Archive for the ‘Produkte’ Category

Morgen Kinder wird’s was geben… Mittagsschlaf in einer Fatboy Hängematte!

Saturday, November 26th, 2011

Fatboy kam 2002 mit nur einem einzigen Produkt auf den Markt, wuchs dann nicht nur zu einer der prägnantesten Marken im Designermöbelbusiness heran, sondern entwickelte sich dank der ständig wachsenden Produktpalette auch bald hin zu dem Experten für Relaxen und Entspannen schlechthin.

Und was könnte ein schöneres Weihnachtsgeschenk sein als eine Oase der Ruhe und Entspannung?
Die Sache ist klar: Wir wollen mehr Fatboys unter den Weihnachtsbäumen sehen!

Um die Entscheidung etwas leichter zu machen, haben wir eine kleine Fatboykunde vorbereitet:

Fatboy – The Original

Wie der Name schon vermuten lässt, liegen die Ursprünge der Fatboy-Famile beim “The Original”. Von Jukka Setälä aus wasser- und schmutzabweisendem Hi-Tech Nylon designt, ist der Fatboy The Original eine wunderbare und komfortable, zudem moderne Interpretation des klassischen Bean Bags.

fatboy the original

Fatboy The Original

Fatboy – Buggle-up

Für alle, die das Fatboy-Gefühl drinnen UND draußen genießen möchten, ist Buggle-up von Alex Bergman die Lösung: Er ist wie “The Original” aus wasser- und schmutzabweisendem und somit außenbereichgeeignetem Polyester gefertigt. Außerdem ist er resistent gegen UV-Strahlen. Mit Hilfe von zwei Gurten kann Buggle-up in sitzender Position fixiert und – sehr praktisch – transportiert werden.

fatboy buggle-up

Fatboy Buggle-up

Fatboy – Knäpsäck

Für alle, denen Bequemlichkeit wichtiger ist als Ordnung, könnte Knäpsäck von Fatboy – die Decke, die zugleich Tragesack ist – das Lieblingsgeschenk in diesem Jahr werden. Picknicken nach dem Fatboy-Prinzip funktioniert nämlich so: Man lege einfach seine Siebensachen in die Mitte der Decke, ziehe an der Kordel und trage den sackartigen Knäpsäck zum gewünschten Ziel. Und wenns nach Hause geht, das gleiche Spiel…

fatboy knapsack open

fatboy knapsack closing

fatboy knapsack closed

Fatboy – Headdemock

Nach der Modernisierung des Bean Bags richtete Fatboy seine Aufmerksamkeit auf ein anderes für professionelle Faulpelze unverzichtbares Möbelstück: Die von Alex Bergmann entworfene Hängematte Headdemock von Fatboy ist nicht nur ein schönes, sondern auch praktisches Designobjekt – sie bietet genug Platz für mehrere Personen bis zu insgesamt 200 kg, ist der perfekte Ort für einen Mittagsschlaf, für einen Drink und um schon mal vom Sommer zu träumen…

fatboy headdemock

Fatboy Headdemock

 



Morgen Kinder wird’s was geben…

Wednesday, November 23rd, 2011

Unverzichtbar an Weihnachten sind auf jeden Fall Pfefferkuchen, Glühwein und Weihnachtslieder in Endlosschleife. Aber auch unsere (smow)Blog-Reihe mit den besten Geschenkideen für Weihnachten gehört irgendwie dazu.

Mit unfehlbarem Taktgefühl und Gespür für den Zeitgeist haben wir in den letzten beiden Jahren die Herzen von Generationen von (smow)Blog-Lesern für uns gewinnen können. Und wir haben hart daran gearbeitet, an diesen Erfolg anknüpfen zu können.

Na ja,… um ehrlich zu sein, hatten wir schon in Betracht gezogen, unsere Geschenkekategorie in diesem Jahr wegzulassen, aber die (smow) Designermöbelkollektion ist innerhalb der letzten 12 Monate so rasant gewachsen, dass wir den Anlass doch ganz gerne nutzen wollten, um unsere Lieblingsneuheiten vorzustellen.

In den nächsten Tagen werden wir an dieser Stelle also einige der neuen Produkte präsentieren und sie – wie könnte es zu dieser Jahreszeit anders sein? – vor allem auf ihre Tauglichkeit als Weihnachtsgeschenke prüfen.

Wer bei unseren diesjährigen Empfehlungen nicht fündig werden sollte, darf sich gerne hier in unseren alten Posts zum Thema nach Ideen umsehen.

christmas is coming the goose is getting- at
Und was werden Sie in diesem Jahr auspacken?

 



Neue Räume Zürich 2011

Monday, November 21st, 2011

Die letzte Station unserer Herbsttour 2011 führte uns zu Neue Räume in Zürich, der größten und vermutlich auch verwirrendsten Möbeldesignmesse der Schweiz.

Wir wissen es wirklich zu schätzen, dass die Organisatoren versuchen, es mit Neue Räume allen recht zu machen, indem sie eine breite Palette an Produkten, Herstellern und Designformen ausstellen. Theoretisch hätte uns das auch gefallen, doch derart viel auf so kleinem Raum zusammenzubringen, oder besser zu quetschen, funktioniert in unseren Augen einfach nicht.

Entweder muss der Raum größer werden – um so Ausstellern und Besuchern sowohl ausreichend Platz für die Präsentation als auch die Aufnahme des Gezeigten zu bieten – oder es müssen verstärkt Schwerpunkte gesetzt werden.

Fest steht, die Schweiz braucht eine vernünftige Möbeldesignmesse. Die Schweiz verfügt über eine lange Designtradition und einige wirklich exzellente Hersteller. Und was läge da näher als das auch ganz groß auszustellen? Uns pesönlich liegt außerdem so viel daran, weil wir Europa gerne von der Mailänder Zentralgewalt und den damit einhergehenden verstaubten Zwängen befreit sehen wollen. Aber wir brauchen mehr lokale und auf Qualität ausgerichtete Designmessen, um die Designszene von Mailand abzunabeln. Zurzeit schafft das Neue Räume noch nicht.

Ein schönes Beispiel dafür, inwiefern Neue Räume nicht so richtig funktioniert hat, ist das “Design in the City”-Programm. Die Idee dahinter war, Ausstellungsobjekte der Messe in die Läden der Stadt zu bringen. Eine schöne Idee. Eigentlich… Wenn aber beispielsweise Shell aus der Röthlisberger Kollektion in irgendwelchen Kleidergeschäften in der Stadt zum Einsatz kommt, sollte man das auch bekannt machen. Andernfalls haben alle nur Augen für die Pullover. Vielleicht bemerkt der eine oder andere noch, dass sich die Pullover in einem schönen Stück zeitgenössichem Design befinden. Aber mehr…? Das ist eine schlechte Informationspolitik.

Das Programm war einfach nicht interaktiv genug und bezog sein Publikum zu wenig ein. Außerdem bleibt für uns unklar, wem mit dem “Design in the City”-Programm eigentlich geholfen werden sollte: Den Herstellern? Den Händlern? Der Züricher Bevölkerung? Uns?

Wie gesagt, Neue Räume ist eine schöne Messe, aber es hapert an einem klaren und konsequenten Konzept.

Abgesehen davon hat sich unser Trip nach Zürich aber definitiv gelohnt. Wir konnten nicht nur einige interessante neue Stücke und Hersteller entdecken, wir kamen außerdem in den Genuss einiger sehr interessanter und unterhaltsamer Gespräche mit so manch einem Teilnehmer. Dazu bald mehr.

Unser Highlight der Züricher Messe war auf jeden Fall das aus der Installation “Tape” des Studios numen/for use entwickelte Sitzsystem “TUFT”. Aus der Weiterentwicklung der Klebebandstruktur von Sven Sonke, Christoph Katzler und Nikola Radelikoric seit der Vienna Design Week 2009 ging ein wirklich wunderbares labyrinthartiges öffentliches Sitzsystem hervor. Hier würden wir eigentlich gerne eine Schmetterling-Metamorphose-Analogie benutzen, aber das wäre zu einfach.

Wir werden in den kommenden Tagen noch mehr über Neue Räume Zurich posten. Für den Moment gibt es aber schon ein paar Fotos…



Design for Use, USA

Tuesday, November 8th, 2011
Design for Use USA catalogue

Design for Use, USA. Das Cover von Alexander Girards Katalog.

Vom 20. März bis 25. April 1951 fand in Stuttgart die erste Nachkriegsausstellung zum Thema moderne amerikanische Inneneinrichtung und Haushaltsgeräte statt.

Vom New York Museum of Modern Art organisiert, zeigte die Ausstellung mit dem Titel “Design for Use, USA” einen Querschnitt amerikanischen Gebrauchsdesigns – und somit ein Who is Who der amerikanischen Designer Mitte des 20. Jahrhunderts: Charles Eames. George Nakashima. Ray Eames. George Nelson. Eero Saarinen. Isamu Noguchi. Etc.

All das wird in einem von Alexander Girard geplanten Ausstellungskonzept und Katalog präsentiert.

Neben einer durchaus ansehnlichen Liste von Ausstellungsobjekten, war und ist die Ausstellung auch aus einer ganzen Reihe anderer Gründe interessant.

Zuallererst weil sie bereits zwei Jahre bevor Willi und Erika Fehlbaum ihren “folgenreichen” Ausflug nach New York unternahmen, stattfand – sie kamen damals mit den Grundsteinen für Vitra im Handgepäck zurück.

(Man stelle sich mal vor… wenn jemand in Stuttgart etwas mehr unternehmerisches Gespür gezeigt hätte…. Es gäbe kein Vitra.)

Zweitens brachte die Ausstellung die Designermöbelindustrie im Nachkriegseuropa in Gang.

Im Artikel “The “Advance” of American Postwar Design in Europe: MoMA and the Design for Use, USA Exhibition 1951–1953″1 behauptet Gay Mcdonald, dass die Ausstellung nur stattfand, um Amerika im Rahmen des Marshall Plans in Europa populär zu machen und liest man die MoMa Pressemitteilung2 von 1951, kann man das auch nur schwer leugnen.

Soweit wir das richtig interpretieren, exportieren die Amerikaner ihre Kultur ja auch schon seit jeher mit größter Leidenschaft in den Rest der Welt – sei es die Blue Jeans, Hamburger oder unterdrückende Sicherheitskonzepte im Namen der Freiheit…

Und natürlich haben sie auch ihre eigenen Sportarten entwickelt, anstatt einfach die von anderen Kulturen zu übernehmen.

Aber wir vertrauen auf die meisten Europäer und, ja, auch auf die meisten Amerikaner, dass sie intelligent genug sind, ihre eigenen Schlussfolgerungen und Meinungen zu bilden.

Unabhängig von den Motiven finden wir, dass die Ausstellung genau das Richtige zur richtigen Zeit war. Damals war Amerika nämlich, ungeachtet des Krieges, der Motor im weltweiten Produktdesign. Und das MoMa war zweifelsohne die Institution, die die größte Rolle dabei gespielt hat, amerikanische Designinnovationen in der Welt zu verbreiten.

1951 waren weite Teile Europas mit dem Wiederaufbau beschäftigt – schnelle und effiziente Lösungen im Möbel- und Produktdesign waren also äußerst gefragt.

upholstred chair georeg nelson herman miller
“Upholstered chair” von George Nelson für Herman Miller, gesehen im Design for Use, USA Katalog

Gay Mcdonald zitiert eine Quelle, die besagt, dass die Ausstellung von 60.000 Menschen besucht wurde. Das klingt vielleicht gar nicht so viel, aber man muss bedenken, dass es 1951 war. Damals gab es noch keine Billigflieger, die für 20 Euro nach Stuttgart fliegen. Und die “Designindustrie” war damals auch noch nicht so weit wie heute.

Und Vitra war zu der Zeit noch eine unwichtige, kleine Baseler Firma im Aufbau. – 60.000 Besucher waren für die Zeit einfach fantastisch.

Was leider nicht aufgezeichnet wurde, ist, wer alles kam und was sie mitgenommen haben.

Für so gut wie jede wichtige und einflussreiche Manchester Band der späten 1970er und frühen 1980er können die Ursprünge zurück zum Sex Pistol Konzert am 4. Juni 1976 in der Lesser Free Trade Hall geführt werden; und so können wir (Romantiker) uns sehr gut vorstellen, dass “Design for Use, USA” das europäische Möbeldesign der 50er und 60er Jahre genauso stark beeinflusst hat.

Ohne Aufzeichnungen kann man leider nur mutmaßen, wie die Langzeitfolgen für die Besucher der Ausstellung konkret aussahen.

Nach Stuttgart tourte die Ausstellung weiter durch Europa: nach London, Paris, Zürich und zur Mailänder Triennale. Die Tatsache, dass keiner die Chance ergriff und die Produktionslizenzen für Europa übernahm, lässt sich möglicherweise darauf zurückführen, dass alles noch zu neu war, zu anders.

Jedenfalls ist es naheliegend, dass mit der Ausstellung ein Prozess der Sensibilisierung losgetreten wurde, der letztlich auch den Weg für Vitra und den Erfolg mit dem Verkauf der Möbel von Eames, Nelson, Noguchi und all den anderen ebnete.

Ganz sicher aber liegt hier der Ausgangspunkt für Wilde + Spieths erfolgreiche Vermarktung von Egon Eiermanns Stühlen. Egon Eiermann begann mit seiner Teilnahme an der “Wie Wohnen?”-Ausstellung, 1949/50,  in Stuttgart und Karlsruhe öffentlich gegen Massenproduktion zu arbeiten. Viele seiner Designs stammen definitiv aus der Mitte der 1940er Jahre und Eieramann war dabei zweifelsfrei von dem, was er zu der Zeit aus und über Amerika las, beeinflusst.

Wir sagen nicht, dass er irgendetwas kopiert hat, aber Eiermann und Eames haben definitiv auf ähnlichen Feldern geforscht und expermentiert. Obgleich Eames ein wenig schneller und erfolgreicher war.

Damals hätte das freilich kaum jemand so betrachtet. 1951 haben sich gerade einmal 153 Stück von Eiermanns SE 3 (dem heutigen SE 42) verkauft; und das hauptsächlich an Architekten. In den folgenden Jahrzehnten stieg der Verkauf dann nicht nur dramatisch an, Eiermanns Stuhldesigns – mit ihren unleugbaren Bezügen zu Eames’ Entwürfen -  entwickelten sich außerdem bald zu europäischen Designklassikern.

Aber wieder können wir eigentlich nicht beweisen, dass Design for Use, USA etwas damit zu tun hatte.

design for use usa charles eames rar sideboard
Ein RAR und ESU Bookcase von Charles und Ray Eames, gesehen im Design for Use, USA Katalog

Zusätzlich zur Wegbereitung für ein neues Verständnis von Inneneinrichtung, beeinflusste “Design for Use, USA” Europa hinsichtlich neuer Technologien und Geschäftsmodelle. Es wurden Möbel aus Plastik geformt und Designermöbelhersteller in der Tradition von Hermann Miller etablierten sich.

Wir haben zwar keine bestätigten Aussagen darüber, ob Arne Jacobsen bei der Ausstellung anwesend war;  aber man kann nicht leugnen, wie hingebungsvoll er sich den synthetischen Materialien, die zwischen 1950 und 1960 auf den Markt kamen, gewidmet hat.  Das hat er außerdem ganz meisterhaft mit der guten alten dänischen Handwerkstradition zusammengebracht. Das Ei und der Schwan sind wohl die besten Beispiele dafür.

Auch wenn unsere Argumentation etwas lückenhaft ist, kann man doch sicher davon ausgehen, dass die europäische Möbelindustrie ohne “Design for Use, USA” etwas länger gebraucht hätte, auf eigenen Füßen zu stehen – und das wahrscheinlich mit weniger interessanten Produkten.

design for use usa slinky richard t james
Slinky von Richard T James: war auch Teil der Design for Use, USA Ausstellung

1. Gay McDonald “The “Advance” of American Postwar Design in Europe: MoMA and the Design for Use, USA Exhibition 1951–1953″ Design Issues: Volume 24, Number 2 Spring 2008. Seiten 15-27

2. “MUSEUM’S “DESIGN FOR USE, U.S.A.” EXHIBITION SAILED FOR EUROPE JANUARY 5″ http://www.moma.org/docs/press_archives/1483/releases/MOMA_1951_0001_1951-01-04_510104-1.pdf

3. Arthur Mehlstäubler “Egon Eiermann – der deutsche Eames?” in Egon Eiermann (1904 – 1970)



Mailand 2011: Stand-Aufbau mit Nils Holger Moormann

Monday, August 29th, 2011

Einmal im Monat fahren wir auf eine Messe. Wir wollen nicht immer – müssen aber. Wir schauen uns Möbel an, denken uns ein paar billige Witze aus, schießen ein paar seltsame Fotos und fahren wieder nach Hause.

Aber was heißt es eigentlich, einen Messestand zu organisieren? Wie wichtig ist die Messepräsenz? Sind unser schlechter Humor und die armseligen Fotos respektlos? Diese und andere Fragen wollten wir beantworten und Moormann beim Aufbau ihres diesjährigen Standes auf der Möbelmesse Mailand helfen. Wobei “helfen” vielleicht zu viel gesagt ist.

The secret plan....

Der geheime Plan...

Die Moormänner hatten vier Tage für den Aufbau geplant. Wir stießen an Tag drei hinzu. Das Außengerüst war, wie man es von Moormann erwartet, eine unkomplizierte Holzkonstruktion, die Wände aus schwarzem Vorhangsstoff und alles war zum Glück bereits an seinem Platz als wir am Sonntag morgen ankamen. Unser Beitrag bestand darin, beim Aufbau des 3,5 x 5 Meter FNP-Regals, das die Rückwand des Standes bildete, zu assistieren.

Das größte Problem für Moormann war aber sowieso nicht der Aufbau des Standes sondern die späte Bestätigung aus Mailand, wie groß der Messestand tatsächlich sein würde. “Wie jedes Jahr waren wir uns im Vorfeld absolut sicher, dass wir einen größeren Stand bekommen würden”, erklärt Nils Holger Moormann. “Und dann kam die Information, dass es doch wieder nur der kleine Stand ist. Das war schon ein Schock.” Zuvor hatte Moormann bereits drei Monate Planung in das Standdesign investiert. Die Bestätigung der Standgröße kam erst zehn Tage vor Veranstaltungsbeginn.

Also zimmerte Nils Holger Moormann höchstpersönlich schnell ein neues Konzept zusammen. “Ich war inspiriert davon, dass alle nur noch Neuigkeiten zeigen. Das ist zwar spannend, aber auch idiotisch, denn Möbel brauchen Zeit. Sie müssen ausdefiniert werden und man muss ganz viel darüber nachdenken. Dieses schnell schnell neu neu machen birgt die Gefahr so zu enden wie die Modebranche mit zwei oder drei oder vier Kollektionen pro Jahr. Das kann es doch nicht sein.”

Typisch Moormann sah die Antwort in Mailand so aus: Auf dem Stand wurden zwölf neue Produkte präsentiert, von denen die meisten allerdings verhüllt waren und erst 2028 fertiggestellt werden. Angeblich. “Ich schaffe unheimlich gern einen Ort mit Humor, an dem man staunen kann und überlegt ‘Meint der das Ernst?’… Das finde ich fast genauso wichtig wie gute Produkte.”

Konrad Lohöfener und Christian Neumeier, die zwei Moormänner, die Nils Holgers Konzept umsetzen durften, arbeiten im wahren Leben als Designer in der Produktentwicklung bei Moormann. Sie beschäftigen sich sozusagen damit, gute Designs in “massenproduzierbare” Möbel umzuwandeln – ein unsichtbarer und wenig glamouröser (aber kritischer) Aspekt der Designmöbelbranche.

In Mailand kreisten Konrads and Christians Gedanken weniger um die nächste Generation von Moormann-Produkten als darum, Moormanns Verkaufsschlager FNP gerade ins rechte Licht zu rücken. An ihrem Blick für Details konnte man sehr schön sehen, was den Homo sapiens ssp. Designer vom Rest der Tierwelt unterscheidet. Ein paar Mal hätten wir gesagt, ok passt. Hat es aber nicht. Und Konrad und Christian haben weiter ausgeglichen bis es wirklich gepasst hat.

Als die Hitze in Messehalle 20 immer unerträglicher wurde – wir dürfen nicht vergessen, dass die Außentemperatur an diesem Tag Anfang April 31 Grad betrug – bestanden die letzten Aufgaben des Tages darin, die Rosie Lamps am FNP zu befestigen und das Firmenlogo an der Vorderseite des Standes anzubringen… Keine leichte Aufgabe in fünf Metern Höhe und nachdem wir bereits viele Stunden Leitern hoch und runter gestiegen waren, Gerüste verschoben und ein 17 m² großes Regal zusammengebaut hatten.

FNP by Axel Kufus from Nils Holger Moormann

Ist es den Aufwand wert?

Nils Holger Moormanns Antwort ist ein lautes Ja. “Für uns ist Mailand wichtig, weil wir hier den Export haben und die Kunden, die wir sonst wahrscheinlich das ganze Jahr über nicht sehen würden, hier treffen.”

Hat Moormann nie in Betracht gezogen, den begrenzten Raum und die Unflexibilität der Messe zurück zu lassen für einen eigenen Platz in der Stadt, bei dem sie mehr Planungssicherheit haben?

Das Nein ist genauso laut. “Jedes Detail des Standkonzeptes ist genau überlegt – auch wenn es sehr einfach aussieht. Alles muss bei uns stimmen. Von daher wäre es tragisch, wenn zu wenig Besucher kommen würden. Hier auf der Messe hat man die Garantie dass viele Besucher und vor allem auch die internationale Presse kommen.”

Nachdem wir nun unseren eigenen Schweiß in das Projekt investiert haben, können wir dem nur zustimmen: Wir wären auch ziemlich enttäuscht wenn der Stand nicht von so vielen Menschen wie möglich gesehen und bewundert werden würde. Und das obwohl wir in keinerlei Hinsicht finanziell am (Miss-)Erfolg des Standes beteiligt sind.

So haben wir uns nach achteinhalb Stunden getaner Arbeit als ehrenamtliche Moormänner vom Stand verabschiedet und auf den Weg in die Stadt gemacht. Ein kaltes Bier hatten wir uns verdient. Oder vier. Im Zug haben wir den Tag noch einmal Revue passieren lassen. Obwohl wir nicht garantieren können, dass unsere Fotos in Zukunft besser oder unsere Witze lustig werden, versprechen wir, dem Aufwand und der Zeit, die in einem solchen Stand stecken, in Zukunft mehr Respekt zu zollen.



Möbelmesse Mailand 2011: Konstantin Grcic @ Vitra

Friday, June 17th, 2011

Zu den auffälligsten neuen Vitra-Produkten in Mailand gehörte der Waver von Konstantin Grcic.

Es gab schon einmal eine Kooperation des Designers mit Vitra im Rahmen des Vitra Edition Projektes, aber Waver ist Konstantin Grcics erstes kommerzielles Produkt für Vitra. Der für den Outdoor-Bereich entworfene Stuhl erinnert stark an die Ästhetik von “Lifestyle” Sportarten, seine Formensprache schlägt zweifelsohne neue Wege ein, aber er ist auch unglaublich bequem.

Im zweiten Teil unseres Interviews mit Konstantin Grcic haben wir über Waver, die Kooperation mit Vitra und die Bedeutung der Möbelmesse in Mailand gesprochen.

(smow)blog: Fangen wir von vorne an: Was ist der Hintergrund zum Waver?

Konstantin Grcic: Waver ist Teil eines viel größeren Vitra-Projekts: Outdoormöbel. Vitra hat zwar Produkte die auch draußen eingesetzt werden können, aber keine speziellen Outdoor-Möbel. Ich hatte die Idee, als wir angefangen haben, mit Vitra zu sprechen. Wir wollten zusammen arbeiten – aber woran? Ich fand die Outdoor-Idee gut, weil es da auch eine gewisse Freiheit in der Typologie gibt. Die Vitra Home Collection ist von den Klassikern dominiert, die so stark sind, dass man sich nur sehr schwer gegen sie behaupten kann, also dachte ich ich gehe nach draußen…

(smow)blog: … die Eames im Wohnzimmer lassen und in den Garten gehen …

Konstantin Grcic: Genau. Ich gehe nach draußen und mache mein Ding. Waver ist ein individuelles Stück. Der Rest der Kollektion, an der wir noch arbeiten, wird mehr eine Familie sein. Als individuelles Produkt hat der Waver mehr Freiheit, denn man muss nicht dieselbe Geometrie oder Grammatik auf verwandte Produkte anwenden.

(smow)blog: Wir können uns gut vorstellen, dass ein Projekt wie der Waver verschiedene Herausforderungen mit sich gebracht hat…

Konstantin Grcic: Klar! Das größte Problem ist das UV-Licht, das sehr aggressiv ist. Aber wir wollten natürlich, dass Waver ein Produkt ist das draußen benutzt werden kann, ohne dass die Farben mit der Zeit verblassen. Es war entsprechend kompliziert ein Material zu finden dass sowohl UV-resistent als auch robust genug ist. Bei dem Waver muss das Material ein großes Gewicht tragen, so etwas muss man erstmal finden. Letzen Endes konnten wir ein passendes Material in Italien auftreiben.

(smow)blog: Kann man sagen, dass Konstantin Grcic endlich bei Vitra angekommen ist? Oder war das nie ein erklärtes Ziel von Ihnen?

Konstantin Grcic: Ja, ein bisschen. Ich habe Vitra als Firma immer bewundert und ja, ich hatte auch immer den Wunsch oder Traum, mit Vitra zu arbeiten. Und dann passiert es. Es ist nicht länger ein Traum sondern Realität – mit all den alltäglichen Problemen die Design mit sich bringt.

(smow)blog: Unsere letzte Frage stellen wir allen in Mailand: Ist die Mailänder Möbelmesse noch wichtig?

Konstantin Grcic: Doch, ja. Aber ich muss zugeben, dass ich nicht viel mitbekomme, weil ich einfach keine Zeit habe. Ich denke aber, dass die Messe nach wie vor sehr wichtig ist, weil einmal im Jahr alle hierher kommen. Auch wenn alles ein großer Hype ist, der alles größer macht als es eigentlich ist, definiert die Messe doch den Rhythmus der gesamten Branche. Wir Designer fangen im Mai mit den Vorbereitungen für das nächste Jahr an. Wenn es Mailänd nicht gäbe, würden einige Sachen sicher auf der Strecke bleiben.

Waver by Konstantin Grcic for Vitra

Waver von Konstantin Grcic für Vitra



neu bei smow: Ball Chair von Eero Aarnio

Wednesday, June 8th, 2011

Studenten. Wir lieben sie!

Aber etwas besser als Studenten sind arme Akademiker.

Denn genauso wie ein Mann, der nachts alleine im Wald ist, sich auf seinen Verstand und seinen Einfallsreichtum verlassen muss um Wärme und Nahrung zu finden, so muss ein Designer, der seine ersten Schritte als Freelancer macht, sich auf seine Talente und seine Intuition verlassen, um nicht zu erfrieren. Oder zu verhungern.

Ball Chair by Eero Aarnio; a room within a room regardless where you are

Ball Chair by Eero Aarnio; a room within a room regardless where you are

So, oder so ähnlich, malen wir es uns gerne aus, wie Eero Aarnio sein wohl wegweisendstes Design entwickelt hat: den Ball Chair.

Helsinki, 1962. Der junge Eero und seine Frau haben eine Wohnung, aber keinen passenden Stuhl für das Wohnzimmer.
Also beschließt er, einen zu bauen.

Das Ergebnis war der Ball Chair — oder Globe Chair — eines der meistgeliebtesten und wiedererkennbarsten Stuhl-Designs des 20. Jahrhunderts.

Aarnios Ball Chair ist allerdings mehr als ein ungewöhnliches Design: es ist in vielerlei Hinsicht der Vorläufer eines Möbeldesign-Konzeptes, in dem Möbel ein Zufluchtsort sind, ein Ort der Sicherheit und der Behaglichkeit. Moderne Interpretationen sind zum Beispiel Lese + Lebe von Moormann oder die hohe Version von Ronan und Erwan Bouroullecs Alcove Sofa von Vitra.

Vitras “Net’n'Nest”-Bürodesign-Konzept basiert auch zu einem großen Teil auf den Grundlagen des Ball Chair.

Er besteht aus einer Fiberglashülle, die innen mit Stoff und Kissen ausgekleidet ist. Ball Chair ist eine perfekte Ergänzung für jedes Haus und jedes Büro.

Oder jede Studentenwohnung.

Ball Chair from Eero Aarnio

Ball Chair von Eero Aarnio



Möbelmesse Mailand 2011: Roll and Hill

Monday, April 25th, 2011

Wie Ihr wisst, sind wir große Fans des Brooklyner Designers Jason Miller.

Und von seiner Lichtbude Roll and Hill.

Roll and Hill wurde 2010 als Hersteller moderner High End Beleuchtung gegründet – mit dem Ziel eine “amerikanische Perspektive” in den globalen Beleuchtungsmarkt zu bringen. Zur Zeit sind Arbeiten von sechs Designstudios im Programm.

In Mailand haben Roll and Hill ihre zweite Kollektion präsentiert. Oder zumindest den ersten Teil der zweiten Kollektion. Zwei weitere Stücke werden auf der ICFF im Mai in New York vorgestellt. Außerdem stellen Roll and Hill die Beleuchtung für die ICFF Bar. Vitra stellt die Möbel.

In Mailand vorgestellt wurden Endless von Jason Miller (ein modulares Beleuchtungssystem das sowohl eine Wand als auch eine Hängeleuchte sein kann), Knotty Bubbles von Lindsey Adelman und Odds & Ends von Jason Miller. In New York werden sie durch Arbeiten von Paul Loebach und Jonas Damon ergänzt.

Unser Highlight ist auf jeden Fall Endless. Das Stück ist so schön selbstbewusst und funktioniert wahrscheinlich in kommerzieller wie auch in heimischer Umgebung sehr gut.

Natürlich nur wenn der entsprechende Platz vorhanden ist, sodass sich das Licht voll entfalten kann.

In Mailand haben wir kurz mit Jason Miller über die neue Kollektion, seinen Messeauftritt und das erste Jahr von Roll and Hill gesprochen.

roll and hill

Fuorisalone Mailänder Designwoche 2011: Roll and Hill

(smow)blog: Warum haben Sie Roll and Hill gegründet?

Jason Miller: Im Prinzip habe ich Roll and Hill aufgebaut, weil es zwar eine Menge richtig guter Arbeiten in New York gab, aber leider in den USA nur begrenzte Möglichkeiten für Designer. Roll and Hill sollte Designern die Möglichkeit geben ihre Arbeiten professionell herstellen zu können.

(smow)blog: Im Moment vertreten Sie sechs oder sieben Designstudios. Werden Sie regelmäßig von Designern angesprochen, die in das Portfolio aufgenommen werden möchten?

Jason Miller: (lacht) Ja, ja! Von Anfang an, seit wir unsere Gründung publik gemacht haben.

(smow)blog: Das ist ja auch eine Bestätigung Ihrer Idee. Die Firma gibt es jetzt seit gut einem Jahr: Gab es positives Feedback? Sind Sie zufrieden mit den Reaktionen?

Jason Miller: Absolut. Die erste Kollektion wurde sehr gut angenommen, die zweite wird gerade hier in Mailand vorgestellt.

(smow)blog: Warum wollten Sie in Mailand ausstellen?

Jason Miller: Weil Europa ein Riesenmarkt ist.

(smow)Blog: Kommen die Käufer nicht nach Amerika?

Jason Miller: Nein, es gibt kein wirkliches Äquivalent in den Staaten. Wir haben zwar Möbelmessen, aber die sind viel kleiner und haben meist nur amerikanische Besucher. Es gibt einfach keine Alternativen für Mailand.

(smow)blog: Arbeiten Sie mit den Jason Miller Studios noch an anderen Projekten – außer Licht? Oder haben Sie komplett auf Beleuchtungsdesign umgeschwenkt?

Jason Miller: Wir machen auch noch andere Sachen. Und es wird ein paar Jahre dauern, bis Roll and Hill so läuft wie es laufen sollte. Bis dahin werde ich sicher sehr wählerisch sein in der Auswahl der Projekte. Aber ja, das Jason Miller Studio gibt es noch und es geht ihm gut.

(smow)blog: Das freut uns. Wir wünschen viel Erfolg mit der neuen Kollektion.

Weitere Information zu Roll and Hill und der neuen Kollektion gibt es unter www.rollandhill.com

Jason Miller from Roll and Hill

Jason Miller (Dritter von links) von Roll and Hill



Möbelmesse Mailand 2011: Azucena

Monday, April 18th, 2011
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Battibius von Luigi Caccia Dominioni für Azucena

Die Geschichte von Azucena beginnt im Jahre 1947 als eine Gruppe junger Mailänder Architekten anfing eigene Möbel und Einbauten für ihre Häuser zu bauen.

Azucena arbeitete mit Zulieferern aus Industrie und Handwerk zusammen um eine Kollektion moderner und manchmal auch hochexperimenteller Stücke zusammenzustellen und zählt zu den ersten Designmöbelherstellern Italiens.

Und wohl auch Europas.

Während es aber viele der Firmen die nach ihnen kamen zu weltweitem Ruhm gebracht haben und zum Maßstab für italienische Designkultur wurden, blieb Azucena eigentlich ein Mailänder Geheimtipp; und eine Firma die wohl kaum ein Messebesucher auf dem Radar hat.

Ironie des Schicksals.

Wenn nicht gar Symbolik.

Besonders wenn man die Azucena-Kollektion mit vielen Produkten vergleicht, die auf dem Salone 2011 neu vorgestellt werden.

Luigi Caccia Dominionis Battibius ist zum Beispiel ein wunderbar leichter, gebogener Eisensessel aus dem Jahr 1959.

Oder Catilina ein genauso einfacher aber eleganter Stahl- und Lederstuhl.

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Lampada Poltrona von Luigi Caccia Dominioni für Azucena

Ein weiteres Highlight für uns ist Dominionis Lampada Poltrona aus dem Jahr 1979 – eigentlich ein Lederriemen mit eingebauter regelbarer Messinglampe. Und ein Schalter.

Die Idee ist dass Lampada Poltrona über einen Stuhl, Beistelltisch oder Kissen gelegt werden kann. Eine mobile Leselampe. Genial.

Bis heute wurden alle Azucena Produkte von nur drei Leuten entworfen – alle Azucena Mitgründer: Luigi Caccia Diminioni, Corrado Corradi Dell’Acqua und Ignazio Gardella.

Eine Tatsache die auch langsam zu ihrem größten Problem wurde … auch Designer und Architekten werden einmal älter.

Also ist Azucena eine Kooperation mit einem neuen Designer eingegangen: Konstatin Grcic.

Aus unserer Sicht eine potentiell sehr gute Entscheidung wenn man die bestehende Kollektion mit Konstantin Grcics Interpretation von reduziertem minimalistischen Design vergleicht.

Die erste Frucht dieser Zusammenarbeit wurde in Mailand auf der Fuorisalone 2011 vorgestellt.

Der Raumteiler Entre-Deux aus eloxiertem Aluminium ist elegant und schlicht zugleich. Das Design spiegelt die Tradition von Azucena und die bereits bestehende Kollektion wider.

Er soll reserviert erscheinen und Respekt erweisen. Wir finden, er ist ein großartiges erstes Produkt. Weitere Stücke sind in Entwicklung.

Wenn sie so gut sind, wie sie theoretisch sein sollten, werden sie dem Namen Azucena alle Ehre machen.

Und sie sollten dafür sorgen, dass in Zukunft ein paar mehr Messebesucher den Weg zur Via della Passione finden.

(Was natürlich auch ironisch und symbolträchtig wäre …)

Weitere Informationen zu Azucena gibt es unter www.azucena.it

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Entre-Deux von Konstantin Grcic für Azucena

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Entre-Deux in Kombination mit Catilina Bassa von Luigi Caccia Diminioni



Die Reisen des jungen Verner (Panton Chair junior)

Saturday, April 16th, 2011

Zu den bekanntesten und wahrscheinlich karrieretechnisch relevantesten Phasen in Verner Pantons Leben gehören seine Reisen durch Europa.
Nach dem Studium an der Royal Academy of Fine Arts in Kopenhagen gab Verner Panton seine Stellung bei Arne Jaobsen auf, baute seinen VW Bus in ein mobiles Studio um und tourte durch Europa… und lernte dabei viele Designer und Hersteller kennen.

Natürlich war es nicht diese Erfahrung allein, die seine späteren Arbeiten beeinflusst hat, aber die Reisen haben das bewirkt was solche Erfahrungen immer bewirken: sie haben ihn offener gemacht für neue Ideen, neue Ansätze und neue Möglichkeiten.

Und so den Europäer Verner Panton geformt.

Vor diesem Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass Verner Pantons Arbeiten auch so toll reisen.
Es liegt schließlich in den Genen.

Auf der Leipziger Buchmesse konnten wir exlusiv einen Blick in den Reisebericht von einem von Verner Pantons jüngeren Stühlen werfen, der demnächst erscheint.

In “Über den Jordan” beschreibt Verner (Panton Chair junior) seine Abenteuer auf einem Road Trip von Stuttgart bis Jordaniens Hauptstadt Amman mit einer Gruppe Fremder.

Der illustrierte Roman ist eigentlich ein Kinderbuch, der freche direkte Stil macht viele der Geschichten aber auch für Erwachsene zu einem Lesevergnügen.

Obwohl das Buchprojekt noch in der Entwicklung steckt, konnten bereits die ersten Cosplayer mit fantasievollen Panton Chair Kostümen auf der Leipziger Messe gesichtet werden. Das kann nur Gutes heißen.

“Über den Jordan” von Verner (Panton Chair junior) wird erst im Herbst veröffentlicht, aber wir haben bereits ein paar Vorabdrucke.

Der erste ist hier zu sehen. Weitere vier gibt es exklusiv auf der smow Facebook Seite.

Bald erhältlich: Die Reisen des jungen Verner (Panton Chair junior)