder Handy. Einziges Manko: Das ausgestellte Bein von Jecket birgt die Gefahr, darüber zu stolpern.

Stella by Stephanie Knust, Burg Giebichenstein

Stella von Stephanie Knust

Stella von Industrie-Design-Studentin Stephanie Knust hatte unter den Ausstellungsstücken der DMY Youngsters viel Konkurrenz, denn Stella ist eine Lampe. Die Knustschen Leuchtelemente bestehen aus zurechtgeschnittenen Polypropylene-Bögen, die eben so zusammengesteckt werden, dass sie zu Lampen werden. Natürlich leuchtet das ganze Dank integrierter Vorrichtung auch – je nach Farbe der PP-Bögen (weiß oder bräunlich) mehr oder weniger kräftig. Die “Lampen” sind einfach schön schlicht anzusehen und schnell auf- und abzubauen. Genau das richtige für alle, die praktische Hingucker mögen.

Abfallprodukt by Bastian Müller, Burg Giebichenstein

Abfallprodukt von Bastian Müller

Vom Prinzip, aus einem Bogen Objekte zu “basteln”, sind momentan viele Designer angetan – so auch Stephanie Knusts Studienkollege Bastian Müller. Er bietet allen Schreibtischtätern (und -opfern) ein nützliches Abfallprodukt an. Aus einem rechteckigen Presspappebogen werden zwei Teile herausgetrennt, zusammengefügt und schon ist er fertig, der Papierkorb. Da braucht man nichts kleben, schrauben oder löten. Das Ding steht einfach da und wartet befüllt zu werden. Eine saubere Sache!

Mehr Informationen finden Sie auf dem Graduate Homepage



DMY Berlin: Youngsters

Friday, June 5th, 2009
DMY Youngsters in the Arena Berlin

DMY Youngsters in der Arena Berlin

Während die “großen” Designer ihre Entwürfe im IMA Village zeigen, sind die künftigen Stars als die DMY:Youngsters im Treptower Park zusammengefasst. Die Zuordnung basiert auf der Wahrnehmung und Entscheidung der Organisatioren und ihres Marketing-Konzeptes – warum z.B. ist die Bauhaus Uni Weimar ein “Allstar” während die Burg Giebichenstein in Halle zu den “youngstern” zählt? Macht irgendwie keinen Sinn. Besonders wenn man die Darbietungen der Beiden vergleicht, Burg Giebichenstein hinterlässt einen deutlich besseren Eindruck. Aber die Leute kennen eben “Bauhaus”.

Aber egal, die youngsters Ausstellung ist ein wunderbarer Mischung verschiedenster Ansätze und auf jeden Fall einen Besuch wert.

Vollständigere Berichte kommen, im Moment sind wir noch ganz angetan von der Arbeit von Bao-nghi Droste, Wohngold und My Own Super Studio

Beanbag heaven at DMY Youngsters - students, sleep etc...

Ein Himmel voller Sitzsäcke bei den DMY Youngsters - Studenten, Schlafsäcke, schlafen ...



DMY Berlin: Allstars

Friday, June 5th, 2009
DMY Arena, Berlin X-berg

DMY Arena, Berlin X-berg

Gute Nachrichten – es gibt genügend Tische im Presseraum der DMY.

Und einige exzellente Teile von der ETH Zürich, Fischerundfritze und Design Apparat, unter anderem ….

Mehr Informationen und Bilder folgen in Kürze.

Die Bauhaus Universität Weimar zeigt sich wieder mit ihrer “my bauhaus is better than yours” Ausstellung.

vielleicht ist “their birdhaus maybe better than yours”

Birdhouse by Georg Panter, duundduDesign (Weimar University)

Birdhouse von Georg Panter, duundduDesign (Weimar Bauhaus Universität) Das Vogelhaus ist aus dem Bastelbogen (unten links) gemacht.