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Stiftung Bauhaus Dessau: Kibbuz und Bauhaus

Tuesday, November 29th, 2011

“…ich werde nie vergessen, welche Schrecken ich bekam, als ich zum ersten Mal in einer der alten Kwuzoth kam, nach Degania A. Sie war geradezu ein Musterbeispiel für falsche Planung. Der Wind traf dort zuerst die Dungstätten, brachte von dort Fliegen und Gestank zunächst zu den Ställen und von dort vermehr [sic] zur Küche, nahm die dortigen Düfte auf und brachte das ganze Gemisch zu den Speisesälen und Wohnhäusern.”1

In seiner lebhaften Beschreibung der Bedingungen in Degania A – dem ältesten israelischen Kibbuz – macht der israelische Architekt Richard Kaufmann auf eindringliche Weise deutlich, dass die frühen Kibbuze noch sehr, sehr weit davon entfernt waren, die Häfen der Ruhe mit den sorgsam angelegten Gärten von heute zu sein.
Ein wichtiger Faktor, der zu einem Wandel diesbezüglich beitrug, war das Bauhaus; ein Einfluss, der derzeit in der Ausstellung “Kibbuz und Bauhaus” am Bauhaus Dessau nachvollzogen werden kann.

Im Laufe der Jahre, zwischen den 1920ern und 1930ern emigrierten ungefähr 24 Studenten entweder nach Palästina, nachdem sie am Bauhaus Dessau studiert hatten oder sie kamen aus Palästina nach Dessau, um für einige Semster am Bauhaus zu studieren.  Die Biografien von sieben dieser Architekten sollen in der Ausstellung dargestellt werden.

Losgelöst von der viel weiter gefassten Ausstellung “Kibbuz – Architektur ohne Vorbild” des israelischen Pavilions auf der Biennale Venedig 2010, beginnt “Kibbuz und Bauhaus” bei der Einführung dieser sieben Kibbuznik aus dem Bauhaus Dessau, bevor die Natur und Struktur eines der ursprünglichen Kibbuze en détail erklärt wird und schließlich eine Einschätzung der aktuellen Situation der Kibbuzbewegung abgegeben wird.

Trotz allem beschäftigt sich “Kibbuz und Bauhaus” aber in erster Linie mit der Verbindung zwischen den beiden Phänomenen.

Geht man durch die Ausstellung, wird einem unentwegt deutlich, wie sehr sich die beiden Bewegungen ähnelten und ergänzten, wie vereint sie in ihrem “Wir können die Welt verändern und werden es euch zeigen.”-Revolutionsansatz waren.

Aber auch in der kalten Logik, die das Planen von Projekten erfordert oder in der Universalität der Ideale kann man viele Parallelen und Schnittstellen erkennen. Das könnte einen glatt dazu verführen zu behaupten, dass das Bauhaus Dessau so ziemlich das beste war, was der Kibbuzbewegung passieren konnte. Der Rahmen von “Kibbuz und Bauhaus” ist jedoch nicht weit genug gefasst, um solch eine These rechtfertigen zu können. Das ist aber auch gar nicht das Ziel. Das Ziel ist es, einen Blick auf einen Aspekt der Bauhausgeschichte in Dessau einschließlich der Biografien einiger seiner Absolventen zu werfen. Und das ist “Kibbuz und Bauhaus” sehr gut gelungen.

“Kibbuz und Bauhaus” wird zusammen mit Yuval Yasky und Galia Bar-Or, den Urhebern von “Kibbuz – Architektur ohne Vorbild” auf der Biennale, kuratiert. Dabei ermöglicht die Ausstellung nicht nur den Blick auf einen Aspekt, dem sonst weniger Aufmerksamkeit geschenkt wird – dem globalen Einfluss des Bauhauses, sondern ist auch eine Gedankenstütze, warum die Kibbuzbewegeung so wichtig war. Hier zeigt sich außerdem einmal mehr, wie schade es ist, wenn Ideale von damals und längst gelernte Lektionen aus frühen Experimenten zunehmend ignoriert werden und letztlich in Vergessenheit geraten.

Auch das könnte als Verbindung der Kibbuzbewegung zum Bauhaus verstanden werden.

Kibbuz und Bauhaus ist noch bis zum 9. April 2012 in der Stiftung Bauhaus Dessau zu sehen. Weitere Informationen gibt es unter www.bauhaus-dessau.de

1. Aus “Geplante Siedlung: Gespräch mit Richard Kaufmann in Jüdische Rundschau 47 (15. Juni 1937)”, wie in der Ausstellung Kibbuz und Bauhaus in der Stiftung Bauhaus Dessau zitiert, 2011.



Bauhaus Uni Weimar Summaery 2011: Interview mit Professor Bernd Rudolf

Thursday, September 15th, 2011
Professor Bernd Rudolf

Professor Bernd Rudolf

Das Bauhaus in Weimar hatte ja interessanterweise nie einen Fachbereich Architektur – trotz der Bestrebungen Walter Gropius’ alle Künste und Handwerke mit und für die Architektur zu verbinden.

Die Bauhaus-Universität Weimar hat eine Fakultät Architektur – sogar eine preisgekrönte.

Zur Summaery 2011 stellte der Fachbereich die Ergebnisse verschiedener Forschungsprojekte vor: u.a. green:house – das erste Gebäude der Welt aus einem Holz-Beton-Gemisch – und einen sehr interessant aussehenden (aber schwer zu beschreibenden) Mikroalgenphotobioreaktor zur CO2 -Fixierung für den Einsatz in modularen Hausfassaden.

Wir haben mit Professor Bernd Rudolf, dem Dekan der Fakultät Architektur über die Forschungsarbeit der Uni, die Zukunft der Architektur und den Namen gesprochen.

(smow)blog: Wenn man sich die verschiedenen präsentierten Projekte hier ansieht, wird einem klar, dass es in der modernen Architektur nicht nur um das Bauen von Gebäuden geht. Worauf wird hier an der Bauhaus-Universität Weimar Wert gelegt?

Professor Bernd Rudolf: Es gibt in unserer Fakultät zwei Tendenzen. Wir versuchen gerade das Feld der Urbanistik zu stabilisieren und haben dort einen Bachelor-Studiengang auf den Weg gebracht. Wir setzen natürlich darauf, dass die Forschungsambitionen, die die Kollegen dort tragen, auch in einem solchen Verbund institutsähnlich verwirklicht werden können. Die andere große Säule – welche jetzt erst in die Gänge kommt – ist, das Entwerfen im Sinne angewandter Forschung voranzutreiben. Die ersten Projekte deuten sich an: Das green:house von Prof Walter Stamm-Teske mit dem Holz-Zement und die Idee der Forschungsplattform x.stahl, auf der wir in Zukunft alle Projekte verankern wollen, die mit angewandter Architekturforschung, intelligenten hybriden Materialien oder energetischen Fragestellungen zu tun haben.

(smow)blog: Werfen wir einen Blick in die Zukunft. Vor dem Hintergrund der Forschungsarbeit die hier in Weimar betrieben wird: Worin sehen Sie die Rolle der Architekten in der Zukunft?

Professor Bernd Rudolf: Es wird ja viel darüber spekuliert, ob es den klassischen Architekten noch braucht. Als Entwerfer gibt er seine Autorenrolle sicher partiell ab an Mittäter und Mitwisser, gerade was die technischen Dimensionen eines komplexen Geäudes betrifft. Aber der Bau braucht meiner Meinung nach immer noch jemanden, der zu moderieren versteht und Schnittstellenkompetenz hat, um den Entwurf auch in seiner Komplexität zu verwirklichen. Eine solche Person wird es immer geben müssen. Sie muss natürlich teamfähig sein, das deutet sich schon an. Einen autarken Architekten, der nach der Skizze das Land verlässt und darauf hofft, dass alles am Ende toll aussieht, wird es nicht mehr geben. Die Mehrzahl der Studenten kommt zu uns mit so einem Bild vom Star-Architektentum – aber sie werden relativ schnell geheilt.

(smow)blog: Wenn Sie zurückblicken, hat sich der durchschnittliche Architekturstudent in den letzten Jahren verändert?

Professor Bernd Rudolf: Es ist nach wie vor so, dass sie die Welt verbessern wollen. Innerster Anlass Architektur zu studieren ist immernoch: Ich will dazu beitragen, dass diese Welt ein bisschen besser wird. Was sich verändert ist vielleicht, dass es keine so kontinuierlichen Biografien mehr gibt, die auf Erfahrungen aufbauen. Heute gibt es mehr eine Art Patchwork, man hat dies und jenes erlebt, und aus diesem Patchwork speist sich dann auch so ein Impuls. Sie haben zum Beispiel ein paar Jahre im Ausland verbracht und merken, was Architektur anderswo wert ist und dass man es hier lernen kann.

(smow)blog: Wo wir gerade beim Thema Weltverbesserung sind, inwieweit ist der Name Bauhaus hilfreich und inwieweit ist er ein Handicap?

Professor Bernd Rudolf: Ich sehe ihn immer sehr positiv und nicht als Hindernis. Ich denke wir haben hier einen Ort etabliert, den sich Gropius gewünscht hätte. Wir haben hier was das Bauen angeht eine Komplexität erreicht, die er so nicht kannte. Es gab zu seiner Zeit in Weimar keine Architektenausbildung. Ich denke, durch das Wechselspiel mit Gestaltern, Medienleuten, Informatikern und Ingenieuren schließt sich der Kreis und wir haben jetzt dieses komplexe Know-how hier vertreten. Eigentlich ist es das Einlösen seiner Idee von Kunst und Technik. Das klingt vielleicht banal, es ist aber viel mehr. Vielleicht hat Gropius geahnt, dass es so kommen musste, dass man andere Disziplinen begeistern muss für die komplexe Umweltgestaltung.

Bauhaus Uni Weimar Summaery 2011 greenhouse

green:house, das erste Haus aus Holzbeton @ Bauhaus Uni Weimar Summaery 2011

Bauhaus Uni Weimar Summaery 2011 experimetal carbon dioxide fixing algal photobiorector

Der Versuchs-Mikroalgenphotobioreaktor zur CO2 -Fixierung @ Bauhaus Uni Weimar Summaery 2011



Internationaler Marianne Brandt Wettbewerb 2010 – Die Ausstellung

Tuesday, October 5th, 2010

Preisverleihungen sind schön und gut – aber viel wichtiger sind die dazugehörigen Ausstellungen.

Und bis zum 10. Oktober kann man die Ausstellung des Internationalen Marianne Brandt Wettbewerb im Industrial Museum Chemnitz besichtigen.

Eigentlich wollten wir einen langen Text schreiben, aber wir haben uns entschieden einfach ein paar Impressionen zu veröffentlichen.

Wie auch immer. Die Ausstellung können wir jedenfalls uneingeschränkt empfehlen – nicht nur für Kunst- und Designitneressierte, sondern für alle, die an neuen Ideen und Kreativität interessiert sind.

Für alle die es nicht nach Chemnitz schaffen, werden die Gewinner bei der Designers Open (29. bis 31. Oktober in Leipzig) und im November in der Sächsischen Akademie der Künste in Dresden gezeigt.

Mehr Informationen gibt es auf www.marianne-brandt-wettbewerb.de.

MOA by Eva Marguerre and Marcel Besau - finally the succesor to NIDO

MOA von Eva Marguerre und Marcel Besau

Mechthild by Christoph Schmidt - Prize winner product design at the International Marianne Brandt Contest 2010

Mechthild von Christoph Schmidt

Öffnungszeiten by Sylvia Stadtmüller

Öffnungszeiten von Sylvia Stadtmüller

Sonja Jobs - Infinite Calender (detail)

Sonja Jobs - Infinite Calender

Stephan Schulz - Comfy Cargo Chair. Still lovin' it!

Stephan Schulz - Comfy Cargo Chair. Still lovin' it



Internationaler Marianne Brandt Wettbewerb 2010 – Preisverleihung

Wednesday, September 29th, 2010

Auch wenn der Marianne Brandt Wettbewerb sich nach außen um Marianne Brandt dreht, so stand die Preisverleihung am Freitag in Chemnitz unter einem anderen Stern

“Chemnitz – Stadt der Moderne”

Jede einzelne Ansprache drehte sich um “Chemnitz – Stadt der Moderne” und wurde so oft wiederholt, ad nauseum ad infinitum, wahrscheinlich in der Hoffnung, dass wenn man es nur oft genug wiederholt, dass es auch wahr wird.

“Ich will ein Pony!” “Ich will ein Pony!” “Ich will ein Pony!” “Ich will ein Pony!” “Ich will ein Pony!”

Nicht dass wir etwas gegen das Stadtmarketing hätten, die Basis auf der der Claim von Chemnitz aufbaut ist nur sehr dünn. Und das mit der Bestätigung von Chemnitz selbst, wo Modernismus mit modern verwechselt wird.

Wenn Chemnitz so modern und auf der Höhe der Zeit ist .... ?

Wenn Chemnitz so modern und auf der Höhe der Zeit ist .... ?

Die Ironie der ganzen Sache ist, dass man aus der Rede von Bürgermeisterin Barbara Ludwig hören konnte, dass Marianne Brandt eigentlich ein starker Character allein für sich selbst ist.

Man muss eine solche Veranstaltung nicht auf Biegen und Brechen mit “Chemnitz – Stadt der Moderne” verbinden, wenn das Publikum schlau genug ist, zu wissen, dass es sich hierbei hauptsächlich um Stadtmarketing handelt.

Das Vermächtnis von Marianne Brandt scheint so viel heller.

Glücklicherweise folgten die Gewinner dem Geist der Marianne Brandt.

Marianne Brandt Wettbewerb 2010: Gewinnerin der Kategorie Fotografie Alexandra Grein im Gespräch mit Thomas Bille

Marianne Brandt Wettbewerb 2010: Gewinnerin der Kategorie Fotografie Alexandra Grein im Gespräch mit Thomas Bille

Der Fotografiepreis zum Beispiel ging an die Düsseldorferin Alexandra Grein für ihre wundervolle Collagenserie “Terra”. Erdacht als eine Homage an Caspar David Friedrich wurden die einzelnen Bilder aus “Terra” aus Satellitenbildern von den Orten der Inspiration aus seinem Leben.

Die Collage als Disziplin der Fotografie wurde von Marianne Brandt oft eingesetzt. Alexandra Grein hat diese Disziplin “verbauhaust” in dem Sie moderne Computertechnologie und Satellitenbilder einbrachte.

Auch der Hauptpreis der Kategorie Produktdesign hätte von Brandt oder einer ihrer Zeitgenossen stammen können.

Der Kolibri Mechthild von Christoph Schmidt ist, wenn wir ehrlich sind, nichts weiter als ein bisschen Origami mit einer Büroklammer im Rücken.

The Eames DSR ist auch nur ein Stuhl.

“Mechthild” entstand aus der Idee heraus, dass Christoph Schmidt die kleinen Löcher in seiner Wand nicht mit Gips oder darübergehängten Fotos kaschieren wollte.

Marianne Brandt Wettbewerb 2010: Produktdesign Gewinner Mechthild von Christoph Schmidt

Marianne Brandt Wettbewerb 2010: Produktdesign Gewinner Mechthild von Christoph Schmidt

“Mechthild” füllt nicht nur das Loch; “Mechthild” nutzt das Loch um etwas neues zu schaffen. Damit macht er nicht nur aus einem Problem eine Chance, sondern zeigt auf wundervolle Weise was man erreichen kann, wenn man mit Gegenheiben arbeitet, die konventionellen Designtheorien aber verlässt.

Das ist genau das, was uns das Bauhaus gelehrt hat.

Was uns besonders an “Mechthild” gefällt, ist das es mit dem Licht von Algue von Ronan und Erwan Bouroullec “Mechthild” Schatten an die Wand wirft, die sich mit veränderten Lichtverhältnissen im Raum über den Tag auch verändern und so eine aktive Rolle im Interior Design einnehmen.

Der Höhepunkt der Zeremonie war definitv die Präsentation des (smow)-USM Haller Spezialpreis an die Berliner Designerin Tonia Welter und ihre USB-Schmuckkollektion und der(smow)-Vitra Spezialpreis an Caspar Huckfield für seinen Fahrradsattel.

Aber mehr zu Tonia Welter, Caspar Huckfeld und Christoph Schmidt zu einem späteren Zeitpunkt.

Als wir in der Eröffnungveranstaltung saßen haben wir schon befürchtet, dass Chemnitz das Image einer seiner größten Stars durch übertriebenes Stadtmarketing verspielt.

Aber als wir die Oper verließen war unsere Laune viel besser.

Nicht nur, dass die Preisgewinner Marianne Brandts Erbe verstanden, auch die musikalische Einlage eines Gedichts von Marianne Brandt verdeutlichte auf schöne Weise, dass auch die Veranstalter ihr Handwerk verstehen.

Wir können nur hoffen, dass es in der Zukunft so schön weiter geht – und Chemnitz sich einen neuen passenderen Slogan überlegt.

Marianne Brandt Wettbewerb 2010: Marlen Pelny trägt ein Gedicht unter den Augen von Marianne Brandt vor

Marianne Brandt Wettbewerb 2010: Marlen Pelny trägt ein Gedicht unter den Augen von Marianne Brandt vor



Hajo Rose – Bauhaus Foto Typo

Monday, September 20th, 2010

Am 14. September eröffnete das Bauhaus Archiv Berlin eine Hajo Rose gewidmete Ausstellung.

“Hajo Rose”?

Wir geben zu, dass wir ein wenig verloren waren als wir die Pressemitteilung des Bauhaus Archiv Berlins gelesen haben.

“Hajo Rose”??

Sogar Wikipedia hatte nur ein paar Sätze in niederländisch zu bieten.

Selbst die Deutsche Bücherei – eine Bibliothek in der jedes in Deutschland veröffentlichte Buch archiviert wird – hatte nur zwei “Bücher” zu bieten.

Beides Ausstellungskataloge aus der DDR von 1978 und 1980.

Wir wollen nicht von Verschwörung sprechen, aber ….

Hajo Rose: Ein Selbstporträt gemischt mit der Fassade des Bauhaus Dessau (© VG Bild-Kunst, Bonn)

Hajo Rose: Ein Selbstporträt gemischt mit der Fassade des Bauhaus Dessau (© VG Bild-Kunst, Bonn)

Hans-Joachim wurde 1910 in Mannheim geboren. Er studierte in Kaliningrad bevor er 1930 ans Bauhaus Dessau kam.

Rose schloss seinen “Vorkurs” unter Josef Albers ab. Danach studierte er weiter Typografie, Werbung und Ausstellungsdesign unter Joost Schmidt und Photografie unter Walter Peterhans. 1933 machte er seinen Abschluss als einer der letzten Absolventen vor der Schließung durch die Nazis. Er arbeitete danach als Assistent für Laszlo Moholy-Nagy in Berlin.

1934 floh Rose aus Berlin und ging nach Amsterdam um dort als Lehrer an der Nieuwe Kunstschool zu arbeiten.
Der neue Direktor der Dresdner Hochschule für Werkkunst and Bildende Kunst Mart Stam holte ihn 1949 nach Dresden. 1953 wechselte Rose an die Leipziger Fachhochschule für Angewandte Kunst.

Nach seiner Entscheidung die SED zu verlassen war es für Hajo Rose nicht mehr möglich als Lehrer in der DDR zu arbeiten. Er verdiente sein Geld von nun an als Freelancer für Ausstellungs- und Grafikdesign.

Er starb 1989 kurz vor dem Fall der Berliner Mauer.

Auch wenn die gefeiertsten seiner Werke Grafikdesign oder Posterdesign Stücke waren – er gewann neben zahlreichen Ausstellungen seiner Werke auch 2 Goldmedaillien auf der 1937 Paris Exhibiton für seine Photografien.

Der Fachbereich Photografie wurde 1929 in Dessau unter der Leitung von Walter Peterhans und der Unterstützung vom jungen Hajo Rose gegründet. Auch Moholy-Nagy hatte großen Einfluss auf die Etablierung der Bauhaus Photografie und entwickelte immer wieder Dinge die vorher nicht möglich waren.

A "Jener glas" Werbefoto von Hajo Rose welches während seiner Assistenzzeit bei Moholy-Nagy entstannt (© VG Bild-Kunst, Bonn)

A "Jener glas" Werbefoto von Hajo Rose welches während seiner Assistenzzeit bei Moholy-Nagy entstannt (© VG Bild-Kunst, Bonn)

Ein weiterer Einfluss war Josef Albers. Er fotografierte die von ihm genehmigten Arbeiten mit einer kleinen Leica Kamera.

Von der Leichtigkeit inspiriert, welche Albers beim Fotografieren an den Tag legte, kaufte sich Rose auch eine Leica Kamera. Sein Stil wurde von Moholy-Nagy und Peterhans geprägt und entwickelte sich von einfacher reproduzierender Photografie zu konstruktiver, künstlerischer Photografie.

Rose selbst sagt, dass die Entwicklung nicht schnell ging, sich aber durch “kontinuierlichen und wohlüberlegtem Einsatz für das indivuduelle Objekt mit seiner eigenen Logik”1 heraus entstand.

Dieser studierte und bedachte Ansatz kombiniert mit technischer Innovation kann ganz klar als Zeichen Hajo Roses Arbeit gesehen werden.

Ein großes Problem mit Hajo Rose ist der Fakt, dass die meisten öffentlichen Quellen Magazinartikel aus der Zeit der DDR sind, welche grundsätzlich mit Vorsicht zu genießen sind. Deswegen ist es wichtig, dass zum Anlass des 100sten Geburtstag von Hajo Rose auch mal Quellen wie das Bauhaus Archiv herangezogen werden um ein akkurates Porträt des hochtalentierten Künstlers zu zeichnen.

Und Hajo Rose ist definitiv ein Künstler über den es sich lohnt noch mehr zu erfahren. Und einer der noch mehr Öffentlichkeit verdient hat, als er bisher genoß.

“Hajo Rose – Bauhaus Foto Typo” läuft im Bauhaus Archiv in Berlin bis zum 8. November 2010.

1. “Hajo Rose: Ich lernte am Bauhaus fotografieren” Fotografie 11 (1979)



Dänspotting: Ist dänisches Möbeldesign noch relevant?

Friday, September 17th, 2010

Wie bereits berichtet, war unser Besuch in Kopenhagen und bei der CORE 10 ohne Frage einer unserer enttäuschendsten Trips.

Das lag vor allem an der nicht vorhandenden Innovation, Vorstellungskraft und Qualität.

It’s certainly a phenomenon in all walks of life.

What do you mean?

Well, at one point, you’ve got it, then you lose it. And it’s gone forever.

All walks of life.

Georgie Best, for example, had it, lost it.

Or David Bowie or Danish design.

Danish design. Some of their modern stuff’s not bad.

No, it’s not bad, but it’s not great either, is it?

And in your heart you kind of know that although it looks all right…

It’s actually just…..

Sogar in der Ruhmeshalle skandinavischen Designs nimmt das “Dänische Design” einen erhobenen, fast mystischen Platz ein.

Verner Panton, Arne Jacobsen, Finn Juhl, Poul Kjaerholm, Hans J. Wegner und und und…

Es ist wahrscheinlich nicht übertrieben zu behaupten, dass kein anderes Land dem Nachkriegsdesign mehr “Stars” geschenkt hat als Dänemark.

Besonders, wenn man das Verhältnis “Star-Designer zu Einwohnern” berücksichtigt.

Aber…

Zu wenige dänische Möbelhersteller verstehen, warum das so ist.

Es geht nicht um ageometrische Formen und bunte Farben.

Arne Jacobsen's Bellvue Chair from 1934

Arne Jacobsens Bellevue Chair aus dem Jahr 1934

Wie Egon Eiermann war ein Großteil der bekannten dänischen Designer Architekten, die in den Jahren vor dem Zweiten Weltkrieg regelmäßig individuelle Möbelstücke für ihre Projekte entwarfen – die aber keine wirkliche Rolle in der industriellen Möbelproduktion spielten.

Die sozialen und kulturellen Veränderungen der 50er und 60er Jahre haben im Grunde den Massenmarkt für zeitgenössische Möbel geschaffen: und die Möbelhersteller fanden in den führenden Architekten der Zeit eine Quelle von innovativen, erfahrenen Möbeldesign-Talenten.

Die Designer blieben allerdings hauptsächlich Architekten, die gelegentlich auf Basis ihres Architektur-Verständnisses und ihrer eigenen Prozesse Möbel entwarfen.

Arne Jacobsens Ameise, zum Beispiel, begann als Kantinenstuhl für eine Fabrik, an der Jacobsen arbeitete. Durch den Kontakt mit Fritz Hansen entwickelte sich das Projekt, getrieben von dem Interesse, ein Produkt zu entwerfen das mit Charles und Ray Eames Sperrholzmöbelkollektion mithalten konnte.

Was uns zum zweiten Impuls bringt: die Innovation dieser Zeit.

Der Eames DSR ist zum Beispiel kein besondersis umwerfender Stuhl – der in Form gegossene Plastesitz war aber zu seiner Zeit revolutionär.  So wie das gebogene Sperrholz von Eames oder der Plaste-Freischwinger von Verner Panton sehen wir viele der heutigen Designklassiker nicht als ebenjene wegen ihrer Erscheinung, sondern weil sie eine historische Bedeutung haben, Genres neu definierten, als sie auf den Markt kamen und sich so in das kollektive Bewusstsein gebrannt haben.

Hinzu kommt die Verfügbarkeit des Materials als solches. Möbel waren traditionell aus Holz hergestellt, die Bauhaus-Bewegung und Modernismus brachten Metall und Glas ins Spiel, bis Ende der 1940er Jahre eine Materialknappheit dazu führte, dass Europas Möbelhersteller in ihren Möglichkeiten eingeschränkt waren.  In den 1950er und 60er Jahren hatten die Produzenten zum einen wieder Zugang zu mehr Material, zum anderen wurden durch die Industrialisierung immer mehr neue Materialien hergestellt – und die Möbeldesigner fühlten sich mit den neuen Möglichkeiten wie Kinder vor einem Weihnachtsbaum.

Alle Neuigkeiten und Innovationen konnte durch die neuen Massenmedien wie Fernsehen oder Farbdruck schnell verbreitet werden und fanden im Europa in Zeiten von Wohlstand und Sicherheit dankbare Abnehmer.

All diese Faktoren kamen zusammen um das Konzept des dänischen Designs hervorzubringen.

Oder in anderen Worten: In Dänemark taten die richtigen Leute im richtigen Moment das Richtige.

Tivoli Chair by Verner Panton through Montana: Colourful, but thats not why its good.

Tivoli Chair von Verner Panton (Montana): Farbenfroh, aber nicht nur deswegen gut

Heutzutage werden Produkte für Möbelhersteller fast ausschließlich von professionellen Produktdesignern entworfen, deren Aufgabe es ist Artikel auf Anfrage zu fertigen.

Das ist an sich keine schlechte Sache, wenn man davon ausgeht, dass die Motivation darin liegt, etwas Neues zu kreiieren oder ein bestehendes Design zu verbessern.

Zu viel von dem, was wir gesehen haben, war weder neu noch besser.

Zu viel von dem, was wir gesehen haben, war einfach Mittelmäßigkeit – hübsch verpackt in bedeutungslosem Marketinggeschwätz um zu verschleiern, dass das Produkt weder neu noch interessant ist.

Renton würde sicher sagen “Früher oder später musste es so kommen.”

Im (smow)Büro hängt das Poster “A Century of Danish Chairs” an der Wand, es beginnt 1905 und endet 1979 – so ähnlich war auch unsere Erfahrung auf der CODE 10.

So als wären die letzten 30 Jahre nicht passiert.

Dänisches Möbeldesign ist noch nicht komplett ausgestorben, und Sick Boys vereinheitlichende Theorie vom Leben ist nicht generell gültig, aber ein Großteil ist eindeutig vom Weg abgekommen umd man kann sich schwer vorstellen, woher der Impuls kommen soll um dänisches Möbeldesign wieder aufleben zu lassen.

Nicht zuletzt wenn eine müde Veranstaltung wie die CODE 10 damit wirbt, “…new approaches to design form, design thinking and the creative process” zu zeigen.

Zum Glück gab es vereinzelt ein paar wirklich außergewöhnliche Stücke zu sehen, die wir im nächsten Dänspotting Post vorstellen werden.

Is the sun setting on Danish furniture design?

Is the sun setting on Danish furniture design? Der Untergang



(smow)offline: Alvar Aalto am Bauhaus Weimar

Friday, February 12th, 2010
Alvar Aalto

Alvar Aalto

Während wir uns immer noch am VitraHaus in Weil am Rhein erfreuen, werden die guten Menschen in Weimar nun die erste Chance erhalten, die Ausstellung “In Sand gezeichnet – Entwürfe von Alvar Aalto” an der Bauhaus Universität in Weimar zu bestaunen. Mit über 100 Zeichnungen und 18 Modellen von unrealisierten Projekten verspricht die Ausstellung, einen interessanten Einblick in die Prozesse hinter dem Design des Mannes zu geben, der die skandinavische Architektur in die Moderne führte und so den Grundstein für hochklassiges skandinavisches Design legte.

Und da passt es natürlich, dass die Ausstellung ihre Deutschland-Tour in Weimar beginnt. Denn es bleibt fraglich, ob ohne “Bauhaus” Aalto in der Lage gewesen wäre, das zu erreichen, was er erreichte.  Nicht nur, weil die Akzeptanz für so viele der Aalto-Arbeiten aus dem Erfolg der Bauhaus-Bewegung entstammen, sondern auch weil die Freundschaft zu bedeutenden Bauhaus-Anhängern wie  László Moholy-Nagy und Mies van der Rohe die Arbeit von Aalto formten und beeinflussten.

Zusätzlich zu seinen Gebäude Designs und seinem Beitrag in Hinblick auf Architektur, schuf Alvar Aalto ebenso wunderbare Möbelstücke. Sein Armchair 400 oder Lounge Chair 43 zählen immer noch zu den bedeutendsten Beispielen für finnisches Design. Aalto war so sehr von der Rolle der “modernen Wohnkultur”  überzeugt, dass er 1935 zusammen mit seiner Frau Aino und Maire Gullichsen sowie Nils-Gustav Hahl die Firma Artek gründete um seine eigenen Möbel zu produzieren und zu verkaufen. Bis heute besitzt Artek das alleinige Recht an Alvar Aaltos Möbeln.

die Ausstellung “In Sand gezeichnet – Entwürfe von Alvar Alto” wird in Weimar bis 21. März zu sehen sein, bevor sie weiter nach Ulm, Wolfsburg und Hamburg zieht.

Alvar Aalto Armchair 400 from Artek

Alvar Aalto Armchair 400 von Artek



Neu bei smow: KAISERidell 6631 R Luxus

Friday, September 4th, 2009
kasiseridell6631

KAISERidell 6631 R Luxus von Christian Dell

Der KAISERidell 6631 R Luxus wurde 1936 von den Gebrüdern Kaiser & Co. in Neheim-Hüsten, der “Stadt der Lichter” im Sauerland, das erste Mal hergestellt und wurde bald gleichgesetzt mit Produkt-Design, Materialwahl und präziser Ingenieurskunst.

Die 6631 Luxus wurde vom Silberschmied und Bauhaus-Meister Christian Dell entworfen und ist ebenso durch das geschmeidige, asymmetrische Design ihres Lampenschirms charakterisiert wie durch die Aufmerksamkeit, die in solchen Details wie den Drehgelenken stecken. Diese ermöglichen es, die Lampe in zahllose Positionen zu verstellen.

Nach verschiedenen Übernahmen wurde die Produktion der 6631 in den 80er Jahren gestoppt und die KAISERidell 6631 war nur noch in Auktionshäusern und Museen zu finden.

kasiseridell6631

Offiziell lizenzierte Herstellung durch KAISERidell A/S

Das hat sich jetzt geändert.

Seit 2007 stellt KAISERidell A/S offiziell lizenzierte Versionen der KAISERidell 6631 in Vejle in Dänemark her. Die dänische Version erfüllt alle modernen technischen Standards, ist aber ansonsten absolut identisch mit der originalen Lampe: In Punkto Design, Qualität und Handwerkskunst. Als Qualitätsbeweis wird jede Lampe mit einem Echtheits-Zertifikat geliefert und hat eine Seriennummer im Fuß eingraviert.

detail

KAISERidell 6631 R Luxus ... Detail

Die Lampe sieht nicht nur fantastisch aus – das raffinierte Design des Lampenschirms ermöglicht auch eine perfekt ausbalancierte Beleuchtung: Sei es auf dem Schreibtisch, neben dem Bett oder in der Ecke des Ess- oder Wohnzimmers.

Die KAISERidell 6631 R Luxus ist eine echte Multifunktionslampe und ein Klassiker des Bauhaus-Designs der 1930er Jahre.

Außerdem ist sie jetzt bei smow.de erhältlich.



Neu bei smow: Eileen Gray

Friday, July 31st, 2009

Als wir beim Salone in Mailand gerade ein paar handwerklich tolle, aber völlig übertrieben geschnitzte Möbelstücke aus Holz betrachteten, gestand uns eine weibliche Kollegin, dass sie nichts außer ein paar Ledergurten und ein paar Stücken gebogenem Metall bräuchte.

Wir versuchten ruhig zu bleiben angesichts dieses Ausbruchs an Freimütigkeit und fragten sie, ob sie sich am Abend mit El Presidente treffen wollte.

“Nein, nein”, antwortete unsere ehemalige Kollegin, “Bauhaus. Das ist meine Vorstellung von gutem Design.”

Eileen Gray (1878 -1976)

Eileen Gray (1878 -1976)

Wir erzählen diese Geschichte hier vor allem, um uns zu amüsieren, aber auch als sanfte Einleitung zum neuen Eileen Gray smow Sortiment.

Vielen werden Grays Arbeiten nicht so vertraut sein wie die von Marcel Breuer, Le Corbusier oder Mies van der Rohe, sollte man den Beitrag von Eileen Gray zur Entwicklung des Möbeldesigns im 20. Jahrhundert nicht unterschätzen.

Geboren in der öden Wildnis im County Wexford in Irland, studierte Gray Malerei an der Slade School of Fine Art in London, bevor sie 1902 nach Paris zog – eine Stadt, die in ihrer Karriere eine entscheidende Rolle spielen sollte.

Paris hatte sie schon mit den Arbeiten von Charles Rennie Mackintosh bekannt gemacht, als sie 1900 seine Ausstellung bei der Exposition Universelle gesehen hatte. Jetzt machte sie Bekanntschaft mit dem japanischen Lack-Künstler Seizo Sugawara, lernte von ihm diese Kunst und kombinierte sie mit Elementen von Art Nouveau. In Paris traf sie auch den rumänischen Architekten und Publizisten Jean Badovici, der Gray ermutigte, sich im Bereich Architektur auszuprobieren.

E.1027, designt von Eileen Gray

E.1027, designt von Eileen Gray

1924 begannen Badovici und Gray die Arbeit am Haus E.1027 an der französischen Südküste, nicht weit entfernt von Monaco. Neben seiner Wirkung als Anziehungspunkt für die europäische Design-Elite – Le Corbusier war so beeindruckt, dass er sein Sommerhaus ganz in der Nähe baute – benötigt ein Haus auch Möbel, und Gray designte diese zum größten Teil selbst.

Durch Austausch und Gespräche mit Le Corbusier und anderen führenden Figuren der Bauhaus-Bewegung schuf Eileen Gray nicht nur einige echte Klassiker des frühen Designs des 20. Jahrhunderts, sondern trug auch zur Definierung der Bauhausprinzipien “Form follows Function” und “Weniger ist mehr” bei. Damit bereitete sie den Pfad für folgende Generationen von Designern wie Charles und Ray Eames oder Jasper Morrison.

Nach dem 2. Weltkrieg führte Eileen Gray ein ruhiges, fast zurückgezogenes Leben in Paris. Obwohl sie weiterhin arbeitete, erreichte sie nicht mehr die Bekanntheit der Zwischenkriegsjahre. Gray starb im Oktober 1976 im Alte von 98 Jahren in Paris.

Petite Coiffeuse von Eileen Gray

Petite Coiffeuse von Eileen Gray

Während die Nachkriegsjahre wenig Bewunderung für ihre Arbeit hervorbrachten, gehören die Stücke von Eileen Gray heutzutage zu den am meisten kopierten Designer-Möbeln des frühen 20. Jahrhunderts. Das ist vermutlich die beste Aussage über den Wert eines Designer Möbelstücks. Eigentlich muss man es nicht extra betonen: Alle Stücke von Eileen Gray, die wir bei smow verkaufen, sind natürlich lizenzierte Originale mit der damit verbundenen Qualitätsgarantie der Herstellung des Services nach dem Kauf.

Die Zeit zwischen den Kriegen brachte einige der wichtigsten und revolutionärsten Jahre für das europäische Möbeldesign hervor. Die sozialen und kulturellen Turbulenzen dieser Zeit mischten sich mit den neuen Perspektiven und Prioritäten als Resultat des Weltkriegs. Das Ergebnis war nicht nur ein wunderbares Portfolio großartigen Designs, sondern veränderte den Design-Prozess grundlegend. Eileen Gray war in dieser Zeit eine Schlüsselfigur.

smow ist stolz, jetzt die folgenden, offiziell lizenzierten Eileen Gray Produkte von ClassiCon aus München anbieten zu können:

St Tropez von Eileen Gray

St Tropez von Eileen Gray

Wendingen (Teppich 1926-1929)

Roquebrune (Stuhl, 1932)

Petite Coiffeuse (Frisier- und Schminktisch, 1929)

St. Tropez (Teppich 1926-1929)

Occasional Table (Beistelltisch 1927)



DMY Berlin: Youngsters

Friday, June 5th, 2009
DMY Youngsters in the Arena Berlin

DMY Youngsters in der Arena Berlin

Während die “großen” Designer ihre Entwürfe im IMA Village zeigen, sind die künftigen Stars als die DMY:Youngsters im Treptower Park zusammengefasst. Die Zuordnung basiert auf der Wahrnehmung und Entscheidung der Organisatioren und ihres Marketing-Konzeptes – warum z.B. ist die Bauhaus Uni Weimar ein “Allstar” während die Burg Giebichenstein in Halle zu den “youngstern” zählt? Macht irgendwie keinen Sinn. Besonders wenn man die Darbietungen der Beiden vergleicht, Burg Giebichenstein hinterlässt einen deutlich besseren Eindruck. Aber die Leute kennen eben “Bauhaus”.

Aber egal, die youngsters Ausstellung ist ein wunderbarer Mischung verschiedenster Ansätze und auf jeden Fall einen Besuch wert.

Vollständigere Berichte kommen, im Moment sind wir noch ganz angetan von der Arbeit von Bao-nghi Droste, Wohngold und My Own Super Studio

Beanbag heaven at DMY Youngsters - students, sleep etc...

Ein Himmel voller Sitzsäcke bei den DMY Youngsters - Studenten, Schlafsäcke, schlafen ...