Archive for the ‘Hersteller’ Category

Alessandro Barison – Panton Remake

Monday, December 5th, 2011

Unser englischer Blog hat im Sommer einen überaus unterhaltsamen “Summertime in Dark Lime” Panton Chair Wettbewerb veranstaltet. (Die Jury hatte auf jeden Fall Spaß.)

Der Gewinner unter den englischsprachigen Lesern war damals der italienische Designer Alessandro Barison alias abitudinicreative. Nachdem sein Cocktail “Spritz Upgrade” zum Sieger gekürt wurde, haben wir mit Barison gesprochen und interessante Dinge herausgefunden: Während seiner Zeit als Student an der Scuola Italiana Design (SID) hat Barison bei einem Wettbwerb teilgenommen, bei dem der Panton Chair umgestaltet und sein Anwendungsbereich erweitert werden sollte.

Was Barison und seine Kollegen präsentiert haben, hat uns wirklich gefallen: ein Panton Chair Trolley, also ein Panton Chair auf Rollen, den man überall hin mitnehmen kann. Man kann sogar den Platz unter dem Sitz als als Stauraum verwenden, et voilà: ein Vitra Panton Chair Trolley Koffer! Gibt es eine stylischere Art zu reisen?

Nie im Leben würde Vitra solch ein Objekt produzieren oder lizensieren oder überhaupt je etwas neues mit Verner Pantons Design machen. Aber uns gefällt die Idee wirklich und wir wollten sie gerne mit euch teilen.

Bariosn hat damals übrigens den zweiten Platz belegt.

Und ja, wir haben das wirklich erst entdeckt nachdem er gewonnen hatte.

Noch mehr Fotos auf Panton Chair Basis gibt’s unter Alessandro’s flickr page

Barison Ferrari trolley Vitra Panton Chair

Der Vitra Panton Chair als Reisetrolley!

barison_ferrari_trolley_Die Originalskizzen…

 

vitra panton chair dark lime

Alessandros Dark Lime Vitra Panton Chair in situ



Daphna Laurens – Cirkel

Saturday, December 3rd, 2011

Wie letzte Woche bereits angekündigt, haben wir es leider nicht zur Eröffnung von Cirkel von Daphna Laurens in der Galerie Gosserez in Paris geschafft. Wir waren bei der Eröffnung von Kibbuz und Bauhaus in Dessau. Allerdings waren Daphna Isaacs und Laurens Manders so nett uns einige Fotos ihrer Arbeiten zu schicken.

Wie treue Leser wissen, hüten wir uns davor, Möbel allein auf Grundlage von Fotos zu beurteilen. Eigentlich. Bei der Cirkel Kollektion können wir aber einfach nicht anders als sie als sehr vielversprechend zu bezeichnen.

Unser Highlight der Kollektion ist die “Leaning Lamp”. Die Leuchte sieht aus wie ein cooles, futuristisches 50er-Jahre-Sci-Fi-Objekt, das scheinbar mit der Wand verschmilzt – das Objekt steht auf nur zwei Beinen, weshalb die Wand als stabilisierendes Element herhalten muss. Obwohl sie nicht so aussieht, ist sie im Grunde eine Wandleuchte und wurde aus rein technischer Sicht auch als solche konzipiert. Ihr Zauber liegt in der Täuschung, die durch das Beingerüst erzeugt wird – ein Kunstgriff, der Form und Funktion voneinander löst und die Leaning Lamp fast zu einem Objekt macht, das eher als Skulptur denn als Leuchte überzeugt… Außerdem erinnert sie ihren Betrachter zuverlässig daran, dass jeden Augenblick Außerirdische eine Invasion starten könnten.

Die tatsächlichen Wandleuchten der Cirkel Kollektion – 01 und 02 – sind laut Daphna Laurens vom Bauhaus, spieziell von Laszlo Moholy Nagy inspiriert. Und wir können uns nicht vorstellen, dass dem irgendjemand widersprechen könnte. Dafür designt bei Tag als Kunstobjekt und bei Nacht als Leuchte zu brillieren, begeistert uns außerdem die integrierte Ablagefläche der Leuchten vollends. Wir lieben diese Leuchte zum einen, weil sie eine Ablagefläche beinhaltet, besonders aber, weil das Kabel der Lampe am anderen Ende dieser Ablage verläuft. So entsteht eine wunderbar schlichte Geometrie, die die kreisend scheinende Bewegung des Kegels auf gelungene Weise ergänzt.

Der “Coffee Table” strahlt in unseren Augen – ebenso wie die Leaning Lamp – eine frische 1950er Jahre Aura aus. Das liegt vielleicht an der schlichten Form der Tischbeine und der Holzmaserung des konischen Behälters, die uns so stark an die Mitte des vergangenen Jahrhunderts erinnern. Aber da ist noch etwas, was diesen Tisch so besonders macht. Wenn wir uns den Tisch ansehen, bleibt unser Blick immer wieder an der sattelartigen Tischplatte hängen. Tischplatten sind für gewöhnlich vollkommen eben und flach. Aber, siehe da, das müssen sie überhaupt nicht. Tischplatten können genauso gut konvex geformt sein. Und in diesem Fall ist die sanfte Krümmung ein entscheidender Faktor für die Reinheit der Form. Und das ist so gut gelungen, dass man nicht auf die Idee käme, irgendetwas wieder gerade biegen zu wollen.

Die Cirkel Kollektion wird durch drei Spiegel vervollständigt – Elefant, Eule und Maulwurf -, die auf den Metallspiegeln basieren, die im Rahmen der Copy Nature Ausstellung in Eindhoven gezeigt wurden.

Wir wollen das Wort “typisch” eigentlich vermeiden, aber nachdem Daphna Laurens in der Vergangenheit bereits bewiesen haben, dass sie es einfach verstanden haben, wie man Holz und Keramik miteinander verbindet – sind wir nun doch geneigt in der ebenfalls gekonnten Umsetzung dieser Kombination bei Cirkel ein fast schon typisches Form- und Materialverständnis zu diagnostizieren. Nach den Fotos zu urteilen ist Cirkel die nächste sehr starke, überzeugende Daphna Laurens Kollektion. Doch wir möchten uns unser endgültiges Urteil wie gesagt vorbehalten bis wir die Stücke tatsächlich vor uns gesehen haben.

Cirkel von Daphna Laurens ist noch bis zum 14. Januar 2012 in der Galerie Gosserez Paris zu sehen.

Mehr Infos und Fotos gibt’s unter: www.daphnalaurens.nl

daphna laurens cirkel coffee table

Daphna Laurens - Cirkel Coffee Table (Foto: Mike Roelofs)

 

daphna laurens cirkel wall light 02

Daphna Laurens - Cirkel Wandleuchte 02 (Foto: Mike Roelofs)

 

daphna laurens cirkel wall light 01

Daphna Laurens - Cirkel Wandleuchte 01 (Foto: Mike Roelofs)

 

daphna laurens cirkel leaning lamp

Daphna Laurens - Cirkel Leaning Lamp (Foto: Mike Roelofs)



Neue Räume Zürich 2011: Plinio il Giovane

Friday, December 2nd, 2011

Gelegentlich sehen wir etwas, das uns innehalten lässt. Bei Neue Räume Zürich war dieses Etwas der Mailänder Hersteller Plinio il Giovane.

Wir wissen, dass wir viel über Italiens überschätzte Position als Spitze des Designberges gemeckert haben. Doch ebenso wie die Italiener einen scheinbar unerschöpflichen Vorrat an korrupten Politikern haben, so scheinen sie auch in der Lage zu sein, ganz unerwartet hochwertige Designermöbelhersteller aus dem Boden zu stampfen.

Die aus Eiche handgefertigte Kollektion von Plinio il Giovane sieht nicht nur fantastisch aus, viele Stücke sind auch außergewöhnlich originell. Da merkt man mal, was alles entstehen kann, wenn sich Designer und Tischler zusammentun. Ein besonders schönes Beispiel für solch eine gelungene Symbiose ist Duetto, ein Ausziehsofa für zwei Personen von fast atemberaubender Schlichtheit.

Wie wir bestimmt schon mal erwähnt haben, sind wir nicht gerade große Fans massiver Holzmöbel. Doch die schlichte Genialität von Plinio il Giovane könnte uns dazu bringen, unseren Standpunkt noch einmal zu überdenken. In zweierlei Hinsicht….



Morgen Kinder wird’s was geben… Hätte Verner Panton uns je besucht, hätte er genau dort gesessen

Wednesday, November 30th, 2011

Wenn Violett die zweite Farbe der Trauer ist, dann sind Zitrusfarben die zweiten Farben von Weihnachten. Sei es das Orange einer Orange, das Gelb einer Zitrone oder das Dark Lime eines Vitra Panton Chairs.

Der Dark Lime Panton Chair wurde im Juli von Vitra als Sommer-Sonderedition 2011 in einer streng limitierten Auflage auf den Markt gebracht. Einige wenige Exemplare befinden sich noch im (smow)-Lager…

Und jetzt denken wir an den Weihnachtsbaum… Glühwein… engelsgleiche Stimmen, die den Raum mit einem sanften Lied erfüllen… und der Vitra Panton Chair in dark lime.

Was könnte festlicher sein?!

christmas vitra dark lime panton chair

Der Geist der Weihnacht kommt in Stimmung mit dem Vitra Panton Chair in Dark Lime



Morgen Kinder wird’s was geben… Ein angemessenes Geschenk für stolze Segler

Tuesday, November 29th, 2011

Wann ist ein Lounge Chair kein Lounge Chair? Wenn er eine Lobrede aufs Segeln ist.

Von Linda Steen und Lena Axelsson entworfen und vom norwegischen Hersteller Hødnebø produziert, verbindet der Spinnaker wunderbar die klassische Formensprache eines Lounge Chairs mit einem sozusagen upgecycelten Segeltuch.

Der Spinnaker Sessel wird von einem pulverbeschichteten Federstahlrahmen getragen, das Segeltuch ist auf drei Karbonstreben gespannt und die Kissenfüllung besteht aus Schaumstoff und Cospoflex, was insgesamt ein äußerst komfortables Sitzerlebnis schafft.

Auch wenn der Sessel nicht nur für alte Seebären gemacht ist, können grundlegende nautische Kenntnisse nicht schaden, wenn es daran geht, beim Rückenbezug zwischen Main Sail und Mylar Segeltuch zu wählen.

Zugegebenermaßen ist der Spinnaker nicht das prototypische Weihnachtsgeschenk; Aber wäre es nicht schön nach einem anstrengenden Tag in der rauhen See des Lebens bei einem Gläschen Gin in der Behaglichkeit des Spinnakers von erholsamen Segelturns zu träumen? Und wäre es nicht noch schöner dieses Gefühl zu verschenken?

hodnebo spinnaker chair
Der Spinnaker Sessel von Linda Steen und Lena Axelsson für Hødnebø

 

 



Morgen Kinder wird’s was geben… Freedom of Creation

Monday, November 28th, 2011

Janne Kyttänen wollte nie Lichtdesigner werden. Wie es das Schicksal so will, ist er jetzt bekannt für sein Lichtdesign.

Zum Glück beherrscht Janne Kyttänen die Kunst des 3D Druckens besser als die meisten Fachleute und hat so im Laufe der letzten zehn Jahre eine wirklich einzigartige Kollektion von Beleuchtungsobjekten geschaffen, die die ständigen Ausstellungen aller bedeutenden Designmuseen zieren. Und mit zahlreichen Varianten für Wand, Boden und Decke ist für jeden was dabei.

Einer der vielen Gründe, die Produkte von Freedom of Creation zu lieben, sind die von den Leuchten geworfenen Schattenmuster. Normalerweise ist ja die Beleuchtung der wichtigste Aspekt bei Lampen; bei Janne Kyttänens Arbeiten ist das nicht der Fall. Daher die Fotoauswahl unten…

Freedom of Creation – Palm Table Lamp

freedom of creation palm table lamp

Freedom of Creation - Palm Table Lamp

 

Freedom of Creation – Filament Lamp

freedom of creation filament lamp

Freedom of Creation - Filament Lamp

Freedom of Creation – 1597 Lamp

freedom of creation 1597 lamp

Freedom of Creation - 1597 Lamp

Freedom of Creation – Dahlia Lamp

freedom of creation dahlia lamp

Freedom of Creation - Dahlia Lamp



Morgen Kinder wird’s was geben… Mittagsschlaf in einer Fatboy Hängematte!

Saturday, November 26th, 2011

Fatboy kam 2002 mit nur einem einzigen Produkt auf den Markt, wuchs dann nicht nur zu einer der prägnantesten Marken im Designermöbelbusiness heran, sondern entwickelte sich dank der ständig wachsenden Produktpalette auch bald hin zu dem Experten für Relaxen und Entspannen schlechthin.

Und was könnte ein schöneres Weihnachtsgeschenk sein als eine Oase der Ruhe und Entspannung?
Die Sache ist klar: Wir wollen mehr Fatboys unter den Weihnachtsbäumen sehen!

Um die Entscheidung etwas leichter zu machen, haben wir eine kleine Fatboykunde vorbereitet:

Fatboy – The Original

Wie der Name schon vermuten lässt, liegen die Ursprünge der Fatboy-Famile beim “The Original”. Von Jukka Setälä aus wasser- und schmutzabweisendem Hi-Tech Nylon designt, ist der Fatboy The Original eine wunderbare und komfortable, zudem moderne Interpretation des klassischen Bean Bags.

fatboy the original

Fatboy The Original

Fatboy – Buggle-up

Für alle, die das Fatboy-Gefühl drinnen UND draußen genießen möchten, ist Buggle-up von Alex Bergman die Lösung: Er ist wie “The Original” aus wasser- und schmutzabweisendem und somit außenbereichgeeignetem Polyester gefertigt. Außerdem ist er resistent gegen UV-Strahlen. Mit Hilfe von zwei Gurten kann Buggle-up in sitzender Position fixiert und – sehr praktisch – transportiert werden.

fatboy buggle-up

Fatboy Buggle-up

Fatboy – Knäpsäck

Für alle, denen Bequemlichkeit wichtiger ist als Ordnung, könnte Knäpsäck von Fatboy – die Decke, die zugleich Tragesack ist – das Lieblingsgeschenk in diesem Jahr werden. Picknicken nach dem Fatboy-Prinzip funktioniert nämlich so: Man lege einfach seine Siebensachen in die Mitte der Decke, ziehe an der Kordel und trage den sackartigen Knäpsäck zum gewünschten Ziel. Und wenns nach Hause geht, das gleiche Spiel…

fatboy knapsack open

fatboy knapsack closing

fatboy knapsack closed

Fatboy – Headdemock

Nach der Modernisierung des Bean Bags richtete Fatboy seine Aufmerksamkeit auf ein anderes für professionelle Faulpelze unverzichtbares Möbelstück: Die von Alex Bergmann entworfene Hängematte Headdemock von Fatboy ist nicht nur ein schönes, sondern auch praktisches Designobjekt – sie bietet genug Platz für mehrere Personen bis zu insgesamt 200 kg, ist der perfekte Ort für einen Mittagsschlaf, für einen Drink und um schon mal vom Sommer zu träumen…

fatboy headdemock

Fatboy Headdemock

 



Morgen Kinder wird’s was geben…

Wednesday, November 23rd, 2011

Unverzichtbar an Weihnachten sind auf jeden Fall Pfefferkuchen, Glühwein und Weihnachtslieder in Endlosschleife. Aber auch unsere (smow)Blog-Reihe mit den besten Geschenkideen für Weihnachten gehört irgendwie dazu.

Mit unfehlbarem Taktgefühl und Gespür für den Zeitgeist haben wir in den letzten beiden Jahren die Herzen von Generationen von (smow)Blog-Lesern für uns gewinnen können. Und wir haben hart daran gearbeitet, an diesen Erfolg anknüpfen zu können.

Na ja,… um ehrlich zu sein, hatten wir schon in Betracht gezogen, unsere Geschenkekategorie in diesem Jahr wegzulassen, aber die (smow) Designermöbelkollektion ist innerhalb der letzten 12 Monate so rasant gewachsen, dass wir den Anlass doch ganz gerne nutzen wollten, um unsere Lieblingsneuheiten vorzustellen.

In den nächsten Tagen werden wir an dieser Stelle also einige der neuen Produkte präsentieren und sie – wie könnte es zu dieser Jahreszeit anders sein? – vor allem auf ihre Tauglichkeit als Weihnachtsgeschenke prüfen.

Wer bei unseren diesjährigen Empfehlungen nicht fündig werden sollte, darf sich gerne hier in unseren alten Posts zum Thema nach Ideen umsehen.

christmas is coming the goose is getting- at
Und was werden Sie in diesem Jahr auspacken?

 



Neue Räume Zürich 2011

Monday, November 21st, 2011

Die letzte Station unserer Herbsttour 2011 führte uns zu Neue Räume in Zürich, der größten und vermutlich auch verwirrendsten Möbeldesignmesse der Schweiz.

Wir wissen es wirklich zu schätzen, dass die Organisatoren versuchen, es mit Neue Räume allen recht zu machen, indem sie eine breite Palette an Produkten, Herstellern und Designformen ausstellen. Theoretisch hätte uns das auch gefallen, doch derart viel auf so kleinem Raum zusammenzubringen, oder besser zu quetschen, funktioniert in unseren Augen einfach nicht.

Entweder muss der Raum größer werden – um so Ausstellern und Besuchern sowohl ausreichend Platz für die Präsentation als auch die Aufnahme des Gezeigten zu bieten – oder es müssen verstärkt Schwerpunkte gesetzt werden.

Fest steht, die Schweiz braucht eine vernünftige Möbeldesignmesse. Die Schweiz verfügt über eine lange Designtradition und einige wirklich exzellente Hersteller. Und was läge da näher als das auch ganz groß auszustellen? Uns pesönlich liegt außerdem so viel daran, weil wir Europa gerne von der Mailänder Zentralgewalt und den damit einhergehenden verstaubten Zwängen befreit sehen wollen. Aber wir brauchen mehr lokale und auf Qualität ausgerichtete Designmessen, um die Designszene von Mailand abzunabeln. Zurzeit schafft das Neue Räume noch nicht.

Ein schönes Beispiel dafür, inwiefern Neue Räume nicht so richtig funktioniert hat, ist das “Design in the City”-Programm. Die Idee dahinter war, Ausstellungsobjekte der Messe in die Läden der Stadt zu bringen. Eine schöne Idee. Eigentlich… Wenn aber beispielsweise Shell aus der Röthlisberger Kollektion in irgendwelchen Kleidergeschäften in der Stadt zum Einsatz kommt, sollte man das auch bekannt machen. Andernfalls haben alle nur Augen für die Pullover. Vielleicht bemerkt der eine oder andere noch, dass sich die Pullover in einem schönen Stück zeitgenössichem Design befinden. Aber mehr…? Das ist eine schlechte Informationspolitik.

Das Programm war einfach nicht interaktiv genug und bezog sein Publikum zu wenig ein. Außerdem bleibt für uns unklar, wem mit dem “Design in the City”-Programm eigentlich geholfen werden sollte: Den Herstellern? Den Händlern? Der Züricher Bevölkerung? Uns?

Wie gesagt, Neue Räume ist eine schöne Messe, aber es hapert an einem klaren und konsequenten Konzept.

Abgesehen davon hat sich unser Trip nach Zürich aber definitiv gelohnt. Wir konnten nicht nur einige interessante neue Stücke und Hersteller entdecken, wir kamen außerdem in den Genuss einiger sehr interessanter und unterhaltsamer Gespräche mit so manch einem Teilnehmer. Dazu bald mehr.

Unser Highlight der Züricher Messe war auf jeden Fall das aus der Installation “Tape” des Studios numen/for use entwickelte Sitzsystem “TUFT”. Aus der Weiterentwicklung der Klebebandstruktur von Sven Sonke, Christoph Katzler und Nikola Radelikoric seit der Vienna Design Week 2009 ging ein wirklich wunderbares labyrinthartiges öffentliches Sitzsystem hervor. Hier würden wir eigentlich gerne eine Schmetterling-Metamorphose-Analogie benutzen, aber das wäre zu einfach.

Wir werden in den kommenden Tagen noch mehr über Neue Räume Zurich posten. Für den Moment gibt es aber schon ein paar Fotos…



(smow) intern: Designermöbel Office Paket

Saturday, November 19th, 2011

Wenn man einmal so viele Geburtstage hinter sich weiß wie wir, kommt ein Punkt im Leben, an dem man nicht mehr bereit ist, Kompromisse in Bezug auf die Qualität neuer Anschaffungen einzugehen. Sei es die Wahl eines Autos, einer Fluglinie oder schlicht eines  neuen Haarschnitts. Erst recht aber gilt diese Faustregel für die Wahl eines neuen Bürostuhls.

Selbstverständlich gab es auch für uns eine Zeit – so wie wahrscheinlich für die meisten – als wir uns mit billigen, unbequemen Bürostühlen zufrieden gaben. Das war so viel einfacher. Natürlich war die Qualität… – lassen wir das. Wir mussten eben Kompromisse eingehen. Und Kompromisse sind wir nicht nur was den Stuhl anbelangt eingegangen. Auch unser Schreibtisch, unsere Schreibtischlampe und der Stauraum waren optisch und qualitativ nicht viel mehr als ein Kompromiss.

Das geht aber auch anders. Gegen den sichtbaren Verschleiß, unstimmige Arrangements und Bandscheibenvorfall-begünstigende-Arbeitsplätze haben wir alles Wichtige und Gute für den Arbeitsplatz in einem Komplettpaket zusammengestellt und bieten es zum exklusiven Vorteilspreis an.

Das (smow) Designermöbel Office Paket – oder das “Kompromisse waren gestern”-Set, wie wir es liebevoll innerhalb unseres Blogteams nennen – umfasst einen Haller Tisch, USM Haller Rollcontainer, Vitra Bürostuhl und eine Artemide Tolomeo Tavolo Schreibtischlampe.

Die einzelnen Elemente können ganz nach den individuellen Anforderungen kombiniert werden. Unabhängig davon, welche Teile gewählt werden, kommt der Paketpreis ca. 8% günstiger als die Summe der Einzelstücke.

Wir haben viele der möglichen Kombinationen unseres Office Pakets am Lager und somit sofort lieferbar – es ist also gar nicht so unwahrscheinlich, dass Sie schon in ein Paar Tagen an einem ziemlich perfekten, weil aus qualitativ sehr hochwertigen und ästhetisch sowie funktional auf den Punkt gebrachten Designermöbeln bestehenden, Arbeitsplatz sitzen – und sich dieser Tatsache vor allem auch in den nächsten Jahr noch gewiss sein können.

Unser Fazit zum Designermöbel-Büroset: Es ist einfacher, zufriedenstellender und insgesamt so viel besser als einen Kleinbus zu mieten, an den Stadtrand zu fahren und sich dort – alle paar Jahre wieder – für gerade einmal mittelmäßige Möbel durch die Massen zu schlagen.

Alle Details zu unserem Office Paket gibt es unter www.smow.com/office-package.html

smow designer office furniture package
Eine der vielen Kombinationsmöglichkeiten aus USM, Vitra und Artemide (Industrietreppe im Hintergund nicht im Lieferumfang enthalten!)