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Morgen Kinder wird’s was geben … Geschenkideen aus dem Hause Thonet

Wednesday, December 8th, 2010

Wenn Weihnachten schon eine Zeit für die Familie ist, dann liegt es Nahe, dass Weihnachten auch die richtige Zeit ist, um Geschenke bei einem Familienunternehmen zu kaufen.

Mittlerweile von der 5. Generation geführt, ist Thonet nicht nur für die Einführung und Entwicklung von Möbeln aus gebogenem Holz und Stahlrohr – zwei der wichtigsten Gattungen in der Geschichte des Möbel-Designs – verantwortlich, sondern unterstützen weiterhin junge Designer in deren Entwicklung. Dadurch könnten Sie zukünftig durchaus eine weitere große Gattung entdecken…

er S 333 Thonet Schlitten von Holger Lange

Der S 333 Thonet Schlitten von Holger Lange

Thonet Schlitten S 333 von Holger Lange

Bereits im Februar, als der (smow) Chef ein Treffen mit Nils Holger Moormann und seinen Moormännern in Aschau hatte, nutzten wir die Möglichkeit für eine Runde Rodelspaß auf einem nahegelegenen Hügel mit dem Thonet S 333 Schlitten.

Ein Erlebnis, das wir nie vergessen werden.

Nicht nur weil Holger Lange´s Schliten abgeht wie eine Rakete, die von einem Rudel wilder Hunde angetrieben wird – sondern weil die Lenkung des Thonet S 333 eine Kunst für sich ist, welche man vor der ersten Kurve lernen sollte.

Spaß, Nervenkitzel und eine wahre Freude in der Handhabung.

Der S 333 ist auch ein Schlitten für Erwachsene, der beweist, dass es nichts langweiliges und konservatives an dem gebogenen Stahlrohr von Thonet gibt.

S 43 von Mart Stam durch Thonet - in verschiedenen Farben verfügba

S 43 von Mart Stam durch Thonet - in verschiedenen Farben verfügbar

Thonet Stuhl S 43 Classic von Mart Stam

Als eine Weiterentwicklung von Mart Stam’s klassischem Freischwinger Stuhl-Design mischt der Thonet S 43 Sperrholz und Stahlrohr zu einem unverwechselbaren, reduzierten Design, welches sowohl an einem Schreibtisch, als auch am Esstisch gut aussieht. Der S 43 ist nicht nur einer der bekanntesten Werke der Bauhaus-Ära, sondern auch einer der meistkopierten. Im Jahr 2009 entschied ein Gericht in Düsseldorf, dass der S 43 als ein Werk der bildenden Kunst weiterhin unter Copyright steht und nur vom Lizenzhalter Thonet (weiter)produziert werden darf. Es gibt einige illegale Kopien auf dem Markt, wovon aber keine weder an die Qualität des Handwerks noch an die visuelle Einheit des Original Stuhls von Thonet herankommt.

Thonet B 117

Thonet B 117

Thonet B 117 von Thonet

Eine Tatsache, an die man beim Namen Thonet immer denken muss ist, dass das Unternehmen seine Produktion bereits in einer Ära vor Möbel- und Industriedesignern begann. Viele der Produkte aus dem Thonet-Portfolio wurden durch hauseigene Design-Teams hergestellt. So auch der B 117 Beistelltisch. Mit seinem “schwebenden” Schubladenelement und der auf das Wesentliche reduzierten Form, ist der Thonet B 117 nicht nur ein Beispiel für das klassische 30er-Jahre-Design, sondern kann auch als ein Design bezeichnet werden, das sowohl heute als auch früher als modern und aktuell gilt. Gefertigt aus Stahlrohr kann der B117 zum Beispiel als Nachttisch, Flurtisch oder zusätzliches Büroelement eingesetzt werden.

Der Thonet 214 (Miniatur) von Vitra

Der Thonet 214 (Miniatur) von Vitra

Thonet 214 von Michael Thonet (Miniatur) von Vitra

Der Thonet 214 ist nicht nur der Stuhl, der die kommerzielle Herstellung von Möbeln eingeleitet hat, noch ist es ausschließlich der Stuhl der es der großen schwedischen Möbelhauskette ermöglichte, sich an jeder europäischen Autobahn mit großen Möbelhäusern anzusiedeln und auch nicht ausschließlich der Stuhl, der Michael Thonet bekannt machte. Der 214 vereint all diese Sachen. Und das Vitra Design Museum führt neben dem Thonet 214 in Miniaturgröße viele weitere Gegenstände im Maßstab 1:6. Und als solcher ist er auch das perfekte Geschenk für alle Liebhaber von gutem Design.



Vitra Design Museum: Die Essenz der Dinge. Design und die Kunst der Reduktion

Tuesday, June 29th, 2010
Vitra Design Museum: The Essence of Things. Design and the Art of Reduction

Vitra Design Museum: Die Essenz der Dinge. Design und die Kunst der Reduktion

Das (smow)blog team hat nach dem Pappkarton Möbel Workshop sich den anschließenden Besuch der aktuellen Ausstellung “Die Essenz der Dinge. Design und die Kunst der Reduktion.” im Vitra Design Museum natürlich nicht entgehen lassen.

Da schwingt schon ein wenig Ironie mit, dass die Ausstellung “Die Essenz der Dinge. Design und die Kunst der Reduktion” in einem Gebäude von Frank Gehry stattfindet, besonders wenn Tadao Andos Conference Pavilion nur 10 Meter entfernt liegt.

Und nach einer langen Reise nach Weil am Rhein amüsierte uns dieser Gedanke doch die ganze Zeit.

Die Ausstellung ist in zwölf thematische Bereiche gegliedert, welche sich jeweils einem anderen Aspekt der “Reduktion” widmen. Manchmal direkt sichtbar, manchmal versteckt in der Reduktion der Logistik.

Stephan Schulz: Betonschale

Stephan Schulz: Betonschale

Rund 160 Objekte zeigen die ganze Bandbreite von Michael Thonets Chair No. 14 oder dem Ant Chair von Arne Jacobsen für Fritz Hansen bis hin zu weniger bekannten Objekten – trotzdem genauso interessant – wie z.B. Stephan Schulzs Betonschale oder Marcel Wanders Knotted Chair für Capellini.

Gutes Design muss nicht kompliziert sein, weniger ist mehr, die Form folgt der Funktion – es gibt unzählige legendäre Designtheorien welche die “Reduktion” anpreisen. Trotzdem stellen wir immer wieder fest, dass uns die komplexen und extravaganten Designs für sich gewinnen.

Welches Designblog wird sich Jasper Morrisons Ply-Chair widmen wenn Sie ein Foto von einem Bücherregal haben, was wie zwei Paradisvögel auf Carmen Miranda in der Paarungszeit aussieht?

OK. Wir würdens machen. Aber nicht viele andere.

Für uns bedeutet Reduktion, wenn der Designer das Volumen des Produkts auf das Nötigste reduziert. Sei es durch das Benutzen neuer Materialien, innovativer Verbundstücke oder durch die Reduktion der äußeren Maße.

.03 by Maarten Van Seeveren

.03 von Maarten Van Severen

Ein besonderes Beispiel ist Maarten van Severen’s’ .03 mit eingebautem Federblatt, welches dem Stuhl seine Stabilität und seinen Komfort verleiht ohne sinnloses Gewicht oder Ausmaß hinzuzufügen.

Die Ausstellung “Die Essenz der Dinge. Design und die Kunst der Reduktion.” zeigt auf jeden Fall, dass Reduktion auch andere Prozesse mit einbeziehen kann.

Joe Colombos No 281 Lampe, Wilhelm Wagenfelds Teeservice oder Donald Judds Chair 84 sind alles Beispiele für nötiges Talent und die richtige Motivation.

Wir fanden jedoch, dass die Arbeit von Charles and Ray Eames zu sehr im Vordergrund stand.

Trotzdem ist die Ausstellung “Die Essenz der Dinge. Design und die Kunst der Reduktion.” für alle interessant, die sich für den Unterschied zwischen “Designer”-Möbeln und dem günstigen, generischen Produkten interessieren. “Die Essenz der Dinge. Design und die Kunst der Reduktion.” im Vitra Design Museum läuft bis zum 19. September 2010. Weitere Information unter http://www.design-museum.de



Thonet: 150 Jahre Tradition

Wednesday, September 2nd, 2009

Demnächst werden wir hier einige neue Produkte von Thonet vorstellen, die jetzt bei smow.de erhältlich sind.

Aber zuvor haben wir noch ein kleines Video für sie, das etwas über die Geschichte der Thonet Möbel und erzählt und die Produktionsprozesse zeigt, die bei der Entstehung von geschwungenen Holz- und Metallmöbeln beteiligt sind.

Gesprochen wird das Video vom ewigen smow Favoriten Nils Holger Moormann: