Archive for the ‘Perludi’ Category

Mailand 2012: kidsroomZOOM! We Never Give Up!

Thursday, May 3rd, 2012

Eines unserer Highlights auf der Vienna Design Week im Oktober 2011 war die Ausstellung kidsroomZOOM!. Im Wesentlichen wurde dabei ein Apartment in der Wiener Innenstadt komplett mit Kindermöbeln eingerichtet. Wir waren allerdings nicht nur von den gezeigten Objekten beeindruckt, sondern vor allem vom Konzept. “Vergesst die Erwachsenen! Wir tun das nur für die Kids!” war die Message, die uns erreichte und der wir voll und ganz zustimmen können.

KidsroomZOOM! hat seinen Ursprung in Mailand, sodass wir bei der diesjährigen Messe nicht nur die Gelegenheit hatten, die aktuelle Ausstellung 2012 zu sehen, sondern auch mit Kuratorin Paola Noè zu sprechen und so etwas mehr über das Konzept herauszufinden.

(smow)blog: Wieso haben Sie sich für eine Designermöbelausstellung entschieden, die speziell für Kinder gemacht ist – und das in diesem Kontext?

Paola Noè: Meinen Lebensunterhalt verdiene ich als Kuratorin für Unduestrestell, einem zeitgenössischen Kunstprojekt für Kinder, hier in Mailand. Vor zwei Jahren traf ich Thomas Maitz von Perludi und wir entwarfen eine kleine kidsroomZOOM-Ausstellung, davon ausgehend ist das Projekt weiter gewachsen. Für uns ist es besonders wichtig, Möbel und Kunst für Kinder in einer möglichst realistischen, heimischen Umgebung zu präsentieren. Und so habe ich für die erste Mailand-Ausstellung im letzten Jahr Arbeiten von interessanten Herstellern und jungen Designern ausgewählt, um damit ein vollständiges Haus nur für Kinder einzurichten.

(smow)blog: Haben Sie mit der Auswahl der Räume begonnen und sich gedacht, ok, dies und jenes Produkt funktioniert darin gut und wird in die Ausstellung aufgenommen, oder haben Sie zuerst die Designer mit ihren Produkten ausgewählt und dann in den vorhandenen Räumen untergebracht?

Paola Noè: Ein bisschen von beidem… Im Laufe des Jahres habe ich Arbeiten gesammelt, von denen ich dachte, dass es interessant wäre, sie auszustellen. Wenn wir dann die Möglichkeit haben, eine Ausstellung zu veranstalten, muss ich aber abwägen, welche Objekte in den Räumen präsentiert werden können. Man kann ja leider nicht alles ausstellen, was man will; man kann es aber versuchen…

(smow)blog: Glauben Sie, dass die großen Möbelhersteller Kinder als Zielgruppe ernst nehmen oder ist die Ausstellung als Aufruf zu betrachten, dass sie damit beginnen sollten?

Paola Noè: Ich denke, es gibt viele Hersteller und Designer, die Kinder durchaus ernst nehmen. Aber hier in Italien beispielsweise ist das nicht zwangsläufig der Fall. Das ist merkwürdig, denn in den 1970ern hatten wir hier in Mailand Enzo Mari, Bruno Munar usw. Man kann also schon fast sagen, dass Design für Kinder in Italien entstanden ist, aber heute ist es leichter wirklich interessante Hersteller in anderen Ländern, wie zum Beispiel Schweden, Amerika, Österreich oder Frankreich, zu finden.

(smow)blog: Sie stellen ja aktuell in Mailand und Wien aus. Möchten Sie auch gerne noch in andere Städte oder ist dieser Halbjahresrhythmus gut so wie er ist?

Paola Noè: Ich suche immer nach neuen Gelegenheiten und Möglichkeiten, kidsroomZOOM weltweit zu präsentieren; zurzeit erkundige ich mich zum Beispiel nach Möglichkeiten in Südamerika. Es wäre aber auch schön, neue Locations in Europa zu finden, doch zurzeit ist das größte Problem die wirtschaftliche Situation, die die Organisation und Finanzierung einer solchen Ausstellung natürlich erschwert. Das ist zurzeit auf jeden Fall die größte Herausforderung.

(smow)blog: Dient der Name der Show We Never Give Up! in diesem Zusammenhang als Motivation für die Organisatoren?

Paola Noè: Die Organisation der zweiten Ausstellung war um einiges schwieriger als die erste, denn aufgrund der Krise war es für uns besonders schwer, Sponsoren und Partner zu finden. Doch wir dachten vor allem an die Kinder und ihre Zukunft – man kann nicht immer nur an die Wirtschaftskrise denken. Man muss etwas anderes zeigen. Deshalb haben wir beschlossen, nicht aufzugeben und dafür zu sorgen, dass die zweite Ausstellung realisiert werden konnte.



Vienna Design Week: kidsroomZOOM

Wednesday, November 16th, 2011

Eine der originellsten und unterhaltsamsten Ausstellungen auf der Vienna Design Week 2011 war definitiv der kidsroomZOOM.

Kuratiert von Paola Noè von der Galerie Unduetrestella Mailand und Thomas Maitz vom österreichischen Kindermöbelhersteller Perludi, gestaltete sich der kidsroomZOOM als entzückende, speziell für Kinder eingerichtete Jahrhundertwende-Wohnung in der Wiener Innenstadt.

Erwachsene durften in die Wohnung, wurden im Ausstellungskonzept jedoch nicht sonderlich berücksichtigt.

kidsroomZOOM bot mit Arbeiten von Herstellern und Designern, wie Thorsten van Elten, Rijada oder Nonah einen gelungenen Überblick über das gegenwärtige Kindermöbeldesign in Europa – und beweist dabei, dass es durchaus gute Alternativen zum billigen Ramsch aus dem Möbelhaus gibt.

Die Idee mit der “Kinder-Wohnung” entstand, um die internationalen Marken einmal nicht als Konkurrenten, sondern als Teil einer gemeinsamen Lösung für einen kreativen wie sicheren Ort für Kinder, zu zeigen. Das ist ein Konzept, das uns so erfrischend schien wie die in diesem Rahmen gezeigten Produkte.

Neben altbewährten Lieblingen, wie MAXintheBOX von Perludi oder Duck von Rijada, haben uns besonders die zwei intelligenten Schaumstoffmöbel Tukluk und Kubix begeistert.

Und dann war da natürlich noch der so herzzerreißend traurig dreinblickende Punch’n'Cuddle – eine langohrige, kaum identifizierbare Figur in Form eines Boxsacks – die also durchaus zum Draufhauen einlädt – eigentlich aber aussieht als müsste sie mal kräftig umarmt werden.

In Ergänzung zur eigentlichen Ausstellung, bot kidsroomZOOM am Samstag außerdem einen Papierspielzeug-Workshop an.

Aus dem Pressematerial geht hervor, dass das bereits der zweite kidsroomZoom war; der erste fand während der Fuori Salone 2011 statt, wo wir es wie so oft aufgrund der Menge anderer Veranstaltungen leider verpasst haben etwas davon mitzubekommen.

Und so bleibt nur zu hoffen, dass es den Veranstaltern gelingt, die Übung auf anderen Design Festivals zu wiederholen; wir jedenfalls halten das Konzept für sehr erfolgreich und wert die Aufmerksamkeit eines größeren Publikums zu erhalten.

Wir halten euch auf dem Laufenden.

Mehr Informationen gibt es unter kidsroomZOOM.com



Designers’ Open 2010: Perludi

Friday, December 3rd, 2010

CASPAR by Perludi @ Designers Open 2010

Bei der Designers’ Open 2009 entdeckte (smow) zum ersten Mal die österreichischen Hersteller Perludi, die damals Ihren ersten Auftritt in Leipzig hatten.

Seitdem ist auch deren wunderbares Produkt MAXintheBOX Teil der (smow) Kinderkollektion.

Augenscheinlich war die Designers’ Open 2009 auch sehr erfolgreich für Perludi, denn sie kamen zur Designers’ Open 2010 erneut zurück nach Leipzig.

Auf dem (smow)-Blog Schreibtisch benutzen auch wir einen Mini MAXintheBOX als Visitenkartenhalder. In Originalgröße kann der MAXintheBOX durch Ihr Kind vielseitig eingesetzt werden, wofür auch immer er gebraucht wird.

Entwickelt wurde er vor rund 10 Jahren, als der Perludi Designer Thomas Maitz auf der Suche nach Möbeln für seine eigenen Kinder war. Dabei wurde er mit dem Mangel an kinderfreundlichen Möbeln auf dem Markt konfrontiert. MAXintheBOX besteht im Wesentlichen aus 2 Elementen, die ineinander zu schieben sind und so einen unaufdringlichen Würfel bilden.

Getrennt kann jedes Element des MAXintheBOX als Stuhl, Tisch oder Verstauungselement genutzt werden.

Zusätzlich zum MAXintheBOX stellte Perludi bei der Designers’ Open 2010 seinen neuen Kinderschreibtisch “CASPAR” vor.

Durch die Möglichkeit, ihn zwischen 45 und 72 Zentimetern in der Höhe verstellen zu können, kann man CASPAR als einen Schreibtisch bezeichnen, der mit Ihrem Kind mitwächst – oder auch als einen Schreibtisch, der je nach Situation schnell verstellt werden kann. Jenachdem wofür er gerade benötigt wird.

CASPAR by Perludi - Detail

CASPAR by Perludi - Detail

Die Höhenverstellung erfolgt durch Gummiringe, die nach oben oder unten am Fuß des Tisches verschoben werden können. Die Ringe sitzen in vorgestanzten Rillen, die einen stabilen und sicheren Halt bieten.

Neben der Höhe kann außerdem jedes Tischbein individuell verstellt werden, sodass es möglich ist, dem Tisch eine Neigung zu geben – sofern gewünscht.

Und weil es keine Schrauben oder andere Befestigungsgegenstände gibt, können die Tischbeine einfach entfernt und innerhalb der Tischplatte verstaut werden. Das erleichtert den Transport und die Lagerung.

In den letzten Jahren haben wir bereits eine Vielzahl an Schreibtischen gesehen, die “mit Ihrem Kind mitwachsen”, jedoch ist CASPAR von Perludi ohne Frage der unkomplizierteste und benutzerfreundlichste, den wir je gesehen haben.

Und eine wunderbare Erweiterung des Perludi Sortiments.

Perludi MAxintheBOX videoMAXintheBOX by Perludi. Klicken umd das Video anzuschauen