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Design for Use, USA

Tuesday, November 8th, 2011
Design for Use USA catalogue

Design for Use, USA. Das Cover von Alexander Girards Katalog.

Vom 20. März bis 25. April 1951 fand in Stuttgart die erste Nachkriegsausstellung zum Thema moderne amerikanische Inneneinrichtung und Haushaltsgeräte statt.

Vom New York Museum of Modern Art organisiert, zeigte die Ausstellung mit dem Titel “Design for Use, USA” einen Querschnitt amerikanischen Gebrauchsdesigns – und somit ein Who is Who der amerikanischen Designer Mitte des 20. Jahrhunderts: Charles Eames. George Nakashima. Ray Eames. George Nelson. Eero Saarinen. Isamu Noguchi. Etc.

All das wird in einem von Alexander Girard geplanten Ausstellungskonzept und Katalog präsentiert.

Neben einer durchaus ansehnlichen Liste von Ausstellungsobjekten, war und ist die Ausstellung auch aus einer ganzen Reihe anderer Gründe interessant.

Zuallererst weil sie bereits zwei Jahre bevor Willi und Erika Fehlbaum ihren “folgenreichen” Ausflug nach New York unternahmen, stattfand – sie kamen damals mit den Grundsteinen für Vitra im Handgepäck zurück.

(Man stelle sich mal vor… wenn jemand in Stuttgart etwas mehr unternehmerisches Gespür gezeigt hätte…. Es gäbe kein Vitra.)

Zweitens brachte die Ausstellung die Designermöbelindustrie im Nachkriegseuropa in Gang.

Im Artikel “The “Advance” of American Postwar Design in Europe: MoMA and the Design for Use, USA Exhibition 1951–1953″1 behauptet Gay Mcdonald, dass die Ausstellung nur stattfand, um Amerika im Rahmen des Marshall Plans in Europa populär zu machen und liest man die MoMa Pressemitteilung2 von 1951, kann man das auch nur schwer leugnen.

Soweit wir das richtig interpretieren, exportieren die Amerikaner ihre Kultur ja auch schon seit jeher mit größter Leidenschaft in den Rest der Welt – sei es die Blue Jeans, Hamburger oder unterdrückende Sicherheitskonzepte im Namen der Freiheit…

Und natürlich haben sie auch ihre eigenen Sportarten entwickelt, anstatt einfach die von anderen Kulturen zu übernehmen.

Aber wir vertrauen auf die meisten Europäer und, ja, auch auf die meisten Amerikaner, dass sie intelligent genug sind, ihre eigenen Schlussfolgerungen und Meinungen zu bilden.

Unabhängig von den Motiven finden wir, dass die Ausstellung genau das Richtige zur richtigen Zeit war. Damals war Amerika nämlich, ungeachtet des Krieges, der Motor im weltweiten Produktdesign. Und das MoMa war zweifelsohne die Institution, die die größte Rolle dabei gespielt hat, amerikanische Designinnovationen in der Welt zu verbreiten.

1951 waren weite Teile Europas mit dem Wiederaufbau beschäftigt – schnelle und effiziente Lösungen im Möbel- und Produktdesign waren also äußerst gefragt.

upholstred chair georeg nelson herman miller
“Upholstered chair” von George Nelson für Herman Miller, gesehen im Design for Use, USA Katalog

Gay Mcdonald zitiert eine Quelle, die besagt, dass die Ausstellung von 60.000 Menschen besucht wurde. Das klingt vielleicht gar nicht so viel, aber man muss bedenken, dass es 1951 war. Damals gab es noch keine Billigflieger, die für 20 Euro nach Stuttgart fliegen. Und die “Designindustrie” war damals auch noch nicht so weit wie heute.

Und Vitra war zu der Zeit noch eine unwichtige, kleine Baseler Firma im Aufbau. – 60.000 Besucher waren für die Zeit einfach fantastisch.

Was leider nicht aufgezeichnet wurde, ist, wer alles kam und was sie mitgenommen haben.

Für so gut wie jede wichtige und einflussreiche Manchester Band der späten 1970er und frühen 1980er können die Ursprünge zurück zum Sex Pistol Konzert am 4. Juni 1976 in der Lesser Free Trade Hall geführt werden; und so können wir (Romantiker) uns sehr gut vorstellen, dass “Design for Use, USA” das europäische Möbeldesign der 50er und 60er Jahre genauso stark beeinflusst hat.

Ohne Aufzeichnungen kann man leider nur mutmaßen, wie die Langzeitfolgen für die Besucher der Ausstellung konkret aussahen.

Nach Stuttgart tourte die Ausstellung weiter durch Europa: nach London, Paris, Zürich und zur Mailänder Triennale. Die Tatsache, dass keiner die Chance ergriff und die Produktionslizenzen für Europa übernahm, lässt sich möglicherweise darauf zurückführen, dass alles noch zu neu war, zu anders.

Jedenfalls ist es naheliegend, dass mit der Ausstellung ein Prozess der Sensibilisierung losgetreten wurde, der letztlich auch den Weg für Vitra und den Erfolg mit dem Verkauf der Möbel von Eames, Nelson, Noguchi und all den anderen ebnete.

Ganz sicher aber liegt hier der Ausgangspunkt für Wilde + Spieths erfolgreiche Vermarktung von Egon Eiermanns Stühlen. Egon Eiermann begann mit seiner Teilnahme an der “Wie Wohnen?”-Ausstellung, 1949/50,  in Stuttgart und Karlsruhe öffentlich gegen Massenproduktion zu arbeiten. Viele seiner Designs stammen definitiv aus der Mitte der 1940er Jahre und Eieramann war dabei zweifelsfrei von dem, was er zu der Zeit aus und über Amerika las, beeinflusst.

Wir sagen nicht, dass er irgendetwas kopiert hat, aber Eiermann und Eames haben definitiv auf ähnlichen Feldern geforscht und expermentiert. Obgleich Eames ein wenig schneller und erfolgreicher war.

Damals hätte das freilich kaum jemand so betrachtet. 1951 haben sich gerade einmal 153 Stück von Eiermanns SE 3 (dem heutigen SE 42) verkauft; und das hauptsächlich an Architekten. In den folgenden Jahrzehnten stieg der Verkauf dann nicht nur dramatisch an, Eiermanns Stuhldesigns – mit ihren unleugbaren Bezügen zu Eames’ Entwürfen -  entwickelten sich außerdem bald zu europäischen Designklassikern.

Aber wieder können wir eigentlich nicht beweisen, dass Design for Use, USA etwas damit zu tun hatte.

design for use usa charles eames rar sideboard
Ein RAR und ESU Bookcase von Charles und Ray Eames, gesehen im Design for Use, USA Katalog

Zusätzlich zur Wegbereitung für ein neues Verständnis von Inneneinrichtung, beeinflusste “Design for Use, USA” Europa hinsichtlich neuer Technologien und Geschäftsmodelle. Es wurden Möbel aus Plastik geformt und Designermöbelhersteller in der Tradition von Hermann Miller etablierten sich.

Wir haben zwar keine bestätigten Aussagen darüber, ob Arne Jacobsen bei der Ausstellung anwesend war;  aber man kann nicht leugnen, wie hingebungsvoll er sich den synthetischen Materialien, die zwischen 1950 und 1960 auf den Markt kamen, gewidmet hat.  Das hat er außerdem ganz meisterhaft mit der guten alten dänischen Handwerkstradition zusammengebracht. Das Ei und der Schwan sind wohl die besten Beispiele dafür.

Auch wenn unsere Argumentation etwas lückenhaft ist, kann man doch sicher davon ausgehen, dass die europäische Möbelindustrie ohne “Design for Use, USA” etwas länger gebraucht hätte, auf eigenen Füßen zu stehen – und das wahrscheinlich mit weniger interessanten Produkten.

design for use usa slinky richard t james
Slinky von Richard T James: war auch Teil der Design for Use, USA Ausstellung

1. Gay McDonald “The “Advance” of American Postwar Design in Europe: MoMA and the Design for Use, USA Exhibition 1951–1953″ Design Issues: Volume 24, Number 2 Spring 2008. Seiten 15-27

2. “MUSEUM’S “DESIGN FOR USE, U.S.A.” EXHIBITION SAILED FOR EUROPE JANUARY 5″ http://www.moma.org/docs/press_archives/1483/releases/MOMA_1951_0001_1951-01-04_510104-1.pdf

3. Arthur Mehlstäubler “Egon Eiermann – der deutsche Eames?” in Egon Eiermann (1904 – 1970)



Movember

Tuesday, November 16th, 2010

Für tausende Männer weltweit hörte der November im Jahre 2003 auf zu existieren.

Seitdem heißt es September, Oktober, Movember.

Movember? – MOustache / noVEMBER.

Nach eigenen Angaben der Organisatoren enstand die Idee aus einem unter Alkoholeinfluss durchgeführten Versuch, den Schnurrbart (Moustache) wieder einzuführen – und ja die Initiatoren sind Australier. Das Ganze hat sich zu einem globalen Ereignis entwickelt, um Geld für die Bekämpfung von Prostatakrebs zu sammeln und das Bewusstsein der Menschen über die Krankheit zu wecken.

Im Jahre 2009 nahmen sich 255.755 Männer das Movember Motto zu Herzen, verzierten ihre Oberlippe und nahmen ca. 26 Mio. britische Pfund für wohltätige Zwecke ein. Das gespendete Geld wurde für eine Sensibilisierungs- und Aufklärungskampagne sowie für die Forschung im Bereich des Prostatakrebs verwendet.

Der Testosteron habende Teil der (smow) Blog-Crew plant im nächsten Jahr selbst an der Aktion teilzunehmen – ein bisschen Mut und Akzeptanz durch die sonst glattrasierten Kollegen vorausgesetzt. Letzten Endes tragen wir alle mehr als einen Hauch von Stolz in unserer Brust, wenn wir die Vitra Holzpuppe Nummer 15 sehen, wie sie Ihren Teil zu dem Projekt beiträgt.

Wir halten euch auf dem Laufenden, wie sich das Nasenhaar von Puppe Nr. 15 entwickelt. Mehr Informationen über Movember und Spendenmöglichkeiten finden Sie auf movember.com.

Holzpuppe Nr. 15 Movember - Die ersten beiden Wochen

Holzpuppe Nr. 15 Movember - Die ersten beiden Wochen



2010 Designermöbel Weltmeisterschaft: Finnland-Mexiko 0:1

Sunday, July 18th, 2010

Das familiäre Gefühl in Gruppe D hielt weiter an, als diese beiden Großmeister der internationalen Designszene aufeinander trafen: Eero Saarinen und Alexander Girard.

Beide hatten noch eine kleine Chance auf den Einzug ins Halbfinale und gingen entsprechend nervös und unpräzise in das Spiel.

Alexander Girard fand als erster seinen Rhythmus und hatte eine Großchance mit seinem filigranen Names Gewebe. Eero Saarinen konterte sogleich mit einem cleveren Grasshopper Chair.

Nur kurz darauf spielte Alexander Girard eine traumhafte Millerstripe Multicoloured bright/neutral Kombination und traf zum 1:0.

Die mitgereisten Wooden Dolls hielt es nicht mehr auf ihren Plätzen und der Jubel hielt bis zum verdienten Sieg an.

Hier geht es zur Tabelle und zu den Ergebnissen der Gruppe D



2010 Designermöbel Weltmeisterschaft: Finnland-Frankreich 2:0

Tuesday, July 6th, 2010

Nach dem anstrengenden Spiel gegen Alexander Girard, entschied sich Frankreich, Ronan und Erwan Bouroullec für das Match gegen Eero Saarinen zu schonen und stattdessen das “enfant terrible” des zeitgenössischen französischen Designs, Philippe Starck, gegen Finnland einzusetzen.

Das erwies sich im Nachhinein als keine gute Entscheidung. Starck konnte nicht mit dem alten finnischen Meister mithalten und startete nur relativ vorhersehbare und undurchdachte Angriffe.

Eero Saarinen nutzte die Lücken geschickt aus und traf mit seinem Tulip Chair und einem Säulenfuß-Tisch zum wohlverdienten 2:0 Sieg.

Hier geht es zur Tabelle und zu den Ergebnissen der Gruppe D

Philippe Starck failed to get teh better of Saarinens Tulip Chair through Knoll International

Philippe Starck gegen Saarinen's Tulip Chai



2010 Designermöbel Weltmeisterschaft: Frankreich-Mexiko 2:0

Tuesday, June 29th, 2010

Sowohl Ronan und Erwan Bouroullec als auch Alexander Girard mussten relativ lange auf ihren ersten Einsatz bei der diesjährigen (smow) Designermöbel-Weltmeisterschaft warten.

Aber für das Publikum im ausverkauften Stadion in Pretoria hat sich das Warten definitiv gelohnt. Alexander Girard wurde zwar in New York geboren, tritt aber aufgrund der Wooden Doll Linie in seinem Stammbaum für Mexiko an.

Er begann mit einer eindrucksvollen Auswahl traditioneller südportugiesischer Muster und musste leicht irritiert feststellen, dass die Bouroullec Brüder diese Muster scheinbar als Grundstein für eine Lampe benutzten. Die Bouroullecs nutzten das Ablenkungsmanöver gnadenlos aus um ihren Raumteiler Algue ins Feld zu führen und erzielten so das 1:0.

Alexander Girard wartete nun mit einer Reihe zunehmend aggressiver Textilformationen auf, denen Ronan und Erwan Bouroullec kaum etwas entgegen setzen konnten, bis sie mit dem Vegetal für Vitra zu einem Gegenangriff ausholten.

Und das war’s.

2:0 für Ronan und Erwan Bourollec gegen Alexander Girard.

Hier geht es zur Tabelle und zu den Ergebnissen der Gruppe D



Flughafen Design: Arne Jacobsen, Fritz Hansen und Alexander Girard

Tuesday, May 11th, 2010
Alexander Girard

Alexander Girard

Früher sind wir immer gern geflogen. Aber nachdem uns die Lufthansa auf eine ungewollte Weltreise geschickt hat, obwohl wir einfach nur von Frankfurt nach Edinburgh fliegen wollten, wird uns mittlerweile schlecht beim Anblick von Boarding Gates.

Als wir also so sinnlos in Nordeuropa herumflogen,  sehnten wir uns auf einmal nach Alexander Girard.

Girard ist ja hauptsächlich für seine Folk Art weltberühmt, er war aber auch einer der ersten “Corporate Grafikdesigner”. Und sein ästhetisch ansprechendster Auftrag war sicherlich das Corporate Design für Braniff Airways.

Damals. Als Fliegen noch eine Freude war und die Fluggesellschaften ihre Gäste noch wertschätzten.

Braniff Airlines planes in Alexander Girards colour scheme

Braniff Airlines Flugzeuge im Farbschema von Alexander Girard

Seinen Pilotenschein soll Paul Braniff angeblich von Orville Wright erhalten haben, bevor er 1928 die “Paul R. Braniff, Inc., Airline…Oklahoma City to Tulsa” gründete. In den nächsten drei Jahrzehnten wuchs die Fluglinie mit der amerikanischen Wirtschaft und trat mit dem Kauf ihrer ersten Boeing 707 im Jahr 1959 in das Jet-Zeitalter ein.

1965 erhielt Alexander Girard den Auftrag zur Neugestaltung der Corporate Identity der Fluggesellschaft.

Charakteristisch für Girards Konzept waren die sieben verschiedenen Pastellfarbtöne für die Flugzeugrümpfe: rot, blau, braun, grün, orange, gelb und grau.

Das Ergebnis war nicht nur eine markante und unverwechselbare Flotte von 707s, sondern eine markante und unverwechselbare Flotte von 707s die auch heute noch frisch und aufregend aussieht.

Nicht nur die Flugzeuge bekamen Girards Pastellanstriche, das Konzept beinhaltete auch Gepäckrollwagen, Treppen, Vans, Abschleppwagen und alles was so auf dem Rollfeld benötigt wird.

The true majesty of Alexander Girard's work for Braniff Airlines

Alexander Girards Braniff Airlines Flotte

Außerdem gestaltete Alexander Girard fast alle Aspekte der Flugzeug- und Terminal-Innenräume: Check-In-Schalter, Sitzpolster, Besteck und Geschirr. Der italienische Modesigner Emilio Pucci entwarf die Uniformen.

Wenn man sich die Bilder der Braniff Airlines Marke von Alexander Girard heute so anschaut, fällt es schwer, die Vergangenheit nicht zu romantisieren – damals, als Flugzeugreisen noch etwas Besonderes waren.

Glücklicherweise können Flughäfen nach wie vor Oasen des Stils sein. In den bequemen Serie 7 Stühlen von Arne Jacobsen am Frankfurter Flughafen träumten wir ein wenig von vergangenen Tagen. Und von Designern wie Alexander Girard.

(Weitere Informationen zu Braniff Airlines und wunderbare Fotos gibt es auf http://www.braniffpages.com)

Seris 7 by  Arne Jacobsen for Fritz Hansen - and dreams of Braniff Airlines

Serie 7 von Arne Jacobsen für Fritz Hansen - und Träume von Braniff Airlines



VitraHaus: Jongerius, Panton, Eames: Die abgelehnten Farbkonzepte

Tuesday, February 23rd, 2010

Wie viele von Euch wissen, lief der Bau des VitraHaus nicht ohne Kontroversen ab.

Besonders die Entscheidung, die Außenwände schwarz zu streichen, wurde nicht nur positiv aufgenommen.

Wir vom (smow)blog können exklusiv aufdecken, welche anderen Optionen in Betracht gezogen wurden.

Und hier sind die exklusiven Bilder der abgelehnten Farbentwürfe.

VitraHaus in Hella Jongerius Polder sofa look

VitraHaus im Hella Jongerius Polder Sofa Look

Die in Berlin lebende holländische Designerin Hella Jongerius hat das Vitra Farbprojekt entwickelt, welches VitraHaus Besucher ermutigen soll fantasievoller und kreativer mit Farben umzugehen. Ein Farbentwurf des VitraHaus spielte mit Jongerius’ Polder Sofa Farbschema.

VitraHaus with an Algue by Ronan and Erwan Bouroullec finish

VitraHaus in der Alguen-Ausführung von Ronan und Erwan Bouroullec

Der Raumteiler Algue der bretonischen Brüder Ronan und Erwan Bouroullec war ebenfalls als mögliches Farbschema für die Außenwände des VitraHaus im Gespräch. Es wurde jedoch aufgrund der vielen im VitraHaus ausgestellten Bouroullec-Produkte abgelehnt.

VitraHaus a la Kast by Maarten van Severen

VitraHaus à la Kast von Maarten van Severen

Der belgische Designer Maarten van Severen ist einer der Lieblinge von Vitra, und leider viel zu früh verstorben. Als Tribut an eine wahre Legende belgischen Designs wurde ein Farbkonzept in Anlehnung an Maarten van Severens Kast Staumöbel entwickelt.

VitraHaus in Verner Panton Panton Chair classic red

VitraHaus im Verner Panton Panton Chair classic red

Die Zusammenarbeit zwischen Vitra und dem dänischen Designer Verner Panton schlug ein völlig neues Kapitel in der Vitra-Geschichte auf: eigens auf Auftrag entwickelte Produkte in Kollaboration mit den Designern. Zu Ehren des Lebens und Schaffens von Verner Panton wurde ein möglicher Anstrich der Außenwände des VitraHaus im Panton Chair classic red in Betracht gezogen.

VitraHaus om Vitra as a homage to Charles and Ray Eamesfr

VitraHaus als Hommage an Charles und Ray Eames

Keine zwei Menschen sind intimer mit Vitra verbunden als Charles und Ray Eames. Demnach war es keine Überraschung, dass ein Textildesignklassiker von Ray Eames – nämlich Small Dot Pattern – als Option für die VitraHaus-Außenwände diskutiert wurde.

Letzten Endes hat sich Schwarz als Außenfarbe des VitraHaus durchgesetzt… aber es hätte alles anders kommen können…

VitraHaus in Millerstripe multicolored bright by Alexander Girard finish

VitraHaus wie es hätte sein können: In der Millerstripe Multicolored Bright Ausführung von Alexander Girard



Morgen Kinder wird’s was geben – Liesmichl und viele andere Geschenkideen

Friday, November 20th, 2009

So traditionell wie geröstete Maronen und Sherry, machen besonders Geschenke Weihnachten für uns aus.

Dieses Jahr starten wir mit einer freundlichen Warnung.

Die Vorbereitungszeit unserer Lieferanten steigt an. Und obwohl wir ein gut gefülltes, üppiges Lager haben – sollten Sie etwas ganz Besonderes für einen lieben Menschen kaufen wollen und wir müssten es erst beim Lieferanten bestellen, wirds langsam eng.

Das “Ampelsystem” im (smow)Shop zeigt die aktuelle Verfügbarkeit. Sollten Sie dennoch Fragen haben, treten Sie mit unserem (smow) Kundencenter in Kontakt um eine Bestellung aufzugeben. Dort kann Ihnen ein Team aus geschulten Beratern detailierte Informationen zu Verfügbarkeit und Lieferzeiten nennen. Sofern sie den Glühwein noch nicht entdeckt haben!

Nachfolgend präsentieren wir eine Auswahl an Weihnachtsgeschenken. Beherzigen Sie bitte unsere Worte und bestellen Sie rechtzeitig.

Liesmichl von Nils Holger Moormann für Moormann

Liesmichl by Nils Holger Moormann for Moormann

Liesmichl von Nils Holger Moormann für Moormann

Nils Holger Moormann’s Liesmichl ist nicht nur ein idealer Beistelltisch für alle Bücherfreunde. Er ist auch das ideale Geschenk für alle Bücherfreunde. Mit Ablagefläche für Bücher, einem genialen Buchhalter, der Lesezeichen überflüssig macht und einer kleinen Ablage für Bonbons und Sherry bietet Liesmichl alles, was Sie sich für einen entspannten und sorgenfreien Leseabend wünschen.

Classic Trays from Vitra

Classic Trays from Vitra

Classic Trays from Vitra

Das kleine besondere Etwas für alle Fans des Designs aus den 60er Jahren. Das Vitra Design Museum hat eine Reihe wunderbarer Tabletts produziert, angelehnt an die klassischen Designs von Alexander Girard, George Nelson und Charles & Ray Eames. Von mutigen geometrischen Formen über Abstraktes bis hin zu moderner Volkskunst – in dieser Kollektion ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Rabbit Lamp by Front for moooi

Rabbit Lamp für moooi

Rabbit Lamp von Front für moooi

Für all diejenigen, die keinen Platz für die absurd fantastische Horse Lamp haben oder die unter Pferdeangst leiden, ist Front´s Rabbit Lamp

For all those who don’t have room for the absurdly fantastic Horse Lamp – or who suffer from Equinophobia – Front’s Rabbit Lamp bringt mehr als den Charme von Leporarien in Ihr Wohnzimmer oder Büro. Sie ist eine warme und stimmungsvolle Lampe, die perfekt für Ihren Schreibtisch, Beistelltisch oder Nachttisch.

Cobb Grill

Cobb Grill

Cobb Grill

Der Sommer mag vorbei sein – aber er kommt auch wieder. Und mit dem Cobb Grill brauchen Sie weder Sonne, Wespen noch große Gärten zum Grillen – das patentierte Design des Cobb Grill trägt dazu bei, dass er sicher und rauchfrei auch in geschlossenen Räumen eingesetzt werden kann. Gegrillte Gans – Mmmmmh lecker.

E 14 Rattan Stool by Egon Eiermann from Lampert

E 14 Rattanhocker von Egon Eiermann für Lampert

Rattanhocker E 14 von Egon Eiermann für Lampert

Für ein koloniales, Südseeinsel-Feeling kommen Sie nicht an Rattan Möbel vorbei. Und nichts ist dafür besser geeignet als Egon Eiermann´s Designs. Mit 42 cm Höhe und seiner konkaven Sitzfläche ist der E 14 perfekt als gelegentlicher Hocker oder als dauerhafter Beistelltisch geeignet.



(smow) gratuliert: 20 Jahre Vitra Design Museum

Monday, October 26th, 2009

Am 03.11.1989 eröffnete das Vitra Design Museum.

Am 09.11.1989 fiel die Berliner Mauer.

Zufall? Nahezu sicher.

Aber während das Vitra Design Museum nicht die Verantwortung für das Ende der DDR trägt, kann es doch auf eine 20-jährige Geschichte zurückblicken und stolz behaupten, einen großen Beitrag zur Popularisierung von Designer Möbeln und Möbel Designern geleistet zu haben.

Zunächst als Ort errichtet, wo Vitra Vorsitzender Rolf Fehlbaum seine umfangreiche Sammlung zeitgenössischer Designer-Möbel-Artefakte zeigte, wuchs die Rolle des Museums bald.

Eine anfängliche Ausstellung der Werke von Ron Arad legte den Grundstein für weitere Ausstellungen, die sich entweder einem Designer wie z.B. Isamu Noguchi, Frank Lloyd Wright und Joe Colombo widmeten oder allgemeinere Themen wie Kindermöbel oder äronautische Designs zeigten. Die wachsende Popularität der Ausstellungen im Vitra Design Museum spiegelt sich auch in den Besucherzahlen wider. Während 1989 noch 23.000 Besucher gezählt wurden, waren es 2008 etwa 86.000.

Vitra Design Museum (with advertising for the current exhibition)

Vitra Design Museum (mit Werbung für die aktuelle Ausstellung: ANTIBODIES Die Werke von Fernando & Humberto Campana 1989 - 2009)

Und nicht nur die Besucher in Weil am Rhein haben profitiert. Zahlreiche Ausstellungen haben über 350.000 Besucher weltweit verzaubert.

Über zwei Jahrzehnte hat sich auch der Bau des Vitra Design Museums gewandelt: vom Original Frank Gehry Gebäude zu einem wahrhaftigen Campus mit Produktionshallen und Konferenzräumen. Während die Möbel von den größten Designern stammen, steuerten Jasper Morrison, Jean Prouvé und Tadao Ando ihre Wünsche in Sachen Architektur bei.

The Eames Elephant enclosure at the Vitra Design Museum

Das Gehege der Eames Elephants beim Vitra Design Museum

Eine wichtige Finanzierungsquelle des Vitra Design Museums ist seine zahlreichen Re-Editions und Miniaturprodukte. Zusätzlich zu den 1:6 Miniaturen von klassischen Designer Stühlen beinhaltet die Kollektion Werke von Alexander Girard’s Wooden Dolls über Eames Elephants bis hin zu “neuen” Produkten wie die “classic Trays” oder George Nelsons Keramikuhren.

Am 8. November lädt Vitra alle zu einem Tag der offenen Tür in Weil am Rhein ein um gemeinsam den 20. Geburtstag des Design Museums zu feiern. Neben geführten Rundgängen durch die Ausstellung, die Kollektion und das Gebäude haben Sie die Möglichkeit Ihren ganz persönlichen Eames Elephant zu gestalten.

Also wir können diesen Ausflug nur empfehlen!