Archive for the ‘(smow)offline’ Category

Ungers Archiv für Architekturwissenschaft Köln: Ex Libris mit Rem Koolhaas und Stephan Trüby

Thursday, March 21st, 2013

Ungers Archiv für Architekturwissenschaft in Köln präsentiert am 22. März eine weitere Veranstaltung aus der Reihe “Ex Libris”.

Zum ersten Mal sind wir im Rahmen der IMM Cologne 2013 beim Besuch der Ausstellung  ”Hocker 60 von Alvar Aalto” auf das Ungers Archiv gestoßen. Besonders beeindruckt hat uns die Bibliothek und wir finden, dass sie eine der bezauberndsten und umfangreichsten privaten Bibliotheken für Architektur ist, die sich finden lässt.

So wie das Internet scheinbar voller überflüssiger Informationen steckt, bevor man beginnt etwas Konkretes zu suchen, so mag auch eine Bibliothek nur eine Ansammlung alter Blätter sein, bis man ihre Bücher liest. Um der Öffentlichkeit einen Einblick in die Sammlung zu gewähren, hat das Ungers Archiv im Jahr 2011 die Reihe “Ex Libris” auf den Weg gebracht. Zu den einzelnen Veranstaltungen stellen eingeladene Architekten einzelne Werke aus der Sammlung vor. Am 22. März heißt das Archiv den dänischen Architekten Rem Koolhaas, einen ehemaligen Studenten von Ungers, und den deutschen Architekten Stephan Trüby willkommen. Leider gibt es noch keine Bestätigung, welche Bücher Koolhaas und Trüby vorstellen werden, aber in Anbetracht der riesigen Sammlung aus der die beiden wählen können, sind wir zuversichtlich, dass die Herren etwas Interessantes und Unterhaltsames finden werden.

Ex Libris mit Rem Koolhas und Stephan Trüby findet am Freitag, den 22. März in der Dr. Speck – Literaturstiftung, Kämpchenweg 58, 50933 Köln-Müngersdorf, 19 Uhr statt. Der Vortrag wird in englischer Sprache gehalten und die Karten kosten 8,00 Euro (Studenten 4,00 Euro). Weitere Details sind auf www.ungersarchiv.de zu finden.

Ungers Archiv für Architekturwissenschaft Cologne Bibliothek

Die Bibliothek im Ungers Archiv für Architekturwissenschaft Köln (Foto http://www.ungersarchiv.de)

 



(smow) möbliert jetzt auch den Süden – Eröffnung des Showrooms in Stuttgart

Wednesday, November 14th, 2012

Am 6. Dezember feiert (smow) 10-jähriges Jubiläum – und freut sich dabei gleich noch über Familienzuwachs. Wenige Tage vorher nämlich, am 26. November, eröffnet in Stuttgart der dritte (smow) Showroom.

Grund genug die letzten (smow) Jahre einmal Revue passieren zu lassen.

Am 6. Dezember 2002 eröffnete am Leipziger Burgplatz der (smow)room und sorgte fortan in sächsischen Haushalten für geschmackvolle Interieurs. Manche Orte schienen aber so abgelegen, dass sie nichts von dem Stil und der Grazie der Möbeldesigns abbekamen, sodass (smow) noch weiter ostwärts ziehen musste. An den Rand des Erzgebirges, in eine Stadt, die vor allem eines hat: ein überambitioniertes Stadtmarketing.

Chemnitz. Die „Stadt der Moderne“. Wie sie sagt. Und das immer und überall, wo sie die Gelegenheit wittert „an ihrem Image zu arbeiten“. (smow) fasste sich ein Herz und half – wo es eben ging… 2007 öffnete der (smow)pavillon, wurde wenig später zum (smow)studio auf dem – zugegebenermaßen schönen – Kaßberg und trägt seither mit einem ausgesuchten Repertoire an klassischen und modernen Designermöbeln zumindest in Sachen Innenausstattung zur Titelverteidigung bei.

2008 ging (smow) online und stattet seitdem auch deutschlandweit Wohnungen und Büros mit bewährten Designklassikern und innovativen Möbeldesigns aus. Über smow.com ist das Sortiment von Eames über Verner Panton und Arne Jacobsen bis Eiermann und Bouroullec sogar europaweit erhältlich.

Was sollte auf diese Erfolgsgeschichte noch folgen? Eine (smow) Zentrale in London? Ein Flagshipstore in New York? Oder irgendwas Cooles in Berlin?

Nun… Die (smow) Geschäftsführung entschied sich für Stuttgart.

Wir hätten uns zwar wahrscheinlich auch mit New York arrangieren können, aber die Nähe zu Vitra in Weil am Rhein und USM in Bühl ist auch nicht so übel. Wir sagen nur kurze Lieferwege…

Ein Besuch der Stuttgarter Kollegen lässt sich außerdem ziemlich gut mit einem Ausflug zum Vitra Campus verbinden.

Neben Stühlen, Tischen, Lounge Möbeln und Accessoires von Vitra sowie den Klassikern von USM Haller findet man bei (smow) Stuttgart außerdem die Designs von Nils Holger Moormann, Lampen von Belux, Nimbus und Tobias Grau, ergonomische Sitze von Aeris, Bürobedarf von Helit, innovative Designs von KABRÉ-Leipzig und hochwertiges Holzspielzeug von Kaden Holzgestaltung.

Einen Einblick in die bewegte Vergangenheit der 250 m² Geschäftsfläche in der Stuttgarter Innenstadt bietet übrigens Google Streetview. Aber keine Angst, die Aufnahme ist veraltet. Man muss also nicht extra Trenchcoat und Schlapphut überziehen, wenn man nur neue Esszimmerstühle kaufen will…

(smow) Stuttgart öffnet am 26. November 2012 in der Sophienstraße 17, 70178 Stuttgart und ist dann immer montags bis freitags von 10 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

 

smowS_Schaufenster

Coming soon... Der (smow) Showroom in Stuttgart. Keine Spur mehr von...

... den Vormietern in der Sophienstraße 17, einem namenhaften Erotikfachmarkt. Quelle: Google Streetview



Designed in Hackney Day 2012

Thursday, June 21st, 2012

Ganz im Sinne unserer knappen Erforschung der aktuellen Lage in der britischen Designindustrie, hat sich Dezeen – das führende britische Design- und Architekturportal – mit dem Hackney Council und der Kuratorin/Kritikerin Beatrice Galilee zusammengetan, um einen Tag zu organisieren, der sich dem Design im Londoner Stadteil Hackney widmet. Dabei bekommt man die Möglichkeit, nicht nur ein Gefühl dafür zu entwickeln, was aktuell in der Londoner Designcommunity passiert, sondern auch die Stimmung und die Erwartungen der Akteure dieser Ostlondoner Enklave abzuschätzen.

Obwohl es denkbar einfach wäre, sich in Stereotypen zu verlieren, wenn man über “Creative Hackney” spricht – und glaubt uns, wir kämpfen hart gegen die Versuchung an – weist der Stadtteil tatsächlich eine überdurchschnittlich hohe Dichte an etablierten und neuen kreativen Talenten auf und ist daher ein ziemlich nützliches Barometer für die Entwicklungen in dieser Szene. In der Tat haben all unsere Interviews in Verbindung mit der Ausstellung British Design 1948-2012 im V&A unabsichtlich irgendeine Verbindung zu Hackney. Auch Harry Thalers Atelier befindet sich in diesem verleumdeten, missverstandenen Bezirk.

Designed in Hackney Day ist im Prinzip die reale Form einer Reihe gleichen Namens, die seit März 2012 auf dezeen.com läuft. Dabei wird nicht nur versucht, die Vielfalt des in Hackney praktizierten Designs zu zeigen, sondern auch aktuelle Themen und Herausforderungen der kreativen Community im sich wandelnden London zu beleuchten.

Zugegebenermaßen gibt es zurzeit noch wenig Details, aber das Event findet am 1. August im Hackney House statt. Neben Vorträgen, Gesprächen, Performances und DJ Sets hilft ein Pecha-Kucha-Abend dabei, die Vielfalt und Vitalität des Viertels zu stärken. Wir hoffen bloß, dass alle Beteiligten die Möglichkeit nutzen, nicht nur den Stadteil zu vermarkten – was wahrscheinlich durchaus ein Hintergedanke ist -, sondern vielmehr ernsthaft zu erforschen und zu analysieren, wie es um die Community steht und wohin sie sich wohl noch entwickeln wird.

Communities wie Hackney entwickeln sich zwangsläufig natürlich; ihr Wachstum wird durch eine Mischung verschiedener günstiger Faktoren bestimmt. Doch irgendwann kommt unweigerlich ein Moment, an dem diese Faktoren nicht mehr so gewinnbringend sind… Was dann?

Außerdem wächst die Zahl der freischaffenden “Kreativen” und sie werden irgenwann genauso global und vergänglich wie die Märkte, in denen sie aktiv sind. Fragen, wie die Communities auf Herausforderungen wie beispielsweise erschwingliche Ateliers, eine geeignete Infrastruktur oder den Kontakt zu Kunden reagieren, werden immer wichtiger und immer dringender. Ganz egal, ob in Berlin, New York, Eindhoven… oder eben Hackney.

Deshalb finden wir es toll, dass solch ein Event organisiert wird und sind gespannt, was dabei herauskommt.

Mehr Infos (wenn sie bekanntgegeben werden) gibt’s unter www.designedinhackney.com.

Designed in Hackney Day 2012

Designed in Hackney Day 2012

 



Designausbildung an der ECAL/University of Art & Design Lausanne

Thursday, March 29th, 2012
Storage is Armour tyre Totan Kuzaembaev Fantastical Investments by Droog and Metahaven

Storage is Armour von Totan Kuzaembaev. Teil von Fantastical Investments von Droog und Metahaven

Im September präsentierte droog im Rahmen des Projekts Fantastical Investments einen diamantenbesetzten Autoreifen. Wir befürchten, die lieben Leute von der ECAL/University of Art & Design Lausanne könnten das Projekt da ein klein wenig zu wörtlich genommen haben, denn dort kann man seinen Master of Advanced Studies (MAS) in – man kann es kaum glauben – Luxus und Design machen! Hallo? Luxus und Design?

Vergesst also alles, was ihr in unserem Post “Warum Gestalten?” @ HFBK Hamburg gelernt habt. Oder lieber nicht…

In der Kursbeschreibung bezeichnet die ECAL die Schweiz als Vorreiter für Exklusiv- und Luxusgüter. Diese Beauptung lässt im (smow)blog HQ tausend Alarmglocken schrillen und entlarvt den Kurs unserer Ansicht nach als wenig mehr als den Versuch der Schweizer Hersteller, deren Erfolg ja auf ihrem Ruf begründet ist, qualitativ besonders hochwertig zu sein, ihre Marke durch das Anpreisen der “Schweizer Qualität” zu erweitern – egal, ob sie wirkliche Qualität bieten oder nicht. Daher vermuten wir, dass die Definition der ECAL von Luxus sich stark auf den Preis und entsprechende Assoziationen bezieht. Ein kurzer Blick auf den ein oder anderen “Industriepartner” würde wahrscheinlich unsere schlimmsten Befürchtungen bestätigen. Wir werden hier lieber nicht ins Detail gehen, immerhin lesen Anwälte diesen Blog…

Wir haben prinzipiell kein Problem mit Unternehmen, die mit jungen Designern zusammenarbeiten, um zu sehen, welche Ergebnisse, welche neuen, innovativen Formen oder Methoden für die Marke entwickelt werden können. Dies ist ein zentraler Bestandteil von Passionswege auf der Vienna Design Week. Und Passionswege ist für uns immer ein Highlight auf der Vienna Design Week.

fortune vienna design week passionswege lobmeyr mark braun

Fortune von Mark Braun für J. & L. Lobmeyr bei Vienna Design Week Passionswege 2010

Wir haben aber sehr wohl ein Problem damit, wenn Hochschulen 8000,- Schweizer Franken für einen neunmonatigen Kurs verlangen, der Themen wie “Traditionelles Know-How” oder “Luxus und Einrichtung” beinhaltet, aber nicht das Modul “Gibt es Luxus?”. Wahrscheinlich, weil es ihn nicht gibt…  Es handelt sich dabei doch nur um einen Marketing-Begriff wie “kontrollierter Anbau” oder “qualitätsgeprüft”, der von Immobilienmaklern und all jenen geliebt wird, für die ihre Verkaufsprovision wichtiger ist, als dem Kunden etwas zu verkaufen, das tatsächlich gut ist.

Wir würden behaupten, dass es durchaus qualitativ hochwertige Produkte gibt, die aufgrund ihres Materials und ihrer Fertigungsweise so teuer sind; Produkte, die von einer breiten Bevölkerungsgruppe begehrt sind und aufgrund ihrer unvermeidlichen Unerreichbarkeit das beliebte “Luxus”-Label tragen. Und dann gibt es da diese auffällig geschmacklosen, extravaganten Teile, die die meisten von uns wahrscheinlich mit neureichen Russen und Fußballern assoziieren. Ja, man kann sein Auto verchromen lassen, aber das zeigt nur, dass man ein geschmackloser Schnösel ist, der am besten gemieden werden sollte. In unserer modernen, schnellen, medienbestimmten Welt verwischen Marketing-Fuzzis gerne diese Grenzen. So werden hohe Preise oft mit Qualität und das bloße Image mit dem Wesentlichen verwechselt. Deshalb wird in dieser Welt beispielsweise auch das Bauhaus eher mit “Luxus” gleichgesetzt als mit dem Versuch, unsere Herangehensweise an kreative und produktive Branchen zu verändern.

Die Ergebnisse dieser Realitätsverzerrung sind sichtbar auf jeder Möbelmesse bei Herstellern scheußlicher Ledersofa-Ensembles oder geschmackloser Regale, die mit leeren Floskeln wie “Luxus für Ihr Wohnzimmer” oder “Harmonie für Ihr Zuhause” angepriesen werden. Wohingegen Möbelhersteller, die wirkliche Qualität zu bieten haben, das Wort “Luxus” nie benutzen würden. Das müssen sie auch gar nicht: Sie bieten nämlich Qualität. Und das ist letztlich doch das, was wir alle wirklich wollen – ganz egal, ob bei Möbeln, Autos, Beziehungen, Hotels oder unserem Mittwochabend-Döner und -Bier…

Wassily Chair Marcel Breuer

Wassily Chair von Marcel Breuer. Luxus? Oder einfach Bauhaus-Design?

Man kann den Kurs natürlich auch als Antwort auf die zurzeit raue Realität der Designer sehen und als Möglichkeit, Produkte zu diversifizieren und mit einem höheren Verkaufspreis herzustellen. Wir verstehen aber einfach nicht, wieso ein Designer einen Studienkurs für notwendig erachten sollte, um das zu erreichen. Wir haben heute ungefähr Tausend Szenarien durchgespielt, doch für uns bleibt das ganze einfach nur erschreckend…

Um fair zu bleiben, müssen wir sagen, dass wir bis jetzt mit niemandem gesprochen haben, der in das ganze involviert ist, weder Studenten, Dozenten oder Industriepartner. Doch wir werden es tun, denn wir möchten einfach mehr darüber wissen, die Motivation verstehen… Und fragen: Warum? Und für wen?



(smow)offline: “gute aussichten – junge deutsche fotografie” Georg Brückmann

Monday, August 2nd, 2010
Eames Lounge Chair by George Bruckmann. A delightful combination of paiting, photography and mind games.

Eames Lounge Chair von Georg Brückmann. Eine wunderbare Kombination aus Malerei, Fotografie und Gedankenspielchen.

Illegale Kopien von Designklassikern sind ein Thema, das uns nicht nur hier im (smow)Blog sondern generell im globalen (smow)Netzwerk immer wieder beschäftigt.

Oder besser gesagt, wann ist ein Designklassiker ein Designklassiker?

Beim HGB Rundgang in Leipzig im Februar wurden wir mit einer unerwarteteten und ungewöhnlichen Interpretation dieser Frage in Form des “Eames Lounge Chair” von Georg Brückmann konfrontiert.

Wir waren begeistert.

Und nicht nur wir waren beeindruckt von Brückmanns Arbeit. Im Oktober 2009 wurde seine Serie “in situ” für eine der wichtigsten und angesehensten deutschen Fotografie-Ausstellungen: “gute aussichten – junge deutsche fotografie” 2009/2010 ausgewählt.

Nach 10 Monaten und 6 Stationen in 3 Ländern, öffnet die letzte “gute aussichten” Ausstellung der 2009/2010 Tour am Donnerstag, dem 29. Juli im Art Foyer DZ Bank in Frankfurt am Main.

Bis zum 11. September können Besucher die Arbeiten von Georg Brückmann und den sieben anderen Künstlern, die aus 91 Bewerbungen von 33 deutschen Hochschulen ausgewählt wurden, anschauen.

Im Vorfeld der Ausstellungseröffnung haben wir Georg Brückmann in seinem Atelier in Leipzig-Lindenau getroffen. Und sind auch gleich zu Beginn in einen dicken Fettnapf getreten.

Wie alle Formen von “Design” bauen auch die bildenden Künste auf Innovation und neuen Ideen wenn sie überleben wollen.

Wir dachten, Brückmann malt auf Fotos.

Tut er nicht.

Still life with beer by George Brückmann. The objects are real, have been painted and then photographed

Stillleben mit Bier von Georg Brückmann. Die Objekte sind real, wurden angemalt und dann fotografiert.

Ursprünglich bemalte er die Objekte, überzog sie mit der gleichen Farbe und fotografierte sie anschließend. So hat er wunderbare, undurchsichtige, voluminöse Szenen irgendwo zwischen Realität, Malerei und Fotografie geschaffen.

Dann ging er dazu über, Objekte anzumalen, die im Bewusstsein des Betrachters dann in andere Objekte weitergesponnen werden, bevor er sich mit dem Thema Designklassiker bzw. der Beziehung zwischen Designklassikern und Nicht-Designklassikern auseinandersetzte.

Wir wollen den Reiz der Arbeiten nicht zerstören, indem wir den Entstehungsprozess verraten. Aber Georg Brückmann malt Designmöbelklassiker so, dass durch die Komposition des endgültigen Fotos “normale” Objekte in Kultmöbel verwandelt erscheinen.

Die Bilder der Stühle an sich sind nicht sonderlich akkurat, die Proportionen und Formen weichen oft von den Originalen ab. Aber das spielt keine Rolle. Man erkennt sie dennoch, findet sie attraktiv, gibt ihnen einen Wert – einen Wert, der auch die rauen und rudimentären Kulissen scheinbar veredelt.

Brückmanns Arbeit befasst sich mit der “imaginären Erweiterung” von einem Objekt in ein anderes. Das erreichen die Werke durch das Zusammenspiel von Perspektive, Kontext, Kunst und der Wahrnehmung des Betrachters. Sei es ein Pappkarton der zu einem Liegestuhl wird oder eine schlichte Gartenliege die Le Corbusiers LC 4 Chaiselongue wird.

Charles und Ray Eames’ Lounge Chair, der F 51 von Walter Gropius und Mies van der Rohes Barcelona Chair sind nur drei der Designklassiker, die Brückmann reinterpretiert hat… Oder besser gesagt, die er erweitert oder aufgewertet hat von weniger wertvollen Alltagsgegenständen zu Designklassikern die wir alle kennen.

In Brückmanns Worten: “Hier wird der Gegenstand zu dem, was er hätte werden können, was er sein könnte, sein wollte oder gar sollte.”

Unser Interview mit Georg Brückmann über seine Arbeit, gute ausichten und seine Zukunft gibt es auf den (smow)Kulturseiten.

Die Ausstellung “gute aussichten – junge deutsche fotografie 2009/2010” ist bis zum 11. September im Art Foyer DZ Bank in Frankfurt am Main zu sehen.

Le Corbusier LC 4 by George Brückmann

Le Corbusier LC 4 von Georg Brückmann



(smow)offline: Design? Kunst?

Tuesday, July 13th, 2010

Jeder, der schon mal mit einem älteren Verwandten in einer Kunstgalerie war, kennt diesen Satz: “Das könnte ich auch!!”

Ein Satz, dem normalerweise die Frage folgt: “Ist das wirklich Kunst?”

Unter den Möbeldesign Philosophen, einer elitären Gruppe, zu der wir denken, dass wir dazu gehören, kommt die parallele Frage auf: “Ist das wirklich Design?”

Frank Schreiner: Consumers Rest.

Consumers Rest von Frank Schreiner: Design? Kunst?

Wir treffen regelmäßig auf “Konzeptstücke” welche ehrlicherweise Kunst sind.

Sie werden vielleicht als Designermöbel vermarktet.

Sind aber trotzdem Kunst.

Auch wenn wir als Expertern den Unterschied sofort erkennen, kann es für den Laien schwer werden.

Das Grundproblem ist eigentlich die verwaschene Grenze zwischen Kunst und Design.

Gewiss hat die aktuelle Vitra Design Museum Ausstellung “Die Essenz der Dinge. Design und Kunst der Reduktion.” auch ein paar Kunststücke, welche sich zwischen die Designermöbeln mogeln.

Dankbarerweise haben wir trotzdem in der Vergangenheit Design in Designstudios und Kunst in Kunstgalerien gefunden, bei denen klar ist, was es ist.

Throwzini aus dem Berliner / Münchener Design Studio Adam und Harborth für Konstantin Slawinski ist Design.

Untitled vom Leipziger Marco Voss ist Kunst.

Behalte die beiden im Gedächtnis und die Verwirrung wird für immer vergessen sein.

Aber: Erwarte nicht von deiner Großmutter es jemals zu verstehen.

Throwzini von Adam und Haborth

Throwzini by Adam and Harborth

Design

Design

Untitled by Marco Voss

Untitled von Marco Voss

Art

Kunst



(smow)offline: Charlotte Perriand in der Schweiz

Thursday, July 1st, 2010
Charlotte Perriand with Le Corbusier und Pierre Jeanneret

Charlotte Perriand mit Le Corbusier und Pierre Jeanneret

Wahrscheinlich ist die Pariser Architektin und Designerin am besten für ihre Kooperationen mit Le Corbusier bekannt, mit dem sie zusammen die moderne Bewegung in Europa voran getrieben hat. Nicht zuletzt ist Charlotte Perriand für die Umsetzung der modernen Möbelideen von Le Corbusier verantwortlich und hat somit die Tradition von minimalem gebogenem verchromten Stahl und Ledermöbeln mitbegründet.

Die bekanntesten Werke ihrer Zusammenarbeit sind die von Cassina produzierten LC4 Chaiselongue, LC2 Sessel und der LC7 Drehstuhl welche Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand ehemals für ihr “Maison la Roche” in Paris kreiert haben.

Die Kollaboration zwischen Charlotte Perriand und Le Corbusier war jedoch nur eine Station im Leben und der Karriere. Es folgten Zusammenarbeiten mit Fernand Leger und Jean Prouvé sowie Stationen in Moskau, Japan, Vietnam und Brasilien.

LC4 by Charlotte Perriand Le Corbusier and Pierre Jeanneret through Cassina

LC4 von Charlotte Perriand, Le Corbusier und Pierre Jeanneret hergestellt von Cassina

Ihre Zeit in Brasilien wird in einer Ausstellung im Gewerbemuseum in Winterthur zum Thema gemacht. Eröffnung ist am 4. Juli.

“Charlotte Perriand und ihre Spuren in Brasilien” wurde einer Wohnung gewidmet, welche Sie Anfang der 60er Jahre in Rio de Janeiro designt und gebaut hat. Die Kuratoren der Ausstellung haben die Wohnung im Maßstab 1:2 nachgebaut um so Charlotte Perriands Herangehensweise an Arbeit und Design zu ergründen.

Am 16. Juli eröffnet das Museum für Gestaltung, Zürich die Ausstellung “Charlotte Perriand: Designer, Photographer, Activist”. Die Ausstellung fokussiert sich mehr auf das Möbeldesign, die Fotografie und das soziale Engagement von Charlotte Perriand.

Zusammen bieten die Ausstellungen eine seltene Chance mehr über die wenigen Frauen zu erfahren, die sich in dieser hierarchischen Männerdomäne etabliert haben. Das Frauenwahlrecht wurde erst 1944 in Frankreich eingeführt – zu dieser Zeit hatte Charlotte Perriand, sowie die Pariserin Eileen Gray sich bereits einen Namen gemacht und einen entscheidenden Teil zur Moderne beigetragen.

“Charlotte Perriand und ihre Spuren in Brasilien” ist im Gewerbemuseum Winterthur vom 4. Juli bis zum 22. August zu sehen.

Charlotte Perriand Designer, Photographer, Activist ist im Museum für Gestaltung in Zürich vom 16. Juli bis zum 24. Oktober zu besichtigen.

Und die beiden Museen sind nur 25 KM von einander entfernt – also ein schöner Tagesausflug an einem Feiertag.



(smow) offline: Gewinnen Sie einen Vitra Organic Chair

Tuesday, June 22nd, 2010

Organic Chair von Charles Eames und Eero Saarinen für Vitra

Es ist vielleicht nicht das bekannteste Werk, weder von Charles Eames‘ noch von Eero Saarinen, nichtsdestotrotz ist der “Conversation Chair” von 1940 ohne Zweifel ein wichtiges Stück des Möbeldesigns aus dem 20ten Jahrhundert.

Der Stuhl wurde für den “Organic Design in Home Furnishing” Wettbewerb des New York Museum of Modern Art designt. Er war eine Studie und einer der ersten Versuche mit formbarem Kunststoff von Eames und Saarinen.

Zu dieser Zeit war die Technologie aber einfach noch nicht ausgereift und die Ideen von Charles Eames und Eero Saarinen konnten erst zehn Jahre später umgesetzt werden: Charles Eames mit den Glasfaser/Kunststoff-Sesseln für Herman Miller und Eero Saarinen mit demTulpen Stuhl für Knoll.

Tulip chair by Eero Saarinen for Knoll

Tulpen Stuhl von Eero Saarinen für Knoll

Der Vollständigkeit halber sollten wir auch noch George Nelson‘s Swag Leg Chair erwähnen. Das Design und die Technologie basiert stark auf der des Conversation Chair.

Zurzeit wird der Stuhl von Vitra als “Organic Chair” verkauft. Der Stuhl von Eames und Saarinen bleibt ein selbstbewusster Klassiker, der in alle privaten und geschäftlichen Räume passt.

Und Sie können einen gewinnen.

Das Designer Möbel Verkäufer Netzwerk “Creative Inneneinrichter” – zu welchem (smow) gehört – stellt einen “Organic Chair” als Hauptpreis ihres “Mein Weg ins VitraHaus” Wettbewerbs zur Verfügung.

Der zweite Preis ist ein Vegetal von Ronan and Erwan Bouroullec und der dritte Preis ist ein Panton Chair.

Die Regeln sind denkbar einfach: Dokumentieren Sie ihre Reise zum VitraHaus; der einfallsreichste, originellste und kreativste Beitrag gewinnt.

Also egal ob Sie mit einem Fallschirm auf dem VitraHaus landen wollen, oder die Alpen im Hannibalstyle auf Elefanten überqueren wollen, registrieren Sie sich einfach auf der Creative Inneneinrichter Website und laden Sie ihre Fotos/Videos/Zertifikate hoch.

Details finden Sie unter “Mein Weg ins VitraHaus

Although Jasper Morrison built a bus stop next to teh VitraHaus - travelling by bus probabyl wont win you the Organic Chair

Auch wenn Jasper Morrison eine Bushaltestelle neben dem VitraHaus gebaut hat, eine Busreise wird wohl nicht für den ersten Platz reichen.



(smow)offline: Panton by Vitra im Wasserschloss Klaffenbach

Monday, May 31st, 2010
Verner Panton

Verner Panton

Verner Panton hat in seiner Karriere mit vielen Designermöbelherstellern zusammengearbeitet. Sein Name wird allerdings zumeist mit Vitra verbunden.

Nicht zuletzt wegen seines wegweisenden Panton Chairs.

Die Ausstellung “Panton by Vitra” im Wasserschloss Klaffenbach in Chemnitz bietet Besuchern einen Einblick in das Leben und Arbeiten eines der wichtigsten und einflussreichsten Nachkriegsdesigner aus Europa.

Panton by Vitra im Wasserschloss Klaffenbach, Chemnitz

Panton by Vitra im Wasserschloss Klaffenbach, Chemnitz (Foto: Heiko Hillig)

Als Verner Panton noch Student war, arbeitete er in Arne Jacobsens Büro und war an der frühen Entwicklung des Ant Chairs beteiligt. Nach dem Abschluss seines Studium ging Verner Panton seinen eigenen Weg mit Zwischenstopps in Norwegen, Tenerifa und Frankreich. 1963 zog Verner Panton nach Basel und hat dort nicht nur ein neues Zuhause, sondern mit Vitra auch einen Hersteller für seinen Panton Chair gefunden.

Eine fruchtbare Kooperation für beide Seiten.

Verner Panton hatte bereits Mitte der 50er Jahre mit der Entwicklung des Panton Chairs begonnen, konnte aber niemanden davon überzeugen den Stuhl zu produzieren. Für Vitra war der Panton Chair das erste Projekt bei dem Sie zusammen mit dem Designer an der Entwicklung des Produkts gearbeitet haben. Diese neue Herangehensweise definierte den Start des Unternehmens.

Panton by Vitra im Wasserschloss Klaffenbach -Eröffnungsveranstaltung (photo: Heiko Hillig)

Panton by Vitra im Wasserschloss Klaffenbach - Panton Chair und Living Tower (Foto: Heiko Hillig)

Das Verhältnis von Verner Panton zu Vitra entwickelte sich mit der Zeit vom rein geschäftlichen hin zum privaten. Verner Panton gestaltete in den späten 60er Jahren das Interieur der Baseler Wohnung des Vitra Vorsitzenden Rolf Fehlbaum – jeder Raum wurde mit einer anderen Farbe gestaltet und möbliert.

Mit verschiedenen Werken und Fotografien erklärt “Panton by Vitra” den Hintergrund zu den wichtigsten Kollaborationen zwischen Verner Panton und Vitra und erweckt den Designer und die Zusammenarbeit zum Leben.

Ein sprichwörtlicher Höhepunkt – besonders für Kinder – von “Panton by Vitra” ist das erkletterbare Wohnzimmer.

“Panton by Vitra” im Wasserschloss Klaffenbach ist bis zum 20. Juni geöffnet.

Wasserschloß Klaffenbach
Wasserschloßweg 6
09123 Chemnitz
+49 (0)371 26635-0



(smow)offline: Herbert Hirche, Strahlend Grau

Tuesday, May 25th, 2010
Strahlend Grau Herbert Hirche Exhibition, Museum der Dinge Berlin

Strahlend Grau Herbert Hirche Ausstellung, Museum der Dinge Berlin

Weil sich unser Artikel über den neuen London Bus aufgrund einer gebrochenen Wasserleitung verspätet, haben wir uns entschieden, stattdessen den Eindruck eines typischen Nutzers der London Busse wieder zu geben.

“Typisch. Man wartet stundenlang, und dann kommen zwei auf einmal. Schuld an alledem ist Ken Livingstone!”

Noch vor der Eröffnung der Retrospektive von Dieter Rams mit dem Titel “Less and More: Das design ethos von Dieter Rams“, besuchten wir die Eröffnung einer zweiten Ausstellung, die sich dem Leben und dem Werk eines früheren Designers aus dem Hause Braun widmet.

Die Ausstellung “Strahlend Grau” über Herbert Hirche im Werkbundarchiv Berlin ist eine wunderbar kompakte Übersicht über einen Designer, der neben seiner relativen Unbekanntheit doch ebenso wichtig wie Dieter Rams, Egon Eiermann oder Ludwig Mies van der Rohe ist – um nur drei der großen Altmeister des Deutschen Designs zu nennen, mit denen Herbert Hirche zusammen arbeitete.

Und es ist ein passender Anlass um Herbert Hirches 100. Geburtstag zu feiern.

Geboren in Görlitz am 20. Mai 1910, studierte Herbert Hirche an der Bauhaus Universität in Dessau und Berlin. Nach der Schließung der Institution im Jahre 1933 schloss er sich dem Team seines früheren Professors Ludwig Mies van der Rohe an und blieb dort bis Mies van der Rohe 1938 in die USA floh. Nach einem Jahr als Freelancer arbeitete er schließlich in Egon Eiermanns Büro bis Eiermann Berlin 1945 wegen der nahenden Roten Armee verließ.

Strahlend Grau: Herbert Hirche on the roof of Bauhaus Dessau, 1932

Strahlend Grau: Herbert Hirche auf dem Dach des Bauhaus Dessau, 1932

Einen Arbeitgeber an ein totalitäres Regime zu verlieren ist Unglück – zwei zu verlieren erscheint wie ein Fluch.

In den Nachkriegsjahren war Herbert Hirche stark am Wiederaufbau Berlins beteiligt. Daneben lehrte er erst an der Hochschule für angewandte Kunst in Berlin-Weißensee und anschließend an der staatlichen Akademie für bildende Künste in Stuttgart, wo er auch als Rektor von 1969 bis 1971 tätig war.

Kuratiert von Nicola von Albrecht, präsentiert “Strahlend Grau” eine chronologische Reise durch Herbert Hirches Leben, wunderbar illustriert mit Original Briefen, Dokumenten und Fotografien. Eines der Highlights war für uns ein Brief von Egon Eiermann, der bescheinigte, dass Hirche in seinem Büro anheuern dürfe – kleine Dinge, die das sonst so abstrakte Bild über das Leben eines anderen zum … Leben erwecken.

Strahlend Grau Herbert Hirche's contribution for the exhibition Interbau Berlin, 1957

Strahlend Grau Herbert Hirches Beitrag für die Ausstellung Interbau Berlin, 1957

Und “Strahlend Grau” ist voll mit solchen Momenten.

Überhaupt nicht voll ist die Ausstellung an Möbeln.

Das liegt vor allem daran, dass viele von Herbert Hirches Arbeiten nie den Prototyp-Status überschritten haben und weil sein Erbe meist nur in Papierform vorliegt.

Trotz alledem beinhaltet die Ausstellung vier Werke von Herbert Hirche aus der aktuellen Richard Lampert Kollektion: den Hirche Barwagen, 1953 Lounge Chair, H57 Armchair und den Rattansessel “Santa Lucia”.

Soweit wir wissen, sind dies die einzigen Stücke von Hirche, die derzeit produziert werden. Und dass, obwohl Herbert Hirche für Hersteller wie Knoll, Wilkhahn oder Wilde + Spieth gearbeitet hat.

Richard Lampert war selbst auch vor Ort und erzählte uns, wie er auf Herbert Hirche aufmerksam wurde – glücklicherweise nicht durch lange Recherchen in staubigen Archiven auf der Suche nach kommerziellen Möglichkeiten von vergessenen Designs.

Nein, Richard Lamperts Einführung in die Arbeiten von Herbert Hirche fand während eines langen Abends in einer geselligen und gar nicht staubigen Umgebung in Stuttgarts legendärem Restaurant “Santa Lucia” statt.  Ein Restaurant, für das Hirche nicht nur einmal, sondern zwei mal das Interior Design konzipierte und für welches er den Rattan Stuhl entwarf.

Anfangs skeptisch, war Richard Lampert doch so beeindruckt von dem Stuhl, dass er am folgenden Tag noch einmal zum Restaurant zurückkehrte um nachzufragen, wo der Stuhl herkäme.

Rattan chair Santa Lucia by Herbert Hirche

Rattan Chair Santa Lucia von Herbert Hirche für Richard Lampert

Und so begann eine wunderbare Beziehung, die schließlich in der Auszeichnung mit dem “Classic Innovation” Award auf der IMM 2010 in Köln für den Relaunch des H57 Armchair mündete.

Solche Anekdoten bringen uns immer zum Schmunzeln, weil sie zeigen, dass gutes und ehrliches Design immer dem aktuellen Hype, Starnamen und großen Marketing-Budgets überlegen sind. Und das gibt uns Hoffnung für die Zukunft.

Herbert Hirche Strahlend Grau: In every drawer a gem

Herbert Hirche: Strahlend Grau

“Strahlend Grau” ist weder eine umfangreiche Ausstellung, noch ist es eine Ausstellung, die passiv betrachtet werden kann. Ein Besuch von “Strahlend Grau” bedeutet aktives Suchen und Bedenken der präsentierten Informationen. Aber der Aufwand ist es wert und es gibt einige wahre Kostbarkeiten zu entdecken.

Und noch wichtiger: es ist eine wunderbare Einführung zu einem Designer, der mehr Ansehen verdient als er momentan bekommt und zu einer Ära des Deutschen Designs, das weit mehr zu bieten hat als viele Leute meinen.

“Strahlend Grau” läuft im Werkbundarchiv – Museum der Dinge, bis 13. September.

Werkbundarchiv – Museum der Dinge
Oranienstraße 25
10999 Berlin

Öffnungszeiten: Fr, Sa, So, Mo 12 – 19 Uhr

www.museumderdinge.de

Strahlend Grau: Herbert Hirche's 1953 lounge chair from Richard Lampert

Strahlend Grau: Herbert Hirches 1953 Lounge Chair von Richard Lampert