Archive for the ‘Droog’ Category

Mailand 2013: Droog 20+, Up to a beautiful future

Monday, April 29th, 2013

Vor einigen Wochen in unserem Post zur Eröffnung der Droog Lab Ausstellung “The New Original” in Guangzhou, China schrieben wir, ”wie wir Droog kennen, sind wir aber ziemlich sicher, dass “The New Original” in nicht allzu langer Zeit auch in Europa gezeigt werden wird.”

Droog hat uns nicht enttäuscht und die Objekte wurden in Mailand als Teil der Ausstellung ”Droog 20+, Up to a beautiful future” gezeigt, die 20 Jahre Droog mit einem Blick in die Zukunft feiert – statt des konventionellen Rückblicks.

Milan Design Week 2013 Droog 20+ Up to a beautiful future

Möbelmesse Mailand 2013: Droog 20+ Up to a beautiful future

Die Idee hinter “The New Original” ist relativ simpel: Kopieren ist laut Droog nicht immer direkt eine Replikation, sondern häufig beinhaltet das Kopieren eine Stufe der Abwandlung, z.B. um lokale Bedürfnisse oder soziale und/oder kulturelle Unterschiede einzubeziehen. Da in der öffentlichen Auffassung die Chinesen Weltmeister im Kopieren sind, besuchte Droog China und kopierte chinesische Alltagsobjekte, wenn auch mit einer Anpassung an den europäischen, westlichen Markt.

Das Ergebnis ist eine wirklich bezaubernde Sammlung von Objekten.

Während Teapot with Handle von Richard Hutten als Aushängeschild der Ausstellung verwendet wurde, haben uns die Glass Lantern und die LED Bulbs – beide auch von Richard Hutten - viel mehr begeistert. In beiden Objekten ist die Idee ausgezeichnet umgesetzt und es sind darüber hinaus auch einfach wirklich schöne Kreationen. Wunderschöne Kreationen, die ohne “The Original” nie realisiert worden wären.

Ganz ähnlich sind die Family Vases und das Five Function Cabinet von Studio Droog wunderbare Arbeiten, die nur innerhalb des Kontextes eines solchen Projektes entstehen konnten.

Wir wissen nicht, wie die langfristige Planung von Droog aussieht, aber wir gehen davon aus, dass man bald das ein oder andere Objekt bei einem Droog Händler finden wird.

Milan Design Week 2013 Droog 20+ Up to a beautiful future Family Vases Five Function Cabinet Glass Lantern

Five Function Cabinet, Family Vases und Glass Lantern aus dem Droog Lab Projekt "The New Original"

Ein weiteres Highlight der viel zu kompakten Ausstellung ”Droog 20+, Up to a beautiful future” war das Ergebnis aus dem Rijksstudio Projekt, einer Zusammenarbeit vom Studio Droog mit dem Amsterdamer Designstudio deJongeKalff.

Rijksstudio ist eine digitalisierte Datenbank von 125.000 Arbeiten aus der Sammlung des Rijksmuseums Amsterdam und als offene online Quelle öffentlich zugänglich. Nachdem sie die Arbeiten digitalisiert haben, gingen Droog und deJongeKalff einen Schritt weiter und nahmen sich Bilder aus der Datenbank und verwandelten sie in echte Objekte.

Kopieren mit Abwandlung, wenn man so will.

Das Highlight der Kollektion ist für uns Napkin Collar, ein Serviettenring, der von einer Halskrause aus dem 17. Jahrhundert inspiriert ist, wobei aber auch Tasting Glasses und Rubber Tablecloth nicht unerwähnt bleiben sollen.

Eine Sache, die uns an Droog besonders gefällt, ist die Tatsache, dass sie im Wesentlichen eine Forschungsagentur für Design, eine konzeptionelle Truppe sind, die Produkte verkaufen, um den Rest ihrer Arbeit zu finanzieren.

Treue Leser werden sich an das Warum Gestalten? Symposium an der HFBK Hamburg von 2011 erinnern, wo Andreas Brandolini mehr oder weniger das Gleiche über die Anfangstage der “Neues deutsches Design”-Bewegung in Berlin sagte: sie verkauften Produkte, um Kapital zu bilden, die Produkte selbst haben dabei aber wenig bis gar keine Bedeutung für die Kuratoren gehabt.

Letztlich gibt es keine Show ohne Business. Will man also Design machen, wird man sich nie ganz frei von der Industrie machen können.

Die Frage ist, was, wie, in welcher Anzahl und mit welcher Motivation hergestellt wird.

Man muss nicht alles mögen, was Droog macht. Tun wir auch nicht. Die Art, wie sie es tun, muss man aber respektieren und eigentlich auch bewundern.

Und hoffen, dass sie das noch weitere 20 Jahre machen werden.

Milan Design Week 2013 Droog 20+ Up to a beautiful future Johannes Vermeer

Rijksstudio mit einer Hommage an Johannes Vermeer bei Droog 20+ Up to a beautiful future, Mailand

Milan Design Week 2013 Droog 20+ Up to a beautiful future Napkin Collar

Napkin Collar, Tasting Glasses und Rubber Tablecloth bei Droog 20+ Up to a beautiful future, Mailand

Milan Design Week 2013 Droog 20+ Up to a beautiful future LED Bulb

LED Bulb von Richard Hutten bei Droog 20+ Up to a beautiful future, Mailand

Milan Design Week 2013 Droog 20+ Up to a beautiful future Teapot with Handle

Teapot with Handle von Richard Hutten bei Droog 20+ Up to a beautiful future, Mailand



Droog Lab – The New Original

Thursday, March 7th, 2013

In einem müßigen Moment neulich haben wir so überlegt … wenn die Chinesen – zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung – einfach weiter die Designideen anderer kopieren, warum machen wir das dann nicht auch? Das wäre ihnen einen Lehre. Dachten wir uns. Sinnloserweise. Es würde natürlich niemanden etwas lehren.

Die frechen Hunde von Droog allerdings haben chinesisches Design kopiert. Aber nicht als Rache, eher als Erforschung der Möglichkeiten, die das Kopieren bietet. “Möglichkeiten, die das Kopieren bietet?” – “Kopieren ist Diebstahl!”, hören wir euch schreien. Das direkte Kopieren eines Designs und seine Vermarktung als Original ist, wenn auch nicht immer gleich illegaler Diebstahl, immer unfair und alles andere als die feine Art – vor allem, wenn die Kopie minderwertig bis gefährlich ist. Das steht außer Frage. Kopieren ist jedoch selten ein Eins-zu-eins-Prozess; vielmehr beinhaltet es normalerweise eine Form der Anpassung an den neuen, lokalen Markt. So argumentiert Droog.

Und nicht nur Droog. Wir treffen regelmäßig Menschen, die im Designbereich arbeiten, und die der Meinung sind, dass der Prozess des Kopierens auch positive Resultate mit sich bringen kann. Und in der Tat ist ein zentrales Element des Open Designs, dass man es nicht nur so nehmen kann, wie es vom Designer vorgelegt wird, sondern – und so macht es wohl die Mehrheit – man es den eigenen Bedürfnissen anpassen kann. In gewisser Weise nimmt man die Entscheidung über Form und Funktion dem Designer ab und überträgt sie dem Verbraucher; die Aufgabe des Designers ist es eine universelle Blanko-Lösung zu entwickeln.

Als Versuch zu erforschen, inwieweit europäische Designer von den plagiatorischen Instinkten der Chinesen lernen können, und schließlich wo kollektive Intelligenz zu mehr führen kann, reiste das Droog Lab nach Shenzhen, China. Und sah sich ein wenig um. Nach Sachen, die sich kopieren ließen. Das Ergebnis ist eine Sammlung von 26 Objekten von Richard Hutten, Stanley Wong, Urbanus, Ed Annink und Studio Droog, die alle ein “normales” chinesisches Stück genommen haben und es in einen neuen Kontext kopiert haben.

Bis 9. April 2013 können alle 26 Objekte in der Ausstellung “The New Original” gesehen werden, die in Guangzhou, China gezeigt wird. Die Demografie unserer Leser kennend, gehen wir davon aus, dass nicht viele von euch die Möglichkeit haben werden, sie zu besuchen. Wir ziemlich sicher auch nicht. Wie wir Droog kennen, sind wir aber ziemlich sicher, dass “The New Original” in nicht allzu langer Zeit auch in Europa gezeigt werden wird. Und wenn nicht, kopieren wir die Idee einfach und machen unsere eigene Ausstellung…

Vollständige Informationen über ”The New Original” findet man unter www.drooglab.com.

droog lab the new original

Droog Lab. The New Original. Hier eine chinesische Teekanne angepasst mit Griff von Richard Hutten



Hôtel Droog Amsterdam

Thursday, September 6th, 2012

Im April 2010 berichteten wir darüber, dass der niederländische Designanarchist Droog ein Hotel in Amsterdam plant. Am 16. September 2012 wird das Hôtel Droog nun endlich eröffnet. Und weil es von Droog ist, hat das Hôtel Droog nur ein einziges Zimmer – das eigentlich ein Apartment ist.

Der Großteil des Komplexes wird von all jenen Dingen eingenommen, die in einem “normalen” Hotel für die Unterkunft nur sekundär wären: essen, trinken, shoppen, sich verwöhnen lassen oder im Garten relaxen.

In einem Gebäude aus dem 17. Jahrhundert in Staalstraat in der Altstadt der niederländischen Hauptstadt gelegen – und damit praktischerweise gleich neben dem Droog HQ – wurde das Hôtel Droog im Laufe der letzten Monate nach und nach geöffnet und sieht für uns so aus als wäre es ursprünglich als Ausstellungsraum gedacht gewesen: Die Galerie, die mit ihren 160 Quadratmetern ein Viertel des verfügbaren Raumes einnimmt, bietet mehr als genug Platz für Droogs internationale Mitarbeiter, um ihren Beitrag zu zeitgenössischer Kunst und Design zu präsentieren. Der angrenzende Fairy Tale Garden und der Dining Room sind zudem perfekte Orte, um zu relaxen und zu verdauen, was man gerade gesehen hat.

Wir werden auf jeden Fall sehr viel schlauer sein, wenn das Projekt erstmal läuft.

Mehr Infos gibt es unter www.hoteldroog.com.

Und sobald das Presseteam von Droog die versprochenen Pressefotos in die Datenbank hochgeladen hat, werden wir ein paar davon posten.

hotel droog



Fantastical Investments von Droog und Metahaven

Friday, September 16th, 2011

Als ob es nicht schon schwer genug wäre, bei den vielen Projekten die zusammen Droog bilden, den Überblick zu behalten. Jetzt haben sie auch noch eine imaginäre Marke herausgebracht. Wir haben kurz überlegt ob wir dieses Ereignis mit einem imaginären Blogpost würdigen sollen. Aber wär ja Quatsch.

Fantastical Investments von den Moskauer Kreativen vom Droog Lab Projekt  “Here, there, everywhere” ist eine Antwort auf das Konsumentenverhalten in Russland und eine Vision, wie die Welt in Zukunft aussehen könnte. Das Droog Lab Team unter Daniel van der Velden von der Amsterdamer Agentur Metahaven hat sich im Prinzip aufgemacht, den scheinbaren Widerspruch zwischen der Liebe der Russen zu klassischer Literatur und modernen Luxusartikeln zu erforschen.

Ergebnis war, dass es gar keinen Widerspruch gibt. Das Konsumverhalten vieler Russen steht in direktem Zusammenhang mit dem Misstrauen gegenüber offiziellen Institutionen. Konsequenterweise wird eher in hochwertige Konsumgüter als zum Beispiel in Gold investiert – vermutlich weil Goldreserven und -preise von “Institutionen” kontrolliert werden. In Anbetracht der Tatsache, dass unsere globalen Wirtschaftsstrukturen immer unsicherer werden, fragt Droog, ob die Russen nicht vielleicht den Schlüssel zu einer stabileren und verlässlicheren Zukunft in einer Welt ohne Staatsorgane in der Hand haben. Langlebige Produkte als Überlebensstrategie? Das Team kam außerdem zu dem Schluss dass die klassische Literatur diesen Prozess ergänzt, da sie die intellektuelle Stimulation bietet um auch in unsicheren Zeiten zu prosperieren.

Heraus kam Fantastical Investments mit seiner Mischung aus diamantenbesetzten Reifen, “Investment is invisibility” Schrauben, “Celebration is memory” Feuerwerken und anderen Produkten für unsere zukünftige Realität. Das hört sich gruselig an. Aber wir haben das ja schon oft gesagt: das tun Designer! Sie können zwar nicht die Zukunft vorhersehen, aber sie versuchen, uns so gut es geht auf sie vorzubereiten. Droog Lab sieht Fantastical Investments als eine Anregung unsere Bedürfnisse in der Zukunft zu diskutieren.

Oder es ist alles nur ein Marketinggag um die Verkäufe von Jurgen Beys Tree Trunk Bench anzukurbeln. Die würde nämlich gut in den Garten eines Durchschnittsoligarchen passen.

Am 22. September gibt es bei Droog Amsterdam eine Diskussionsrunde mit Renny Ramakers, Daniel van der Velden, Olga Kuzina, Sjeng Scheijen und Agata Jaworska. Am gleichen Abend wird auch die Ausstellung zum Projekt eröffnet, die bis zum 2. Oktober läuft.

Weitere Informationen zu Fantastical Investments von Droog und Metahaven, zur Diskussionsrunde und Ausstellung gibt es unter www.droog.com.

 

Storage is Armour tyre Totan Kuzaembaev Fantastical Investments by Droog and Metahaven

Fantastical Investments von Droog und Metahaven: "Storage is Armour" Reifen von Totan Kuzaembaev

Fantastical Investments by Droog and Metahaven investment is invisibility screw.jpg

Fantastical Investments von Droog und Metahaven: Investment is Invisibility Screw (Poster Design von Daniel van der Velden)

 

 



Designermöbel Social Networking: Twitter

Wednesday, August 18th, 2010

Es gab einmal eine Zeit, in der die “Netzwerkpflege” im Geschäftsleben hauptsächlich auf Cocktailpartys, in Tennisclubs oder unter Freimaurern stattfand.

Lang lang ist’s her.

Wir leben aber im Jetzt und in der modernen Geschäftswelt ist Netzwerkpflege (Networking) gleichbedeutend mit Facebook, Twitter, X-ing et al.

Nicht nur als Marketinginstrument sondern auch immer mehr als wichtiges Mittel der Kundenkommunikation, Feedbackinstrument und Forum für Kritik.

Fritz Hansen have recognised the advantages of social networking

Fritz Hansen hat die Vorteile von sozialen Netzwerken erkannt

Eine Studie von Edison Research unter Twitter-Nutzern in den USA hat kürzlich ergeben, dass Twitter eine wichtige Quelle für Produktinformationen ist – und zwar nicht nur im Sinne von Basiswissen sondern auch als Plattform für Meinungsaustausch.

Die Recherchen von smow.de zeigen zwar, dass die Nutzung und Akzeptanz von Twitter unter führenden Möbelhersteller in den letzten Jahren gestiegen ist; aber generell hinkt die Designermöbelindustrie weit hinter anderen Branchen hinterher, was die sozialen Netzwerke angeht.

Für den (smow)Report-Autoren Kelly Felten ist das ein Problem: “Wenn man bedenkt, wieviele Designblogs in den letzten Jahren entstanden sind, ist es umso wichtiger dass die Hersteller in der Lage sind die Diskussionen zu verfolgen und eben zu reagieren, wenn es um ihre Produkte geht. Wenn das auf Twitter geschieht, müssen die Hersteller dort vertreten sein!”

Gezielte Nutzung von Twitter könne sich zum Beispiel auch nützlich erweisen beim Aufbau von Markenloyalität unter Konsumenten oder zur Organisation von effizienteren PR-Kampagnen im Vorfeld der großen Messen, so Felten.

“Stellen Sie sich doch nur mal das folgende Szenario vor: Designer X bringt für den Hersteller Y ein Produkt auf den Markt, ein Twitter Chat mit X wird über Ys Twitter Account organisiert,” so Felten, “und schon haben Sie einen Online Buzz.”

Außerdem könnten bessere und (für die Käufer) interessantere Inhalte das größte Problem der Designmöbelhersteller lösen: die relativ geringe Zahl der Follower.

Einzig und allein Herman Miller kann mit ca. 62.000 Followers von sich behaupten, an führende kommerzielle Marken heranzureichen – was die Twitter-Zahlen angeht.

Dass Designmöbel-Kunden Interesse an (u.a.) Twitter haben, wird am Beispiel Kartell deutlich. Der italienische Hersteller fing im April 2010, kurz vor der Mailänder Möbelmesse, an zu twittern und hat jetzt fast 650 Follower.

@kartellpeople

@kartellpeople haben am 8. April 2010 angefangen zu twittern

Felten relativiert, dass Twitter allein die Möbelbranche nicht verändern wird, aber die gezielte und professionelle Nutzung von Twitter wird eine zunehmend wichtigere Rolle für Designmöbelhersteller spielen.

“Die Vertriebsstrukturen verändern sich, und mit ihnen die Kommunikation zwischen Käufer und Hersteller”, meint Felten. “Die Designmöbelhersteller haben das erkannt, stecken aber noch in den Kinderschuhen.”

Die (smow) Designermöbel Twitter Top 11:

Hersteller Twitter Name Followers Klout
Herman Miller @hermanmiller 62038 24
Vitra @vitra 3588 18
Knoll International @knoll_inc 2918 05
Droog Amsterdam @droogamsterdam 865 05
Ligne Roset @ligneroset 840 06
Fritz Hansen @fritzhansen 694 10
Kartell @kartellpeople 635 16
bludot @bludotnews 531 05
e15 @e15_furniture 221 00
Droog New York @DroogNYC 205 00
Thonet @THONET_GmbH 182 00

(Stand: 18.08.2010)

(Zum Vergleich: http://twitter.com/smowblog hat 220 Followers und ein Klout Rating von 05)



Shadylace von Chris Kabel für Droog

Friday, June 18th, 2010

Mit dem Royal Ascot in “voller Fahrt” und den All England Championships in Wimbledon ab Montag ist der Sommer offiziel eingeläutet und die langen Abende im Garten, auf der Terrasse oder dem Balkon können kommen.

Wundervoll.

So war es bestimmt kein Zufall, dass wir letzte Woche auf der DMY Berlin den wunderbaren Shadylace von Chris Kabel für Droog gesehen haben.

Mit dem Erreichen des komfortablen, wenn auch leicht übergewichtigen mittleren Alters fühlen wir uns bestätigt so einen Schatz zu besitzen.

Der Shadylace spendet nicht nur auf stylische Weise Schatten. Er kreiert auch eine Atmosphäre als würde man sich unter Bäumen befinden.

Wundervoll.

Shadylace by Chris Kabel for droog at DMY Berlin: Out of context but magnificent!

Shadylace von Chris Kabel für Droog auf der DMY Berlin: Nichts für schlafende Hunde!