Archive for the ‘smow in Mailand’ Category

Möbelmesse Mailand 2011: Arik Levy

Thursday, April 21st, 2011
Arik Levy

Arik Levy

Im verschneiten Stockholm hatten wir uns mit Arik Levy getroffen und unter anderem über seine Aufgaben als Ehrengast der Möbelmesse Stockholm gesprochen.

Im sonnigen Mailand haben wir uns auch wieder kurz mit Arik Levy verabredet und wollten von ihm wissen, wie es in Stockholm für ihn gelaufen ist und welche Bedeutung er der Messe in Mailand beimisst.

(smow)blog: Ist die Mailänder Möbelwoche noch wichtig? Ist sie noch relevant?

Arik Levy: Die Messe an sich ist sehr wichtig, was außenrum passiert ist weniger relevant. Aber die Messe hat ihren Platz und ihren Einfluss. Das sieht man und das ist gut so.

(smow)blog: Also kann man nach wie vor gute neue Produkte auf der Möbelmesse finden?

Arik Levy: Ja, natürlich. Aber noch wichtiger ist die Kontinuität und Dynamik. Es geht nicht darum, Löcher zu füllen, es geht nicht darum hier einen neuen Stuhl und dort einen neuen Tisch zu machen. Es geht darum, eine Philosophie zu schaffen und den Firmen mit denen man zusammen arbeitet beim Wachstum zu helfen und mit ihnen zu wachsen.

(smow)blog: Sind Sie also zufrieden mit den Produkten die Sie hier in Mailand präsentieren?

Arik Levy: (lacht) Natürlich!

(smow)blog: Wir haben uns das letzte Mal in Stockholm gesehen, als Sie Ihre Installation auf der Möbelmesse präsentiert haben. Hat das so funktioniert, wie Sie es sich erhofft hatten?

Arik Levy: Wissen Sie, ich habe der Messe in Stockholm einen Impuls gegeben, den sie so nie hatte. Bei allen anderen Installationen – ohne die Arbeit an sich kritisieren zu wollen – sieht man auf den Bildern, dass niemand da war. Sie waren leer. Es war wie ein Designmuseum. Ich finde das langweilig. Es gibt mir nichts und auf der Welt geht es doch um Menschen. Es geht nicht um Tische und Stühle. Also wollte ich etwas machen, wo Menschen dabei sein können, arbeiten können, schlafen können, was auch immer. Und es war den ganzen Tag voll. Als die Messe zu Ende war, kam der Manager zu mir und sagte “Arik, Du hast unsere Denkweise revolutioniert. Wir wollen Dein Konzept für alle unsere Messen übernehmen.” Die Installation hat eine Gemeinschaft geschaffen. Und was könnte wichtiger als das? Ich habe den Samen gesät, daraus wurde ein Baum und bald wird ein Wald daraus. Das macht mich glücklich, denn es ist nun etwas für die Zukunft.

(smow)blog: Im Prinzip entspricht das dem, was Sie sich vor der Messe erhofft hatten.

Arik Levy: Genau!

(smow)blog: Danke für Ihre Zeit. Viel Spaß in Mailand!

Arik Levy Guest of honour lounge at Stockholm Furniture Fair

Arik Levys "Guest of Honour Installation" auf der Stockholm Furniture Fair



Möbelmesse Mailand 2011: (smow) empfiehlt

Tuesday, April 19th, 2011

Manchmal vergisst man glatt, dass es in Mailand nicht nur darum geht zu zeigen wie clever man ist.

Sondern auch um Möbel.

Ein interessantes Barometer für uns sind auch immer die Dinge, die dem (smow)Team ins Auge (und ins Herz) fallen.

Was möchten sie in der (smow)Kollektion sehen? Was gefällt ihnen? Was finden sie interessant?

Sie liegen oft falsch. Aber es ist trotzdem gut und interessant zu wissen. Und wir wissen alle: Design ist auch subjektiv.

Auf Facebook haben wir ein paar Fotos des Teams von der Mailänder Möbelmesse 2011 veröffentlicht.

Thonet @ Salone Milano 2011. A (smow)team tip

. (smow) empfiehlt: Thonet @ Salone Milano 2011. Hier klicken für mehr Bilder.



Möbelmesse Mailand 2011: Azucena

Monday, April 18th, 2011
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Battibius von Luigi Caccia Dominioni für Azucena

Die Geschichte von Azucena beginnt im Jahre 1947 als eine Gruppe junger Mailänder Architekten anfing eigene Möbel und Einbauten für ihre Häuser zu bauen.

Azucena arbeitete mit Zulieferern aus Industrie und Handwerk zusammen um eine Kollektion moderner und manchmal auch hochexperimenteller Stücke zusammenzustellen und zählt zu den ersten Designmöbelherstellern Italiens.

Und wohl auch Europas.

Während es aber viele der Firmen die nach ihnen kamen zu weltweitem Ruhm gebracht haben und zum Maßstab für italienische Designkultur wurden, blieb Azucena eigentlich ein Mailänder Geheimtipp; und eine Firma die wohl kaum ein Messebesucher auf dem Radar hat.

Ironie des Schicksals.

Wenn nicht gar Symbolik.

Besonders wenn man die Azucena-Kollektion mit vielen Produkten vergleicht, die auf dem Salone 2011 neu vorgestellt werden.

Luigi Caccia Dominionis Battibius ist zum Beispiel ein wunderbar leichter, gebogener Eisensessel aus dem Jahr 1959.

Oder Catilina ein genauso einfacher aber eleganter Stahl- und Lederstuhl.

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Lampada Poltrona von Luigi Caccia Dominioni für Azucena

Ein weiteres Highlight für uns ist Dominionis Lampada Poltrona aus dem Jahr 1979 – eigentlich ein Lederriemen mit eingebauter regelbarer Messinglampe. Und ein Schalter.

Die Idee ist dass Lampada Poltrona über einen Stuhl, Beistelltisch oder Kissen gelegt werden kann. Eine mobile Leselampe. Genial.

Bis heute wurden alle Azucena Produkte von nur drei Leuten entworfen – alle Azucena Mitgründer: Luigi Caccia Diminioni, Corrado Corradi Dell’Acqua und Ignazio Gardella.

Eine Tatsache die auch langsam zu ihrem größten Problem wurde … auch Designer und Architekten werden einmal älter.

Also ist Azucena eine Kooperation mit einem neuen Designer eingegangen: Konstatin Grcic.

Aus unserer Sicht eine potentiell sehr gute Entscheidung wenn man die bestehende Kollektion mit Konstantin Grcics Interpretation von reduziertem minimalistischen Design vergleicht.

Die erste Frucht dieser Zusammenarbeit wurde in Mailand auf der Fuorisalone 2011 vorgestellt.

Der Raumteiler Entre-Deux aus eloxiertem Aluminium ist elegant und schlicht zugleich. Das Design spiegelt die Tradition von Azucena und die bereits bestehende Kollektion wider.

Er soll reserviert erscheinen und Respekt erweisen. Wir finden, er ist ein großartiges erstes Produkt. Weitere Stücke sind in Entwicklung.

Wenn sie so gut sind, wie sie theoretisch sein sollten, werden sie dem Namen Azucena alle Ehre machen.

Und sie sollten dafür sorgen, dass in Zukunft ein paar mehr Messebesucher den Weg zur Via della Passione finden.

(Was natürlich auch ironisch und symbolträchtig wäre …)

Weitere Informationen zu Azucena gibt es unter www.azucena.it

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Entre-Deux von Konstantin Grcic für Azucena

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Entre-Deux in Kombination mit Catilina Bassa von Luigi Caccia Diminioni



Triennale Design Museum Mailand: Dream Factories

Sunday, April 17th, 2011

Das Triennale Design Museum Mailand hat eine Woche vor der Möbelmesse die Ausstellung “Traumfabriken” eröffnet: “Dream Factories: People, ideas and paradoxes of Italian design”.

Leider haben sie diese Woche nicht als Testphase genutzt – und den Inhalt etwas reduziert.

Die Ausstellung hat den Anspruch die Hersteller erforschen die zum Aufstieg des italienischen Designs im 20. Jahrhundert beigetragen haben, scheitert aber am Ende an viel zu viel Input auf viel zu kleinem Raum.

Everything Everything haben das Gefühl schön in Worte gefasst: “I can’t move my legs and arms. It’s too much information”.

Genau so hat es sich angefühlt: “I can’t move my legs and arms. It’s too much furniture”.

Die Idee ist gut und interessant – die Ausführung ist lächerlich.

Triennale Design Museum Milan: Dream Factories - Why is a raven like a writing-desk?

Triennale Design Museum Mailand: Dream Factories - Warum ist ein Rabe wie ein Schreibtisch?

Es ist wirklich eine Schande, denn normalerweise ist ein Besuch des Triennale Design Museums immer ein Höhepunkt des Mailandbesuchs.

Unserer Meinung nach waren die Organisatoren von “Dream Factories” einfach überambitioniert und/oder haben ihre Ausstellung als lokales Marketing for Mailänder Design instrumentalisiert und das Thema nicht kritisch untersucht.

Als eine Art Alice-im-Wunderland-Abenteuer kann “Dream Factories” auf jeden Fall von sich behaupten, eine Welt geschaffen zu haben, in der niemand wirklich versteht, was passiert. Aber viel mehr auch nicht.

Nicht nur dass die Wände bis zum Anschlag mit Informationen zu den zwölf Themen gefüllt sind, es gibt auch eine Beschreibung zu jedem einzelnen Objekt, das die Organisatoren in den völlig inadäquaten Raum gestopft haben. Plus Leuchttafeln mit Hintergrundinformationen zu wichtigen Herstellern und Designern.

In der Pressemitteilung wird behauptet, dass “Dream Factories” eine außergewöhnliche Gelegenheit sei, einige der bekanntesten italienischen Möbeldesigns aus einer anderen Perspektive zu entdecken.

Das bezweifeln wir nicht. Aber wenn man das machen möchte, sollte man zwei Tage einplanen.

Wir haben nach zehn Minuten aufgegeben.

Wir hatten gedacht, dass “Dream Factories” eine schöne Ergänzung der Ausstellung Zoom. Italian Design and the Photography of Aldo and Marirosa Ballo im Vitra Design Museum sein würde.

Gleiches Thema – andere Perspektive.

Aber während “Zoom” alles sehr klar, überlegt und gelassen präsentiert, ist “Dream Factories” einfach Chaos.

Leider.

Alice hätte wahrscheinlich resigniert: “Ihr solltet die Zeit wahrhaftig besser nützen und sie nicht mit Ausstellungen vergeuden, die keinen klaren Fokus haben.”

“Dream Factories: People, ideas and paradoxes of Italian design” ist noch bis zum 26.02.2012 im Triennale Design Museum Mailand zu sehen.

Weitere Informationen gibt es unter: http://www.triennaledesignmuseum.it/

Triennale Design Museum Milan: Dream Factories

Triennale Design Museum Mailand: Dream Factories

As if the word "overview" didn't exist.

Als ob das Wort "Überblick" nicht existieren würde.



Mailänder Möbelmesse 2011: 50 Ways to Leave Your Lover

Tuesday, April 12th, 2011

Letzten Monat haben wir gefragt, ob die Möbelmesse Mailand noch relevant ist: “Is Milan design Week still relevant?

Wahrscheinlich fanden die meisten die Frage so offensichtlich korrekt, dass sie nicht das Gefühl hatten noch in die Debatte einstimmen zu müssen.

Trotzdem fahren wir dieses Jahr wieder hin.

Wie unsere Oma zu sagen pflegte: “Es ist wie ein Auswärtsspiel in Zwickau an einem schönen Novemberabend. Nicht gehen ist keine Option!”

Wir werden uns die neuesten Produkte, Ideen und Konzepte genau ansehen und haben auch schon eine Reihe Top-Interviews organisiert. Außerdem werden wir tatsächlich physisch arbeiten – alles für die Sache und im Namen der Forschung.

Aber nicht nur das.

Die Möbelmesse Mailand feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag.

Daher wollen wir die Feierlichkeiten verbinden mit der Suche nach der Antwort auf unsere Lieblingsfrage.

1975 machte Paul Simon auf seinem treffend betitelten Album “Still Crazy After All These Years” allen unglücklichen Seelen mit “50 Ways to Leave Your Lover” verschiedene Vorschläge, wie man sich von seinem Liebhaber trennen könnte.

Letztendlich waren es nur 5 sehr lahme Vorschläge.

Mit “50 Reasons Not to Leave Fuorisalone Milan Design Week” wollen wir eine Liste über 50 Gründe erstellen, warum die Mailänder Möbelmesse noch relevant ist.

Werden wir erfolgreich sein?

Können wir erfolgreich sein?

Sollen wir erfolgreich sein?

Sind wir vielleicht nach all den Jahren auch immernoch verrückt?

In einer Woche werden wir es wissen.

Unsere “50 Reasons Not to Leave Fuorisalone Milan Design Week” können auf (smow)posterous verfolgt werden.

before we list reasons to love Milan - here reason from 2009 to be wary of spring in northern italy.

Bevor wir anfangen Gründe FÜR die Möbelmesse in Mailand aufzulisten - hier ein Grund aus dem Jahre 2009 vorsichtig zu sein beim Frühling in Norditalien.



Salone Milano: Ist die Möbelmesse in Mailand noch relevant?

Saturday, March 12th, 2011

Ich glaube, wir haben die gleiche Frage letztes Jahr schon gestellt. Aber wir tun es gern noch einmal.

Ist die Möbelmesse in Mailand noch relevant? Oder ist es reine Zeit-, Geld- und Ressourcenverschwendung?

Die Frage muss gestellt werden, weil wir gerade überlegen, ob wir nach Mailand fahren sollen und wenn ja,  mit wievielen Leuten und welchen Zielen.

Letztes Jahr haben wir ein paar Meinungen zum Sinn der Möbelwoche Mailand und dem Salone Milano gesammelt. Unter anderem hat Ronan Bouroullec überlegt ob es sinnvoll ist soviel Energie und Geld in eine solche Möbelmesse zu investieren und James Irvine beschwerte sich wie alle über die Hotelkosten!

Beides spricht uns aus der Seele.

Aber keiner, mit dem wir letztes Jahr gesprochen haben, wirklich niemand, hatte vor, auf den “Spring Break” in der Lombardei in diesem Jahr zu verzichten.

Wir auch nicht?

Unser Bauchgefühl sagt uns, wenn wir Mailand unterstützen, ist das in etwa so wie einen LKW-Fahrer mit einem Auto ohne Bremsen darin zu bestärken, auf einer engen Serpentinenstraße noch zu beschleunigen.

Andererseits…

Wir halten Euch auf dem Laufenden, wie wir uns entscheiden. Und wie denkt Ihr über Mailand? Lasst es uns wissen in unserer Facebook Diskussion: Is Milan Design Week still relevant?

Salone Milano: Busy, but is Milan Design Week still relevant ?

Salone Milano: Immer viel zu tun und immer schönes Wetter - aber ist die Möbelmesse Mailand noch relevant?



2010 Designermöbel Weltmeisterschaft, Finale: Schweiz – Deutschland 2:1

Tuesday, July 27th, 2010

Egon Eiermann gegen Fritz Haller.

Im Vorfeld des Finalspiels der (smow) Designermöbelweltmeisterschaft 2010 wurden sowohl Deutschland als auch die Schweiz scharf für Ihre Mannschaftsaufstellungen kritisiert. Beide – so schien es – wollten mit ihren eher technischen Formationen auf Nummer Sicher gehen.

Aber das Spiel hätte spannender und interessanter nicht werden können. Sicher hätten ein Nils Holger Moormann für Deutschland oder Susi und Ueli Berger für die Schweiz etwas mehr Fantasie und Farbe ins Spiel gebracht, aber die beiden Altmeister glänzten wie kein anderes Team mit technischer Brillanz und sicherer Ausführung.

Egon Eiermann kam vorsichtig mit seinem klassischen Tischgestell ins Spiel, nutzte dann aber Hallers Zurückhaltung gleich noch um ein ausgetüfteltes Regal im gegnerischen Strafraum zu platzieren. Fritz Haller spürte die Büromöbel-Richtung, in die das Spiel nun glitt und griff tief in die Trickkiste für ein “komplex integriertes Tisch-Organisations-System”.

Sein KITOS Tisch war so weit entfernt von seinem normalen USM Haller System, dass Eiermann kurz ins Straucheln kam. Der Brandenburger fing sich aber schnell wieder und erzielte mit einem sehr schön herausgespielten SE 18 für Wilde + Spieth die 1:0 Führung.

Haller konterte mit einer wunderbaren Kombination aus Rollcontainer und Haller Tisch und ein perfekt platzierter Flachbildschirm-Schwenkarm brachte den Ausgleich. In der zweiten Halbzeit schien Fritz Hallers stabiles USM Haller System das Spiel zu kontrollieren, aber Egon Eiermann mobilisierte noch einmal alle Kräfte.

Zwei gute Aktionen mit dem SE 68 und dem E 14 Rattan Hocker scheiterten jedoch wieder am vielseitigen USM Haller System.

Die Zuschauer hatten sich schon auf eine Verlängerung eingestellt, als Fritz Haller in letzter Minute ein perfekt ausgeführtes Metallausziehtablar zum Siegtreffer verwandelte.

Die Schweiz gewinnt zum ersten Mal den (smow) Designermöbel-WM-Pokal.

(smow)2010 Übersicht

sdfsdfsdf

Die Schweizer Fans feiern Fritz Hallers Sieg über Egon Eiermann.



(smow) Interview: “The thing that would be amazing to try to do is to work with recycled material” James Irvine, Mailand 2010

Friday, June 18th, 2010

Seit 26 Jahren beeinflusst James Irvine leise und bescheiden das Industriedesign Europas.

Nach seinem Studium am Londoner Royal College of Art ging Irvine 1984 nach Mailand um für das Designstudio von Olivetti zu arbeiten.

Und hat die norditalienische Metropole seitdem (so gut wie) nicht wieder verlassen.

1992 verließ James Irvine Olivetti und arbeitete seitdem für verschiedene Hersteller wie Artemide, B&B Italia, Whirlpool, Magis und WMF. Eines seiner bekanntesten Projekte ist sicherlich die Gestaltung der “City Bus Flotte” für Hannover im Rahmen der Expo 2000 in Deutschland.

Thonet brachte 2004 den A 660 auf den Markt. Diese erste Zusammenarbeit von Irvine mit Thonet endete damit, dass er zum Artdirektor des Herstellers berufen wurde.

“The thing that would be amazing to try to do is to work with recycled material”

In Mailand hatte (smow) Gelegenheit, mit James Irvine über die Herausforderungen und den Druck zu sprechen, der entsteht, wenn man eine der führenden Designermöbelmarken Europas pflegt und verwaltet… und über die Zukunft des Unternehmens.



(smow) in Mailand 2010: James Irvine über das Schlimmste an der Mailänder Möbelmesse

Saturday, April 17th, 2010

Letzte Woche haben wir hier unsere schlechte Laune wegen der lächerlich hohen Hotelpreise in Mailand während der Möbelmesse ausgelassen.

Und wegen der internationalen Designindustrie, die sie einfach als Teil des jährlichen Vergnügens in Kauf nimmt.

Wir müssen uns bei James Irvine entschuldigen.

James Irvine scheint ein Mann mit Prinzipien zu sein, der bereit ist, seine Stimme gegen die Mailänder Hotelindustrie zu erheben.

Danke James Irvine!

Hoffentlich wird der Rest der Möbelindustrie seinem Beispiel folgen und in ein paar Jahren können wir alle #Bologna2012 oder #Firenze2013 twittern.

Das vollständige (smow) Interview mit Thonets Artdirektor James Irvine gibt es nächste Woche.

James Irvine über das Schlimmste an der Mailänder Möbelmesse von smow blog auf Vimeo.



(smow) in Mailand 2010: Ronan Bouroullec über Magis

Friday, April 16th, 2010

Als Möbeldesigner geht es einem nicht anders als Musikern oder Schriftstellern. Man baut sich einen Ruf auf und hofft dann, jemanden zu finden der die eigenen Arbeiten veröffentlicht/produziert.

Während aber Schriftsteller und Musiker in der Regel über längere Zeiträume exklusiv mit einem Verlag/Label zusammen arbeiten, entwickeln Möbeldesigner Produkte für mehrere Hersteller gleichzeitig.

Zumindest machen das die führenden Designer.

In Mailand haben wir Ronan Bouroullec getroffen. Hier beschreibt er kurz, warum er gerne mit dem italienischen Möbelhersteller Magis zusammen arbeitet. Das ganze Interview und mehr Informationen zu den neuen Produkten von Ronan und Erwan Bouroullec gibt es, wenn wir wieder sicher zurück in Deutschland sind.

Ronan Bouroullec über Magis @ Saloni Milano 2010 von smow blog auf Vimeo.