Archive for the ‘Designers Open’ Category

Designers’ Open Leipzig: Look to Norway

Saturday, November 12th, 2011

Obwohl es in letzter Zeit ziemlich ruhig um Erik Wester war, ist es nur fair zu sagen, dass er nach wie vor unser Lieblingsdesigner aus Norwegen ist. Doch die Konkurrenz schläft nicht.

Auf den Designers’ Open 2011 hat eine Gruppe von 10 norwegischen Designstudenten Beispiele ihrer Arbeiten an einem gemeinsamen Stand mit dem Titel “Look to Norway” präsentiert. Das war ziemlich sicher der erste Stand auf den Designers’ Open, bei dem Design aus Norwegen im Zentrum stand.

Die interessantesten Stücke waren dabei für uns Le Korpusiør von Jørgen Platou Willumsen – eine sehr einfache, dabei jedoch liebreizende Familie aus Holz und Kupferlampen – und Curious von Caroline Olsson – eine Lampe, die sich in einer Box, die zugleich ihr Fuß ist, einklappen lässt.

Insgesamt waren wir sehr von der allgemeinen Qualität der Ausstellungsstücke beeindruckt; zugegebenermaßen können wir jedoch nicht allen Stücken die Aufmerksamkeit schenken, die sie eigentlich verdient hätten.

Um mehr über das Projekt zu erfahren; und warum es genauso schwer ist, einen norwegischen Designer zu nennen wie einen wichtigen belgischen, haben wir mit den “Look to Norway” Mitgliedern Thea Nilsen und Fredrik Wærnes gesprochen.

(smow)blog: Ganz kurz, was ist der Hintergrund zu der Ausstellung?

Fredrik Wærnes: Wir sind alle Studenten der vier norwegischen Designschulen und wollten eine kollaborative Plattform schaffen, die die verschiedenen Institutionen und Fachgebiete zusammenbringt.

(smow)blog: Es ist sicher nicht falsch zu sagen, dass die meisten Menschen wahrscheinlich einen schwedischen oder dänischen Designer nennen können, aber keinen norwegischen. Warum ist das so?

Thea Nilsen: Wir fragen uns das Gleiche! Deswegen machen wir auch die Ausstellung. Die Menschen sollen uns mehr wahrnehmen. Denn Norwegen hat genauso eine Designtradition wie Schweden oder Dänemark, zurzeit blüht die Szene außerdem und es gibt jede Menge interessanter Dinge im norwegischen Design zu entdecken.

(smow)blog: Wie groß ist der norwegische Markt? Gibt es denn Hersteller mit denen junge Designer, wie ihr, arbeiten können?

Fredrik Wærnes: Es gibt ein paar Hersteller in Norwegen, aber der Markt ist eher klein und die Designer müssen oft außerhalb von Norwegen nach einem Partner für ihre Designs suchen.

Thea Nilsen: Das ist auch ein Grund nach Deutschland zu kommen – Deutschland ist ein sehr interessanter Standort, was die Herstellerlandschaft betrifft.

(smow)blog: Was zu der Frage aller Fragen führt: Warum Designers’ Open?

Fredrik Wærnes: Uns gefällt das Konzept des Festivals. Es ist sehr offen, mit Ausrichtung auf ganz verschiedene Designgebiete und so hielten wir unser Projekt für ganz besonders passend.

Thea Nilsen: Auch wegen einiger Empfehlungen haben wir uns für die Ausstellung in Leipzig entschieden. Wir haben von dem Festival gehört und eigentlich erst da mit den Überlegungen zu unserem Projekt begonnen. Ohne Designers’ Open gäbe es uns also vielleicht gar nicht.

Mehr Informationen über Look to Norway und die einzelnen Projekte gibt es unter: http://looknorway.com/



Designers’ Open Leipzig: Zoom Bass Drum System von Rockstroh Drums

Friday, November 4th, 2011

Wir gehen mal davon aus, dass die meisten unserer Leser nicht so viel von Schlagzeugen verstehen. Uns ging es jedenfalls so – bis wir auf den Designers’ Open unser Wissen um ein beachtliches Maß erweitern konnten. Und die Welt der Schlaginstrumente ist ein ganzes Stück faszinierender als man denkt.

Besonders über das Zoom Bass Drum System von Rockstroh Drums aus Leipzig haben wir eine Menge gelernt. Den Klang einer Bass Drum kann man ändern, indem man die Spannung der Häute anpasst. Das erfordert eigentlich eine Menge Arbeit und eine Menge Zeit. Rockstroh Drums haben zusammen mit Studio Harftensteiner – darunter Jan Hartmann und Andreas Neubert, den treibenden Kräften hinter Designers’ Open -  beschlossen dieses Problem anzugehen und das Zoom Bass Drum System entwickelt. Ein wahrhaft revolutionärer Ansatz im Bass Drum Design.

Die Zoom Bass Drum adaptiert das Prinzip einer Posaune, indem sie so designt ist, dass die Vorderseite vor und zurück geschoben werden kann – eine Bewegung, die natürlicherweise den Klang verändert. Und das Ganze funktioniert sehr schnell und ohne großen Aufwand. Zusätzlich erlaubt die Öffnung in der Basstrommel neue Mikrofonpositionen, wodurch der Sound bei Studioaufnahmen variiert werden kann.

Das “Design” hinter dem Konzept steckt in dem Stimmschlüssel. Mit dem Stimmschlüssel bzw. nur einer Schraube wird das System bedient. Jeder Schlagzeuger besitzt so einen Schlüssel und die Entscheidung ihn in das System zu integrieren ist so eine klassische “Oh, wie einfach”-Idee, auf die nur Designer kommen können. Eine spezielle Gleitbeschichtung sorgt außerdem für eine reibungsarme Bewegung und schützt vor Korrosion oder anderen Schäden.

Wie gesagt, Schlagzeuge sind nicht wirklich unser Spezialgebiet (falls also irgendetwas hier falsch wiedergegeben ist – bitte melden!), aber wir waren ehrlich vom innovativen Charakter dieses Systems beeindruckt. Wir waren nur ein bisschen enttäuscht, dass wir es nicht gleich in der Halle 14 ausprobieren konnten.

Mehr Informationen zum Zoom Bass Drum System gibt es unter http://rockstrohdrums.de/

Designers' Open Leipzig Zoom Bass Drum System by Rockstroh Drums

Designers' Open Leipzig: Rockstroh Drums

Designers' Open Leipzig Zoom Bass Drum System by Rockstroh Drums

Zoom Bass Drum System von Rockstroh Drums

Designers' Open Leipzig Zoom Bass Drum System by Rockstroh Drums

Bass Drum System von Rockstroh Drums bei Designers' Open Leipzig

Designers' Open Leipzig Zoom Bass Drum System by Rockstroh Drums

Die technischen Details, einschließlich des wichtigen Stimmschlüssels



Designers’ Open Leipzig 2011

Saturday, October 29th, 2011

Wir fühlen uns momentan schon fast wie in Mailand angesichts der unglaublich vielen parallelen Ausstellungen, Messen und Veranstaltungen.

Nach der Dutch Design Week und der Qubique hat nun auch die Designers’ Open Leipzig 2011 ihre Tore geöffnet.

Und das schönste an den Designers’ Open ist, dass wir zwischendurch ins Büro zum Bloggen gehen können.

Der Umzug in die Baumwollspinnerei ist zumindest aus Besuchersicht ein voller Erfolg. Das Ambiente der Halle 14 setzt die Messe großartig in Szene. Wir sind gespannt ob die DO nach den Jahren als Nomadenfestival mit wechselnden Locations jetzt in Plagwitz sesshaft wird.

Wie schon im letzten Jahr finden die Designers’ Open 2011 als drei Events in einem statt: DO/Market und DO/Industry in der Baumwollspinnerei und DO/Spots in der Stadt verteilt.

DO/Market umfasst die größte Fläche mit Produkt- und Modesignern oder Kunsthandwerkern, die ihre Arbeiten entweder direkt verkaufen wollen oder auf der Suche nach Herstellern und Händlern sind.

DO/Industry ist der B2B-Bereich. Dieser in seinen Ausstellungsobjekten und -projekten konzeptionellere und theoretischere  Teil widmet sich 2011 dem Thema “smart materials – new design”.

Die DO/Spots sind Nebenveranstaltungen, die hauptsächlich in den Ateliers von Leipziger Designern stattfinden.

Die Designers’ Open Leipzig 2011 laufen bis Sonntag, den 30. Oktober. Details zum Programm und zu den Ausstellern gibt es unter http://designersopen.de

Berichte und Interviews von den Designers’ Open 2011 gibt es hier in den nächsten Tagen.

Designers Open

Designers' Open 2011 in der Baumwollspinnerei Leipzig - ein Lichtblick in Plagwitz

Designers Open

Designers' Open 2011 DO/Market

Designers Open

Designers' Open 2011 DO/Market

Designers Open

Designers' Open 2011 DO/Industry



Designers’ Open 2011 in der Baumwollspinnerei

Friday, May 27th, 2011

Unsere Koffer sind schon gepackt für das DMY Berlin. Aber auch unser lokales Designfestival ist dieser Tage im Gespräch. Die Designers’ Open hat für 2011 eine neue Bleibe in der Baumwollspinnerei in unserem Lower East Village Plagwitz gefunden.

Die Designers’ Open – ein nomadisch umherziehendes Designfestival – fand schon in vielen wundervollen Orten in Leipzig statt, aber mit dem Umzug in die Baumwollspinnerei ist auf jeden Fall eine umwerfende Kulisse garantiert. Und auch der Ruf des Festivals wird durch die Assoziation mit umliegenden Mietern des weitläufigen Komplexes (Neo Rauch muss hier natürlich genannt werden) noch steigen.

Für uns bedeutet das vor allem, dass wir wieder ein bisschen näher an die Möglichkeit gerückt sind, zum ersten Mal unseren Lieblingswitz anzubringen…

Bewerbungen für die Designers’ Open 2011 können ab jetzt eingereicht werden.

Weitere Informationen gibt es unter: http://designersopen.de/



Designers’ Open: R2B2 von Christoph Thetard

Friday, February 25th, 2011
R2B2 by Christoph Thetard

R2B2 von Christoph Thetard

Auf der “Summaery” Ausstellung an der Bauhaus Uni Weimar hat ein Objekt besonders aus der Masse hervorgestochen.

Damals wurden wir traurigerweise gebeten, nicht zu viel darüber zu erzählen – aus Gründen, die jeder Designer versteht.

Nun aber können wir das.

R2B2 von Christoph Thetard ist auf dem besten Weg unser “Design des Jahres 2010″ zu werden. Wir haben Christoph Thetard auf den Designers’ Open 2010 in Leipzig getroffen und sind der Meinung, dass die Designbranche viel mehr Designer dieser Art vertragen könnte.

Aber später mehr über Christoph.

Momentan ist R2B2 noch ein Konzept – kein Produkt. Wir sind allerdings zuversichtlich, dass sich das bald ändert.

In seinem Diplomprojekt an der Bauhausuni Weimar hat sich Christoph mit dem Thema Nachhaltigkeit beschäftigt und der Problemstellung, dass “grüne” Energie immer noch Elektrowaren antreiben kann: Diese sind zum einen sehr Ressourcen-intensiv in der Herstellung und verursachen zum anderen Probleme in der Entsorgung – Elektromüll, der nicht weniger wird und für den bisher auch kaum Lösungen in Sicht sind.

Christophs Anliegen besteht darin Elektrizität aus den Dingen zu entfernen, in denen sie nicht zwangsweise notwenig ist – eine wundervoll einfache, naheliegende und dennoch mutige Idee.

Das Herz von R2B2 bildet ein Schwungrad, dass von einem Pedal angetrieben wird. Wenn das Pedals getreten wird, gewinnt das Schwungrad an Umdrehungszahl und damit an mechanischer Energie womit eine Reihe von kleinen Haushaltsgeräten angetrieben werden können; zur Zeit eine Kaffeemühle, ein Handmixer und eine Küchenmaschine.

R2B2 as a coffee grinder....

R2B2 als Kaffeemühle

Durch die 400 Umdrehungen des Schwungrades kann R2B2 genug Energie – bis 350 Watt – für 1 bis 1,5 Minuten bereitstellen.

Mehr als genug um ein bisschen Kaffee zu mahlen, Sellerie zu zerkleinern oder Eier hart zu kochen.

Von einem Schwungrad angetriebene Geräte sind nicht neu, ihre Anwendung wurde nur durch blinde Elektrifizierung alltäglicher Geräte verdrängt.

Die in R2B2 eingesetzte Technologie macht die erneute Nutzung des Schwungrades im alltäglichen Gebrauch nicht nur möglich und attraktiv, sondern auch begehrenswert.

Momentan befindet sich R2B2 noch in der Entwicklung, doch wir hoffen in nicht allzu ferner Zukunft über eine kommerzielle Version berichten zu dürfen.

Die kommerzielle Version wird sicherlich nicht den rustikalen Charm des Prototypen haben, aber in Anbetracht der Tatsache, dass diese Technologie uns dabei hilft unsere Abhängigkeit vom elektrischen Strom zu reduzieren und uns erlaubt in eine nachhaltige Zukunft zu starten, können wir das akzeptieren.

Wie gesagt, den Moment in dem wir R2B2 das erste mal in Weimar gesehen haben, werden wir nicht vergessen. Denn plötzlich hat bei uns etwas “klick” gemacht und wir haben angefangen eine ganze Menge Dinge in Frage zu stellen, die wir bis zu diesem Punkt für selbstverständlich gehalten hatten.

Sicherlich ein grundsätzlicher Charakterzug von echt gutem, innovativem Industriedesign.

Details zum Design gibt es unter http://christoph-thetard.de/.

R2B2 - pedal power rather than electrical ....

R2B2 von Christoph Thetard - selbst erzeugte Energie statt elektrische

The various utensils can be stored within the body

Zahlreiche Utensilien, die innerhalb des Geräts verstaut werden können



Designers’ Open 2010: Perludi

Friday, December 3rd, 2010

CASPAR by Perludi @ Designers Open 2010

Bei der Designers’ Open 2009 entdeckte (smow) zum ersten Mal die österreichischen Hersteller Perludi, die damals Ihren ersten Auftritt in Leipzig hatten.

Seitdem ist auch deren wunderbares Produkt MAXintheBOX Teil der (smow) Kinderkollektion.

Augenscheinlich war die Designers’ Open 2009 auch sehr erfolgreich für Perludi, denn sie kamen zur Designers’ Open 2010 erneut zurück nach Leipzig.

Auf dem (smow)-Blog Schreibtisch benutzen auch wir einen Mini MAXintheBOX als Visitenkartenhalder. In Originalgröße kann der MAXintheBOX durch Ihr Kind vielseitig eingesetzt werden, wofür auch immer er gebraucht wird.

Entwickelt wurde er vor rund 10 Jahren, als der Perludi Designer Thomas Maitz auf der Suche nach Möbeln für seine eigenen Kinder war. Dabei wurde er mit dem Mangel an kinderfreundlichen Möbeln auf dem Markt konfrontiert. MAXintheBOX besteht im Wesentlichen aus 2 Elementen, die ineinander zu schieben sind und so einen unaufdringlichen Würfel bilden.

Getrennt kann jedes Element des MAXintheBOX als Stuhl, Tisch oder Verstauungselement genutzt werden.

Zusätzlich zum MAXintheBOX stellte Perludi bei der Designers’ Open 2010 seinen neuen Kinderschreibtisch “CASPAR” vor.

Durch die Möglichkeit, ihn zwischen 45 und 72 Zentimetern in der Höhe verstellen zu können, kann man CASPAR als einen Schreibtisch bezeichnen, der mit Ihrem Kind mitwächst – oder auch als einen Schreibtisch, der je nach Situation schnell verstellt werden kann. Jenachdem wofür er gerade benötigt wird.

CASPAR by Perludi - Detail

CASPAR by Perludi - Detail

Die Höhenverstellung erfolgt durch Gummiringe, die nach oben oder unten am Fuß des Tisches verschoben werden können. Die Ringe sitzen in vorgestanzten Rillen, die einen stabilen und sicheren Halt bieten.

Neben der Höhe kann außerdem jedes Tischbein individuell verstellt werden, sodass es möglich ist, dem Tisch eine Neigung zu geben – sofern gewünscht.

Und weil es keine Schrauben oder andere Befestigungsgegenstände gibt, können die Tischbeine einfach entfernt und innerhalb der Tischplatte verstaut werden. Das erleichtert den Transport und die Lagerung.

In den letzten Jahren haben wir bereits eine Vielzahl an Schreibtischen gesehen, die “mit Ihrem Kind mitwachsen”, jedoch ist CASPAR von Perludi ohne Frage der unkomplizierteste und benutzerfreundlichste, den wir je gesehen haben.

Und eine wunderbare Erweiterung des Perludi Sortiments.

Perludi MAxintheBOX videoMAXintheBOX by Perludi. Klicken umd das Video anzuschauen



Designers Open 2010: Collecteur von Christian Lessing.

Tuesday, November 16th, 2010

Für uns waren die Designers Open 2010 eine wunderbare Mischung aus neuen Entdeckungen und erneuerten Treffen mit alten Bekannten.

So zum Beispiel Christian Lessing.

Erstmals sahen wir den Collecteur im Januar bei der Designers Fair in Köln und sind immer noch beeindruckt von der einfachen Genialität des Designs.

Im Wesentlichen ist der Collecteur ein Hocker bzw. Beistelltisch, der seine Stabilität durch Zeitschriften erhält.

Er ist perfekt für all jene unter uns, die eine große Ansammlung an Zeitschriften, die man nicht entbehren kann, haben, aber nicht wissen, wo man diese verstauen soll.

Oder als besseren Ort zur Aufbewahrung als den bisherigen.

Die Technologie hinter dem Collecteur ist nicht mehr als ein einfacher Knick im Stahlblech. Doch die Idee dahinter ist viel ausschlaggebender.

Und wie wir finden einfach herrlich.

Es war schön, den Collecteur bei der Designers Open in Leipzig sehen zu dürfen.

Und jetzt sind wir sehr gespannt auf den Januar in Köln!

Collecteur by Christian Lessing @ Designers Open in Leipzig

Collecteur by Christian Lessing @ Designers Open in Leipzig

Zeitschriftenablage und Stuhl bzw. Tisch in einem

Zeitschriftenablage und Stuhl bzw. Tisch in einem



Designers Open 2009: MAXintheBOX von Perludi

Wednesday, November 11th, 2009

Nach monatelanger Suche haben wir den MAXintheBOX bei dem in Graz ansässigen Hersteller Perludi in die Hände bekommen.

MAXintheBOX wird wahrscheinlich am besten als “Box” beschrieben.
Was allein natürlich nicht die Schönheit dieser Kreation ausdrücken kann.

Aber es ist zumindest ein Anfang.

Handgefertigt aus Birken-Sperrholz besteht jeder MAXintheBOX aus zwei modularen Elementen, die in vielen verschiedenen Varianten kombiniert werden können: als Stuhl, Tisch, Schreibtisch … oder Stauraum.

Obwohl eigentlich für Kinder gedacht, ist MAXintheBOX stark genug um das Gewicht eines Erwachsenen zu tragen. Und deshalb ist er perfekt für z.B. Kindergärten, Schulen oder andere Orte, wo Kinder und Erwachsene interagieren, geeignet.

Perludi produziert ausschließlich Designer Möbel für Kinder, welche nur aus Holz und Filz bestehen und setzt die Bedürfnisse der Kinder in den Fokus der Arbeit.

Was vermutlich den Erfolg des MAXintheBOX erklären mag.

Perludi MAXintheBOX - a child's eye view

Perludi MAXintheBOX - aus Kindersicht

... and the adults eye view

... und aus der Sicht eines Erwachsenen



Designers Open 2009: Nido von Eva Marguerre

Monday, November 9th, 2009

Kaum durch die Türen des Designer Open getreten, stolperten wir über einen alten Freund:

Nido von Eva Marguerre

Erstmals sahen wir Nido auf der kkaarrllss in Mailand, eine Ausstellung der Studenten an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe. Und waren sofort von ihm eingenommen.

Einige Wochen später tauchte er auf der DMY Berlin auf.

Und wir vermuten, obwohl wir es momentan noch nicht belegen können, dass Eva Marguerre und ihr Nido kürzlich auch schon in London, Brüssel und Kopenhagen waren.

Im Gegensatz zu uns.

Der Mangel an Informationen über Nido liegt eher in den Datenmengen, mit denen wir zu kämpfen haben als in einer bewussten Entscheidung von unserer Seite.

Aber wenn es vor unserer Haustür steht… dann können wir es nicht länger ignorieren.

Was wir besonders an Nido mögen ist der Fakt, dass obwohl du weißt, er ist stabil genug um darauf zu sitzen, du doch für einen Moment zögerst.

Der bohrende Zweifel im Hinterkopf, dass er vielleicht, nur vielleicht, wirklich aus Strohhalmen gefertigt wurde, hält dich für eine Sekunde zurück.

Was einfach fantastisch ist und nebenbei einen geschickt geformten und ästhetisch ansprechenden Stuhl/Tisch zu einen wahrhaft interaktiven Möbelstück macht, zu dem man ein platonisches Liebesverhältnis aufbauen kann.

Nido von Eva Marguerre ist aus Fiberglas verstärktes Plastik hergestellt und in vier verschiedenen Formen erhältlich.

Nado by Eva Marguerre

Nido von Eva Marguerre

Structure from disorder ... probably

Struktur der Unordnung ... vermutlich



Designers’ Open 2009

Wednesday, October 21st, 2009

Unser neues Flash ist da … und das gerade noch rechtzeitig. (Wie die Überschrift vielleicht verrät ;-) )

Am kommenden Freitag werden bei der Designers´ Open 2009 einmal mehr die feinsten Auslesen zeitgenössischen Designs von 150 internationalen Designern zeigen. Und das genau hier in Leipzig. Ergänzend zu der Ausstellung gibt es eine Reihe an Vorträgen, Workshops, Diskussionen und Mitmach-Veranstaltungen. Diese werden nicht nur die Ausstellung wunderbar komplementieren, sondern hoffentlich auch belebend, motivierend und erklärend auf die Profis und Laien wirken.

Einmal mehr ist (smow) stolzer Partner der Designers´ Open. Aber selbst wenn wir es nicht wären, würde unser (smow)Blog Team den Zug Richtung Downtown zum Merkurhaus nehmen.

Weil es sich lohnt!

Beiträge, Kommentare und Fotos folgen …

Nils Holger Moormann at Designers' Open 2008

Nils Holger Moormann beim Designers' Open 2008